ForumVerkehr & Sicherheit
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. StVA verlangt Führungszeugnis bei Ersterwerb

StVA verlangt Führungszeugnis bei Ersterwerb

Themenstarteram 5. November 2020 um 22:05

Guten Abend, Leute.

Habe eine bzw mehrere Fragen und zwar

ich habe mich im Juli mit 25 Jahren endlich bei der Fahrschule angemeldet um meinen Führerschein zu machen. Nachdem ich alle Unterlagen zusammen hatte und die abgeschickt hatte bekam ich einen Brief vom Straßenverkehrsamt worin stand das ich unter anderem wegen BTM-Vergehen strafrechtlich auffällig geworden bin. Deswegen kann ich meinen Führerschein noch nicht machen. Die wollten erst ein Führungszeugnis von mir und hätte ich keins vorgezeigt müsste nach Lage der Akten entschieden werden. So Führungszeugnis direkt hingeschickt und dann kam erst mal lange nichts von denen. Hab dann da mal angerufen und die meinten dass sie meine Akten angefordert haben, was ich nicht verstehe weil ich doch mein FZ abgeschickt habe, und die jetzt warten bis diese ankommen und dann wird entschieden. Das ist jetzt 2 Monate her und noch nix gekommen. Kurz zu meinen vergehen wurde 2018 mal mit Gras erwischt ( nicht mal 1gram das waren 0,2 oder so also reste) und die Anzeige wurde fallen gelassen. Und davor 1-2 mal auch angezeigt wurden wegen Verdacht auf Erwerb und Handel mit Gras wurde auch fallen gelassen weil das alles nur auf VERDACHT war. also wurde nie mit Drogen oder sonst was erwischt und noch nie wegen irgendwas verurteilt !! was denkt ihr kommt auf mich zu ? jemand Erfahrung ? Danke im voraus

Beste Antwort im Thema

Eventuell liegt es daran,dass du das falsche Führungszeugniss dem Amt hast zu kommmen lassen.

Das Einfache ist für Privatpersonen gedacht ,das Erweiterte für Ämter ,mal ganz pauschal gesagt.

Das Erweiterte bekommst du eigentlich gar nicht in die Hand und wird direkt

dem Amt zugestellt,

Eventuell liegt ja hier der Fehler.

AEG

19 weitere Antworten
Ähnliche Themen
19 Antworten

Eventuell liegt es daran,dass du das falsche Führungszeugniss dem Amt hast zu kommmen lassen.

Das Einfache ist für Privatpersonen gedacht ,das Erweiterte für Ämter ,mal ganz pauschal gesagt.

Das Erweiterte bekommst du eigentlich gar nicht in die Hand und wird direkt

dem Amt zugestellt,

Eventuell liegt ja hier der Fehler.

AEG

die FSST hat die Pflicht, das zu prüfen. Aber wenn Du nie wegen etwas verurteilt wurdest, dann kann sie auch keine weiteren Eignungszeugnisse von Dir fordern.

Themenstarteram 6. November 2020 um 9:51

Hey danke für deine Antwort !!

Das Führungszeugnis hab ich auch nicht bekommen das würde denen direkt zugeschickt !! Deswegen bin ich ja so verwundert. Und die können bzw wollen mir keine Auskunft dazu geben. Ich versteh es nicht.

Zitat:

@Kai R. schrieb am 6. November 2020 um 09:51:22 Uhr:

die FSST hat die Pflicht, das zu prüfen. Aber wenn Du nie wegen etwas verurteilt wurdest, dann kann sie auch keine weiteren Eignungszeugnisse von Dir fordern.

Da bin ich mir nicht ganz sicher. die FSST hat die Aufgabe zu Prüfen ob man geeignet ist ein Fahrzeug zu führen. Wie sie das tut da ist sie relativ frei und wenn da Zweifel bestehen, dann kann sie z.b. noch eine MPU anordnen bevor sie die Erlaubnis erteilt.

Dazu bedarf es nicht zwangsläufig ein rechtsgültiges Urteil.

 

GRuß Tobias

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 6. November 2020 um 10:57:21 Uhr:

Zitat:

@Kai R. schrieb am 6. November 2020 um 09:51:22 Uhr:

die FSST hat die Pflicht, das zu prüfen. Aber wenn Du nie wegen etwas verurteilt wurdest, dann kann sie auch keine weiteren Eignungszeugnisse von Dir fordern.

Da bin ich mir nicht ganz sicher. die FSST hat die Aufgabe zu Prüfen ob man geeignet ist ein Fahrzeug zu führen. Wie sie das tut da ist sie relativ frei und wenn da Zweifel bestehen, dann kann sie z.b. noch eine MPU anordnen bevor sie die Erlaubnis erteilt.

Dazu bedarf es nicht zwangsläufig ein rechtsgültiges Urteil.

 

GRuß Tobias

Nein. Hier wird sicher keine MPU angeordnet. Wenn es dokumentierte Aussagen zum Konsummuster gibt oder ein Konsum nachgewiesen wurde könnte eventuell ein ÄG angeordnet werden. Aber dazu hat der TE sich ja nicht geäußert.

Themenstarteram 6. November 2020 um 14:53

also meinst du dass eher keine Mpu auf mich zukommt ?

Zitat:

@Scoundrel schrieb am 6. November 2020 um 11:09:22 Uhr:

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 6. November 2020 um 10:57:21 Uhr:

 

Da bin ich mir nicht ganz sicher. die FSST hat die Aufgabe zu Prüfen ob man geeignet ist ein Fahrzeug zu führen. Wie sie das tut da ist sie relativ frei und wenn da Zweifel bestehen, dann kann sie z.b. noch eine MPU anordnen bevor sie die Erlaubnis erteilt.

Dazu bedarf es nicht zwangsläufig ein rechtsgültiges Urteil.

 

GRuß Tobias

Nein. Hier wird sicher keine MPU angeordnet. Wenn es dokumentierte Aussagen zum Konsummuster gibt oder ein Konsum nachgewiesen wurde könnte eventuell ein ÄG angeordnet werden. Aber dazu hat der TE sich ja nicht geäußert.

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 6. November 2020 um 10:57:21 Uhr:

Wie sie das tut da ist sie relativ frei und wenn da Zweifel bestehen, dann kann sie z.b. noch eine MPU anordnen bevor sie die Erlaubnis erteilt.

Ein verbreiteter Irrglaube. Es gibt kaum einen Bereich, der durch Gesetze und Rechtsprechung so gut ausgeleuchtet ist. Bei THC braucht es einen Konsumnachweis und einen Bezug zum Straßenverkehr, sonst sind Überprüfungen nicht zulässig.

Na dann kann sich ja der Te entspannt zurücklehnen.

Drucke dir die Aussage von "KAI aus und schlage sie dem KVA um die Ohren.

AEG

Den Bezug zum Strassenverkehr ist schon gegeben mit dem Antrag zur Fahrerlaubniss.

Themenstarteram 7. November 2020 um 11:50

was wäre denn ein Konsumnachweis ? Wie gesagt wurde einmal mit ca 0,2 Gram erwischt aber das Verfahren wurde natürlich eingestellt. Wäre dieser Vorfall schon ein Konsumnachweis ?

Und gibt es das auch irgendwo schriftlich ? Dann kann ich dem Stva such mit Fakten gegenüber treten.

Danke für die Antwort !!

Zitat:

@Kai R. schrieb am 7. November 2020 um 10:04:47 Uhr:

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 6. November 2020 um 10:57:21 Uhr:

Wie sie das tut da ist sie relativ frei und wenn da Zweifel bestehen, dann kann sie z.b. noch eine MPU anordnen bevor sie die Erlaubnis erteilt.

Ein verbreiteter Irrglaube. Es gibt kaum einen Bereich, der durch Gesetze und Rechtsprechung so gut ausgeleuchtet ist. Bei THC braucht es einen Konsumnachweis und einen Bezug zum Straßenverkehr, sonst sind Überprüfungen nicht zulässig.

Themenstarteram 7. November 2020 um 11:52

Ja also hat Kai mit der Aussage recht oder ? Muss eine Mpu befürchten bzw wäre es eher realistischer dass ich mit keiner rechnen muss ?

Zitat:

@AEG47 schrieb am 7. November 2020 um 11:42:30 Uhr:

Na dann kann sich ja der Te entspannt zurücklehnen.

Drucke dir die Aussage von "KAI aus und schlage sie dem KVA um die Ohren.

AEG

Den Bezug zum Strassenverkehr ist schon gegeben mit dem Antrag zur Fahrerlaubniss.

Zitat:

@AEG47 schrieb am 07. Nov 2020 um 10:42:30 Uhr:

Den Bezug zum Strassenverkehr ist schon gegeben mit dem Antrag zur Fahrerlaubniss.

Sorry, aber das ist Mumpitz.

Gelegentlicher Konsum mit Trennvermögen zum Straßenverkehr ist ja nicht hinderlich für die Fahrerlaubnis.

 

Besteht der Verdacht auf regelmäßigen Konsum kann ein Ärztliches Gutachten (keine MPU) angeordnet werden um das Konsummuster zu klären.

 

Der Verdacht auf regelmäßigen Konsum wird von den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Auffindmenge/Konsumutensilien/Aktenkundige Aussagen.

 

Die Auffindmenge ist hier nicht annähernd ausreichend um den Verdacht zu begründen. Deswegen auch die Nachfrage was für Aussagen getätigt wurden.

Ich wurde in meiner Jugend mindestens 5 mal mit Gras erwischt, und wurde auch verurteilt. Als ich den FS machen wollte musste ich nur ein ärztliches Gutachten beibringen.

Themenstarteram 7. November 2020 um 18:49

Ja die Frau vom Stva meinte dass im schlimmsten Fall eine Mpu auf mich zu kommt ! aber das wäre total übertrieben. ein ärztliches Gutachten können die gerne haben bin clean

Zitat:

@Scoundrel schrieb am 7. November 2020 um 14:00:20 Uhr:

Zitat:

@AEG47 schrieb am 07. Nov 2020 um 10:42:30 Uhr:

Den Bezug zum Strassenverkehr ist schon gegeben mit dem Antrag zur Fahrerlaubniss.

Sorry, aber das ist Mumpitz.

Gelegentlicher Konsum mit Trennvermögen zum Straßenverkehr ist ja nicht hinderlich für die Fahrerlaubnis.

Besteht der Verdacht auf regelmäßigen Konsum kann ein Ärztliches Gutachten (keine MPU) angeordnet werden um das Konsummuster zu klären.

Der Verdacht auf regelmäßigen Konsum wird von den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Auffindmenge/Konsumutensilien/Aktenkundige Aussagen.

Die Auffindmenge ist hier nicht annähernd ausreichend um den Verdacht zu begründen. Deswegen auch die Nachfrage was für Aussagen getätigt wurden.

Themenstarteram 7. November 2020 um 18:50

woher hast du das Gutachten bekommen ? und was musstest du da für Tests machen ? ich hoffe auch das dass maximal auf mich zukommt

und wie viel kostet so ein Gutachten

Zitat:

@Citiboy87 schrieb am 7. November 2020 um 16:37:35 Uhr:

Ich wurde in meiner Jugend mindestens 5 mal mit Gras erwischt, und wurde auch verurteilt. Als ich den FS machen wollte musste ich nur ein ärztliches Gutachten beibringen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. StVA verlangt Führungszeugnis bei Ersterwerb