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Tipo Bremskolben zurückdrücken???

Themenstarteram 7. Januar 2006 um 22:24

habe an meinem Tipo vorn und hinten Scheiben und Beläge getauscht.

Wie kann ich bei den hinteren Sättel den Kolben zurückdrücken?

ist wie blockiert?!?!

Hängt das vielleicht mit dem Handbremshebel am Sattel zusammen?

Bitte um schnelle Hilfe.

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14 Antworten

Drückend hineindrehen, da gibts Spezialwerkzeug für. Geht aber mit Geschick anders.

Wasserrohrzange und dann drehen :D

Aber nicht dort ansetzen wo die Manschette drüber ist, sondern ganz "vorne" am Kolben.

Wasserrohrzange würde ich nicht nehmen, die Gefahr ist viel zu groß, dass es Riefen am Kolben gibt. Die zerstören dann die inneren Manschette.

 

Entweder, wie schon erwähnt, das entsprechende Spezialwerkzeug, was ich für die sinnvollste Lösung sehe.

Oder mit einer Schraubzwinge den Kolben unter Druck bringen und mit einem Schraubenzieher oder ähnlichem den Kolben dabei drehen. Da sind mit Sicherheit irgendwelche Aussparungen am äusseren Kolbenrand, an die man ansetzen kann.

Dazu braucht man aber zwei Männer und jede Menge Zeit. Mit dem Kolben-Rücksetzwerkzeug gehts spielend alleine.

 

Ein Alfa-Fahrer hat dazu mal ne Anleitung gemacht. Die gibt es hier zum download.

Aber auch hier: Leider eine Wasserpumpenzange verwendet. :(

Zitat:

Original geschrieben von realracefan

Wasserrohrzange würde ich nicht nehmen, die Gefahr ist viel zu groß, dass es Riefen am Kolben gibt. Die zerstören dann die inneren Manschette.

 

Entweder, wie schon erwähnt, das entsprechende Spezialwerkzeug, was ich für die sinnvollste Lösung sehe.

Oder mit einer Schraubzwinge den Kolben unter Druck bringen und mit einem Schraubenzieher oder ähnlichem den Kolben dabei drehen. Da sind mit Sicherheit irgendwelche Aussparungen am äusseren Kolbenrand, an die man ansetzen kann.

Dazu braucht man aber zwei Männer und jede Menge Zeit. Mit dem Kolben-Rücksetzwerkzeug gehts spielend alleine.

 

Ein Alfa-Fahrer hat dazu mal ne Anleitung gemacht. Die gibt es hier zum download.

Aber auch hier: Leider eine Wasserpumpenzange verwendet. :(

Der Gute hat aber auch die Manschette leicht beschädigt, dann benutzt er auch noch die "guten" Beläge von FEBI. Die sind so beschissen als ob der Belag aus Sägespänen wäre.

Also bei den Kolben die ich zurück gedreht habe war vorne an der Spitze des Kolbens immer nen extra Bereich der auf den Belag gedrückt hat. Also wo keine Manschette drüber ist usw. usf.

Dort habe ich die Zange angesetzt und den Kolben raus bzw. rein gedreht. Ohne Manschette oder Kolben zu beschädigen.

einen speziellen bremskolben rücksteller gibt es in ebay ab 10 €... einfach mal nen bissel suchen... ich hab es einmal ohne so nen teil gemacht... nie wieder...

Zitat:

Original geschrieben von Mumins

Der Gute hat aber auch die Manschette leicht beschädigt, dann benutzt er auch noch die "guten" Beläge von FEBI. Die sind so beschissen als ob der Belag aus Sägespänen wäre.

Ja stimmt, der Autor hat sich zwar viel Mühe gemacht mit der Dokumentation, doch mit der eigentlichen Arbeit sieht es mau aus. Professionell ist es nicht gerade, aber ich wollte damit nur das Prinzip zeigen.

Bei mir kommt ein mehrteiliges Bremsenset zum Einsatz, mit diversen Adaptern für unterschiedliche Fahrzeuge. Neuerdings gibt es auch linksdrehende Spindeln, z.B. von Ford/Mazda. Ein brauchbarer Satz dürfte bei ebay ab 30 Euro zu finden sein.

z.b. hier:

http://cgi.ebay.de/...egoryZ82538QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

oder die Profi Version ;-)

http://cgi.ebay.de/...egoryZ82538QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Da kann er sich nen neuen Sattel für kaufen...

Also wenn die Sättel schwer sich reindrehen lassen dann würde ich den lieber mal überholen, dann scheint da schon arg Gammel irgendwo zu sein, normal lassen die sich mit normel Kraftaufwand und ner passenden Zange ohne Probleme rein und rausdrehen.

Hallo,

es geht mit Geschick auch ohne Rücksetzwerkzeug, wenn man am Hebel drückt, an dem das Handbremsseil eingehängt ist. Man bremst sozusagen mit der Hand. Achtung: nur einmal drücken und halten, damit der Kolben nicht komplett rausgedrückt wird (wegen automatischer Nachstellung). Während man den Hebel drückt gleichzeitig den Kolben reindrücken. Hab ich so bei meiner barchetta (Bremsanlage wie beim Tipo 2.0) und bei meinem Tipo gemacht.

@haribo: na für 13,50 € nen neuen Sattel, da nehm ich doch gleich mal zehn... ok das Profiset ist schon nicht gerade günstig mit seinen 130 €... aber wenn man an mehreren Autos schraubt... dann denke ist es schon ne vernünftige investition für die heimgarage... Ist es nicht ein Traum sämtliche Werkzeuge sein Eigen zu nennen, auch wenn man sie sogut wie nie braucht (wie z.b. die Motorkettensäger oder der elektrische Fuchsschwanz...)

Also meine Sättel hatten ein Gewinde wo ich den Kolben draufschrauben musste.

Bezog den Neusattel auf das Profiset.

normalerweise solte sich der zylinder wirklich recht leicht zurück drehen lassen, würde aber auch von der zangen methode abraten, das macht man so lange bis man doch mal abrutscht und die manschette beschädigt hat.

die ist zwar nicht teuer aber doch aufwändig zu wechseln (sauerei wegen der bremsflüssigkeit, entlüften usw usw..)

ein günstiges werkzeug kann da schon lonen, kann man sich aber auch für lau selber basteln, habe zwei schrauben durch einen blechstreifen geschraubt. die schrauben greifen in sie aussparungen wo auch das werkzeug von ebay reingreift..

und um dem gammel an den zylindern vorzubeugen diese immer schön mit bremszylinderpaste abschmieren.. eine tube kostet auch nicht viel.. diesen aufwand sparen sich oft die meisten werkstätten den so können sie einem ja irgend wann mal einen neuen sattel verkaufen..

die kupferpaste an entsprechenden stellen auch nicht vergessen um klemmen quitschen und rost vorzubeugen..

Danke henny, guter Beitrag!

Nur eines:

Kupferpaste sollte man heutzutage aus der Werkstatt verbannen. Es gibt mittlerweile kupferfreie Bremsenpaste, die Alu-Bremssättel nicht mehr zerfrisst. Kupferpaste greift Alu ziemlich stark an (elektr. Spannungsreihe!! ) und ausserdem kann sie das ABS irritieren wenn sie auf die Zahnscheibe gelangt.

generell gilt: Die Bremsenpaste sparsam verwenden und nur an den Stellen leicht auftragen, die auch wirklich nötig sind.

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