STVO Neufassung: Wiedereinführung der Radwegbenutzungspflicht
Sehr geehrte Forengemeinde,
wer kennt es nicht? Man fährt nach dem wohlverdienten Feierabend nach Hause und steht im Stau, weil weiter vorne ein Radfahrer auf der Straße fährt, anstatt auf dem parallelen Radweg. Auf der Landstraße muss man von 100 auf 15 abbremsen, weil wieder ein Möchtegern Jan Ulrich in seinem verschwitzten Trikot mitten auf der Straße fährt und aufgrund seiner Ultra empfindlichen Reifen nicht den bestens ausgebauten und breiten Radweg nebenan benutzen kann.
Ich finde, das muss aufhören und im Forum lese ich oft genug Klagen über solche Radfahrer. Leider wurde vor ein paar Jahren die allgemeine RAdwegbenutzungspflciht aufgehoben. Ein paar Radfahrer hatten wahrscheinlich aufgrund eines kaputten Radweges argumentiert, dass dessen Benutzung nicht zumutbar wäre. Das muss man sich erst einmal vorstellen: weil es irgendwo ein Deutschland einen kaputten Radweg gibt, müssen in der gesamten Bundesrepublik Radwege nur noch mit den blauen Verekrhsschildern benutzt werden. Abertausende Kilometer Radweg dürfen einfach links liegen gelassen werden. Und das, obwohl Radwege den Radfahrer schützen sollen und die Flüssigkeit des motorisierten Individualverkehrs sicherstellen sollen. Es ist eine vollkommen abstruse Situation: für viele Milliarden Euro wurden Radwege gebaut, die jetzt nicht mehr benutzt werden, weil sich der Hype vom angeblich so sicheren Fahrbahnradeln verbreitet. Leittragender ist wie immer der Autofahrer und Steuerzahler, der mit seinen Geldern die Radwege finanziert und dank der Radfahrer nicht mehr rechtzeitig für Arbeit kommt.
Nun hilft alles klagen nichts. Momentan berät die Politik über eine Neufassung der STVO. Das ist unsere Gelegenheit, auf eine Änderung von §2 (4) STVO zu drängen und die Benutzung von Radwegen wieder verpflichtend zu machen. Wir sind hier mehrere tausend Mitglieder und der ADAC und VCD hätten bestimmt auch Interesse daran, weil ihre Mitglieder da sicher dafür sind. Zusammen können wir sicher etwas bewegen und unsere Straßen sicherer machen.
Für mich stellt sich nur die Frage: wie packt man sowas am besten an und wer wäre noch mit dabei?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von RH SH
Sehr geehrte Forengemeinde,wer kennt es nicht? Man fährt nach dem wohlverdienten Feierabend nach Hause und steht im Stau, weil weiter vorne ein Radfahrer auf der Straße fährt, anstatt auf dem parallelen Radweg. Auf der Landstraße muss man von 100 auf 15 abbremsen, weil wieder ein Möchtegern Jan Ulrich in seinem verschwitzten Trikot mitten auf der Straße fährt und aufgrund seiner Ultra empfindlichen Reifen nicht den bestens ausgebauten und breiten Radweg nebenan benutzen kann.
Ich finde, das muss aufhören und im Forum lese ich oft genug Klagen über solche Radfahrer. Leider wurde vor ein paar Jahren die allgemeine RAdwegbenutzungspflciht aufgehoben. Ein paar Radfahrer hatten wahrscheinlich aufgrund eines kaputten Radweges argumentiert, dass dessen Benutzung nicht zumutbar wäre. Das muss man sich erst einmal vorstellen: weil es irgendwo ein Deutschland einen kaputten Radweg gibt, müssen in der gesamten Bundesrepublik Radwege nur noch mit den blauen Verekrhsschildern benutzt werden. Abertausende Kilometer Radweg dürfen einfach links liegen gelassen werden. Und das, obwohl Radwege den Radfahrer schützen sollen und die Flüssigkeit des motorisierten Individualverkehrs sicherstellen sollen. Es ist eine vollkommen abstruse Situation: für viele Milliarden Euro wurden Radwege gebaut, die jetzt nicht mehr benutzt werden, weil sich der Hype vom angeblich so sicheren Fahrbahnradeln verbreitet. Leittragender ist wie immer der Autofahrer und Steuerzahler, der mit seinen Geldern die Radwege finanziert und dank der Radfahrer nicht mehr rechtzeitig für Arbeit kommt.
Nun hilft alles klagen nichts. Momentan berät die Politik über eine Neufassung der STVO. Das ist unsere Gelegenheit, auf eine Änderung von §2 (4) STVO zu drängen und die Benutzung von Radwegen wieder verpflichtend zu machen. Wir sind hier mehrere tausend Mitglieder und der ADAC und VCD hätten bestimmt auch Interesse daran, weil ihre Mitglieder da sicher dafür sind. Zusammen können wir sicher etwas bewegen und unsere Straßen sicherer machen.
Für mich stellt sich nur die Frage: wie packt man sowas am besten an und wer wäre noch mit dabei?
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fre**e halten.
In deinem Post ist soviel Unwissen und Polemik, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Allein schon die Aussage bzgl. "Autofahrer der die Radwege finanziert" zaubert mir ein fettes Grinsen aufs Gesicht.
2261 Antworten
Ich werde mich aus diesem Thema zurückziehen, ich bin diese endlose Diskussion leid, vor allem wenn hier einige anscheinend noch nie ein Auto gesteuert haben.
Ich sage es mal so: es ärgert mich, dass Radfahrer auf der Straße fahren dürfen und für Radfahrer anscheinend keine Gesetze gelten. Rote Ampeln oder Radwege sind ja auch nur lästig. Radfahrer zahlen keine Steuern und brauchen noch nicht einmal ein Kennzeichen. Aber im Gegensatz zu den meisten hier stehe ich noch für meine Meinung ein und bin auch gerne bereit, mich in der Politik einzumishcen und meine Meinung zu vertreten. Hier wird dagegen der deutsche Michel in Reinkultur praktiziert: diskutieren, diskutieren und diskutieren, anstatt mal aufzustehen!
Ich habe unlängst den ADAC vorgeschlagen, in der Politik auf eine Wiedereinführung der Radwegbenutzungspflciht hinzuwirken und ich bin mir sicher, dass es außerhalb des MOTOR-TALK-FORUMS genügend Unterstützer in den Reihen der Autofahrer gibt, die momentan schon genug mit Benzinpreisen und Steuern gegängelt werden. Das Argument, es sei auf der Straße sicherer als auf dem Radweg überzeugt mich nicht und außer ein paar seltsamen Statistiken aus dubioser Quelle konnte meine Ansicht noch niemand widerlegen. Fragt mal die Leute da draueßn, sowohl Radfahrer als auch Autofahrer, wo Radfahrer am besten aufgehoben sind. Ich bin mir sicher, da wird niemand sagen, es sei auf der Straße sicherer. Normale Radfahrer sind dankbar für jeden Radweg und sind auch rücksichtsvoll genug, in der Hauptverkehrszeit auf dem Gehsteig weiterzufahren, wenn es keinen Radweg gibt. Nur ein paar Profiradfahrer sind in die große Verschwörung eingeweiht, nach der jahrzehntelang Radwege gebaut wurden, obwohl es auf der Straße doch viel sicherer ist.
Und ja, ich bin immer noch der Meinung, dass es eine Nötigung darstellt, wenn ein Radfahrer mich nicht überholen lässt. Die STVO ist da ganz deutlich: es ist rechts zu fahren und langsame Fahrzeuge haben das Überholen zu ermöglichen. Es steht nicht dort, dass ich dem Radfahrer erst zehn Kilometer hinter her dackeln muss, bis er sich mal bequemt mir PLatz zu machen. Ansonsten gilt nach wie vor §1 STVO, der das Überholen eigentlich von selbst regelt. Außerdem sollte sich manch ein Radfahrer mal ganz schnell fragen, ob es denn nach §1 STVO vertretbar ist, mitten im Berufsverkehr auf der Straße zu fahren oder ob man nicht eher den Gehsteig oder eine Seitenstraße benutzen sollte. Aber Rücksicht und Radfahrer passen wohl nciht zusammen.
In diesem Sinne: Macht ruhig weiter so, aber wundert euch nicht, wenn euch die Autofahrer anhupen und eng überholen.
Zitat:
Original geschrieben von Kurator El Mobile
Ich bin zwar nicht der TE, aber ich sag mal meine Meinung. Die von Dir angeführten Dinge kann man alle vermeiden, wenn man etwas aufpasst. Zur Not muss man eben langsam fahren oder stehenbleiben oder schieben.Zitat:
Original geschrieben von nixfuerungut
Danke!
Fragen an den Themenstarter:
Wie viele Radwege gibt es denn, welche kein Hinweissymbol besitzen?
Schon mal Rad gefahren?
Schon mal auf dem Radweg von einem abbiegenden PKW abgeschossen worden, weil der Radweg im Gegensatz zur Straße kaum einsehbar war?
Schon mal auf dem Radweg von einem PKW abgeschossen worden, der aus einer Ausfahrt oder Seitenstraße kam?
Schon mal bewusst den Zustand einiger Radwege in Augenschein genommen?
Schon mal auf dem Radweg geparkt, weil im Umkreis von 7,50m keine freier PKW-Parkplatz war? Nein? Tausend andere tun dies ..t. b. c. (bei Bedarf)
Und dass die Fahrbahn sicherer ist halte ich für ein großes Gerücht, das können nur Leute schreiben, die selbst kaum/kein Auto fahren. Es passieren so viele unvorhersehbare Dinge, denen man sich als Radfahrer nicht aussetzen sollte. Fahrfehler, Reflexhandlungen beim Ausweichen usw.
Gesundheit geht immer vor, diese einfache Regel scheint bei vielen noch nicht angekommen zu sein. Vielleicht sollte man wirklich ein verpflichtendes Praktikum auf der Rettungsstelle für jeden 10-Klässler einführen, damit mal das wahre Gesicht des Straßenverkehrs gezeigt wird. Aber vermutlich verstößt das dann gegen irgendeine FSK-18 Vorschrift, wenn mehr als 3 Spritzer Blut den Blick des Blauäugigen vernebeln.
Moment ...
Ich habe Vorfahrt und soll, weil es nichtsblickende Affenköpfe gibt, die zu faul sind, so wie ich jeden Morgen beim Überfahren meines Grundstücks als AUTOFAHRER (jaha, der bin ich auch auf vielen vielen Kilometern) mal zu gucken, ob man die Vorfahrt anderer VT kreuzen könnte, als RADFAHRER dann schieben?
Halleluja ... welche Kapitulation. Merken manche Leute noch, was sie schreiben?
Ohne zu gucken ausgeparkt. Ohne zu gucken eingebogen. Mich hat man auch schon zweimal vom Rad geholt. Beide Male bin ich ganz normal gefahren auf dem Rad. Ich habe Beleuchtung, kein Gammelrad und rumbleiern wie ein Opa auf der Oma tue ich auch nicht. Mittelhand-, Schlüsselbeinbruch, Rippenprellung (wochenlang kannst nicht liegen, sitzen, pennen ... das ist toll... da ist natürlich Abbremsen von 100 auf 20 km/h so eine unmenschliche zurücksetzende Handlung) hab ich dabei abgekriegt. Und was fiel den Autofahrern dazu ein?
"oh... na dann ... ist ja nicht so viel passiert" ... nein, ist klar ...
Aber es ist, wie schon geschrieben, halt immer das Gleiche. Idioten sitzen halt IMMER auf der anderen Seite der Windschutzscheibe!
cheerio
Zitat:
Original geschrieben von RH SH
Ich sage es mal so: es ärgert mich, dass Radfahrer auf der Straße fahren dürfen und für Radfahrer anscheinend keine Gesetze gelten. Rote Ampeln oder Radwege sind ja auch nur lästig. Radfahrer zahlen keine Steuern und brauchen noch nicht einmal ein Kennzeichen. Aber im Gegensatz zu den meisten hier stehe ich noch für meine Meinung ein und bin auch gerne bereit, mich in der Politik einzumishcen und meine Meinung zu vertreten. Hier wird dagegen der deutsche Michel in Reinkultur praktiziert: diskutieren, diskutieren und diskutieren, anstatt mal aufzustehen!
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Komm mal wieder runter, wirklich.
Ich bin ein zügiger umsichtiger Fahrer. Im Auto auf 40.000 km und auf dem Rad/Moped auf 6.000 km im Jahr. Du kannst also die Unterstellungen aussparen 😉
cheerio
Ist auch besser so daß du zu dem Thema nichts mehr schreibst. Ich denke auch mit Deinen Ansichten stehst du sowieso zeimlich alleine da. Schon alleine die Forderung daß Radfahrer nicht während des Berufsverkehrs fahren sollen zeigt mir daß du dich auf der Straße nicht gut auskennst. Vielleicht solltest du selber mal das Radfahren lernen bevor du über etwas schreibst wovon du keine Ahnung hast.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von RH SH
Es steht auch nicht im Gesetz, dass hunderte Autos hinter einem Radfahrer hinterherkriechen müssen, der nur zum Zwecke der Rechthaberei mitten auf der Straße fährt, obwohl es einen Radweg gibt oder paralele Nebenstraßen mit geringerem Verkehrsaufkommen.Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Die Aussage des Abschnittes, den ich fett markiert habe, steht so nicht im Gesetz.
Dieses beschriebene Szenario habe ich noch nicht erlebt, und ich kenne auch niemanden, dem das so ergangen ist, und ja, ich wohne in einer Gegend, wo Andere Urlaub machen und radfahren.
Reichlich übertrieben.
Ach, das könnte man wahrscheinlich noch ausbauen, ich lass es lieber ... da weiß man doch gleich, womit man es hier zu tun hat.
Nicht füttern!
cheerio
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Selten so einen Schwachsinn gelesen.Zitat:
Original geschrieben von RH SH
Ich sage es mal so: es ärgert mich, dass Radfahrer auf der Straße fahren dürfen und für Radfahrer anscheinend keine Gesetze gelten. Rote Ampeln oder Radwege sind ja auch nur lästig. Radfahrer zahlen keine Steuern und brauchen noch nicht einmal ein Kennzeichen. Aber im Gegensatz zu den meisten hier stehe ich noch für meine Meinung ein und bin auch gerne bereit, mich in der Politik einzumishcen und meine Meinung zu vertreten. Hier wird dagegen der deutsche Michel in Reinkultur praktiziert: diskutieren, diskutieren und diskutieren, anstatt mal aufzustehen!
...........
cheerio
Doch,
ich habe auch mehrere seiner anderen Beiträge hier in diesem Fred gelesen.🙁
Kaum Unterschied!
Zitat:
Original geschrieben von RH SH
Radfahrer zahlen keine Steuern ...
Völliger Unsinn. Wie auch der ganze Rest Deiner Schreiberei.
Zitat:
Original geschrieben von RH SH
Ich werde mich aus diesem Thema zurückziehen, ich bin diese endlose Diskussion leid, (...) blubb (...)
Das ist gut. Du hast bisher auch keinen Beitrag geleistet, der auch nur entfernt etwas mit "Diskussion" zu tun hätte. Deine "Argumente" waren ebenso sinnfrei wie provozierend wie stereotyp, ich kann mich an keinen Beitrag erinnern, in welchem Du Dich konstruktiv mit einem der reichlich vorhandenen Gegenargumente auseinandergesetzt hättest. Letzteres hätte der Beginn einer prächtigen Diskussion sein können. Aber so... wird Dich hier kaum einer vernunftbegabter Mensch vermissen.
Da kommt eure "Radwegebenutzungspflicht".
Das habe ich mal schnell damals zusammengestellt-
Arbeit einer halben Stunde.
Stellt sich die Frage, was denn ein Radweg ist- die Beispiele im Anhang.
Wenn Einer von Euch mit einer eurer bemitkleidenswerten Blechkarren
auf so ein Ding verfrachtet würde, würde das Blech sofort auseinanderfallen.
Die Verkehrsführung der Einmündung (p2) wurde mittlerweile geändert, dass nämlich nur noch eine eine Spur einfahren darf. Damit waren die Unfälle weg.
Es gab im Maximaljahr 7 schwere Unfälle- nur, damit die Autofahrer freie Fahrt haben. Tote werden offensichtlich billigend in Kauf genommen.
Was nicht einmal Zynismus darstellt, sondern bittere Wahrheit.
Sogar von von den Staats"dienern".
Man hörte allerdings, dass es jetzt den Autofahrern zu langsam geht und die Rück-Umstellung auf 2 Spuren Einfahren aus der Waldstrasse von den Autofahrern gefordert wird. Was das Nie-Wo dieser Personengruppe darstellt.
Aber wenn's um Wahrscheinlichkeiten geht,
werden die Atomkraftwerke abgestellt!
Der Arminius
Heiliger Sankt Florian!!!
@RH SH:
Es sind Autofahrer hier die dir hier die Realität erklären müssen.
Wir sind hier bei MOTOR-talk. Soviele rein Fahrradfahrer wirst du hier nicht finden. 😁
Und deine Gedanken sind gelinde gesagt absurd, gemeingefährlich, ignorant...
eigentlich wollt ich ja nichts mehr schreiben, aber:
Sehr schöne Bilder.
Da fehlen aber noch Radwegparker, Rechtsabbieger und Grundstück/Supermarktausfahrer die sich über den Radweg vortasten und auf die Straße achten - nur auf die Straße... 😁
Mein nettes Beispiel nochmal:
Ein Radweg ist Teil der Straße!
Das ist für Rechtsabbieger so als würden sie bei 2 markierten Spuren (auf der Straße) von der linken Spur über die rechte Spur abbiegen.
Der Radfahrer fährt geradeaus! Er hat Vorfahrt. 🙂
Es gibt eine Benutzungspflicht, ja.
Die Frage ab wann ein Radweg eigentlich WIRKLICH benutzungspflichtig beschildert ist findet sich in der VwV-StVO. Auf Seite 15 verlinkt, zitiert, kann aber auch über Suchmaschinen gefunden werden.
Aber wenn nicht, ist die Frage, was ist gefährlicher? Und das ist eindeutig der Radweg.
Wenn Radwege ok sind, werden sie sicher benutzt wobei Schutzstreifen besser wären. Wurden auch schon verlinkt. Incl. Aufstellflächen an Ampeln VOR den Kraftfahrzeugen.
Zitat:
Original geschrieben von Archduchess
Sehr schöne Bilder.
Da fehlen aber noch Radwegparker, Rechtsabbieger und Grundstück/Supermarktausfahrer die sich über den Radweg vortasten und auf die Straße achten - nur auf die Straße... 😁Der Radfahrer fährt geradeaus! Er hat Vorfahrt. 🙂
1) Das waren ja nur "spezifische" Bilder, die die für die intelligente Verkehrsführung dieser Stadt gelten. Du siehst ja auf diesen Bildern nur verkehrwege.
Auf die die Autofahrer die Radfahrer nötigen, um sie da über den Haufen fahren zu können, mit der Begründung, sie hätten sie da nicht gesehen.
2) Vorfahrt? Gibt's für Radfahrer nicht.
Wenn man mit nem Auto durch die Stadt führt, fährt man geradeaus.
Fährt man auf einem Radweg, muss man bei jeder Einmündung
Obacht geben wie ein Heftlesmacher, damit er/sie nicht über die Motorhaube geht.
Oder aber dass nicht ein Radfahreridiot von rechts einbiegt und der einem die theoretische Vorfahrt nimmt.
Radwege sind Verkehrswege nicht respektiert, sondern sind Vielzweckbenutzungsflächen.
So jetzt get's in die Arbeit und jetzt darf ich wieder um 2 dutzend Fussgänger herumfahren.
Um wie viele Fussgänger fahren morgens bei dem Weg in die Arbeit die Autofahrer herum?
Die stehen nur im Stau, der sie selbst sind.
Der Arminius
BMW baut neuerdings Kameras in die Kotflügel vorne ein, damit diese Situationen vermieden werden können.
Es gibt ein paar wenige Leute, die das Problem erkannt haben.
Das ist nämlich z.T. ein Geometrisches Problem, wo die Radfahrer nicht gesehen werden können. Da können die Autofahrer nicht einmal etwas dafür.
Wobei sich die Frage stellt, wie man da eine Radwegebenutzungspflicht ausweisen kann. Das ist potentielle Körperverletzung.
Zitat:
Original geschrieben von xarminius
Das ist nämlich z.T. ein Geometrisches Problem, wo die Radfahrer nicht gesehen werden können. Da können die Autofahrer nicht einmal etwas dafür.
Wobei sich die Frage stellt, wie man da eine Radwegebenutzungspflicht ausweisen kann. Das ist potentielle Körperverletzung.
Kein Thema, einfach Anzeige wegen Verkehrsgefährdung gegen die Stadt stellen und schon sind die Schilder verschwunden 😛
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Kein Thema, einfach Anzeige wegen Verkehrsgefährdung gegen die Stadt stellen
Geht nicht.Du kannst gegen eine juristische Person keine Strafanzeige stellen...😮 Da gibt es höchstens eine Untätigkeitsklage....
@ Xarminius: Große Klasse, kann leider nur einen grünen Daumen vergeben. Bilder sagen mehr als Worte, und in dieser Hinsicht ist Dein Beitrag einer der aussagekräftigsten hier.
Nun begegnen diese Bilder jedem VT u.U. tagtäglich, doch scheint es Autofahrer zu geben, die auf diesem Auge blind sind, und den Aussagen (betroffener) Radler würden sie sowieso nie Glauben schenken- doch jetzt vielleicht eher.
Den absoluten Ignoranten hier und anderswo wirst Du natürlich selbst mit Bildern nichts beweisen können. Den anderen sei gesagt, daß mir solche Zustände, wie auf den Bildern zu sehen, in vielen Städten begegnet sind. Die Verkehrsplaner scheinen den Radweg oft nicht auf dem Reißbrett zu haben, wenn sie den Verkehr "planen", daher sehen Verkehrswege für Radler oft aus wie gewollt und nicht gekonnt.
Wo ist Radeln nun sicherer? Dort, wo Deine Bilder herkommen, mit Sicherheit auf der Straße, zumal kaum einer der photographierten Radwege verpflichtend sein dürfte, obwohl er es ist.
Zitat:
Original geschrieben von RH SH
Ich werde mich aus diesem Thema zurückziehen, ich bin diese endlose Diskussion leid, vor allem wenn hier einige anscheinend noch nie ein Auto gesteuert haben.
Dann ist ja endlich Ruhe ;-)
BTW: Das hier ist ein Autoforum, gehe mal davon aus, dass die meisten hier auch Auto fahren.
Zitat:
Ich sage es mal so: es ärgert mich, dass Radfahrer auf der Straße fahren dürfen und für Radfahrer anscheinend keine Gesetze gelten. Rote Ampeln oder Radwege sind ja auch nur lästig. Radfahrer zahlen keine Steuern und brauchen noch nicht einmal ein Kennzeichen. Aber im Gegensatz zu den meisten hier stehe ich noch für meine Meinung ein und bin auch gerne bereit, mich in der Politik einzumishcen und meine Meinung zu vertreten. Hier wird dagegen der deutsche Michel in Reinkultur praktiziert: diskutieren, diskutieren und diskutieren, anstatt mal aufzustehen!
Es ist denke ich hinlänglich geklärt, dass für Radfahrer genau so die STVO gilt, wie für Autofahrer, mit allen Pflichten und RECHTEN.
Nur willst du diese Rechte den Radfahrern nicht zugestehen und wunderst dich dann, dass es hier Leute gibt, die nicht deiner Meinung sind.
Ich für meinen Teile fahre ca 15tkm im Jahr Auto, aber auch Fahrrad (>2tkm) Ich zahle also sehr wohl meine Steuern.
Zitat:
Fragt mal die Leute da draueßn, sowohl Radfahrer als auch Autofahrer, wo Radfahrer am besten aufgehoben sind. Ich bin mir sicher, da wird niemand sagen, es sei auf der Straße sicherer. Normale Radfahrer sind dankbar für jeden Radweg und sind auch rücksichtsvoll genug, in der Hauptverkehrszeit auf dem Gehsteig weiterzufahren, wenn es keinen Radweg gibt. Nur ein paar Profiradfahrer sind in die große Verschwörung eingeweiht, nach der jahrzehntelang Radwege gebaut wurden, obwohl es auf der Straße doch viel sicherer ist.
Das wage ich zu bezweifeln...
Zitat:
Und ja, ich bin immer noch der Meinung, dass es eine Nötigung darstellt, wenn ein Radfahrer mich nicht überholen lässt. Die STVO ist da ganz deutlich: es ist rechts zu fahren und langsame Fahrzeuge haben das Überholen zu ermöglichen. Es steht nicht dort, dass ich dem Radfahrer erst zehn Kilometer hinter her dackeln muss, bis er sich mal bequemt mir PLatz zu machen. Ansonsten gilt nach wie vor §1 STVO, der das Überholen eigentlich von selbst regelt. Außerdem sollte sich manch ein Radfahrer mal ganz schnell fragen, ob es denn nach §1 STVO vertretbar ist, mitten im Berufsverkehr auf der Straße zu fahren oder ob man nicht eher den Gehsteig oder eine Seitenstraße benutzen sollte. Aber Rücksicht und Radfahrer passen wohl nciht zusammen.
Ja, die STVO ist dort eindeutig
"...Der Führer eines langsameren Fahrzeugs muß seine Geschwindigkeit an
geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist..."
Zitat:
In diesem Sinne: Macht ruhig weiter so, aber wundert euch nicht, wenn euch die Autofahrer anhupen und eng überholen.
Ach ja, eng überholen ist für dich ja in Ordnung, wobei auch das in der STVO geregelt ist
"Beim Überholen muß ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern,
insbesondere zu Fußgängern und Radfahrern,eingehalten werden. "
"Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt"...