Spritschlucker

Heut abend im Feanseen.
Die Spritschlucker.
Bin ja mal gespannt, ob das Wasser auf unsere Mühlen gibt, oder die bösen Amis zerrissen werden.

http://www.3sat.de/

Gruß
Gedönsrat

101 Antworten

Ich finde das Thema zum "Raser-Rolf" hier gar nicht passend aber wenn ich auf der BAB zum überholen die Spur wechsel und hinter mir fährt ein BMWEH etc. so dicht auf das ich das Nummerschild nicht mehr erkennen kann, und mit Lichtuhupe....kann ich mir schon vorstellen das manch einer in "Panik" ausbricht !

Zum Thema:

Mir ist es eigentlich egal ob die anderen rasen oder nicht, aber wenn ich als "Normalfahrer" noch nicht einmal in Ruhe fahren kann ohne das einer hinter mir klebt oder sonst irgendwelche Agressiven Dibge vollbringt rege ich mich doch immerwieder auf !

Also, ich klatsch mich auf der AB immer hinter LKW und fahre stressfrei hinterher, bis auf meiner "HometownAB", da wird die Nadel bis zum Anschlag gepresst. 😉

mfg Micha

Das habe ich auch immer gemacht, bis eines Tages einer meinte hinter seinem Kollegen fahren zu müssen und mir fast im Kofferraum saß... Seit dem nicht mehr...

Wollte ja nur auf die rechte Spur wegen der nächsten Ausfahrt, aber nein nicht nur drängeln, hupen, lichthupen, wir müssen noch überholen...

Nene Autobahn ist echt gefährlich, fährt man rechts ist es nicht ok, fährt man links ist es nicht ok, und wenn dann mal ne Mittlere Fahrbahn kommt, wird man durch die Elefantenrennen abgebremst, kann mich gar nicht erinnern, wann ich mal richtig gecruist habe auf der Autobahn...

Zitat:

Original geschrieben von Mitsumichi


@LB-Saratoga warum gehste von R-CH³ aus? ist das nicht Methan ähnlich, oder so. Bei der Rechnung bleibt auch ein Wasserstoff übrig, da kann doch was nicht stimmen. Ich glaube Benzin war doch (ohne Additive) 2,2,4 Tri-Methlypentan. Also mit 8 Kohlenwasserstoffatomen, daher dachte ich mir es wär doch C8H18, oder so.

mfg Micha

PS: Was bedeutet das "R" vor dem R-CH³?

Das R Steht für Kohlenwasserstoffrest (x mal CH2), da Benzin nicht genau benannt werden kann, da es, wie du selber schreibst, zig Additive enthält, Aromaten, unterschiedlich lange Kohlenwasserstoffe etc.

Die Reaktionsgleichung ist nicht ausgeglichen (geht auch nicht, wenn man mit R schreibt), deswegen geht sie beim Wasserstoff nicht auf.

... nochmal zurück zum Tempolimit:

Nur weil man selber nicht schneller als 130 fahren will sollte man es anderen nicht verbieten, das ist zwar typisch deutsch, aber auch ungemein egoistisch.

Im Allgemeinen kann doch jeder Normalfahrer auf der Autobahn gut unterkommen. Entweder ganz langsam rechts, mit den hier so sehr gewünschten 130 in der Mitte oder eben etwas schneller links.

Aus eigener Erfahrung wird auf Strecken wo 120 Km/h Limit ist mehr gedrängelt, besonders wenn es zweispurig ist. Da sehe ich nämlich nicht ein, daß ich mit 80 hinter einem LKW hereiere oder andauern Lückenspringe und deshalb fahr ich mit 130 bis 140 (also noch im Rahmen, falls man geblitzt wird) links und siehe da, da wird dann mit Lichthupe etc. gedrängelt. Bei einem generellen Tempolimit wär das dann immer so...

Wenn frei ist fahre ich auch meine 160 bis 180 und kann wenn's sein muß noch ein bissl Gas geben, um entweder in ne Lücke rechts zu kommen oder den hinter mir nicht zum Bremsen zu nötigen, ohne dabei meinen eigenen Führerschein aufs Spiel zu setzen.

Zudem "rast" man nicht, wenn man mal 200 oder, wenn's der Wagen hergibt, 250 auf der Autobahn fährt. Rasen ist bei mir mit 100 durch die Innenstadt.

Und schnell fahren hat auch nicht unbedingt was mit schneller ankommen zu tun, es macht einfach mehr Spaß als nur mit 120 vorsichhin zu rollen, zudem ermüdet es einen nicht so schnell, weil man ständig aufpassen muß. In Deutschland bin ich auf jeden Fall noch nie eingeschlafen auf der Autobahn, in Australien allerdings schon, glücklicherweise nur sehr kurz und es ist nichts passiert, aber das ist sicherlich gefährlicher als hochkonzentriert 200 km/h zu fahrn.

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Ich habe bei meinem Aufenthalt in der USA eine sehr interessante Dokumentation über die "German Autobahn" im History-Channel gesehen. Dabei wurde die Autobahn mit dem amerikanischen Highway verglichen und die Vor- und Nachteile genannt. Was mich an dem Bericht besonders interessiert hat, war die Argumentation, dass die Autobahn das letzte Stück Freiheit für die Deutschen sei.
Ich könnte gar nicht mehr zustimmen. Was haben wir denn noch für besondere Freiheiten? Was hebt uns von anderen Nationen noch ab? Ist es nicht das kleine Stück Straße ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, indem wir uns komplett frei fühlen können? Nicht vom Staat eingegrenzt.

Tut bitte nicht so als würde ein Tempolimit die Anzahl der Unfälle vermindern. Raser wird es immer geben, ob mit oder ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Und die Mentalität des rasens ist in den Köpfen der Deutschen zum Glück nicht tief verankert, weil es zum Glück noch den geordneten Durchschnittsdeutschen gibt.. Darum passieren auch verhältnismäßig wenig Unfälle, denn glücklicherweise sind die meisten Fahrer besonnene Fahrer.

Übrigens wenn sich alle Fahrer an das Rechtsfahrgebot halten würden, gäbe es auch keine Probleme mit "Rasern". Dann wäre rein theoretisch die linke spur immer frei.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin auf kein Freund von Risikohaftem fahren, aber es ist schwer zu sagen an welchem Punkt das Rasen beginnt und wo Schnellfahren zu einer Gefahr wird ist natürlich unklar.
Mir geht es darum, dass dieses Stück Freiheit mir nicht genommen wird. Ich will einfach die Möglichkeit haben theoretisch so schnell wie ich will von A nach B kommen zu KÖNNEN! Ob ich es tue oder nicht ist eine andere Frage. Aber es geht mir darum, dass ich in solchen Dingen nicht eingeschränkt werde; Ich meine man schränkt sich schon mehr als genug für den Staat ein. Davon müsstet Ihr Ami-Fahrer eigentlich ein Lied von singen können(Fahrverbot,TÜV, etc.)
Darum verstehe ich nicht warum so viele für eine Geschwindigkeitsbegrenzung sind, ist es weil die anderen immer an euch vorbeirauschen? Wenn ein Caprice 180km/h fahren könnte und sich gut und sicher fahren ließe, würdet ihr auch schneller fahren.
Sorry wegen Offtopic, aber musste einfach sein.

Nun zum Thema kurz^^:

Eigentlich ist diese ganze Spritsparrederei völlig umsonst.
Wenn wir(Deutschen), den Sprit nicht verbrauchen tun es die Chinesen, Inder oder sonstwer. Fakt ist, dass das Erdöl auf diesem Globus in den nächsten Jahren komplett verbrannt wird. Wir haben nur die Möglichkeit die Schadstoffe die beim verbrennen austreten geringer zu Halten als andere Länder(meistens arme Länder mit unseren alten Autos).
Da die absolute Menge der Autos in anderen Ländern aber wesentlich Höher ist und noch steigen wird - was einen erhöhten Schadstoffausstoß zur Folge hat - können wir eigentlich wenig gegen die "Klimakatastrophe" unternehmen. Daher sind die aktuellen Maßnahmen wie das Fahrverbot extrem unverhältnismäßig und suboptimal. Man ist einfach zu spät aufgewacht.

Deal with it!

Zitat:

Fakt ist, dass das Erdöl auf diesem Globus in den nächsten Jahren komplett verbrannt wird.

Und das glaubst du ? Ich nicht !

Dies ist doch neben dem Grund der Emissionen(Klimawandel etc.) ein weiterer Grund um das verlangen nach Erdöl teurer machen zu können.

Was war denn bei der Ölkrise ? Hies es damals nicht auch das Öl sei alle - aber heute fahren wir wieder oder immernoch mit Erdöl !

Zitat:

Wenn ein Caprice 180km/h fahren könnte und sich gut und sicher fahren ließe, würdet ihr auch schneller fahren.

Ich denke das es hier auch genügend US-Fahrer gibt bei denen das möglich ist und trotzdem nicht sein muss.

Ich muss derzeit auch mit Autos umherfahren die beide locker 220 km/h fahren und reize es trotzdem fast nie aus.

Wenn sie das Tempolimit nicht einführen, sollten zumindestens die Strafen für das zu schnelle fahren erheblich verschärft werden insbesondere in Ortschaften !!!

Zitat:

Original geschrieben von HemiV8


Was war denn bei der Ölkrise ? Hies es damals nicht auch das Öl sei alle - aber heute fahren wir wieder oder immernoch mit Erdöl !

Damals ging es nicht um schwindende Ölvorkommen, sondern um eine Drosselung der Fördermengen durch die OPEC-Staaten als politisches Druckmittel.

Zitat:

Original geschrieben von moorlook


Ich habe bei meinem Aufenthalt in der USA eine sehr interessante Dokumentation über die "German Autobahn" im History-Channel gesehen. Dabei wurde die Autobahn mit dem amerikanischen Highway verglichen und die Vor- und Nachteile genannt. Was mich an dem Bericht besonders interessiert hat, war die Argumentation, dass die Autobahn das letzte Stück Freiheit für die Deutschen sei.

Und da liegt der Hase im Pfeffer.

Es ist die EINZIGE Freiheit, die man hier noch hat.

Andere Länder haben das nicht nötig, die haben mehr- und andere Freiheiten.

Und u.A. desshalb traut sich die Politik da nich dran.

Brot und Spiele.

Gruß
Gedönsrat

Ich verzichte lieber auf solch eine Freiheit und nehme mir lieber die aus dem Geldbeutel ! (Steuern etc.)

Zitat:

Original geschrieben von HemiV8


 

Und das glaubst du ? Ich nicht !

Dies ist doch neben dem Grund der Emissionen(Klimawandel etc.) ein weiterer Grund um das verlangen nach Erdöl teurer machen zu können.

Was war denn bei der Ölkrise ? Hies es damals nicht auch das Öl sei alle - aber heute fahren wir wieder oder immernoch mit Erdöl !

Sollte deine These stimmen, wäre das natürlich super, weil man sich keine Sorgen mehr um die Natur machen müsste, aber ehrlich gesagt traue ich weltweit anerkannten Geologen und Forschern mehr. Eine Verschwörungstheorie, aller Automobilkonzerne,Forshcern und Staatsmännern nur um die Spritpreise hochzuhalten halte ich für wenig stichhaltig...

Zu der Zeit wo noch nicht von Erdölknappheit geredet wurde, war auch schon klar, dass Erdöl Millionen, wenn nicht Milliarden Jahre braucht um zu entstehen, was beweist, dass schon immer klar war, das der hohen Bedarf an Erdöl, den wir Menschen in so einem extrem kurzen Zeitabschnitt brauchen, nicht vom biologischen System der Erde wiederhergestellt werden kann.

Abe rich bin mir sicher unsere Techniker und forscher finden in den nächsten Jahren echte Alternativen zum Verbrennungsmotor... Wer weiß, vielleicht sprechen wir in 10 Jahren in diesem Forum über die neusten 34kV Hybridmotoren mit Solarantrieb und den neusten Atombatterien. Die Zukunft wirds zeigen.

Zu dem Punkt mit dem Schnellfahren:

Ich finde es gut und verantwortlich von dir nicht die 220km/h immer auszufahren, aber ich denke jedem das seine. Und die rede war ja von SICHER. Wenn ich mich mit 220km/h auf der Autobahn befinde würde ich mich in ganz wenigen Autos sicher fühlen, eins ist die Mercedes G-Klasse. Sieht robust aus

Und eine Erhöhung der Strafen stehe ich skeptisch gegenüber.
Ich denke die Strafen für zu schnelles Fahren innerorts sind angemessen, allerdings hielte ich es für am Sinnvollste das System aus Finnland zu übernehmen, in dem das Bußgeld dem Lohn des Täters prozentual angepasst wird.
So schmerzt es Johann von Gutenberg mit seinem CL genauso wenn er 2000€ Strafe zahlt, wie Rolf dem Raser, der 110€ zahlt.
So ist das Verhältnis immer angepasst und gerecht. Warum sollte auch J.v.Gutenberg nur 110€ zahlen, das juckt den noch nicht mal.

Die Anpassung an den Lohn ist natürlich das Beste.

Ist auch in der Schweiz so.

Aber dennoch ist es so das jeder Antrieb egal ob Hybrid/Biodiesel/Erdgas wiederrum einen eigenen Nachteil mit sich bringt.

Gegen Umweltschonende Autos hätte ich noch nicht einmal was, dann müssten aber echt alle mitziehen und dies wird nie geschehen.

Zitat:

Eigentlich ist diese ganze Spritsparrederei völlig umsonst. Wenns wir nicht tun, machen es die Chinsen/Inser/Russen etc.

Dem stimme ich auch zu. Und dies trifft nicht gerade auf den Sprit zu. Die stellen echt genug Dinge an die unsere Umwelt anderweitig schädigen.

Die Erdölreserven sollen noch ca. 40 Jahre reichen.
Dann sind die heutigen Manager der Konzerne entweder tod oder längst im Ruhestand.
Also wird fleißig weiter gewirtschaftet.
"Nach uns die Sinnflut!"

Die Geldstrafen sind eine seltsame Erfindung. Das finnische Modell macht Sinn, allerdings gibts zusätzlich ja noch Punkte in Flensburg und da haben alle den gleichen Betrag auf dem Konto.

Geldstrafen werden zu lachs gehandhabt.
Ausländische Fahrer brauchen nur soviel zu zahlen, wie sie gerade im Portemonais haben.
Im europäischen Umland ist das anders.
Keine Kohle, dann bleibt die Kiste stehen.

Gruß
Gedönsrat

Es ist doch Quatsch jetzt auf dem Beispiel "Raser-Rolf" rumzureiten. Abgesehen davon, wenn jemand durch mein Verhalten zu Schaden gekommen ist, dann hab ich was falsch gemacht oder? Egal wie die Rechtslage ist, oder was einige Winkeladvokaten draus machen. Das sollte nur ein Beispiel sein. Ich hätte genauso von den unzähligen "Sprintern" schreiben können, die mit ungesicherter Ladung und übermüdeten Fahrer über die BAB glühen...... Das alles soll nur zeigen, der Durchschnitts BAB Nutzer ist einfach nicht in der Lage mit dieser "Freiheit" verantwortungsvoll umzugehen. Die Realität spricht da eine deutliche Sprache. Die logische Konsequenz muß Tempolimit lauten. Sicher mit entsprechenden Kontrollen und Sanktionen für die, die sich nicht dran halten.

Weiterhin gilt es, in den Köpfen der Autofahrer die Geschwindigkeit als Meßlatte für die eigene Leistungsfähigkeit (ich fahre schneller, also bin ich besser) abzulösen. Das ist sicher kein Prozeß der von jetzt auf Heute stattfindet. Warum wird nicht mehr Wert auf Bequemlichkeit, Nutzwert, Individualität, Kosten...... gelegt, als auf die letzte Zehntelsekunde beim Sprint von Null auf Hundert? Klar, weil Autoblöd ja auch schreibt das nur Autos die auf imaginären Tracktest und Highspeed Test gut abschneiden brauchbar sind. Die Werbeindustrie tut im Auftrag der Autokonzerne den Rest. Und die Politiker tarnen sich unterm Deckmäntelchen der Ökologie und fordern uns direkt und indirekt (Fahrverbote, KFZ Steuer) dazu auf unnötige neue Autos zu konsumieren. Und so schließt sich der Kreis......

Solange nicht alle Autofahrer vom ICH aufs WIR umdenken können, andere somit nicht unnötig zu gefährden, behindern oder zu verletzen, solange besteht meiner Meinung nach die Notwendigkeit eines gut kontrollierten Tempolimits.

Zitat:

Original geschrieben von HemiV8


 

Wenn sie das Tempolimit nicht einführen, sollten zumindestens die Strafen für das zu schnelle fahren erheblich verschärft werden insbesondere in Ortschaften !!!

Vielleicht sollten sich manche "Schnellfahrer", die um nichts in der Welt ein Tempolimit auf deutschen AB wollen, mal darüber Gedanken machen, wie viel Mehrsprit ihre Fahrkultur verbraucht. Kein Auto hat einen optimalen Verbrauch mit 200kmh. Der optimale Verbrauch dürfte bei 80-100kmh liegen oder bei den kleinkarierten Raserkisten deutlich darunter.

LG

Wenns nur danach ginge die Umwelt zu schützen, dann möchte ich an der Stelle alle an den Pranger stellen, die Ihr Haus nicht mit Solarenergie heizen und keine Hybridautos fahren. Zudem sollte man in der Stadt dann ein Gechwindigkeitsbegrenzung einführen von 80-100km/h. Am Besten sollten wir uns alle wie früher mit Pferd und Karren fortbewegen, dass wär dann Umweltfreundlich...Ach nein! Pferde produzieren ja Methangas, das wär natürlich auch Fatal.
Also man kann es auch übertreiben.

Ich bin auf jeden Fall für einen bewussten Umgang mit der Umwelt, aber in unserem Staat wird das Geld der Mineralölsteuer lieber in andere Gebiete gesteckt.

Umweltschutz als Argument für sinnlose Reformen.

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