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Tour nach Marokko

Themenstarteram 20. Oktober 2016 um 16:18

Hi Leute,

ich träume schon länger von einer Tour nach Marokko.

Jetzt habe ich kurzfristig die Möglichkeit diese Tour um zu setzen. Die Dauer soll zwischen 2-5 Wochen liegen im kommenden November / Dezember.

Als Motorrad steht mir dazu meine Yamaha XT660Z TÈNÈRÈ zur Verfügung. Da ich langfristig mit solch einer Tour schon geplant habe, habe ich auch die Maschine schon grundlegend angefangen dafür vor zu bereiten.

Was mich aber erstmal primär interessiert sind Erfahrungen von Motorradreisenden die solch eine Tour schon mal gemacht haben.

Was könnt ihr mir speziell zum Thema Übernachtungen sagen?

Ich würde zelten oder generell günstige Pensionen bevorzugen.

Welche Gebiete sollte man unbedingt anfahren und welche meiden?

Da die Vorbereitung jetzt relativ kurzfristig stattfinden muss, würde ich mich auch über persönliche Kontaktaufnahme sehr freuen. Schreibt mir dazu doch auch gerne persönlich (erstmal hier als PM zwecks Kontaktdaten). Aber über jeglichen Input bin ich natürlich auch hier froh :)

Gruß

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52 Antworten

Nur unter Verwendung der Mautautobahnen. Dann musst Du hinter Nancy bis Chalon auf der Autobahn bleiben und schön konstant 130GPS fahren. Dann auf die Nationalstrassenkombi bis zur Autobahn nach Clermant. Teilweise 110, aber auch einige Baustellen. Danach auf die A89/A20 über Brive und wieder konstant 130GPS

Wir sind im Juni mit Anhänger (in Frankreich gibt's kein Tempolimit für Anhängerbetrieb) zum TDIBIKER gefahren. Abfahrt in Duisburg Punkt 04.00 Uhr morgens, Ankunft gegen 18:30 Uhr. Zwei Fahrer, insgesamt vielleicht 90 Minuten Pause. Halbe Stunde im Stau gestanden.

Quer durch über Clermant, die A75 (mautfrei) und Rodez, das zieht sich. Da wirst Du locker 14 Stunden im Sattel sitzen. Ohne Pausen. Ob Du das kannst, musst Du selbst wissen. Das ist schon ein Stiefel. Die Maut-Autobahn über Brive spart etwa eine Stunde. Klingt nicht viel, aber an so einem Fahrtag zählt das.

Alle Pyrenäenpässe offen...hoffentlich bleibt das noch ein paar Tage so.

Themenstarteram 1. November 2016 um 15:40

Alle Koffer sind gepackt, neue Reifen sind drauf und die Spannung steigt.

Donnerstag beginnt die Reise :D

Willste denn jetzt an einem Tag die Etappe fahren? Der Vorteil der Autobahn ist auch, man kommt nicht besonders hoch raus. Man sieht aber von der Autobahn aus die Vulkane der Auvergne, auf denen im Juni teils noch Schnee lag. Abseits der Autobahn hat es da durchaus Berge.

Noch was, was wir auch erst unterwegs gelernt haben: In dem Teilstück von Chalon bis zur nächsten Autobahn bei Clermant gibt es so gut wie keine Tankstelle an der Strecke. Man muss meist die Route verlassen und in den nächsten Ort fahren zum Tanken oder was essen.

Die Strecke ist aber wunderschön. Das können nicht viele Autobahnen von sich behaupten.

Wie heißt die Stadt? ... Cler..... :-) :-) :-)

Ich hab nach geguckt. Bei der Aussprache ists egal. :p

Geht mir mit Port Grimaud auch so, weil meine Frau immer von Grimont spricht. :-) :-) :-)

Themenstarteram 1. November 2016 um 20:36

Ja, bis zum TDIBIKER fahre ich in einem Rutsch.

Gute Info, das Etappenstück gucke ich mir nochmal an.

Die Tenere kommt zwar 500km mit einer Tankfüllung, bringt aber nichts wenn genau da die 500km erreicht werden :)

Von Luxemburg aus wollten wir dann auf der Strecke tanken. Kam aber nix. Dann endlich eine gefunden, da funktionierten die Karten nicht. Schließlich haben wir mit 40km Restreichweite tanken können. Tanken in F ist mitunter abenteuerlich.

Die sind völlig auf die franz. Carte Bancaire eingeschossen. In letzter Zeit funktionieren auch mal EC-Karten oder Kreditkarten. Aber darauf sollte man noch nicht wetten. Autobahntankstellen sind aber problemlos.

Hast Du Erfahrung mit den franz. Mautstellen? Das einfachste ist eine Kreditkarte. Rein raus feddich.

Themenstarteram 2. November 2016 um 7:41

Nein, Maut in F habe ich noch nie gehabt.

Muss da auch einen Sticker irgendwo aufkleben oder geht das ohne?

Kreditkarte habe ich dabei, dann sollte das ja passen.

Erste Mautstation Zettel ziehen. Wie im Parkhaus. Bei Ausfahrt oder der nächsten Mautstation Zettel rein, Kreditkarte rein, fertig. Motorrad wird automatisch erkannt. Ist ne Ecke preiswerter.

Die erste Mautstation ist, wenn Du hinter Nancy auf die Autobahn Richtung Dijon/Lyon abgebogen bist. Bis du dann in Chalon sur Saone abfährst, kommt auch keine mehr.

Und jetzt der Insidertipp: Die Abfahrt 13 (Chaumont/Dijon par RN) nehmen, rechts und dann geradeaus nach Colombey les Belles. Läuft parallel zur Autobahn, umgeht die große Mautstation und führt direkt an einem kleinen Supermarkt mit Tanke vorbei. Falls Bedarf ist. Die Supermarkttanken sind locker 20-30 Cent unter den Autobahntanken. Nach dem Supermarkt links und dann wieder auf die Autobahn.

Für den Hinweg ist es eher optional. Auf dem Rückweg ist es praktisch, weil vor der grossen Mautstation es doch mal zu Wartezeiten kommen kann.

Preisvergleich: Im Supermarkt kostet ein fertiges Sandwich 1,5 - 2€. An der Autobahntanke 5 und mehr.

Einzig der Kaffee ist an den Autobahntanken ok. Aus den Automaten. Ab 1,50 aufwärts etwa.

Link zur Umgehung: https://goo.gl/maps/zzMhXNjVg1T2

Themenstarteram 2. November 2016 um 22:36

Vielen Dank, habe es mir gespeichert.

Motorrad ist beladen und die Aufregung steigt.

Dann bis in vier Wochen :)

Gute Reise! Komm gesund wieder.

So. Puntoflame war bei mir, und wir sind am nächsten Morgen gemeinsam in die Pyrenäen aufgebrochen.

Wetter war durchwachsen, einzelne Schauer. Wir sind durch Tarascon und über den Col de Puymorens gefahren (1915 m). Aber dann kam das Highlight: Der Passo de Toses, auf der spanischen Seite. Das sind 50 Km feinste Kurven, ganz ohne Verkehr, Häuser und Menschen. Nur der Parador des Toses, und ein paar Kühe...geht etwas über 1800 Meter.

Lewellyn, Mercy19 und Blackhawk kennen den. Den sind wir 2014 auf dem Weg nach Andorra gefahren, damals aber in strahlendem Sonnenschein und einen Tacken schneller :D...

Untergekommen sind wir in Torello, im Hostal Sant Roc. Typisches katalanisches Hostal, das Einzelzimmer mit Frühstück für 30 Euro, mit Balkon, WC, Dusche, Fernsehen, Garage für die Moppeds. Aber vor allem gleich mit Familienanschluss: Carina, Juana, Carlos...war eine denkwürdige Nacht. Gestern bin ich dann mit schwerem Schädel

in strömendem Regen die 360 Km zurückgeschüsselt, mit der Gudrun. Und Punto ist zur Fähre nach Barcelona.

Jetzt müsste er schon in Tanger sein. Hoffentlich passiert ihm nichts. Theoretisch kommt er Anfang Dezember wieder zu mir...

Ja, da drück ich mal mit die Daumen. Ich erinnere mich an die Strecke. War sehr nett zu fahren. :)

Hier gibt's im Sauerland jetzt den ersten Schnee. Der Winter kommt.

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