Suche gleichgesinnte Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau Ingenieure

Hi,
ich studiere zur Zeit Fahrzeugtechnik im 4ten Semester und ich dachte es wäre interessant zu wissen ob hier noch andere Ingenieure im Forum sind.
Vllt könnt mer en paar Geschichten austauschen oder uns gegenseitig helfen, auf Ingenieur art.

Also wer studiert noch oder ist schon fertig?

Gruß
Julian

Beste Antwort im Thema

Wie oder was ist den bitte "Ingenieur Art"? Ist das vom englischsprachigen Art = Kunst abgeleitet? Also irgendeine Kunstform die nur Ingenieure verstehen, beherrschen?

Falls du allerdings was über Fahrzeuge und deren Technik lernen willst, vergiß ganz schnell Titel und Positionen. Die Leute von denen du wirklich lernen kannst, die erkennst du an den grauen Haaren, an ewiger Betriebszugehörigkeit und daran das sie meist nicht an Marken sondern Fachgebiete gebunden sind.

Im übrigen bist du im vierten Semester allenfalls Student im zweiten Jahr, aber noch lange kein Ingenieur......nur so nebenbei, weil du von "noch andere Ingenieure" sprichst.

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Jo...wo wir gerade dabei sind....ich könnte ne Kochgruppe anbieten...den passenden Meistertitel habe ich auch 😁Ich brech ab,,,,,Kochgruppe,,,,, Kochen mit Mommel Teil(1) 😁😁

Klar is das hier OT.

Aber um DirkB gerecht zu werden. Jopp mir gehts in dieser Hinsicht wirklich etwas um Diff-Gleichungen und im expliziten Richtung Regelungstechnik.
Und um US-Car gehts auch.
Simulation Fahrwerk - und wen wunderts F-Body Fahrwerk.

Wer sich jetzt fragt: "Was hab ich davon" -- ich würd das (wenn möglich) gerne so machen, dass man seine Fahrwerksteile eingeben kann (Feder daten, Stoßdämpfer daten etc) und somit vor dem kaufen von neuen Teilen weiß, wie das Fahrverhalten nachher sein wird.

Und da ich als armer Bachelor nie en Dipl und nie mehr als 7 (mancherorts nur 6) Semester überhaupt haben werd, wollt ich eben hier mit leuten reden die sich mit Matlab, PAM-Stamp, etc vllt eher auskennen.

Also nur mal so zum Anfang.
Wer nich will braucht ja nich mitspielen.

Grüßle Julian

Ich meld mich mal leise...bevor alle draufhauen... 7. Semester Vertiefungsrichtung Fahrzeugtechnik (Aachen).
Gruß, Lukas.

Zitat:

Original geschrieben von drummer2003


Ich meld mich mal leise...bevor alle draufhauen... 7. Semester Vertiefungsrichtung Fahrzeugtechnik (Aachen).
Gruß, Lukas.

Cool, na endlich mal einen aus Aachen den man kennelernt. Ich hab da bisher nur en Prof (Lehrbeauftragten) gekannt, der immer von Ulm nach Aachen tingelt.

Ja dann, sag ich mal willkommen im Club 😁 Hier bekommt man "draufgehauen"

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Das is der pure Neid xD.

Ne ich bin auch Maschinenbaustudent in Kölle. Aber jetzt erst im 2 ten Semester.

lg Tobbo

@julian

Na da versuchst du nun aber die Kurve zu kriegen 😉 ......

Aber mal kurz zu deinem "Projekt".
Für mich ist das ein typisches Feld wo sich wieder mal ganz klar abzeichnet das die Praxis aussagekräftiger als die Theorie ist. Du kannst zwar Kennlinien der Feder, Dämpfungsraten des Dämpfers, Aufhängungsabmessungen, Fahrzeuggewicht usw. meßtechnisch erfassen und in eine Simulation eingeben. Aber die Ergebnisse werden nur eng begrenzt aussagefähig sein. Zum einen bleiben eine Menge Variablen die du vorher nicht kalkulieren kannst wie Einsatztemperatur, Fahrbahnbedingungen, Windbedingungen usw. und zum anderen sind die Empfindungen im Bereich Fahrwerk subjektiv sehr verschieden. Als Kriterium kann man sicherlich den Faktor Zeit wie z.B. im Rennsport nehmen. Was aber tust du wenn es um die Frage Tourentauglichkeit, Komfort etc. geht? Woran misst du dies?

Wäre das alles so einfach, bräuchte man im Motorsport keine Testfahrer. Dort werden zig Testfahrten gemacht um an empirische Daten zu kommen, dort trennen die Tests die Spreu vom Weizen bei den Fahrern. Warum sind wohl Leute wie Valentino Rossi oder ein Michael Schuhmacher solche absolute Oberklasse? Weil sie Fahrzeuge, eben auch am Fahrwerk, zur Spitze und Siegreife ENTWICKELN können. Und dafür brauchts Erfahrung.
Würde das mit einer Simulation gehen, würden die Hersteller und Rennställe dies mit Sicherheit machen. Da wird eh mit Summen operiert, bei denen einem schwindlig wird. Geld wär da sicher kein Thema.....

Für deinen angestrebten Zweck würde ich mich auf die empfohlenen Einsatzzwecke der Hersteller beziehen und Referenzen von Leuten erfragen die bereits diese Produkte einsetzen. Dichter kommst du auch mit einer Simulation nicht dran.

Zitat:

Original geschrieben von astrodriver


@julian

Na da versuchst du nun aber die Kurve zu kriegen 😉 ......

Aber mal kurz zu deinem "Projekt".
Für mich ist das ein typisches Feld wo sich wieder mal ganz klar abzeichnet das die Praxis aussagekräftiger als die Theorie ist. Du kannst zwar Kennlinien der Feder, Dämpfungsraten des Dämpfers, Aufhängungsabmessungen, Fahrzeuggewicht usw. meßtechnisch erfassen und in eine Simulation eingeben. Aber die Ergebnisse werden nur eng begrenzt aussagefähig sein. Zum einen bleiben eine Menge Variablen die du vorher nicht kalkulieren kannst wie Einsatztemperatur, Fahrbahnbedingungen, Windbedingungen usw. und zum anderen sind die Empfindungen im Bereich Fahrwerk subjektiv sehr verschieden. Als Kriterium kann man sicherlich den Faktor Zeit wie z.B. im Rennsport nehmen. Was aber tust du wenn es um die Frage Tourentauglichkeit, Komfort etc. geht? Woran misst du dies?

Wäre das alles so einfach, bräuchte man im Motorsport keine Testfahrer. Dort werden zig Testfahrten gemacht um an empirische Daten zu kommen, dort trennen die Tests die Spreu vom Weizen bei den Fahrern. Warum sind wohl Leute wie Valentino Rossi oder ein Michael Schuhmacher solche absolute Oberklasse? Weil sie Fahrzeuge, eben auch am Fahrwerk, zur Spitze und Siegreife ENTWICKELN können. Und dafür brauchts Erfahrung.
Würde das mit einer Simulation gehen, würden die Hersteller und Rennställe dies mit Sicherheit machen. Da wird eh mit Summen operiert, bei denen einem schwindlig wird. Geld wär da sicher kein Thema.....

Für deinen angestrebten Zweck würde ich mich auf die empfohlenen Einsatzzwecke der Hersteller beziehen und Referenzen von Leuten erfragen die bereits diese Produkte einsetzen. Dichter kommst du auch mit einer Simulation nicht dran.

Ich sag da bloß mal kurz was dazu.

Was denkst du wie heuzutage Fahrwerke ausgelegt werden?
Wieso gibt es bei den Herstellern nur so wenig Prototypen? Und wieso reichen denen inzw "en paar Probefahrten"?
Wie definierst du Daten und Größen für en Kennfeld wenn du bloß empirische Daten aus Fahrversuchen hast?
Mit dem Gefühl eines Schuhmachers fängt das Fahrwerksteuergerät eines Jaguars nix an.

Zitat:

Original geschrieben von falloutboy



Zitat:

Original geschrieben von astrodriver


@julian

Na da versuchst du nun aber die Kurve zu kriegen 😉 ......

Aber mal kurz zu deinem "Projekt".
Für mich ist das ein typisches Feld wo sich wieder mal ganz klar abzeichnet das die Praxis aussagekräftiger als die Theorie ist. Du kannst zwar Kennlinien der Feder, Dämpfungsraten des Dämpfers, Aufhängungsabmessungen, Fahrzeuggewicht usw. meßtechnisch erfassen und in eine Simulation eingeben. Aber die Ergebnisse werden nur eng begrenzt aussagefähig sein. Zum einen bleiben eine Menge Variablen die du vorher nicht kalkulieren kannst wie Einsatztemperatur, Fahrbahnbedingungen, Windbedingungen usw. und zum anderen sind die Empfindungen im Bereich Fahrwerk subjektiv sehr verschieden. Als Kriterium kann man sicherlich den Faktor Zeit wie z.B. im Rennsport nehmen. Was aber tust du wenn es um die Frage Tourentauglichkeit, Komfort etc. geht? Woran misst du dies?

Wäre das alles so einfach, bräuchte man im Motorsport keine Testfahrer. Dort werden zig Testfahrten gemacht um an empirische Daten zu kommen, dort trennen die Tests die Spreu vom Weizen bei den Fahrern. Warum sind wohl Leute wie Valentino Rossi oder ein Michael Schuhmacher solche absolute Oberklasse? Weil sie Fahrzeuge, eben auch am Fahrwerk, zur Spitze und Siegreife ENTWICKELN können. Und dafür brauchts Erfahrung.
Würde das mit einer Simulation gehen, würden die Hersteller und Rennställe dies mit Sicherheit machen. Da wird eh mit Summen operiert, bei denen einem schwindlig wird. Geld wär da sicher kein Thema.....

Für deinen angestrebten Zweck würde ich mich auf die empfohlenen Einsatzzwecke der Hersteller beziehen und Referenzen von Leuten erfragen die bereits diese Produkte einsetzen. Dichter kommst du auch mit einer Simulation nicht dran.

Ich sag da bloß mal kurz was dazu.

Was denkst du wie heuzutage Fahrwerke ausgelegt werden?
Wieso gibt es bei den Herstellern nur so wenig Prototypen? Und wieso reichen denen inzw "en paar Probefahrten"?
Wie definierst du Daten und Größen für en Kennfeld wenn du bloß empirische Daten aus Fahrversuchen hast?
Mit dem Gefühl eines Schuhmachers fängt das Fahrwerksteuergerät eines Jaguars nix an.

Das sind dann warscheinlich die Gründe wieso es direkt immer tausende Rückrufe gibt, siehe Toyota mit dem Gaspedal.

Ein gutes auto ist mittlerweile wie eine Banane, es reift beim Kunden.

Naja dem Ingeneur ist nix zu schwööör.

Vermutlich auch der Grund wieso bei uns auf der Baustelle immer alles in die Hose geht.
Dabei hat der Ingeneur das doch so schön und mit ganz vielen Farben in seinem warmen Büro aufgemalt.
Nur blöd das Theorie und Praxis 2 verschiedene paar Schuhe sind.

Wenn es nach mir ginge würde die ganzen Studenten mindestens noch 3 Jahre auf der Baustelle oder sonst wo mit ARBEITEN!!!!!!!
Den Arsch platt sitzen können Sie sich später.

Und bevor das geheule losgeht, ich Studiere auch gerade. Allerdings habe ich schon 10 Jahre Berufspraxis.

Zitat:

Original geschrieben von falloutboy


Was denkst du wie heuzutage Fahrwerke ausgelegt werden?
Wieso gibt es bei den Herstellern nur so wenig Prototypen? Und wieso reichen denen inzw "en paar Probefahrten"?

Dein Kommentar zeigt mir ziemlich deutlich das du dich anscheinend nie tiefer mit solchen Abstimmungsproblemen beschäftigt hast.

Sicher werden Fahrwerke heute auf dem Computer entworfen, aber was dabei rauskommt sind Rohlinge. Näherungswerte wenn du willst. Die finale Abstimmung muß in der Praxis gemacht werden. Wenn man das perfekte Fahrwerk mit ein paar Stunden Rechenzeit bauen könnte, warum dauert die Entwicklung neuer Serienfahrzeuge dann Jahre und kostet Unsummen? Ich meine, dann miete ich mir doch ein paar Stunden Rechenzeit in einem Hochleistungsrechenzentrum und fertig ist das neue Modell.

Wozu dann noch Tests in den unterschiedlichsten Klimazonen der Welt? Wozu überhaupt Prototypen, Designmodelle, Crashmodelle, Nullserien usw.?

Zitat:

Original geschrieben von falloutboy


Wie definierst du Daten und Größen für en Kennfeld wenn du bloß empirische Daten aus Fahrversuchen hast?
Mit dem Gefühl eines Schuhmachers fängt das Fahrwerksteuergerät eines Jaguars nix an.

Was heißt hier "bloß empirische Daten"? Fahrzeuge die diese Daten sammeln sind mit Meßsensoren und Dataloggern gespickt wie der Igel mit seinen Stacheln. Was denkst du wo all die Daten herkommen auf denen deine schönen Computerkonstrukte basieren? Schau dir mal Software und Meßsysteme an die im Rennsport eingesetzt werden. Und die Daten die damit gesammelt werden sind die Basis für jedes Kennfeld, auch in Jaguar Fahrwerksteuergeräten.

Um im US Bereich zu bleiben, schau dir mal das Ultimate 30 Data Group System an. Damit werden empirische Daten gewonnen im Bereich Motorsport. Und wenn dich SW interessiert die für Konstruktion und Simulation eingesetzt wird, schau dir die Adams Produktlinie von MSC Software an. Aber sowas kann man nichtmal schnell eben am heimischen PC programmieren.....

Zitat:

Original geschrieben von falloutboy


Und da ich als armer Bachelor nie en Dipl und nie mehr als 7 (mancherorts nur 6) Semester überhaupt haben werd, wollt ich eben hier mit leuten reden die sich mit Matlab, PAM-Stamp, etc vllt eher auskennen.
Grüßle Julian

Wie du willst keinen Master machen ? Bachelor ist doch nur eine besseres Vordiplom, davon halte ich nichts. Aber ich empfehle dringend auch den Master anzustreben, um später eine vernünftige Stelle zu bekommen.

Zitat:

Original geschrieben von ThomasV6TDI


Vermutlich auch der Grund wieso bei uns auf der Baustelle immer alles in die Hose geht.
Dabei hat der Ingeneur das doch so schön und mit ganz vielen Farben in seinem warmen Büro aufgemalt.
Nur blöd das Theorie und Praxis 2 verschiedene paar Schuhe sind.

Wenn es nach mir ginge würde die ganzen Studenten mindestens noch 3 Jahre auf der Baustelle oder sonst wo mit ARBEITEN!!!!!!!
Den Arsch platt sitzen können Sie sich später.

Und bevor das geheule losgeht, ich Studiere auch gerade. Allerdings habe ich schon 10 Jahre Berufspraxis.

Ich will das jetzt hier nicht breitreden und heule auch nicht rum, aber das mit Theorie und Praxis ist doch immer der gängige Satz, wenn man etwas Negatives über einen Studenten/Studierten sagt, gerade bei Ingenieuren.

Ich denke es sollte nicht sein, dass man einem Studenten Realitätsferne vorwirft. Wenn du von Baustellen redest, natürlich hat ein Arbeiter dort mehr Praxiserfahrung als ein Bauingenieur...wäre auch schlimm wenn nicht! Aber ich denke es ist auch nicht Sinn der Sache, dass ein Ingenieur erstmal 3 Jahre lang mauert und Fenster einbaut. Viel sinnvoller wäre eine sinnvolle und nahe Zusammenarbeit der beiden Berufsfelder, als die gegenseitige doch recht häufig vorkommene Verachtung. Damit meine ich einen Ingenieur am Objekt und nicht hinter'm Schreibtisch, aber auch einen Arbeiter, der erklärt bekommt, warum er das tun soll, was er dort tut.

Und allgemein zum Thema: Ich denke nicht, dass falloutboy im 4. Semester (war doch 4. oder?!) kurz vor der Marktreife einer Fahrwerkssimulationssoftware steht, die Testfahrer überflüssig machen wird. Zwar ist mir auch der genaue Sinn hinter seinem Vorhaben noch nicht ganz klar, jedoch wird in der Entwicklungsphase eines Fahrwerks im Vorfeld viel simuliert. Trotzdem funktioniert das ganze nicht, ohne Prototypen, Testfahrer usw. gerade für die Feinabstimmung, die bei wirklichen Sportfahrewerken meistens "den" Unterschied am Ende ausmacht.

Gruß, Lukas.

Und noch etwas zum Thema Bachelor, Master, Diplom:
Ungeachtet dessen, dass ich noch ein "alter" Diplomer bin (letzter Jahrgang in Aachen), möchte ich mal sehen, wer ohne einen Master (also nur mit einem Bachelor) sich einen Job sucht und einen bekommt. Gerade im Berufsfeld des Ingenieurs. Ich glaube das kann man sich knicken, auch wenn sich die Politik das gerne anders vorstellt.

Zitat:

Original geschrieben von drummer2003


Und noch etwas zum Thema Bachelor, Master, Diplom:
Ungeachtet dessen, dass ich noch ein "alter" Diplomer bin (letzter Jahrgang in Aachen), möchte ich mal sehen, wer ohne einen Master (also nur mit einem Bachelor) sich einen Job sucht und einen bekommt. Gerade im Berufsfeld des Ingenieurs. Ich glaube das kann man sich knicken, auch wenn sich die Politik das gerne anders vorstellt.

Sag ich ja, ich bin auch einer der letzten die noch den Dipl.-Ing. bekommen haben bevor umgestellt wurde. Vor kurzem war bei uns auch eine neue Stelle vakant, die Bachelor Bewerbungen sind gleich zurückgegangen (wenn man Auswahl hat). Ist halt die ungeschminkte Wahrheit. Besonders oder gerade im Automobilbereich.

P.S. Ich bin froh, gleich studiert zu haben, somit bin ich in der Lage mir noch in jungen Jahren Sachen leisten zu können, die andere sich erst mit 40 leisten können.

Moin,

Tja ... und WO fängt der Testfahrer denn AN mit dem Fahrwerk?! Fängt er bei NULL an ?!? Nein - er fängt mit einer von mehreren Setups an - die ursprünglich mal ein Ingenieur berechnet hat.

So - das erste ist ... Bestimmung mehrere objektiv denkbarer Grundeinstellungen, im Anschluss kommen dann Probefahrten um die SUBJEKTIVEN Aspekte und die Feinheiten rauszukitzeln. THEORIE und PRAXIS funktionieren nur GEMEINSAM gut. Dieses rumgeseihere von wegen die taugen alle nichts und müssen nochmal auf den Bau ... Ja ... da sieht man, WO das Problem ist. Der PRAKTIKER meint, er wüßte es besser, obwohl er zwar Praxiserfahrungen hat - ihm aber streng genommen die Kompetenz fehlt.

Die Erfahrung zeigt - es klappt immer DA sehr gut, wo Theoretiker und Praktiker Hand in Hand arbeiten und ihre individuellen Stärken und Schwächen einbringen können. Da sind "Standesdünkel" weder links noch rechts angebracht.

MFG Kester

Hallo, ich bin ebenfalls Student, allerdings nicht an einer "normalen" Hochschule/FH, sondern bei etwas das noch ein wenig mehr in Richtung Praxis geht (studiere in Kooperation mit einer Firma).. Solltest du konkrete Fragen haben kannst du diese ja stellen, eventuell kann ich oder jemand anders dir dabei weiterhelfen. Ansonsten verstehe ich das Anliegen dieses Themas aber nicht wirklich.

Ich bin selbst in der Test/Validationabteilung tätig, sicher wird vieles per CAE ect. berechnet, wie viel davon aber wirklich funktioniert lässt sich nur in der Praxis zeigen. Wieso haben die ganzen OEMs wohl immernoch riesige Testgelände und lassen ihre Autos durch die ganze Welt fliegen? Richtig, weil eben nicht alles am PC berechnet und ausgelegt werden kann, etliche "reale" Tests sind übrigens auch vom Gesetzgeber gefordert und müssen durchgeführt werden (jetzt nicht speziell in Richtung Fahrwerktechnik, sondern grade Stabilität, Wärmewechseltests, Dauerversuche usw.).

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