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Totalschaden als Vorschaden

Themenstarteram 24. Juli 2018 um 17:21

Hallo zusammen,

habe mir im April diesen Jahres ein Auto gekauft. Im gleichen Monat hat das Auto während ich einkaufen war einen heftigen Parkrempler erlitten. Bin dann zum freien Gutachter gegangen. Mit dem erstellten Gutachten bin ich daraufhin zum Rechtsanwalt. Dieser hat das Gutachten der Versicherung weitergeleitet und eine erste Frist gesetzt. Dann ist erstmal nichts passiert (Versicherung hat Kaufvertrag, Vorschäden und Bearbeitungszeit angefordert). Habe währenddessen das Fahrzeug dann wieder fach- und sachgerecht reparieren lassen. Die Reparatur habe ich vom Gutachter dann bestätigen bekommen. Dann hat mein Anwalt der Versicherung eine zweite Frist gesetz und die Reparaturbestätigung verschickt. Nach Ablauf dieser Frist wurde dann der Regulierungsanspruch ohne Begründung abgelehnt. Habe dann Selbstauskunft für das Fahrzeug beim HIS angefordert. Dabei kam folgendes raus. Das Auto hatte letztes Jahr einen Totalschaden und dieses Jahr einen kleineren Schaden. Den Totalschaden hat dieselbe Verischerung reguliert, die jetzt meinen Schaden regulieren sollte. Ich hatte von diesen Vorschäden keine Kentnisse. Der Verkäufer (ein Freund von mir) und der Gutachter auch nicht.

 

12.300€ habe ich für das Fahrzeug bezahlt

12.000€ ist der Wiederbeschaffungswert laut Gutachten

5.500€ Restwert

11.900€ Schaden brutto

10.000€ Schaden netto

Was kann und soll ich jetzt nun machen?

 

Beste Antwort im Thema

Das Problem ist, dass dein Auto aufgrund des Totalschaden in der HIS Datei steht. Und da wird es auch nicht so leicht wieder herauskommen.

Die nun Regulierungspflichtige Versicherung hat ein Gutachten mit Bildern und kennt den damalaigen Zustand des verunfallten PKW.

Du leider nicht.

Du bist hier in der Beweispflicht, dass eine "Fach- und sachgrechechte Instandsetzung nach dem ersten Unfall erfolgt ist.

Und dafür reichen keine Bilder -Never-

Ich schreib dir jetzt mal -nur ein Beispiel- auf:

Durch die erste Kollision wurden der Fahrer- und der Beifahrer- Airbag ausgelöst.

Diese wurden nun durch "Dubletten" aus einem anderen Fahrzeug ersetzt, über dessen Herkunft

sprechen wir jetzt mal nicht, aber was bei Unfallreparaturen alles so abläuft müssen wir sicher nicht diskutieren ;)

Schon ist Essig mit einer "Fach-und Sachgerechten Reparatur.

Du verstehst mein Beispiel?

Lass dich auch bitte nicht von Irgend welchem Gesabbel wie "ich kann bezeugen, der Kumpel ein Freundes hat das genau gesehen", dass wird nix........:(

Auch wenn ein noch so begabter Fachmann den Totalschaden gerichtet hat, wird dir das im Zweifel wenig nützen.

Ohne Rechnung sieht es da düster aus und das hat die Versicherung längst auf dem Schirm.

Ich glaube dein Anwalt ahnt das auch schon.

Ohne vernünftige Nachweise sehe ich das echt schwarz für dich.

Sorry.

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Dann versuche dein Glück. Ich halte aber weiterhin meinen Vorschlag für den richtigen.

Zitat:

@Imotski-Croatia schrieb am 27. Juli 2018 um 21:14:15 Uhr:

@munition76

Angenommen ich habe in Eigenleistung repariert...

Wie viel mich die Instandsetzung des Schadens gekostet hat, spielt auch überhaupt keine Rolle...

Sagt wer?

Du darfst dich durch einen Verkehrsunfall nicht bereichern / finanziell besser gestellt sein, als vor dem Unfall. Schon mal was von SchadenMinderungsPflicht gehört?

Wenn der Gutachter beispielsweise einen neuen Seitenwand für 5.000€ aufgeschrieben hat, weil es eingedrückt ist und du es lediglich "ziehen-spachteln-und-lackieren" lässt für 400€, dann wird das bei einem Nachgutachten durch die Versicherung festgestellt und du bekommst nur das Geld für diese Art der Reparatur. Eben mit drastischen Abzüge.

Hättest du gewartet bis es bezahlt wird und dann erst gezogen und gespachtelt, würde dir (bis zum nächsten Verkehrsunfall) keiner was sagen.

Wer ist denn bitte so naiv und lässt einen Wagen mit 12.000€ WBW und 5.000€ RW für 11.900€ ohne Reparaturfreigabe aus eigener Tasche instandsetzen mit der Hoffnung, dass die Versicherung es bezahlt?

Ich unterstelle dir mal, dass du eine Fach und Sachgerechte Reparatur nicht nachweisen kannst, da dir zum einen die dafür benötigte Rechnung fehlt und zum anderen der Wagen sehr wahrscheinlich sehr günstig zusammengeflickt wurde. Das muss natürlich nicht heißen, dass etwas (für den laien) erkennbar ist.

Fazit: Ich zum meinen Teil würde den Wagen lediglich wieder fahrbereit machen, sofern ich dringend darauf angewiesen wäre und nicht weiter reparieren. Natürlich nur dann, wenn ich nichts vertuschen müsste....

Entschuldige bitte für meine offenen Worte, aber deine (Vor,-) Geschichte stinkt bis zum Himmel nach......

Zitat:

@munition76 schrieb am 28. Juli 2018 um 05:17:13 Uhr:

...

Wenn der Gutachter beispielsweise einen neuen Seitenwand für 5.000€ aufgeschrieben hat, weil es eingedrückt ist und du es lediglich "ziehen-spachteln-und-lackieren" lässt für 400€, dann wird das bei einem Nachgutachten durch die Versicherung festgestellt und du bekommst nur das Geld für diese Art der Reparatur. Eben mit drastischen Abzüge.

...

Entschuldige bitte für meine offenen Worte, aber deine (Vor,-) Geschichte stinkt bis zum Himmel nach......

Im unteren Teil bin ich absolut bei dir - hier versucht ein Schlauberger mit unserer Hilfe eine Nummer durchzuziehen bei der die Versicherung schon längst Lunte gerochen hat.

Aber sorry, der obere Teil ist absoluter Quatsch.

Sofern in deinem Beispiel die Seitenwand noch verkehrssicher ist darf sich der Geschädigte die 5000 ohne mwst. sogar ohne Reparaur in den Sack stecken, weiter mit dem Auto fahren und das Geld für Koks, Nutten und schnelle Autos ausgeben - den Rest darf er sinnlos verprassen.

Nennt sich fiktive Abrechnung.

Und ein grundsätzliches Recht auf Nachgutachten durch die Versicherun gibt es m.W. auch nicht.

Zitat:

@Imotski-Croatia schrieb am 27. Juli 2018 um 21:14:15 Uhr:

 

Angenommen ich habe in Eigenleistung repariert...

Wie viel mich die Instandsetzung des Schadens gekostet hat, spielt auch überhaupt keine Rolle...

Angenommen du wärst tatsächlich in der Lage solch einen Schaden in Eigenleistung zu reparieren - willst du uns tatsächlich den naiven, betrogenen Laien vorspielen der keinerlei Anzeichen für einen vorherigen Totalschaden feststellen konnte?

 

Themenstarteram 28. Juli 2018 um 10:25

@munition76

 

Der Beweis einer sach- und fachgerechten Reparatur ist doch mit der Reparaturbestätigung eines freien Gutachters erbracht?

Zitat:

@gummikuh72 schrieb am 28. Juli 2018 um 07:26:14 Uhr:

Sofern in deinem Beispiel die Seitenwand noch verkehrssicher ist darf sich der Geschädigte die 5000 ohne mwst. sogar ohne Reparaur in den Sack stecken, weiter mit dem Auto fahren und das Geld für Koks, Nutten und schnelle Autos ausgeben - den Rest darf er sinnlos verprassen.

Nennt sich fiktive Abrechnung.

Und ein grundsätzliches Recht auf Nachgutachten durch die Versicherun gibt es m.W. auch nicht.

Selbstverständlich darf man bei einer fiktiven Abrechnung das Geld einfach einstecken und es anderweitig ausgeben und muss das Fahrzeug nicht reparieren.

Mein Gutachter hatte mir mal gesagt....

Wenn ich das Seitenteil wechseln aufschreibe, du es aber ohne wechseln reparierst und dann kommt die Versicherung zum Nachgutachten --> dann gibts ein Problem. Die kürzen dann nämlich.

Aber warten wir mal ab. Vielleicht kommt hier noch ein Fachmann und kann diesbezüglich Licht ins dunkle bringen.

Spätestens nach den letzten Aussagen des TE würde ich darum bitten, den Titel zu ändern in „Anleitung zum Versicherungsbetrug“ oder „Versicherungsbetrug aufgedeckt - was kann ich das nächste Mal besser machen“

Passiert leider öfter als es einem lieb ist.

Ich erinnere mich an ein Gespräch von 2 Personen aus dem entfernten Umkreis.

Person A: Ich suche jemandem, der mir die hinteren Scheiben günstig folieren kann.

Person B: Lass dir doch die Windschutzscheibe kaputt schreiben. Dann bekommst du anstatt Scheibentausch kostenlos eine Folierung.

Person A: Ja du Schlaumeier! Diese Option nutze ich erst bei größeren Investitionen wie z.B. Zahnriemenwechsel etc.

:rolleyes:

Zitat:

@munition76 schrieb am 28. Juli 2018 um 05:17:13 Uhr:

 

Wer ist denn bitte so naiv und lässt einen Wagen mit 12.000€ WBW und 5.000€ RW für 11.900€ ohne Reparaturfreigabe

Niemand, vermutlich nicht mal der TE, denn die Missrechnung bekommt meine Tochter schon hin.

Hier sollte ne schnelle Mark gemacht werden. Und auch das hin und her verkaufen des Wagens, wurde sicher nicht ohne Kalkül gemacht.

 

Gruß M

Bevor sich hier noch mehr dazu versteigen, Andere eines Verbrechens zu bezichtigen, einfach mal nachdenken...

Hier steht eine mögliche "Beute" von 10.000,- im Raum. Beteiligt sind der TE, mehrere Zeugen, natürlich der Sachverständige und nicht zu vergessen, die ältere Dame.

Abzuziehen sind dann die Instandsetzungskosten und natürlich die Reparaturkosten am Fahrzeug der vorsätzlichen Unfallverursacherin, die auch nicht unerheblich sein dürften.

Am Ende bleiben für jeden Beteiligten dreifuffzig und mindestens 6 Monate Knast!

Wer ein solches Szenario für möglich hält, hat nach meiner Auffassung nicht mehr alle Latten am Zaun...

Zitat:

@rrwraith schrieb am 28. Juli 2018 um 13:03:05 Uhr:

Bevor sich hier noch mehr dazu versteigen, Andere eines Verbrechens zu bezichtigen, einfach mal nachdenken...

Hier steht eine mögliche "Beute" von 10.000,- im Raum. Beteiligt sind der TE, mehrere Zeugen, natürlich der Sachverständige und nicht zu vergessen, die ältere Dame.

Abzuziehen sind dann die Instandsetzungskosten und natürlich die Reparaturkosten am Fahrzeug der vorsätzlichen Unfallverursacherin, die auch nicht unerheblich sein dürften.

Am Ende bleiben für jeden Beteiligten dreifuffzig und mindestens 6 Monate Knast!

Wer ein solches Szenario für möglich hält, hat nach meiner Auffassung nicht mehr alle Latten am Zaun...

Wenn wir schon was frei erfinden, dann auch einmal aus anderer Sicht.

"Mehrere" Zeugen ist die alte Dame, der Kumpel (Verkäufer) und noch ein weiterer Kumpel. (Eine Hand wäscht die andere).

Der Sachverständige bekommt sein Geld separat von der Versicherung. Er muss an den 10.000€ nicht anknabbern.

Die ältere Dame ist der Schwager eines Cousin, der mit einem Corsa B und 1 Monat Resttüv (150€ WBW) und gibt sich mit 1.000€ cash zufrieden.

Der Werkstatt vom Nachbar flickt den Wagen für 2.000€ zusammen.

Da bleiben 7.000€ + Nutzungsausfall ~500€ übrig für den Halter.

Themenstarteram 28. Juli 2018 um 14:26

Ihr, die mir etwas falsches unterstellt, seid alle echt zum kotzen! Solch ein Verhalten an den Tag zu legen ist doch nicht mehr normal. Nur weil ihr euch keinen Schaden von 10.000€ an euren Schrottkarren vorstellen könnt.

 

Die ältere Dame fährt einen Porsche Panamera GTS im Wert von über 150.000€ - keine 2 Wochen alt.

 

Aber selbst wenn es eine Schrottlaube von 150€ WBW gewesen wäre. Ja und?

 

Bin ich dann gleich ein Betrüger?

 

@munition76

 

...sehr bemerkenswert, wie du solch kriminelle Rechnungen und Gedanken kombinieren kannst...

 

@TE : ......mach dich doch an die "Ältere Dame" ran...:p

Da brauchst du uns nicht wegen diesen Peanuts zu belustigen. ..:D :D

Themenstarteram 28. Juli 2018 um 15:04

@Mosel-Manfred

 

Eine sehr gute Idee!

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