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SUV oder Ähnliches gesucht für 5000 EUR

Themenstarteram 30. August 2017 um 20:01

Hallo Freunde,

der Vater meines besten Freundes sucht ein Auto, sein Wunsch ist ein SUV oder sowas ähnliches.

Er ist knapp über 60 Jahre alt und fährt nicht wirklich viel. Er wünscht sich einfach ein solides Fahrzeug welches auch im gebrauchten alter nicht die größten Probleme macht und somit sehr hohe Folgekosten verursacht.

Seine Wünsche und Vorgaben:

- SUV oder ähnliches

- am besten knapp unter 5000 EUR

- Benziner (er fährt unter 10tkm im Jahr)

- kein monströser Spritverbrauch

- wenn möglich unter 150 tkm Laufleistung

- wenn möglich max. 10 Jahre alt

 

Das einzige an Extras die er sich wünscht wären elektrische Fensterheber und eine Klima, muss keine Automatik sein.

Wenn ihr noch weitere Informationen braucht einfach fragen ansonsten danke ich für alle Vorschläge.

Beste Antwort im Thema

Ich finde, dass der Preis halt in keinem Verhältnis zu den aktuellen Neuwagen-i20 steht. Diese gibt's mit ein paar Extras für Preise zwischen 11 und 12 Tsd. Das ein siebenjähriges Modell da immer noch fast die Hälfte kosten soll, naja.

 

Aber ich glaube dir absolut, dass es für dieses Budget eben nicht mehr gibt. Aber ich finde es vom Preis-Leistungs-Verhältnis her eben schwach.

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am 30. August 2017 um 20:23

Ford Fusion, Suzuki SX4, Fiat Sedici (baugleich mit dem Suzuki), Kia Soul

Dacia Duster

SUVs, womöglich mit Allrad und artgerecht im Gelände bewegt sind das Gegenteil von unterhaltsgünstig und auch nicht für sparsamen Verbrauch berühmt. Mag für die obgenannten besser aussehen, aber im Allgemeinen eher nicht empfehlenswert.

Wenn's darum geht, erhöhter zu sitzen, sind kleine Vans wie der Fusion zweckmäßiger. Opel Meriva A, Honda Jazz, Daihatsu Materia, Renault Modus, Suzuki Liana (als Schrägheck), Nissan Note oder Mitsubishi Space Star könnten da im Budget ebenfalls hinkommen.

In der Region bis 5000 Euro findet man aus dem SUV-Segment eher noch solche, die mal beinahe als Geländewagen gelaufen sind... Je nachdem, was an Größe gewünscht ist, umfasst das z.B.

- Honda HR-V (erste Generation) oder CR-V (erste oder zweite Generation)

- Toyota RAV (XA1 oder XA2)

- Daihatsu Terios

- Jeep Compass oder Patriot

- Mitsubishi Outlander (erste Generation) oder Pajero Pinin

- Mazda Tribute / Ford Maverick II

- Kia Sportage (zweite Generation)

- Hyundai Tucson oder Santa Fe (jeweils erste Generation)

- Renault RX4 (oder Koleos, aber das sind in der Preislage noch wenige)

- Nissan X-Trail (Qashqais werden noch höher gehandelt)

- Land Rover Freelander

- Subaru Forester

- Suzuki (Grand) Vitara (eigentlich Geländewagen, kein SUV)

Die Verbräuche der überwiegend verbauten 2.0er Benziner sind unter heutigen Gesichtspunkten suboptimal, mit deutlich weniger als 10 Litern bewegen die sich nicht. Den RAV kann man immerhin mit um die 8 Liter bewegen, Terios und HR-V ebenfalls, aber mit schlechteren Fahrleistungen. Sollten Versicherungsklassen interessant sein: Die Meisten davon sind bereits in der Haftpflichtklasse ziemlich weit oben. Folgekosten sind relativ - da wir über alte Fahrzeuge jenseits der 100000 km sprechen, die zumeist nicht für Sonntagsausflüge angeschafft wurden, kann da schon mal was dran sein, letztendlich zählt der Zustand des jeweils gefundenen Modells mehr als sein statistischer Durchschnitt. Ich bin mit dem RX4 gut gefahren, obwohl er einen mehr als schlechten Ruf hat, und der innerfamiliäre Vergleich zwischen RAV 4 (2004, 150 PS) und CR-V (2003, 150 PS) sieht den Honda im Kostenkapitel vorne. Generell sind die meisten Benziner aus der genannten Liste relativ problemlos - wenn's nicht gerade der 2.0 V6 des Vitara mit rasselnder Steuerkette ist, oder der 1.8er im Freelander mit leckender Kopfdichtung. Man könnte es noch auf Motoren mit Steuerkette beschränken, das dünnt die Liste aber kaum merklich aus (wobei ein frisch gewechselter Zahnriemen bei der vermuteten Jahresfahrleistung auch kein Problem darstellen sollte).

Gruß

Derk

Themenstarteram 31. August 2017 um 19:39

Hallo ihr leiben und vielen dank für die ganzen Vorschläge bis jetzt.

Er hat aber nun etwas eingelenkt und sagt, dass es nicht mehr unbedingt ein SUV sein muss.

Nun mkann es auch etwas anderes sein was dann mehr Sinn ergibt, sollte aber möglich sein ab und zu etwas zu transportieren. Also kein sehr kleines Auto. Er fährt ab und zu mal zum Baumarkt um etwas im Haus zu basteln und so. Ich denke aber nicht das er einen Kombi möchte.

Das macht die Liste nicht übersichtlicher... ;)

Nehmen wir also etwas Van-artiges mit leicht höherer Sitzposition und gutem Verhältnis von Grundfläche zu Ladevolumen:

- Renault Scénic, Kangoo oder BeBop

- Citroen Nemo oder Berlingo

- Peugeot Partner

- Nissan Cube, Evalia oder Almera Tino

- Mitsubishi Space Star (der alte, nicht der Colt-Nachfolger/Mirage)

- Mazda 5

- Honda FR-V, Shuttle oder Stream

- Daihatsu Materia

- Fiat Sedici, Idea, Multipla oder Doblo

- Lancia Musa

- Opel Agila, Meriva oder Zafira

- Suzuki Wagon R oder SX4

- Mercedes A-Klasse (W168), evtl. mit langem Radstand, oder Viano

- Audi A2

- Seat Altea oder Toledo

- Skoda Roomster

... ohne Anspruch auf Vollständigkeit, bzw. als Ergänzung zu den schon genannten Modellen. Nicht alles auf der Liste hat eine blendende Zuverlässigkeitsstatistik, und nicht alle Motorisierungen waren wirklich gut. Aber wie gesagt - kann sich in der Preisklasse je nach Einzelzustand immer noch lohnen, vielleicht kannst Du, bzw. könnt ihr es ja einkreisen. Ein paar Alternativen werden durch schlichte Geschmacksfragen entschieden werden (vermutlich zuerst beim Multipla), ein paar werden durch Markenvorbehalte 'rausfallen (gerne genommen: "Blos kein Franzose"). Sehen wir mal, was übrig bleibt... ;)

Gruß

Derk

ps: Ich war mal so frei, den Titel anzupassen...

Themenstarteram 4. September 2017 um 18:56

Hallo noch mal,

 

auch wenn es nun wahrscheinlich in eine andere Richtung gegangen ist aber er sich nun etwas auf den hyundai i20 eingeschossen der ihm ganz gut gefällt.

Also Angebot haben wir nun folgendes?

https://www.autoscout24.de/.../...8dc1-4c7a-4462-b1b3-8658381f35ba?...

 

Was sagt ihr dazu?

Gibt es beim i20 Besonderheiten auf die man beim Kauf besonders achten sollte?

 

Gruß.

Ohne das Angebot verglichen zu haben: 5000 Euro für einen sieben Jahre alten, roten Hyundai i20 wirkt auf mich nicht gerade nach Schnäppchen..

Themenstarteram 4. September 2017 um 19:31

Viel mehr Auswahl gab es da nicht. Klar ist Rot nun auch nicht meine Farbe aber ihm ist es egal.

Wichtig für ihn ist auf jeden Fall eine Klima.

Kannst ja wenn du magst selbst mal schauen: PLZ 52499 und Umkreis am liebsten nicht mehr als 50km.

Kilmaanlage und max. 5000 EUR.

Vielleicht kann man ja noch etwas handeln und wenn der gut in Schuss ist.

Ich finde, dass der Preis halt in keinem Verhältnis zu den aktuellen Neuwagen-i20 steht. Diese gibt's mit ein paar Extras für Preise zwischen 11 und 12 Tsd. Das ein siebenjähriges Modell da immer noch fast die Hälfte kosten soll, naja.

 

Aber ich glaube dir absolut, dass es für dieses Budget eben nicht mehr gibt. Aber ich finde es vom Preis-Leistungs-Verhältnis her eben schwach.

am 4. September 2017 um 19:44

5000 € für einen simplen 7-jährigen Kleinwagen sind wirklich unverhältnismäßig. Um das Geld finden sich sicher auch eine Fahrzeugklasse höher vergleichbare Angebote. Übrigens gibt es Neuwagen mit Klima auch schon unter 8000 €.

Themenstarteram 4. September 2017 um 21:07

Ich werde es ihm noch mal sagen aber ich bezweifel das sich etwas ändern wird :(

Sein Limit sind halt diese 5000 EUR. Ich habe ihm das auch gesagt und eigentlich kann er sich das auch leisten aber er ist so ein alter Griesgram der sagt ein Neuwagen lohnt sich für ihn nicht mehr....

Dann rechne deinem alten Griesgrämer mal folgendes vor (Exemplarisch gehe ich davon aus, das das Auto fünf Jahre gefahren wird):

 

Roter i20 von 2010:

 

- Kosten: 5000€

- Restwert nach 5 Jahren: 100€ (Verwerter)

 

-> Effektiver Wertverlust: 4900€

 

Neuwagen i20 von 2017

 

- Kosten: 12000€

- Restwert nach 5 Jahren:

ca. 6000€

 

-> Effektiver Wertverlust:

6000€

 

Bleiben unterm Strich also Mehrkosten von 1100€ über fünf Jahre gesehen. Und dafür fährt man einen Neuwagen, keinen sieben Jahre alten.

 

Und die Mehrkosten können sich gaaanz schnell relativieren, wenn bei dem 7-Jährigen Exemplar die Reperaturen anfangen...

 

Ganz ehrlich: der alte i20 ist kein Auto das man gerne fährt. Schlechte Sitze, schwacher und lauter Motor, sehr gefühlloses Fahrwerk und Lenkung. Da gibts deutlich besseres für das Geld.

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