Steuersenkung kommt an.

Siehe Bild. Tanke war nicht belagert.
Mal sehen wo es noch so ist oder nicht.
Leider ist der andere Thread ja aus Gründen zu.

Aral
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Ich will damit sagen das dein Gesamtsystem hinkt. Weil es einseitig bevorteilt.
Kann ich genauso sagen, stellt allen ein Fahrzeug kostenfrei zur Verfügung die die Mühen des Pendelns auf sich nehmen und unter XY € verdienen. Sollen die Zahlen die den Luxus des nahen Arbeitsplatzes genießen. 1000€/ Jahr sind für nicht wenige viel Geld.

Außerdem seh ich das Auto nicht nur als Berufswerkzeug. Also nicht als reinen Steuerbringer.

Zitat:

@jw61 schrieb am 29. Juli 2022 um 23:38:18 Uhr:


Energie, hier Kraftstoff, muss auch für Nicht-AN und Dienstwagenprivilegierte bezahlbar bleiben...soziale Gerechtigkeit.

Innerstädtische Eigenheime mit >1000m²-Garten müssen auch für jeden bezahlbar bleiben - soziale Gerechtigkeit 😉

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

Urbaner Wohnraum muß allerdings auch für jeden bezahlbar bleiben.

Wozu?

Guck dir an was in Frankfurt, Köln oder München eine Eigentumswohnung kostet. Keine 50km von "hier weg" kostet Baugrund samt Glasfaseranschluss keine 50€/qm (teilweise um 30), was ein einfaches Fertighaus kostet kannste googeln. Die beste Steuersenkung wäre ein Anrecht auf Homeoffice sofern "machbar". Also als LKW Fahrer oder "Fleischermeister" ist das schwer, aber als Büroangestellter?

Die beste Nettolohnerhöhung ist immer noch "absetzbare Kosten" wie eben sinnlose Pendelei zu vermeiden. Ich will nicht wissen, wie viele Leute den Unterschied zwischen "von der Steuer absetzen" und "Finanzamt erstattet" nicht ansatzweise kapieren.

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Jup, und diese Region ist dann min. 100km von Frankfurt weg. Wiesbaden und Umgebung als Beispiel zu nehmen ist schwierig. Überteuerter Randbezirk von Rhein/Main.

Wenn der kleine Ar… aber weder Fahrtkosten noch den Wohnraum zahlen kann, bleibt nur Vollkasko HartzIV, bald auchnoch unsanktioniert.

Brauch sich echt keiner wundern, daß niemand mehr ins Handwerk oder die Dienstleistung möchte. Merkwürdige Sicht der Dinge.

Zitat:

@GaryK schrieb am 31. Juli 2022 um 13:34:59 Uhr:



Ich will nicht wissen, wie viele Leute den Unterschied zwischen "von der Steuer absetzen" und "Finanzamt erstattet" nicht ansatzweise kapieren.

Die meisten 😉

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 31. Juli 2022 um 13:51:13 Uhr:


....

Wenn der kleine Ar… aber weder Fahrtkosten noch den Wohnraum zahlen kann, bleibt nur Vollkasko HartzIV, bald auchnoch unsanktioniert.

Brauch sich echt keiner wundern, daß niemand mehr ins Handwerk oder die Dienstleistung möchte. Merkwürdige Sicht der Dinge.

Ich arbeite in München, Randbezirk Ottobrunn.
Wo ich hier damals herkam, konnteste die Rechnung ganz einfach aufstellen. Wohnung in M oder Nähe, sauteuer, dafür aber kurzen Weg zur Arbeit.

Oder, wohnen im Randbezirk, teilweise noch teurer.
Oder wohnen in der Pampa, weit draußen im Kuhdorf bei Bäuerin Maria unterm Dach. Dafür aber gute 40Km Anfahrt. Ja, du musst schon 250 € im Monat für Sprit rechnen, aber die Bude nähe Stadt wäre doppelt so teuer wie da draußen in der Pampa. Und, ganz wichtig: Da draußen habe ich eine Garage.

Selbst im Moment bei den Preisen lohnt die Fahrerei immer noch. Es ist zwar eine Stunde am Tag weg, aber Abstriche muss man machen.

Vollkasko HartzIV käme nicht in Frage.
Darüber nachdenken tut man aber doch ab und zu...

Gruß Jörg.

Zitat:

@ipthom schrieb am 31. Juli 2022 um 17:26:32 Uhr:



Zitat:

@GaryK schrieb am 31. Juli 2022 um 13:34:59 Uhr:



Ich will nicht wissen, wie viele Leute den Unterschied zwischen "von der Steuer absetzen" und "Finanzamt erstattet" nicht ansatzweise kapieren.

Die meisten 😉

😁 ... und glauben es gibt die "km-Pauschale" Netto.

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 1. August 2022 um 12:49:11 Uhr:


Oder wohnen in der Pampa, weit draußen im Kuhdorf bei Bäuerin Maria unterm Dach. Dafür aber gute 40Km Anfahrt. Ja, du musst schon 250 € im Monat für Sprit rechnen,

Ich habe fast 50km Anfahrt ... und selbst bei heutigen Spritpreisen liege ich noch sehr deutlich unter 170€ ... irgendwas machen andere falsch.

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 1. August 2022 um 12:49:11 Uhr:


Selbst im Moment bei den Preisen lohnt die Fahrerei immer noch. Es ist zwar eine Stunde am Tag weg, aber Abstriche muss man machen.

Genau meine Rechnung. Weshalb ich eben nicht in FFM/WI/MZ wohne. Ne Stunde am Tag fahren ist OK, aber 2-3 Stunden nur Arbeitsweg? Leck mich. Da ziehe ich um oder such was anderes. Irgendwo um 50 km einfache Wegstrecke beginnt bei mir sowas wie eine "entscheide dich, zügig" Schmerzgrenze. Nicht nur was Fahrtkosten angeht, sondern vor allem "Zeit".

Nur zur Erinnerung: Per Entfernungspauschale kann man 30 Cent je Entfernungs-km bzw. 15 Cent reale Wegstrecke ABSETZEN. Und bekommt somit den Steueranteil (bis 45% beim Gutverdiener bzw. dem pers. Spitzensteuersatz) darauf "zurück". Was bedeutet das noch gleich bei 30-50 Cent je gefahrenem Kilometer Vollkosten? Netto beim Kaif des Wagens, in der Werkstatt bzw. an der Tanke ausgegeben?

IMHO war die Steuersenkung auf die Energiesteuer "gut gemeint", aber unterm Strich nicht gut gemacht.

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 1. August 2022 um 12:49:11 Uhr:



Ich arbeite in München, Randbezirk Ottobrunn.

Naja, Ottobrunn ist nicht München, auch wenn es der Landkreis M ist.

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 1. August 2022 um 12:49:11 Uhr:


Wo ich hier damals herkam, konnteste die Rechnung ganz einfach aufstellen. Wohnung in M oder Nähe, sauteuer, dafür aber kurzen Weg zur Arbeit.

Wobei der kurze Weg relativ ist.
Kommt ja darauf an, wo man in der Stadt arbeitet.

Ich habe innerhalb M einen einfachen Weg von ca. 20km (direkt) bzw. 35km per Autobahnring (schneller).
Wir wohnen im LK M in Haar und haben noch einen alten Mietvertrag, wo die Wohnung noch bezahlbar ist.
Leider haben wir es vor 10 Jahren "verpennt", eine Wohnung zu kaufen, die damals wie Sauerbier angeboten wurden.

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 1. August 2022 um 12:49:11 Uhr:


Oder, wohnen im Randbezirk, teilweise noch teurer.
Oder wohnen in der Pampa, weit draußen im Kuhdorf bei Bäuerin Maria unterm Dach. Dafür aber gute 40Km Anfahrt. Ja, du musst schon 250 € im Monat für Sprit rechnen, aber die Bude nähe Stadt wäre doppelt so teuer wie da draußen in der Pampa. Und, ganz wichtig: Da draußen habe ich eine Garage.

40km reichen in München nicht. Selbst in den LK ED, EBE, DAH, RO, FFB, MB sind die Preise jenseits von gut und böse. Man bezahlt im Grunde das Gleiche, mit dem einzigen Unterschied, dass die Wohnungen etwas größer sind und man meist eine Garage usw. hat.

Pendeln muss man ja auch noch und die Pendelautobahnen sind ja immer voll.
die 1-1,5h einfach will man sich auch nicht antun. Da wäre mir die Lebenszeit zu Schade...

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 1. August 2022 um 12:49:11 Uhr:


Selbst im Moment bei den Preisen lohnt die Fahrerei immer noch. Es ist zwar eine Stunde am Tag weg, aber Abstriche muss man machen.

Mir reicht die Stunde, wenn mal wieder nix auf'm Ring geht.
Das Schlimme ist aber, dass die Öffies keine wirkliche Alternative sind. Theoretisch ja, aber die Münchner S-Bahn ist die reinste Katastrophe. Hinzu kommt, dass diese ja zentral ausgerichtet ist.
man muss also IMMER bis zum Hbf, um dann wieder raus zu fahren.
Ich wohne im LK M-Ost (noch Innenraum). Wenn man nach M-Nord (Freimann, Allianz Arena, usw.) will, brauch ich für die 10-15 km Luftlinie fast 'ne Stunde, da es keine schnelle Verbindung außen rum gibt.

Lieber werden weitere Milliarden für den zweiten Stammstreckentunnel versenkt, anstatt einen S-Bahn Ring für weitaus weniger Kohle zu bauen.
München hat ja jetzt auch sein "BER" mit dem 2.Tunnel. Fertigstellung wohl erst 2037 und Verdreifachung der Kosten (Stand heute) auf mind. 7 Mrd Euro. Jaja, die Dobrinder und Scheuers von den Schwarzen hier brauchen ihre Prestigeobjekte, auch wenn ein Ring schneller realisierbar gewesen wäre, da die Schienen schon liegen und nur die Haltepunkte fehlen.

Von der Steuersenkung kommt hier kaum was an. Die Preise pendeln um die 1,90-2,00€ (E10) und 2,00-2,10€ (Diesel). Seit ein paar Tagen gab es mal wundersame Ausschläge nach unten (1,80€ für E10 und 1,95€ Diesel). Mal schauen, ob es noch ein paar Cent günstiger wird.

Auch beim Autogas tut sich wenig, was wohl andere Gründe hat.

VG

Ich hab gestern in FFM sowas wie "1.77" bei E10 gesehen. Natürlich nicht lange konstant, wozu auch. Irgendwo zwischen 1.67 und 1.87 je nach Sternzeichen des zuständigen Mitarbeiters.

Der Mitarbeiter regelt das ja nicht.
Wir müssen gerade jonglieren… der AG meiner Frau und meiner Verteilen gerade Tankgutscheine, teils auf Marke oder gar Station gebunden. Aber man will ja nicht jammern.
So lange mich mein Benziner mit 4l E10 mich zur Arbeit trägt, mein Stromversorger den Preis deutlich angehoben hat … ich könnte mal E Fahren, aber da hilft der Tankgutschein nicht…

Das machen AG schonmal weil sie so im Monat 40€ Steuerfrei als "Lohnzahlung" an den Mitarbeiter übergeben können. Das geht prinzipiell sogar mit einer 40e-Tankquittung die man dem AG gibt und er Netto ersetzt.

Ich kriege 50€... da gelten wohl andere Regelungen?
Getankt habe ich jetzt E10 für 1,689

Manche AG haben diese Regelung gar an anderer Stelle umgesetzt, es gibt da Spielraum für einiges.

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