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Tuning für einen Jimny

Suzuki Jimny GJ

Hallo Zusammen,

ich habe mir vor ca. einem halben Jahr einen Jimny gekauft. Soweit ich mich erinnern kann, ist es die 86 PS Variante des Benziners. Die anderen Autos in der Familie sind Diesel und haben um die 160-200PS. Deshalb ist der Jimny meiner Meinung nach etwas untermotorisiert. Ich habe mit den Jimny gekauft, um damit auch durchs Gelände fahren zu können. Aber ich mag das Auto so sehr, dass ich damit jetzt täglich unterwegs bin.

Die große Frage ist nun aber: Was kann man denn tun, damit der kleine etwas mehr Leistung bekommt? Wenn ich es richtig gesehen habe, gibt es die Option "Supercharger". Damit könnte man die Leistung etwa verdoppeln für einen Preis von ca. 3-5.000 EUR. Finde ich jetzt etwas happig.

Dann gibt es die Option "Chiptuning".

Einmal als klassisches Tuning mit festen Kennlinien im Steuergerät. Kosten ca. 500€

Dann als Bauteil zwischen Steuergerät und Einspritzdüsen für 200€

Dann irgendein Gas-Pedal-Tuning für 100€

Und irgendwelche OBD Stecker für 200€, die angeblich auch die Motor-Kennlinie umbiegen sollen oder das Steuergerät umprogrammieren. kA, die Firma GAN bietet z.B. so etwas an.

Habt Ihr Erfahrungen gemacht? Was funktioniert denn wirklich?

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14 Antworten

Im Gelände brauchst keine 200 ps

Da brauchst gutes allrad leichtes Gewicht. Das hat der Jimny.

Ansonsten empfehl ich dir nen g63 amg dann bist der King in deiner Familie.

Der Jimny ist ein klassischer Saugermotor, das fühlt sich schon prinzipbedingt GANZ anders an als die ganzen turbogeladenen Dieselwiesel - im Gegensatz zu denen ist der Jimny halt auf haltbare Technik, leichte Wartung, gleichmäßiges Drehmoment ohne Turboschub optimiert (eben - geländetauglich!). Es hat also schon seinen Grund, dass er ist wie er ist.

Wenn du unn trotz dem schlechten Luftwiderstand und des sicher auch nicht langstreckenoptimierten Fahrwerks mehr Leistung draufbringen willst, so wird das mit dem ganzen Chipgedöns nicht viel werden - bei Ausschöpfung wirklich aller Möglichkeiten nicht mal 10%, eher 5. Gerade Chiptuning ist bei Saugern einfach ziemlich rausgeschmissenes Geld, die Pedalbox sorgt eher für "gefühlt" besseres Ansprechen denn für wirkliche Mehrleistung, ... na ja.

Echtes Leistungstuning ist also entweder der - happige - Turbo- oder Kompressorumbau (und nicht vergessen: wenn das eine Abnahme bekommen soll, wirst du auch nach den Bremsen schauen müssen!). Oder das auch nicht billige klassische Saugertuning aus dem Rennsport: Aufbohren, größere Kolben, schärfere Nockenwelle... und weil das Angebot an vorgefertigten Teilen für den Jimny-Motor da sicherlich überschaubar ist (~nicht vorhanden), alles schön in handwerklicher Ausführung als Einzelanfertigung.

Was auch mindestens vierstellig wird.

Ich kenne die Diskussion schon seit Jahren im Mercedes-Bereich (rate mal, wie viele Jungspunde mit einem "geerbten" C180 damals mehr als die werkseitigen 122 PS rauskitzeln wollten :D), es hat sich am Prinzip seiter nichts geändert...

Was soll Mehrleistung im Jimny bringen? Wirklich sehr viel schneller kann man mit ihm guten Gewissens nicht fahren. Bremse usw. ist dafür auch nicht zwingend ausgelegt. Das ganze Auto ist nicht wirklich zum schnellfahren gedacht.

Wenn Du was tunen willst, dann bau Dir ein paar andere Federn ein, mach bessere Dämpfer rein oder bau Dir ein besseres Radio ein, davon hast Du was. Du schreibst ja selbst daß Du das Auto sehr magst. Dann optimiere das, was der Jimny am besten kann. Und das ist definitiv nicht schnellfahren! Dazu wurde er nicht gebaut und das kann er auch nicht, auch nicht mit höherer Leistung.

Hab selbst einen Jimny und finde es herrlich entschleunigend, daß das Ding keine 150PS oder mehr hat! Meiner hat ne AHK bekommen, ausserdem Trekfinder Federn mit Koni Dämpfern, sehr hochwertige Sitzbezüge, ein Sound-System, Mittelarmlehne, bessere und breitere Reifen, Spurverbreiterungen, eine Laderaumplatte, usw. Geplant ist noch ein guter Dachträger und evtl. eine Lightbar. Damit kann ich was anfangen, Mehrleistung braucht er nicht! Das ist jedenfalls meine Meinung zum Thema.

Supercharger = Leistung verdoppeln

Hört sich komplett seriös an.

Kenne das alles noch von den wilden D&W Zeiten.

Auspuffendtopf wo dann steht "bis zu 8-10 PS mehr Leistung.

Eine Mehrleistung ist immer ein Kompromiss aus Leistung und Haltbarkeit.

Machst du da was mehr ,nimmst du wo anders was weg.

Außer du machst es richtig und das kostet.

Schau mal auf YT

https://youtu.be/5-kUtCjXnFM

Außer Fahrkomfort ist der 102 PS Jimny dem 422 PS G Model ebenbürtig.

Zitat:

@Boppin B schrieb am 23. September 2022 um 22:00:56 Uhr:

Was soll Mehrleistung im Jimny bringen? Wirklich sehr viel schneller kann man mit ihm guten Gewissens nicht fahren.

Zwischen meiner Stadtwohnung und meinem Wochenend-Haus im Dorf sind es 30km, aber insgesamt 500 Höhenmeter. Ja, ist im Winter ganz Krass. In der Stadt regnet es und bei mir im Haus schneit es. Nehmen wir mal als Beispiel die Auffahrt zu meiner Wohnung. Den Berg fährt der Golf7 mit DSG im 3. Gang hoch. Beim Jimny habe ich schon im 2. Gang Probleme und muss am Ende sogar in den 1. Gang wechseln, damit ich den Motor nicht abwürge. Aber auch auf der Fahrt zum Haus. Ich habe zwei Berge vor mir. Sobald ich den Berg hochfahre, bin ich mit max. 40 Sachen unterwegs. In den anderen Autos bin ich bei 100.

Zitat:

@okadererste schrieb am 24. September 2022 um 06:37:13 Uhr:

Supercharger = Leistung verdoppeln

Hört sich komplett seriös an.

Das klingt, auch für den Preis, nach Umbau auf Aufladung - und das funktioniert im Gegensatz zu den anderen (rein elektronischen) Optionen tatsächlich, haben schon mehrere durchgemacht. Schließlich ist genau das millionenfach auf den Straßen unterwegs und macht den lahmen Traktormotoren nach Rudolf Diesel seit über 30 Jahren erfolgreich Beine ;)

Beim Anfahren bringt's logischerweise nix, aber danach. Dann hat man das (höhere) Drehmoment schon bei geringeren Drehzahlen. Denn letztere sind bei den kleinen Suzuki-Saugmotoren ansonsten unverzichtbar (ich schalte beim Ignis auch bisweilen bei 70 in den dritten... bergauf Schwung verlieren mag er gar nicht).

Zitat:

@okadererste schrieb am 24. September 2022 um 06:37:13 Uhr:

 

Außer Fahrkomfort ist der 102 PS Jimny dem 422 PS G Model ebenbürtig.

Was schwätzt Du da für einen Bullsh$&¥ !

Schon mal einen W463 und einen Jimny gefahren???

Ich schon… zwar nur einen FJ Jimny und einen G350BT… aber da sind schon „Lichtjahre“ dazwischen.

Also Vorsichtig mit solchen Behauptungen… der „Jim“ ist sicherlich auf Grund seines Gewichts im Gelände ebenbürtig aber sonst… ist das KEIN Vergleich.

Auch wenn das manche gerne hätten… weil der „Kleine“ so knuffig ist und als „Baby-G“ vom Aussehen her durchgeht.

 

Nur meine Meinung… ;)

 

Grüße :cool:

Zitat:

@LL0rd schrieb am 24. September 2022 um 08:12:15 Uhr:

Zitat:

@Boppin B schrieb am 23. September 2022 um 22:00:56 Uhr:

Was soll Mehrleistung im Jimny bringen? Wirklich sehr viel schneller kann man mit ihm guten Gewissens nicht fahren.

Zwischen meiner Stadtwohnung und meinem Wochenend-Haus im Dorf sind es 30km, aber insgesamt 500 Höhenmeter. Ja, ist im Winter ganz Krass. In der Stadt regnet es und bei mir im Haus schneit es. Nehmen wir mal als Beispiel die Auffahrt zu meiner Wohnung. Den Berg fährt der Golf7 mit DSG im 3. Gang hoch. Beim Jimny habe ich schon im 2. Gang Probleme und muss am Ende sogar in den 1. Gang wechseln, damit ich den Motor nicht abwürge. Aber auch auf der Fahrt zum Haus. Ich habe zwei Berge vor mir. Sobald ich den Berg hochfahre, bin ich mit max. 40 Sachen unterwegs. In den anderen Autos bin ich bei 100.

Mir ist keine seriöse Tuninglösung bekannt, welche den Jimny von den Fahrleistungen her auf das Niveau eines Golf 7 mit DSG hebt, so daß Du anstelle mit 40 den Berg künftig mit 100 (oder meinetwegen 80) hochfahren kannst. Meiner Meinung nach solltest Du den Jimny so nutzen wie er ist oder Du schaust Dich nach einem anderen Auto um.

So mal nebenbei bemerkt: vor meinem Jimny GJ hatte ich einen Audi A6 quattro mit Tiptronic. Ein geiles Auto, ließ sich schön fahren, aber fast schon zu steril. Dann sah ich den Jimny und da war klar: den kauf ich mir! Das war vor zweieinhalb Jahren. Der Jimny ist langsamer, kleiner, schwächer, weicher gefedert, weniger hochwertig ausgestattet, lauter, als der A6. Weißt Du was mich das interessiert? Nichts, gar nichts! Auch nach der Zeit bin ich der Meinung daß die Entscheidung, den A6 wegzugeben und den Jimny zu kaufen, richtig war! Man braucht keine 200 PS oder mehr um Spaß am fahren zu haben. Das ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung!

Kann natürlich gerne jeder machen wie er mag, ich muß mit dem Auto auch keine hunderte km am Tag zurücklegen (dann wäre der Jimny eh die falsche Wahl). Für mein Fahrprofil passt er aber (in der Familie gibt es noch einen Seat Leon wenns mal schneller gehen muss, ausserdem hab ich noch ein Motorrad).

 

Zitat:

@intercooler schrieb am 24. September 2022 um 20:20:06 Uhr:

Zitat:

@okadererste schrieb am 24. September 2022 um 06:37:13 Uhr:

Außer Fahrkomfort ist der 102 PS Jimny dem 422 PS G Model ebenbürtig.

Was schwätzt Du da für einen Bullsh$&¥ !

Schon mal einen W463 und einen Jimny gefahren???

Ich schon… zwar nur einen FJ Jimny und einen G350BT… aber da sind schon „Lichtjahre“ dazwischen.

Also Vorsichtig mit solchen Behauptungen… der „Jim“ ist sicherlich auf Grund seines Gewichts im Gelände ebenbürtig aber sonst… ist das KEIN Vergleich.

Auch wenn das manche gerne hätten… weil der „Kleine“ so knuffig ist und als „Baby-G“ vom Aussehen her durchgeht.

Nur meine Meinung… ;)

Grüße :cool:

Was Schwätz ich da ?

Lesen und verstehen ist nicht dein Ding ??

Ich beziehe mich auf das Video und da wurden verschieden Fahrten verglichen. Da konnte der Jimny immer mithalten.

Nicht mehr oder weniger. Das bei einem 5 Fach höheren Preis das alles ein wenig Komfortabler geht.

Dann nimm als Vergleich den FJ und W461 (Wolf).

Da sind wir auch von der Ausstattung und Luxus sehr gleich.

Ja,... es kommt schon sehr auf die Sichtweise an. Das Format lädt zum Vergleich natürlich ein, allerdings ist am Jimny nicht nur Karosserie und Motor eine Nummer kleiner. Hat Vor- wie Nachteile. Im Endeffekt isser schon ein gutes Gesamtpaket und nahezu konkurrenzlos (der Lada Taiga ist ja nun noch mehr als eine Stufe weiter unten). Aber halt kein G.

Mir war er für meine Zwecke zu sehr ernsthafter Geländewagen - so wurd's eben ein Ignis, der bietet die selben Kernvorteile (Allrad auf unter 4 Meter), kann im echten Gelände natürlich nicht oder höchstens bedingt mithalten, bietet dafür aber mehr Alltags/Stadttauglichkeit.

Da die beiden in Sachen Leistung aber auch nicht weit auseinander sind, kann ich schon verstehen, dass das kleine bisschen mehr manchmal noch schön wäre. Nicht nur jenseits der Richtgeschwindigkeit (will man in beiden nicht großartig haben - das mach ich dann auch lieber im V6-Benz), sondern auch wenn's nur irgendwo hoch geht und man sich den Schwung nicht nehmen lassen darf. Oder beim Antritt in eine Lücke (wobei da das geringe Gewicht wieder hilft).

Aber dann denke ich mir wieder: Mensch, früher hatte dein Golf 2 auch 90 PS und das reichte; wenn's sein musste sogar für über 160 (war'n Dreigangautomatik - der Handrührer wäre weiter gekommen)! :cool:

Es stellt sich aber als erstes die Frage, was man dem Fahrwerk und den Bremsen guten Gewissens zumuten kann.

Und "Spielereien" am Motor gehen nehezu immer zu Lasten dessen Haltbarkeit und Zuverlässigkeit.

Zitat:

@_RGTech schrieb am 25. September 2022 um 23:54:50 Uhr:

....

Aber dann denke ich mir wieder: Mensch, früher hatte dein Golf 2 auch 90 PS und das reichte; wenn's sein musste sogar für über 160 (war'n Dreigangautomatik - der Handrührer wäre weiter gekommen)! :cool:

Genau das meinte ich! Das immer" höher/weiter/schneller" geht mir irgendwie massiv auf den Zeiger. Der aktuelle GJ hat 102PS und damit 16PS mehr als der Vorgänger. Hätte er nun 120PS, dann hieße es "jaaa, aber es könnte ein bisschen mehr sein". Und das geht immer so weiter!

Mir reichen die 102PS, das Auto macht was es soll und schließlich war mir von vornherein klar, daß ich mit dem Würfel nicht übermotorisiert bin. Wenn mir das zuwenig gewesen wäre, dann hätte ich mich schlichtweg nach was anderem umsehen müssen.

Hi,

ich habe mir nach einem 7er BMW mit V8 einen VW-Bus mit 50 PS gekauft.

Doch, das geht. Man muß das Auto als das nehmen, was es ist.

Als nächstes kam vor 2 Jahren nach einem weiteren flotten 6-Zylinder mein SX4. Der ist leistungsmäßig dazwischen und erfüllt seinen Zweck hervorragend. Tuning interessiert mich zwar, aber ich mache das nicht. Lieber gleich was größeres kaufen, das ist dann kein Gebastel. Im Endeffekt sind die meisten Nachrüstlösungen ja doch irgendwie nicht so gediegen, wie wenn das der Hersteller entworfen hätte.

Natürlich können wir keinen davon abhalten sein Auto zu verbasteln. Das ist dann halt so.

Mein Tipp, lerne mit dem umzugehen, was du gekauft hast, oder kaufe gleich was mit richtig Dampf, sofern du es bezahlen kannst.

Also über die Kennfeldoptimierung beim Sauger kann ich das sagen:

Vor Jahren gabs ein Angebot das ich genutzt habe da ich wissen wollte ob man überhaupt keinen unterschied merkt und joa.

Waren ganze 7 PS und 10 NM unterschied und das auch nur mit super + :D

Lohnt sich absolut nicht. Ok, ich habe kaum was bezahlt dafür aber nach der ersten Fahrt dacht ich mir: Das machste nie wieder :D

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