Testphase in Niedersachsen "Tempo 30 auf Hauptstraßen"
siehe hier
Bin ja mal gespannt;
Da müsste ich mich ja sogar mit dem Fahrrad zügeln -.-
Ob das so viel bringt?
Was denkt ihr?
Beste Antwort im Thema
Es bedeutet für die Anwohner, dass der Verkehr im Mittel mit den sonst erlaubten 50 km/h statt sonst 80 km/h durchfährt. Da sich Verkehrslärm quadratisch mit der Geschwindigkeit verändert eine echte Entlastung. Blitzer-Opfer sind da nur kollaterale Schäden. Wer sich jetzt aufregt: An die eigene Nase fassen, voriges Fahrverhalten hat diese Initiativen erst möglich gemacht.
437 Antworten
Zitat:
@Bitboy schrieb am 17. Januar 2020 um 19:57:59 Uhr:
Früher brachte die Eisenbahn die Arbeit aufs Land, ...
Viele Bahnstreken wurden ja schon abgebaut, wer da böses denkt.
Die Autobahnen hatten auch den Zweck die Arbeit zu den Leuten zu bringen.
Inwiefern wurde die Arbeit zu den Menschen aufs Land gebracht? Offensichtlich ist wieder Zeit für interessante Theorien.
An jedem Bahnhof gab es ein Lager, für alles mögliche. Haste mal auf dem Land nen Bhf gesehen wo Warenumschlag stattfindet?? oder noch nen Bhf. für sowas?
Zitat:
@reox schrieb am 17. Januar 2020 um 18:02:38 Uhr:
Zitat:
@FloX35 schrieb am 17. Januar 2020 um 17:45:47 Uhr:
Selten so einen Bullshit gelesen.
Auf einer schnurgeraden Hauptstraße 30 Km/h. Klar, dass das den ganzen nicht autofahrenden Klimaspezialisten auf dem Klapprad total in den Kram passt.
Unsere Medien werden von diesen bescheuerten Minderheiten stark manipuliert.Ich sage es ganz ehrlich, ich denke dass soetwas nicht kommt. Und wenn doch werde ich auf genau solchen Straßen, auf denen 50 schon zu langsam ist, die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Km/h völlig vorsätzlich um 20 Km/h überschreiten.
So, Haters Gonna Hate mir egal.Flo
Das muss einer von diesen ironisch, sarkastisch sowie bayrisch angehauchten Beiträgen sein.
🙂
😉
Bayrisch: naja
Ironisch: nein
Sarkastisch: nein
😛
Flo
Hallo!
Zitat:
@v8.lover schrieb am 17. Januar 2020 um 16:41:25 Uhr:
Gegenbeispiel von mir:
1 km Strecke in 'ner Stadt, [...]Fall 1: 50 km/h. Verbrauch lt. Bordcomputer 3 l/100 km. [...]
Fall 2: 33,3 km/h [...]Verbrauch lt. Bordcomputer 3 l/100 km (also gleich wie bei 50 km/h, weil z.B. kleinerer Gang). [...]
Korrigiert mich, wenn ich falsch gerechnet habe. [...]
Wenn der Verbrauch auf eine Referenzdistanz (hier 100 km; Bordcomputerangabe) bei verschiedenen Geschwindigkeiten identisch ist, dann kann sich der streckenbezogene Verbrauch per Definition nicht ändern, egal welche andere Distanz man für den Vergleich heranzieht.
3 l auf 100 km entspricht also unweigerlich 0,3 l auf 10 km und analog dazu 0,03 l auf 1 km; unabhängig von der Geschwindigkeit. Oder eben auch - in die andere Richtung gerechnet - einem Verbrauch von 30 l auf 1000 km.
Natürlich benötigst du mit der geringeren Geschwindigkeit in deinem Beispiel 36 s mehr Fahrzeit für die 1 km lange Fahrstrecke. Was letztlich nichts anderes bedeutet, als dass der von einem Streckenverbrauch auf ein festes Zeitintervall umgerechnete Verbrauch (pro Minute, Stunde oder was sonst) bei der niedrigeren Geschwindigkeit zwangsläufig kleiner sein muss (weniger Strecke geschafft) als bei der höheren Geschwindigkeit (mehr Strecke geschafft). Nimmt man dagegen die Fahrzeit als Bezugswert, sind die Verbräuche wieder genau gleich.
Eine Verbrauchserhöhung durch ein tieferes Tempolimit ließe sich also einzig durch einen höheren Streckenverbrauch bei niedrigeren Geschwindigkeiten (z. B. 4 l/100 km bei 33,33 km/h statt 3 l/100 km bei 50 km/h) erklären.
Gruß
.SD
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Und wenn bei 35km/h der Verbrauch gleich jenem bei 50km/h ist, dann sollte innerstädtisch ein geringerer Gesamtverbrauch herauskommen, weil man ja bis 35km/h weniger beschleunigen muss. Sollte sich zumindest bei den Trampolinspringern zw. Gas- und Bremspedal bemerkbar machen. 😉
Zitat:
@Rainer_EHST schrieb am 18. Januar 2020 um 00:14:11 Uhr:
Und wenn bei 35km/h der Verbrauch gleich jenem bei 50km/h ist, dann sollte innerstädtisch ein geringerer Gesamtverbrauch herauskommen, weil man ja bis 35km/h weniger beschleunigen muss. Sollte sich zumindest bei den Trampolinspringern zw. Gas- und Bremspedal bemerkbar machen. 😉
Das ist ja der Irrglaube an der ganzen Sache. Leider passiert das Gegenteil.
Seit bei meiner Nachbargemeinde ganztägig Tempo 30 auf der Hauptdurchgangsstraße eingeführt wurde ist mein Verbrauch um 1 Liter gestiegen.
Bei der anderen Nachbargemeinde hat sich das von den Anwohnern geforderte ganztägige Tempo 30 auf der Durchgangsstraße, die auch noch Bundesstraße ist, zu einem regelrechten Chaos entwickelt.
Da ist zur Hauptverkehrszeit nur noch Stop & Go.
Lärm, Verkehrsbelastung und Gestank ist wesentlich höher als vorher bei Tempo 50. Über den Mehrverbrauch will Ich nichts aussagen.
Es ist so, daß in dieser Gemeinde viele der Anwohner der Bundesstraße, die sich vorher in Bürgerinitiativen stark gemacht und Tempo 30 gefordert haben, jetzt plötzlich durch das alltägliche Verkehrschaos die Augen geöffnet wurden.
Die schimpfen jetzt drüber und wollen wieder Tempo 50
Natürlich gibts da auch noch weiterhin solche Befürworter, die noch immer der Meinung sind, daß mit Tempo 30 alles besser wurde.
Und wieso sollte Tempo 30 für mehr Chaos sorgen? Kann ich nicht nachvollziehen. Im Nachbarort gibt es hier seit längerer Zeit schon Tempo 30 und auch auf vielbefahrenen Abschnitten. Es gab vorher teilweise Stop und Go und jetzt auch noch ab und an mal. Ich kann da keinen Zusammenhang entdecken. Es könnte natürlich höchstens sein, dass ganz eilige Zeitgenossen wieder nicht die Geschwindigkeit halten können.
Dennoch sollte es da keine größeren Problem geben. Im Nachbarort zur anderen Seite wird die Hauptstraße ab Februar auch zur Tempo 30 Zone. Bin gespannt, wie sich das dort entwickelt.
Zitat:
@CH76 schrieb am 18. Januar 2020 um 08:16:07 Uhr:
Und wieso sollte Tempo 30 für mehr Chaos sorgen? Kann ich nicht nachvollziehen. Im Nachbarort gibt es hier seit längerer Zeit schon Tempo 30 und auch auf vielbefahrenen Abschnitten. Es gab vorher teilweise Stop und Go und jetzt auch noch ab und an mal. Ich kann da keinen Zusammenhang entdecken. Es könnte natürlich höchstens sein, dass ganz eilige Zeitgenossen wieder nicht die Geschwindigkeit halten können.Dennoch sollte es da keine größeren Problem geben. Im Nachbarort zur anderen Seite wird die Hauptstraße ab Februar auch zur Tempo 30 Zone. Bin gespannt, wie sich das dort entwickelt.
Es liegt doch auf der Hand, daß wenn der Verkehr ausgebremst wird, daß die Abstände zu den Fahrzeugen innerhalb der Kolonne geringer werden und es dadurch zu Stop & Go kommt.
Ich muß zwar selbst nicht durch diese Gemeinde durch, erlebe das Chaos dennoch jeden Tag, da sich der Stau bereits bis 5 Km vor dem Ortsschild bildet und genau diese Schlange schiebt sich so auch weiter durch den Flecken.
Vor vielen Jahren, wo noch Tempo 50 war hat es sowas nicht gegeben. Da gab es keinen Stau bis viele Km vor dem Ortsschild und die Durchfahrt durch die Gemeinde ging zügig voran.
Ähm, kann man die Durchgangsstraße einer Gemeinde, mit einer Hauptverkehrsader einer Stadt, wo es viele Ampelkreuzungen gibt, vergleichen?
Und wenn das Verkehrsaufkommen so hoch ist, das es sich schon bis mehere Kilometer vor dem Ortseingangschild zurückstaut, kann ich mir nicht vorstellen, dass das bei Tempo 50 so viel anders war.
Zitat:
@Rainer_EHST schrieb am 18. Januar 2020 um 09:10:46 Uhr:
Ähm, kann man die Durchgangsstraße einer Gemeinde, mit einer Hauptverkehrsader einer Stadt, wo es viele Ampelkreuzungen gibt, vergleichen?Und wenn das Verkehrsaufkommen so hoch ist, das es sich schon bis mehere Kilometer vor dem Ortseingangschild zurückstaut, kann ich mir nicht vorstellen, dass das bei Tempo 50 so viel anders war.
Natürlich war es anders und Ich kenne es ja von Früher.
Grund dafür ist das ganztägige Tempo 30 und das damit verbundene Stop & Go. Das wirkt sich halt bis vor das Ortsschild aus und zieht nen Rattenschwanz hinter sich her.
Wo noch 50 war, lief der Verkehr.
Die Gemeinde hat so keine großartigen Kreuzungen mit Ampeln. Es geht dort aber min. genau so schlimm zu, wenn nicht noch schlimmer, wie in der benachbarten Kreisstadt mit Ampeln und Kreuzungen zu den selben Stoßzeiten.
An sich spricht ja nichts gegen niedrigere Limits i.g.O., speziell dann, wenn es Ortsumgehungen gibt.
Ich kann mich mit einem flächendeckenden 40er-Limit für geteilte Straßen (unmotorisierter und motorisierter Verkehr teilen sich ohne bauliche Trennung die Fahrbahn) sehr gut anfreunden, würde im Gegenzug bis auf Verkehrsberuhigte Bereiche u.ä. aber auch alle anderen Limits innerorts dadurch ersetzen.
Ich finde das sehr negativ. Noch niedrigere Durchschnittsgeschwingigkeit als ohnehin schon, mehr Verbrauch, mehr Verschleiß.
Wo soll denn hier ein Vorteil sein?
MFG Sven
Ich wäre schon froh, wenn ich Tempo 30 überhaupt erreichen würde. Jedenfalls in der RushHour sind meine Realität eher 10 bis 15 Minuten für 3 Kilometer (zum Glück nur auf einer Teilstrecke meiner Route).
Ich bin froh bis in 10 Jahren in den Ruhestand gehen zu können. Momentan bin ich noch auf mein Kfz angewiesen um meinen Arbeitsplatz zu erreichen ( Kfz im Winter 15 min, Radfahr im Sommer 50 min...... Alternative ÖPNV 60min ( indiskutabel)). Auf der Strecke von und zu der Arbeitsstätte möchte ich nicht gegängelt werden ( es ist zudem bewiesen, dass der Abgasaustoss bei 50 geringer ist als bei 30). Es gibt tatsächlich noch Menschen die zu bestimmten Uhrzeiten ein KFZ benutzen müssen um sich selbst und den Staatsapparat am Leben zu erhalten ( hierbei fordere ich keine „ freie Fahrt für freie Bürger“).
Bin ich dann mal Rentner sehe ich die Sache relaxter, fahre eh selten mit dem Auto und sehe „ von der Ferne“ zu wie unsere etablierten Parteien mit jedem Stuss um Wählerstimmen buhlen.
Mir ist klar, dass ich mit diesem Beitrag hier im Forum bei den Moralaposteln anstoße, aber genau so sieht es aus.
Dazu noch ein Beitrag zu „Greta“. Ich achte sehr was diese junge Frau tut und sagt. Man darf ihr diesbezüglich keinerlei Vorwürfe machen. Die Hysterie haben doch gerade die ausgelöst die „ nach ihrer Pfeife tanzen“. Da müssen sich „gestandene Mannsbilder“ (auch Mannsbilderrinnen und Mannbilderdiverse) im Bundestag und bei Klimakonferenzen sagen lassen was eh schon jeder Halbgebildete weiß . Da habe ich Angst vor und da ist die 30 er Diskussion das kleinste Problem.
Habe fertig
Gruß