Standardsoundsystem W204 2007 - Wie gut ist der Klang?
Hallo,
mich würde interessieren, wie der Klang des standardmäßig verbauten Soundsystems des MB W204 2007 ist-insbesondere in Bezug auf den Bass.
MfG
edorius
Beste Antwort im Thema
Also ich habe den C200 K, BJ 2009, Kombi mit comand. Der Sound ist Mist. Zumal Sourround komplett fehlt. Für reines Radiohören evtl. noch in Ordnung, aber bei höheren Ansprüchen immer eine Soundlösung suchen.
31 Antworten
Also ich habe den C200 K, BJ 2009, Kombi mit comand. Der Sound ist Mist. Zumal Sourround komplett fehlt. Für reines Radiohören evtl. noch in Ordnung, aber bei höheren Ansprüchen immer eine Soundlösung suchen.
In den ca. 25 Autos die ich bis jetzt hatte ist das der mit dem besten Seriensound .Bass völlig ausreichend. APS 50 Bj.2007 😁
Gruß
Zitat:
@tili 65 schrieb am 22. November 2015 um 20:44:07 Uhr:
In den ca. 25 Autos die ich bis jetzt hatte ist das der mit dem besten Seriensound .Bass völlig ausreichend. APS 50 Bj.2007 😁Gruß
Wo ich das gerade sehe: wahrscheinlich gibt es noch Unterschiede zwischen Limousine und Kombi, die zu beschallenden Räume sind doch sehr unterschiedlich.
Ich fahre einen S204 Mopf (9/2013) und bin mit dem verbauten Standardradio (Audio 20 Comand) sehr zufrieden. Das Soundbild über USB kommt auch sehr gut rüber. Wichtig ist, dass man den "Raum" etc. für sich gut ausprobiert- austariert.
Sicher geht es immer besser...aber, wie schon beschrieben, mit welchem Aufwand. Zum Radio im vor Mopf kann ich nichts sagen.
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Ich habe seit einer Woche einen 2011er W204 Mopf mit Command NTG4.5 und Standard-Soundsystem. Nach meinem persönlichen Empfinden: Naja. Bass unsauber, Mitten vorlaut, Höhen in weiten Bereichen unterrepräsentiert, aber werden beim lauteren hören schrill.
Heute hab' ich ETON CX208HG in die Spiegeldreiecke und die Rüdigers Weichen für die Türen beim Car-Hifi-Spezialisten verbauen lassen. Die Verbesserung ist für den finanziellen Aufwand (335€ insgesamt) sehr anständig. Die Bühne rückte weiter nach oben, Bässe kommen knackiger, die vorher nervtötenden Mitten sind verschwunden. Und die Höhen gehen klar und durchsichtig durchs ganze Frequenzband. Auch beim laut(er) hören kein verzerren oder kreischen mehr.
Den Center samt Weiche hatte ich zwar auch bei Rüdiger gekauft, der Mech heute hat sich da aber nicht hingetraut, der Einbau beim W204 Mopf ist nicht trivial. Mal sehen, ob ihm diese Anleitung Mut macht.
Das kickt zwar jetzt schon ganz nett, aber es fehlt einfach was. Nämlich die Souveränität im Bassbereich. Ich bin kein Bass-Head, aber das reicht mir nicht. Der maximale Pegel ist in Ordnung, aber hm, wie soll ich das sagen, die Schubkraft und die Tiefe sind es noch nicht.
Ich bin daher am überlegen, noch die vorderen Türlautsprecher gegen gute Chassis tauschen, die Türen dämmen und eine Endstufe einbauen zu lassen, z.B. Rockford Fosgate T400X2AD. Wo nimmt man eigentlich die Signale ab, vom MOST-Bus oder von den Frontlautsprechern?
Mit Einbau dürfte das auf so 900€ kommen, aber ist ja bald Weihnachten. Einen Sub möchte ich nicht auch noch nachrüsten. Mir ist klar, dass das dann insgesamt nicht vergleichbar sein kann etwa mit dem Bose-System in meinem Boxster S, aber es soltle noch mal eine deutliche Steigerung sein.
Falls jemand einen W204 mit gutem Frontsystem und Endstufe hat, also eine Konfiguration wie hier beschrieben, und in der Gegend um die PLZ 71711 wohnt, und mich das mal anhören lassen könnte - bitte PN
Hallo!Hier mal meine Erfahrungen.Ich habe einen W204 Mopf.Ich habe mir vor kurzen bei meinem HiFi-Spezi ein 2-Wege System von DLS ( RC 6.2) verbauen lassen.Dazu gab es eine vernünftige Dämmung.Ich muss sagen,das es sich verdammt gut anhört.Optional hätte ich noch eine Endstufe verbaut haben können,aber für mich ist es so auch ausreichend.Ich habe insgesamt 530€ bezahlt.Eingebaut hat das Auto HiFi Süd in Berlin.Der Laden isr sehr zu empfehlen.Es war jetzt schon das dritte Mal, das ich dort ein System verbauen lassen habe.Mfg Christian
Hallo,
ich habe auch das einfache Audio 20 drinn und gerade mit ner CD ist der Klang locker ausreichend.
Radio klingt halt ganz normal. Klar, mit 20 hätte ich auch mir mehr vorstellen können.
Reicht allemal aus.
Zitat:
@mellissengeist schrieb am 8. Dezember 2015 um 18:19:35 Uhr:
Hallo,ich habe auch das einfache Audio 20 drinn und gerade mit ner CD ist der Klang locker ausreichend.
Radio klingt halt ganz normal. Klar, mit 20 hätte ich auch mir mehr vorstellen können.Reicht allemal aus.
Den guten Sound genieße ich zuhause. 🙂😉
Zitat:
@satirikus schrieb am 8. Dezember 2015 um 15:32:49 Uhr:
Heute hab' ich ETON CX208HG in die Spiegeldreiecke und Rüdigers Weichen für die Türen beim Car-Hifi-Spezialisten verbauen lassen. Die Verbesserung ist für den finanziellen Aufwand (335€ insgesamt) sehr anständig. Die Bühne rückte weiter nach oben, Bässe kommen knackiger, die vorher nervtötenden Mitten sind verschwunden. Und die Höhen gehen klar und durchsichtig durchs ganze Frequenzband. Auch beim laut(er) hören kein verzerren oder kreischen mehr.
Und weiter geht es. Ich sehe das übrigens anders als Rüdiger und viele andere: die originalen TMT sind Schrott, egal ob mit oder ohne Weiche. Kein Wunder, wenn man sich die Dinger ansieht. Wiegen komplett mit Abstandsring gerade mal lachhafte 300g. Das Mini-Magnetlein und das Antriebsspülchen würden manchen Hochtöner beleidigen. Die Chassis sind konstruktiv auf hohe Pegel bei wenig zugeführter Power ausgelegt, so eine Art Billig-Kickbass. Physikalisch bedingt kann da auch kaum noch was unter -geschätzt- 90 Hz oder so rauskommen.
Heute kamen nun der Rüdiger-Center, scheint ein Visaton FRS8 in einer gedruckten Halterung zu sein, unters Gitter. Sowie Hertz 165.4 XL in die vorderen Türen, samt einer sehr aufwändigen Dämmung. Ein Hertz wiegt ohne (MDF)-Ring bereits 1,5 Kilo. Insgesamt dürfte nun jede Tür 3-4 Kilo schwerer seint, hört man auch beim zumachen...
Gekostet hat das alles 60€ Dämmaterial, 320€ Einbau, 100€ setze ich für die gebrauchten Hertz 165.4 XL an, 76€ kostet das Center-Kit von Rüdiger, in Summe also schlanke 596€. Zusammen mit den 335€ aus dem ersten Schritt (Hochtöner plus Türweichen plus Einbau) immerhin 931€. Wer, anders als ich, keine zwei linken Hände und zehn Daumen hat, spart rund 380€ für den Einbau. Das wären also für Selbstbauer unterm Strich ca. 550€, die Preis-Leistungs-Relation ist zumindest in diesem Szenario völlig in Ordnung.
Tonal bin ich nun recht zufrieden. Die Hertz machen ihren Job in jeder Hinsicht weitaus besser als das Original-Gerümpel. Das Gesamtsystem geht nun erstaunlich tief (nicht mißverstehen: Tiefbass ist das immer noch nicht), klingt deutlich wärmer und runder als zuvor, bei Bedarf liefert es gut Schub, die Höhen sind sehr gut aufgelöst und bei jedem Pegel unangestrengt. Der Center fügt sich unauffällig ein und zieht die Bühne zwar leicht nach oben, aber ganz ehrlich - ob der nun drin ist oder nicht, ist nicht wirklich entscheidend. Kann man verbauen, muss man aber nicht.
Was mir nicht gefällt: dass es nach wie vor fast keine Tiefenstaffelung gibt, sondern alles sehr in die Breite gezogen ist. Auch wenn man den Fader fast am vorderen Anschlag hat, so wie von mir klar bevorzugt. Was also noch fehlt ist eine bessere (oder überhaupt) Tiefenstaffelung der akustischen Bühne. Und, eh klar, noch eine Oktave nach unten, bei Bedarf mit Schub.
Ich fürchte, ich werde im Frühjahr noch mal sehr tief in die Tasche greifen und eine DSP-Endstufe plus Sub einbauen lassen müssen, da dürfte ich noch mal von 1500€ reden. Gut, dass meine Frau die Kosten für all diese Spielereien nicht kennt *g*
Ich staune hier bloss...und mir soll noch jemand sagen, ich hätte komische und teure Hobbies.
Die Kosten, Umbau-Aufwendungen usw. hier sind mir gute Argumente die ich in 'Verhandlungen' für meinen Hobbies nehmen werde! 😁
Ich staune auch über die Aufwendungen die in dieser Sache unternommen werden. Würde dann gern mal reinhören 😮)!
Finde ich auf jeden Fall besser, als in tiefer, breiter, härter...😮).
Zitat:
@larsausbernau schrieb am 11. Januar 2016 um 13:27:29 Uhr:
Ich staune auch über die Aufwendungen die in dieser Sache unternommen werden. Würde dann gern mal reinhören
Wie gesagt, wer handwerklich geschickter ist als ich kann da sehr viel Geld sparen. Mir persönlich ist es den Aufwand wert, denn ich verbringe im Schnitt pro Tag sicherlich eine Stunde in dem Auto, da ist mieser Klang keine Option für mich. Ist auch alles eine Frage der Relationen: meine Heimkinoanlage war *erheblich* teurer und wird weit weniger genutzt. Reinhören ist kein Problem, melde dich einfach, wenn du mal in die GUL (Gegend Um Ludwigsburg) kommst.
Zitat:
@larsausbernau schrieb am 11. Januar 2016 um 13:27:29 Uhr:
Finde ich auf jeden Fall besser, als in tiefer, breiter, härter...).
Ich hab' als Spaßauto einen Boxster 987 S Facelift. Der ist mir persönlich tief, breit und hart genug, daher darf der W204 sein gelassenes Gleiter-Fahrwerk behalten. Übrigens klingt die im Porsche verbaute Bose-Anlage gar nicht mal schlecht, halt für Bose-Zeugs. Höre ich aber nur selten, weil die Karre (sogar schon mit geschlossener Auspuffklappe) brachial laut ist, da wäre für mich weniger mehr :|
/elwu
Hallo,
hier der bisherige Verlauf der Klangverbesserungsmaßnahmen in meinem W204. Wie damals bereits vorhergesehen
Zitat:
Ich fürchte, ich werde im Frühjahr noch mal sehr tief in die Tasche greifen und eine DSP-Endstufe plus Sub einbauen lassen müssen
kam noch was. Wieder professionell eingebaut bei Car HiFi Keller in Murr. Ich habe leider zwei linke Hände und zehn Daumen, also gebe ich alles handwerkliche ab an Fachleute. Was kam? Eine DSP/Endstufe Mosconi D2 80.6 für die Türsysteme im Vollaktivbetrieb.
Die Kanäle 1 und 2 für die ETON CX208HG, 3/4 und 5/6 gebrückt für die Hertz 165.4XL TMT in den Fronttüren. Das ergibt je ~60W für die HT und je ~200W für die TMT. Ist das genug Leistung? Ja. Die bei Bedarf erzielbaren Pegel sind wirklich nicht auszuhalten. Und damit meine ich nicht die, wo Verstärker und/oder Lautsprecher schon clippen, klirren und komprimieren.
Ich muss jetzt natürlich erst mal durch die Einmessorgie, ich liebe es! Aber bereits jetzt lässt sich ohne Wenn und Aber sagen: das ist sehr, sehr nahe an meinen recht anspruchsvollen Vorstellungen, wie die Anlage in einem Alltagsauto zu performen hat. Wenn ich durch die Einmesserei bin, poste ich noch DSP-Einstellungen, Frequenzgänge etc.
Das ist auf jetzigem Stand schon ein sehr hohes Niveau. Für um die 1.700€ Aufwand (davon ~700€ für den Einbau beim Fachhändler, wer das selbst hinbekommt, spart entsprechend) zu erwarten, aber auch fair bezahlt. Andererseits, ich mag schon den brachialen Druck und rabenschwarzen Tiefgang, den erst gute Subwoofer ab 10" in vernünftigen Gehäusen mit angemessener Befeuerung generieren. Mal sehen. Zum Winter hin komme ich vielleicht wieder auf dumme Gedanken...
Die beiden Rüdiger-Frequenzweichen verkaufe ich. Waren nur 2 Monate verbaut, sind wie neu, haben neu je 68€ gekostet. Einfach faire Preisvorstellung per PN senden.
Hat jemand mal an den Equalizer Einstellungen probiert ?
Was kann man da raus holen bzw. gibt es Einstellungstips?