ForumS60, S80, V70 2, XC70, XC90
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volvo
  5. S60, S80, V70 2, XC70, XC90
  6. Spülung Automatikgetriebe S60

Spülung Automatikgetriebe S60

Volvo S60 1 (R)

Hallo,

also im Forum wird häufig berichtet, dass man nicht nur das Getriebeöl wechseln soll, sondern auch eine Spülung machen soll. Außerdem reden einige von Tausch des Servo Cover.

Gut, meine Automatik ist nach 13 Jahren und 223.000 km nicht mehr wie am ersten Tag und meine Werkstatt und ich sind uns einig, dass man das Öl mal tauschen kann.

Jetzt hab ich gelesen, dass man den Filter nicht wechseln kann und auch daher eine Spülung Sinn macht.

Aber wie soll da gespült werden?

Müsste ja entgegen der normalen Richtung passieren. Wie geht das???

Und überhaupt: Warum spülen?

Letztlich sammelt sich doch der Abrieb, der nicht abgelassen wird, im Filter.

Und was genau macht ein Servo Cover?

Volvo kennt das nicht und meine Werkstatt, die echt gut ist, sagt das Teil auch nichts.

Die googeln aber mal.

Man wir einen so alten Wagen eh nie auf Neuzustand bringen.

Es geht nur um Erhalt.

Gruß

Knut

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Wärmetauscher/Kühler mit 80° heißem neuen Öl gespült werden können, daß der Thermostat den Kühlerkreislauf frei schaltet.

Das ist bei den Volvos nicht nötig, denn die haben kein Thermostat. Man benötigt keine Spülstation, lediglich 2 Schläuche und einen Trichter. Alles was professioneller aussieht, hat die positive Wirkung, dass dem Kunden besser das Geld aus der Tasche fließt :D

25 weitere Antworten
Ähnliche Themen
25 Antworten
am 10. November 2015 um 19:23

Beim Ölwechsel geht es auch um die Viskosität, also die Schmiereigenschaften, nicht nur um den Abrieb darin. Habe meine Automatik am V70 2.4T auch erst mit 245'000 spülen lassen. Hat sich aber gelohnt.

Mein zweiter V70 bekommt die Suppe mit 140'000 gewechselt und gespült.

Servocover.... höre ich auch das erste Mal. Ist mir so nicht bekannt.

Grüsse

Andy

Danke Andy, denke mal auch, dass nach 13 Jahren die Viskosität nach lässt.

Bzgl. Spülung scheiden sich die Geister.

Volvo macht es nicht und meine Werkstatt hält es auch nicht für sinnvoll.

Letztlich sammelt sich alles vor dem Filter und da soll es bleiben.

Ein Großteil geht beim Wechsel raus.

Ist so ein Phänomen der Deutschen und dem Auto. Da gibt es findige Leute, die diesen Markt füllen. Ist wie bei den Zahnärzten. Wer hat früher eine Zahnreinigung gemacht?

http://search.motortalk.net/?...

 

Ich hatte das Servocover damals an meinem S60 getauscht. Verbesserung des Schaltverhaltens: Fehlanzeige...

War auch sehr fummelig die neue Abdeckung wieder zu installieren.

Manche berichten nach erfolgtem Austausch jedoch von Verbesserungen beim Schaltverhalten.

 

Welche Probleme macht das Getriebe? Bzw. macht es überhaupt welche?

Wenn alles okay ist und die Schaltvorgänge sauber ausgeführt werden würde ich außer einer Spülung gar Nichts machen. Never touch a running System... ;)

 

Lg,

Nordisk.

Zitat:

@Knut schrieb am 11. November 2015 um 07:09:57 Uhr:

Bzgl. Spülung scheiden sich die Geister.

Volvo macht es nicht

Das stimmt so allgemein nicht. Ich bin da nicht im Thema da ich kein Automatik hab und Werkstätten meide, aber z.B. das Volvo Autohaus wo ich in den Niederlanden meine Standheizung hab freischalten lassen, macht es. Ich weiß aber nicht, ob das jetzt am Ausland, dem Autohaus oder was auch immer liegt.

http://www.harriearendsen.de/serviceleistungen/powerflushen

der Unterschied zwischen Spülung und Wechsel ist doch, das beim Wechsel kein echter Wechsel stattfindet, weil mehr als die Hälfte des Öls drin bleibt. Das hat sicher Nachteile, ist jedoch wohl einfacher durchführbar und billiger.

bei meiner Werkstatt käme eine Spülung auf ca 400 €, was ein Wechsel kostet, weiß ich nicht.

Naja, es wird in der Regel schon ein kompletter Wechsel durchgeführt. Volvo nimmt dafür schon 400€.

Mit Spülung sollen es 800€ sein.

Gut, auch beim kompletten Wechsel bleibt etwas im Getriebe.

 

Meine Automatik verhält sich nur manchmal in warmen Zustand komisch. Fahre ich sportlich, merke ich nichts. Allerdings im Stop and go schaltet sie so zw.40 und 50 km/h recht häufig hin und her. Allerdings nicht immer.

Ansonsten alles gut.

Moin

rein die Spülung (nach dieser Tim Eckard-Methode) kostete mich umme 350 €. Vorher dagewesene beginnende Schaltfaulheit der und geruckel beim losfahren sind seither weg. Ob es jetzt auch gereicht hätte das ATF nur zu wechseln kann ich nicht sagen, aber mehr frisches ATF ist durch die Spülung, gegenüber dem Wechsel, allemal drin.

Aussage des Meisters nach der Probefahrt: Getriebe iO. ATF (bzw. dessen Additive) verbraucht.

Zitat:

@Knut schrieb am 11. November 2015 um 13:47:29 Uhr:

Naja, es wird in der Regel schon ein kompletter Wechsel durchgeführt. Volvo nimmt dafür schon 400€.

Mit Spülung sollen es 800€ sein.

Gut, auch beim kompletten Wechsel bleibt etwas im Getriebe.

Meine Automatik verhält sich nur manchmal in warmen Zustand komisch. Fahre ich sportlich, merke ich nichts. Allerdings im Stop and go schaltet sie so zw.40 und 50 km/h recht häufig hin und her. Allerdings nicht immer.

Ansonsten alles gut.

ist definitiv zu teuer. in meiner freien Werkstatt wollen die so um die 380, bei einer freien, auf Volvo spezialisierten ex-Volvowerkstatt ca 450 für die Spülung! nix Wechsel. da wird doch nur die Schraube raus gemacht, die Suppe rauslaufen, zu und nachfüllen..und dafür 400??

Na bei Volvo lasse ich das eh nicht machen.

Meine freie Werkstatt meldet sich die Tage.

Die recherchieren mal, was das mit dem B4 Servo Cover auf sich hat.

Und dann mal sehen.

 

Ist ja auch der Hammer, dass Volvo für Taxis den Wechsel vorschreibt, bei privaten Pkw nicht...

Das B4 Servo Cover ist eine Abdeckung zu einem Hydraulikventil.

Dieses Ventil wird unter Öldruck auf das Bremsband für den 3ten Gang gedrückt, um die Trommel für den 3ten Gang beim ein und Auskuppeln zu Bremsen. Manchmal ging die Abdeckung kaputt (Membran mit Federmechanismus befindet sich in dem Deckel) so dass das Ventil nicht mehr richtig zurück kann. Hier tauscht man das Cover. Vorsorglich Cover tauschen, wenn es kein Problem um den 3ten Gang herum gibt, ist es einfach Geldverschwendung...

Viel mehr Sinn würde es von der Funktion her machen den Filter zu tauschen (Getriebe muss runter) und auch die 3 großen Magneten im Inneren zu reinigen. Finanziell ist dies aber auch nicht gerade günstig.

Eine Spülung, bringt neues Öl, welches besser schmiert. Und öfter Spült es auch Späne aus den Solenoiden (kompliziertes Wort, aber ziemlich simple Magnetventile), wenn darin Späne sind, gehen die schwer und es kommt zum Schaltruckeln, da die Ventile verzögert oder ruckartig schalten. Durch die Verdünnung (nicht die Spülung) hat man da eine gute Chance die frei schwebenden Späne raus zu bekommen...

Danke für die Ausführung.

So verstehe ich den Zusammenhang.

Da mein Problem zw. dem 2. und 3. Gang ist, könnte es also dieses Cover auch sein.

Mit Spülung oder Wechsel hab ich mit das schon so gedacht.

Da es nicht so dramatisch ist, mein Problem, denke ich, dass ein Wechsel Sinn macht. Spülen muss ich mal sehen.

Er ruckelt ja nicht.

 

Will nur etwas tun, um das Getriebe noch etwas zu erhalten.

Man muss den Autokult ja nicht übertreiben.

Hallo Knut,

ein S60 ca. 13 J alt dürfte das Aisin-Warner 5-Gang AT-Getriebe AW 55-50SN haben. Ich bin gar nicht sicher, obb dieses Getriebe einen Filter hat ...

Wenn die Farbe des Öls nicht mehr kirschrot sondern recht dunkel ist (überhitze Partikel), macht ein Wechsel absolut Sinn. Hat bei meinen V70 das Schaltverhalten jeweils deutlich verbessert.

Wichtig ist ein kompletter Wechsel (nicht nur die 4 Liter, die bei stehendem Motor einfach auslaufen).

Eine "Spülung" halte ich für Humbug.

Bei heißem Getriebe (nach ca. 50km Fahrt) die Schlauchanschlüsse vom Ölkühler (neben dem Wasserkühler) abnehmen und 4x je 3l l Öl bei laufendem Motor ablaufen lassen (2. Person zum Motor starten+Abstellen). Jeweils 3 l wieder auffüllen. Dann hat man mit 12 l Öl einen vollständigen Wechsel ausgeführt für ca. 100,- EUR bei Bestellung des spezifikationsgerechten Öls im Internet ...

Grüße,

Ernesto

Ernesto, deine Vorgehensweise ist ja fast identisch mit einer Spülung, nur das dabei immer altes Öl drin bleibt.

ich glaube nicht, dass das Öl dann vollständig gewechselt ist. die Restmenge im Getriebe ist jeweils 4,2 L. d.h. du hast bei einem deiner Wechsel jeweils noch knapp 59 % des alten Öls drin.

sicher ist das billiger, aber beim Spülen wird ja auch mit einer speziellen Reinigungslösung gearbeitet und somit sollen mögliche Abriebe etc. in der Schwebe gehalten und dann ausgespült werden. Ob das bei deinem Wechselbad auch so passiert, weiß man nicht.

ich persönlich denke, das deine Methode auf jeden Fall eine gute Alternative ist, wenn man das selber machen kann....aber leider hat nicht jeder so eine Möglichkeit oder die erforderlichen Fähigkeiten.

Da bleibt nur der Weg in die Werkstatt.

Zitat:

Ich bin gar nicht sicher, obb dieses Getriebe einen Filter hat ...

Die haben alle einen Filter, in einem großen Kunststoffgehäuse ist ein Metallsieb.

Leider befindet sich diese hinter der inneren Getriebeabdeckung, dazu müsste das Getriebe runter...

Über dem Filter sind auch 3 große Magnetplatten an denen Späne haften.

Zitat:

Eine "Spülung" halte ich für Humbug.

Bei heißem Getriebe (nach ca. 50km Fahrt) die Schlauchanschlüsse vom Ölkühler (neben dem Wasserkühler) abnehmen und 4x je 3l l Öl bei laufendem Motor ablaufen lassen (2. Person zum Motor starten+Abstellen). Jeweils 3 l wieder auffüllen. Dann hat man mit 12 l Öl einen vollständigen Wechsel ausgeführt für ca. 100,- EUR bei Bestellung des spezifikationsgerechten Öls im Internet ...

Die sogenannte Spülung ist auch nichts anderes, nur das Equippment, nennen wir es mal Auffang und Füllbehälter sehen professioneller aus. Vorgang und Nutzen ist exakt der Gleiche. Wer an Reiniger glaubt muss nur bei amazon oder ebay schauen, unter anderem LM bietet einen für rund 10 Euro an...

Deine Antwort
Ähnliche Themen