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Stimmt es das die neue VW-Motorengeneration keine Hydros mehr hat??

VW
Themenstarteram 11. Dezember 2011 um 12:55

Hallo Freunde, hätte mal eine Frage an Euch. Gestern hatten wir im Sportverein mal wieder das beliebte Stammtischthema Autos:-). Einer meiner Kollegen sagte dann das es wieder üblich sei im Motorenbau keine Hydros mehr einzubauen???? Das kann doch eigentlich nicht sein. Das war doch vor Jahren als es eingeführt wurde geradezu ideal. Jeder freute sich doch wenn er in seinem Auto einen sogenannten Wartungsfreien Ventieltrieb hatte. Und wieso kommt man denn jetzt wieder davon ab? Will man so etwa den Werkstätten wieder eine Möglichkeit geben etwas dazu zu verdienen? Und wie sieht es mit der neuen Motorengeneration aus (von VW) Die neuen Benziner (Direkteinspritzer) oder die neuen Commonrail Diesel??? Würde mich über Eure Antworten sehr freuen.

Lg Tom:-)

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13 Antworten

Davon wäre mir nichts bekannt, und auch habe ich bei den neueren Motoren bisher auch immer Hydros im Zylinderkopf gefunden, wenn diese zerlegt wurden.

naja es gibt mittlerweile moteren die ohne nockenwelle gebaut werden, ich weiß aber nicht ob VW sowas baut, bei solchen motoren benötigt man dann natürlich auch keine Hydros mehr...

musst mal Elektromagnetische Ventilbetätigung bei onkel google eingeben ;)

Andere Hersteller wie VW verbauen wirklich keine Hydros mehr wie z.b. Opel, da wird bei der 120tkm Inspektion das Ventilspiel überprüft und im Bedarfsfall korrigiert. Das Verschleiß ist so gering da ein regelmäßigere Kontrolle nicht nötig.

Die Vorteile sind weniger Teile, geringer Massen und weniger Kosten beim Bau.

Ob nun auch VW das so macht kann ich dir nicht sagen, da müsste man sich die MTZ Artikel über die neuen Motoren durchlesen. Aber irgendwann werden die das auch bringen, schon alleine weil es billiger ist.

man glaubt es kaum, aber Honda z.B. verwenden im Jazz eines Freundes auch einen rein mechanischen Ventiltrieb und da muss nach festen Intervallen immer zeit- und kostenaufwändig das Ventilspiel geprüft und ggfls. korrigiert werden. Warum? Keine Ahnung! Beim S2000 könnte ich das aufgrund der Abriegeldrehzahl von 9.300 U/min noch nachvollziehen, aber bei einem Jazz???

Die Peugeot 107 / Citroen C1 / Toyota Aygo (mit der 1,0l Maschine von Toyota) haben auch alle keine Hydros mehr. Laut Serviceheft muss nach 90.000km das Ventilspiel kontrolliert und eventuell mit "Shims" (eine Art Unterlegscheibe) korrigiert werden.

Wenn man den einschlägigen Foren vertraut, dann ist eine Korrektur eher selten notwendig. Wenn korrigiert werden muss, dann kommen da aber einige Arbeitsstunden zusammen.

Gruß

Basti

Das sind ja auch Reiskochermotoren und stammen allesamt von Toyota! :D

 

Und Japaner haben es eh noch nie so mit den Hydros gehabt! ;)

stimmt: mein 94er Corolla 1,6 SI damals hatte auch keine Hydros. Das fiel aber erst auf, als er ab ca. 90.000 anfing zu rasseln als wenn ich ne Kiste Leergut im Kofferraum hätte. Werkstatt hat das als Eigenschaft, aber nicht als Fehler, umschrieben und meinte, ich könne mir die über 1.000 DM für´s Einstellen der Ventile sparen. Als Stundent habe ich das damals gerne angenommen.

Ist ja immer alles schön und gut mit vereinfachter Technik -> wenn sie nicht funktioniert, dann wird´s immer teuer. Und was kostet es im Gegenzug, einen defekten Hydrostößel auszutauschen?

Themenstarteram 12. Dezember 2011 um 9:15

Hallo vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten. Es ist wirklich erstaunlich das immer mehr Hersteller dazu übergehen keine Hydros mehr einzubauen. Also stimmt mein Verdacht das die Hersteller den Werkstätten zusätzliche Arbeit und zusätzlichen Verdienst zukommen lassen wollen. Andere Gründe davon wieder abzugehen gibt es ja nicht.

Lg Tom:-)

Zitat:

Also stimmt mein Verdacht das die Hersteller den Werkstätten zusätzliche Arbeit und zusätzlichen Verdienst zukommen lassen wollen. Andere Gründe davon wieder abzugehen gibt es ja nicht.

Die Herstellungskosten des Motors vielleicht.

Zitat:

Original geschrieben von Sportler35

Hallo vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten. Es ist wirklich erstaunlich das immer mehr Hersteller dazu übergehen keine Hydros mehr einzubauen. Also stimmt mein Verdacht das die Hersteller den Werkstätten zusätzliche Arbeit und zusätzlichen Verdienst zukommen lassen wollen. Andere Gründe davon wieder abzugehen gibt es ja nicht.

Lg Tom:-)

nanana, die Werkstätten haben weiß Gott heutzutage besseres zu tun als Ventilspiel zu prüfen und einzustellen. Fakt ist, dass früher mehr Verschleiß am Ventiltrieb aufgetreten ist und dementsprechend häufig nachgestellt werden musste. Heutzutage werden bessere Werkstoffe und Lagerungen eingesetzt so dass es nicht mehr so nötig ist wie früher, einen hydraulischen und somit selbstnachstellenden Ventiltrieb zu haben. Man muss immer bedenken, dass ein Hydrostößel auch Nachteile hat: mehr Massenträgheit, verhältnismäßig geringe Drehzahlfestigkeit (häufig sind es die Hydros, die eine Drehzahlgrenze vorgeben...bevor sie von der Nocke abheben) und außerdem gehen Hydros auch einfach mal kaputt;)

Zitat:

Original geschrieben von Sportler35

Hallo vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten. Es ist wirklich erstaunlich das immer mehr Hersteller dazu übergehen keine Hydros mehr einzubauen. Also stimmt mein Verdacht das die Hersteller den Werkstätten zusätzliche Arbeit und zusätzlichen Verdienst zukommen lassen wollen. Andere Gründe davon wieder abzugehen gibt es ja nicht.

Lg Tom:-)

Wenn die Werkstätten nach 100000km mal ein Ventilspiel einstellen, dann frag dich mal, wie oft im Autoleben so etwas vorkommt. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ein Hersteller noch darüber nachdenkt, was er den Werkstätten gutes tun kann. In der Regel ist es doch so, dass ein Auto bis ca 150000km werkstattgepfegt ist/wird und dann kommen die freien Werkstätten ins Spiel.

150.000 km beim Vertragspartner?

 

Bei uns hier ist das bei weitem nicht so, die meisten lassen den ersten KD noch in der Vertragswerkstatt machen, und dann wandern die in die freien Werkstätten. Das sind dann Autos mit meist weniger als 50.000 km.

 

Selbst die Mercedes-Fahrer wandern immer mehr in die freien Werkstätten.

Zitat:

Original geschrieben von the-padman

150.000 km beim Vertragspartner?

Bei uns hier ist das bei weitem nicht so, die meisten lassen den ersten KD noch in der Vertragswerkstatt machen, und dann wandern die in die freien Werkstätten. Das sind dann Autos mit meist weniger als 50.000 km.

Selbst die Mercedes-Fahrer wandern immer mehr in die freien Werkstätten.

ja wen wunderts bei den preisentwicklungen ...

ich mein ich war jetzt mitm jetta2 beim tüv die mängelliste war nicht grad kurz, aber ich hab keine 150€ für die teile abgedrückt bei Matthies...ich will nicht wissen was ich bei VAG allein für die ersatzteile, geschweige denn die Reparatur geblecht hätte...

und Merzedes, ich kann das nur verstehen, wenn ich in manch anderen foren so lese was die teilweise in ihre kisten versenken, da bekommt man schnell mal nen kleinwagen zusammen... so macht man sich als hersteller nicht gerade freunde...

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