Strafe für Spritschlucker
Anscheinend schlucken die Amis doch nicht soviel Sprit, wie viele ja immer noch denken. Hier ein Zitat aus der ADAC Motorwelt:
"Amerika. Schlechte Zeiten für Schluckspechte: Wenn in den Vereinigten Staaten der Durchschnittsverbrauch aller Autos eines Herstellers überschritten wird (Grenzwerte: Pkw 8,55, SUVs 10,89 l/100 km), hagelt es drastische Dollarstrafen. 2005 mussten viele Firmen (darunter 90 Prozent europäische Hersteller) insgesamt 32 Millionen Dollar zahlen. Und bei uns? Der Verband der Automobilindustrie sieht }rückläufige Verbräuche, jährlich 15 Mio. Tonnen weniger CO2-Ausstoß un keinen Anlass für Zwänge{."
25 Antworten
Wer hätte das gedacht 😉
Hoffentlich lesen auch die Ewiggestrigen und Dauerfalschinformierten diesen Artikel... 🙄
Die Regulierung des Flottenverbrauchs ist jetzt aber nichts wirklich neues.
Die Californier haben sich mal wieder was zum Thema Verbrauch/Emission einfallen lassen.
Und wer klagt dagegen weil sie die Vorgaben nicht erfüllen können/wollen? Die Hersteller deren Kunden mich immer fragen "Was braucht der denn?".
Komisch.
http://www.robinwood.de/german/verkehr/ausbremsen/index-protest.htm
Ich könnte ja jetzt...
aber ein ca. 20 Jahre alter amerikanischer SUV braucht weniger als ein neuer europäischer SUV und dazu kommt dann auch noch die Produktionsemission, weil ja ein europäisches Auto in der Regel nach 8-10 Jahren verschrottet wird.
Ausserdem alles nicht so wild, weil wenn wir die Verschmutzung der letzen 100 Jahre zusammennehmen, ist das nur ein winziger Teil dessen was die Erde selbst an Verschmutzung durch Vulkanausbrüche zustandegebracht hat.
Klimawandel ? Komisch, dass man nur Experten hört die alle in das selbe Horn blasen.
Die Erdentwicklung der letzten 4 Mill. Jahre wird da ausser 8 gelassen, weil die gemessene Klimaveränderung seit der Zeit der Aufzeichnungen ja soo wichtig ist, aber eigentlich nur ein Wimpernschlag in der Erdgeschichte.
Was ist mit der Verschiebung der Erdachse und dem Abklingen des Magnetfeldes und des dadurch angeblich ungehinderten Eindringens der Sonnenwinde und der Strahlung...
Jetz hab ich ja doch...
Fakt ist, dass Öl nicht unbegrenzt zur Verfügung steht und solange man jeden Schei.ß aus Öl macht, sind wir vedammt abhängig davon.
Zitat:
Original geschrieben von HightowerV8
Ich könnte ja jetzt...
aber ein ca. 20 Jahre alter amerikanischer SUV braucht weniger als ein neuer europäischer SUV und dazu kommt dann auch noch die Produktionsemission, weil ja ein europäisches Auto in der Regel nach 8-10 Jahren verschrottet wird.
Ausserdem alles nicht so wild, weil wenn wir die Verschmutzung der letzen 100 Jahre zusammennehmen, ist das nur ein winziger Teil dessen was die Erde selbst an Verschmutzung durch Vulkanausbrüche zustandegebracht hat.
Klimawandel ? Komisch, dass man nur Experten hört die alle in das selbe Horn blasen.
Die Erdentwicklung der letzten 4 Mill. Jahre wird da ausser 8 gelassen, weil die gemessene Klimaveränderung seit der Zeit der Aufzeichnungen ja soo wichtig ist, aber eigentlich nur ein Wimpernschlag in der Erdgeschichte.Was ist mit der Verschiebung der Erdachse und dem Abklingen des Magnetfeldes und des dadurch angeblich ungehinderten Eindringens der Sonnenwinde und der Strahlung...
Du sprichst mir ja aus der Seele.
Der ganze Sch*** um die Erderwermung ist nur Politik. Am Nordpol wo jetzt die Erde nur von Eis bedekt ist ,gab es vor der letzten Eiszeit Wälder. Hier in Europa hatten wir mal ein tropisches Klima...
Fakt ist dass die letzte Eiszeit nicht lange her ist und dass seit dem die Erde sich langsam wieder erwärmt. (auf normal Temperatur?)
Aber die Menscheit ist wohl dafür bekannt dass für jede Veränderung ein Schuldiger gesucht wird. Früher waren es die Hexen und jetzt sind es die Amis...
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Wenn das tatsächlich nur 32 Millionen Dollar sind, geteilt durch alle Anbieter auf dem Amimarkt würde ich dem nicht allzuviel Bedeutung beimessen.
Kann auch nur ein wenig Gemüterberuhigung sein.
Gruß Arne
higtowerV8 und dodgecaravan haben völlig recht - dem kann ich mich nur anschließen.
in den 70ern haben die sog. "wissenschaftler" und politiker schon gejault, das die erdölreserven "...nur noch 20 jahre zur verfügung stehen." jeden tag werden neue vorkommen entdeckt und erschlossen. die antarktis ist nachgewiesenermaßen voll mit rohstoffen - nur hat man aufgrund der extremen bedingungen dort noch keine zuverlässige methode gefunden, diese rohstoffe zu fördern. sicher sind die rohstoffe auf diesem planeten endlich, aber meiner meinung (und auch der meinung anderer) nach stehen erdöl und erdgas noch mehrere hundert jahre zur verfügung - wie viel rohstoffe tatsächlich noch in diesem planeten stecken kann niemand wissen. der mensch hat es gerade mal geschafft, zuverlässig und punktuell bis in etwa 4km tiefe vorzustoßen - die erde hat aber einen radius von über 6000km! über das wahre potential kann also nur spekuliert werden! um so ärgerlicher, das diese an sich harmlose unkenntnis über die tatsächlichen recourcen (die mit sicherheit um ein vielfaches über dem liegt, mit dem man uns heutzutage in panik versetzen will) dazu genutzt wird, sich ausschließlich auf kosten der allgemeinheit die durch eigenes verschulden leeren taschen zu füllen (kfz-, öko- und andere steuern) und/oder die eigene karriere zu fördern (wahlen).
soll heißen:
wenn die rohstoffe wirklich so knapp wären, wie man uns im moment weis machen will - ihr glaubt doch nicht, das wir dann unsere autos noch fahren könnten. der staat würde uns mit sicherheit ganz einfach die zulassung verweigern oder sogar gewaltsam entziehen und die sofortige entsorgung oder unbrauchbarmachung zur auflage machen.
um die massen zu beruhigen und zu vereinen braucht man feindbilder - und das sind leider auch wir us-car-fahrer.
die politik muß ihre absolut inkompetente vorgehensweise ja mit irgendwas rechtfertigen.
rohstoffe sind mit sicherlich genug da - um die emissionen sollten wir uns gedanken machen und bezahlbare, allgemein verwendbare technologien entwickeln um diese zu mindern.
gruß,
OK, auf das dieser Thread geschlossen wird, weil er teils politische Aussagen enthält.
Nach meiner Meinung sinnvoller wäre es, dort Gelder zu investieren wo auch entsprechende Emissionen anfallen. Bei der Goldförderung wird immer noch massiv Zyanid eingesetzt (auch als Blausäure bekannt). Ehemalige GUS Staaten und Rumänien sind da berüchtigt für. Zum Bleistift, warum dürfen Katlose Fahrzeuge nach Afrika oder sonstwo exportiert werden? Verursachen die dort weniger Emissionen als bei uns? Wenn es unseren deutschen Politikern Ernst ist mit diesen "Dreckschleudern", warum kein Exportverbot? Und warum haben so extrem viele Menschen nicht mal sauberes Trinkwasser? Ist es nicht sinnvoller dort die Gelder einzusetzen, anstatt hier an immer neuen Schadstoffnormen rumzufrickeln? Die beziehen sich doch eh nur noch auf die xxxxte Stelle hinterm Komma. Politik ist blanke Heuchelei!
Was die Erderwärmung betrifft, teile ich die hier vertretene Meinung nur zum Teil. Sicher ist der Zeitraum über den exakte schriftliche Aufzeichnungen übers Wetter existieren in erdgeschichtlichem Maßstab eher kurz. Aber es ist ja nicht so das man von Zeiträumen davor gar keine Daten besitzt. Geologische Proben, Eisproben, evolutionäre Entwicklungen geben schon einiges an Daten her. Und wenn man die Geschwindigkeit der Veränderungen betrachtet, läßt das auch einige Rückschlüsse auf die Gründe zu. ABER, ist es nicht gerade deshalb wichtig dort anzusetzen wo das beste Kosten/Nutzenverhältnis erzielt wird????
Re: Strafe für Spritschlucker
Zitat:
Original geschrieben von CripplerCriss
"Amerika. Schlechte Zeiten für Schluckspechte: Wenn in den Vereinigten Staaten der Durchschnittsverbrauch aller Autos eines Herstellers überschritten wird (Grenzwerte: Pkw 8,55, SUVs 10,89 l/100 km), hagelt es drastische Dollarstrafen.
In der Tat, nichts neues. Wenn Du Dir mal 'ne Corvette C4 mit manuellem 6-Gang Getriebe ansieht, die es ja auch schon ein paar Jährchen gibt, da sind nicht von ungefähr solche Geschichten wie 1-to-4 oder das Shift-Up Lämpchen eingebaut.
cu ulf
Nur mal so zur Info:
Gesetze zu Emissionen gibt es in den USA seit den 60er Jahren, Regelungen zum Flottenverbrauch seit den 70ern, extreme Anforderungern bei der Unfallsicherheit (einheitliche Stoßstangenhöhen, Five-Mile-Bumpers, Seitenaufprallschutz, Kurvenlicht, Side Markers, etc.) ebenfalls seit Anfang der 70er.
Das Downsizing Ende der 70er Jahre ist eine direkte Folge der Flottenverbrauchsgesetze. Jeder, der ein amerikanisches Auto fährt weiß, das dieses in der Regel weniger verbraucht, als ein vergleichbares europäisches. Selbst ein älteres aus den 70ern. Vergleich mal einen Chevy Malibu mit einem Audi 100. Die Antwort auf die Verbrauchsfrage wollte damals keiner glauben...
Dieses Phänomen ist das direkte Ergebnis der gnadenlosen US-Regulierungen - ursprünglich ausgehend von California.
Wie gesagt, keine Neuheit, sondern wieder Mal eine alte Sau, die da durchs Dorf getrieben wird und erst heute im langsam vor sich hin dösenden D ins Blickfeld rückt (wie so viele andere Dinge, die die Amis schon vor 50 Jahren hatten).
Die light trucks, und da fallen wohl die SUVs, pick-ups usw drunter, werden beim Flottenverbrauch nicht mitgezählt. Man hatte die schlicht vergessen oder nicht gedacht, dass damit jemand privat fahren würde.
Daher müssen die US Hersteller nix oder nur wenig zahlen, und die Europäer, die wenig light trucks und viele passenger cars anbieten, müssen zahlen.
Zitat:
Original geschrieben von ChrisCRI
Die light trucks, und da fallen wohl die SUVs, pick-ups usw drunter, werden beim Flottenverbrauch nicht mitgezählt. Man hatte die schlicht vergessen oder nicht gedacht, dass damit jemand privat fahren würde.
AFAIK werden die Light Trucks separat gerechnet und 'erlaubte' Flottenverbrauch liegt höher. Komplett aus dem Flottenverbrauch fallen 'nur' Trucks mit einem zul. GG von über 8,500 Pfund (ca. 3,85to) und da sollten 'wir' erstmal vor der eigenen Haustüre kehren bevor wir mit dem Finger auf die USA zeigen (Stichwort Gewichtsbesteuerung über 2.8to, die anscheinend immer noch nicht endgültig vom Tisch ist)
Zitat:
Original geschrieben von ChrisCRI
Daher müssen die US Hersteller nix oder nur wenig zahlen, und die Europäer, die wenig light trucks und viele passenger cars anbieten, müssen zahlen.
Selbst unter der Voraussetzung, daß die Light Trucks komplett aus dem Flottenverbrauch rausfielen, ist der letzte Schluß unlogisch. Der Flottenverbrauch ist der durchschnittliche Verbrauch aller verkauften Autos eines Herstellers im Betrachtungszeitraum. Wenn die Europäer den Flottenverbrauch überschreiten, dann nicht weil die US-Hersteller so viele Light Trucks verkaufen würden (denn die zählen beim PKW-Flottenverbrauch sowieso nicht), sondern weil die in den USA verkauften Euro-Kisten eben im Schnitt zu viel verbrauchen. Das ist hauptsächlich ein Problem des von den Europäern in den USA besetzten Marktsegments.
GM kann seine Corvettes eben über die verkauften Malibu oder Cobalt mit 2.2l 4-Zylinder ausgleichen, Porsche kann das nicht (und Mercedes will es offenbar nicht, sonst wäre der kleinste und billigste Mercedes, der in den Staaten angeboten wird, nicht der C230 V6, sondern eine B-Klasse oder eine C-Klasse mit 4-Zylinder).
cu ulf
sehr interessantes Thema.
Mein Kollege war am vergangenen Wochenender am Air Race in Berlin. Anscheind wurde ein Hummer H2 in der nähe der Besucher ausgestellt. Auf die Frage meines Kollegen, wieviel er den brauche, sagten diejenigen 50 Liter. Ich weiss echt nicht was der Hintergedanke der Aussteller ist, wenn sie solchen Müll labern.
Zitat:
Ich weiss echt nicht was der Hintergedanke der Aussteller ist, wenn sie solchen Müll labern.
"Wer fragt, was ein Auto verbraucht, kann es sich nicht leisten!" hat mir mal ein Cadillac-Verkäufer in Fort Lauderdale gesagt. Seitdem habe ich nie wieder diese Frage gestellt, weil ich diesen Eindruck einfach vermeiden wollte. Beim Hummer ist das gewiß nicht anders. Wer diese Frage stellt, hat sich als Kunde bereits disqualifiziert und provokative Laberbacke geoutet. Dann kann man ihn auch mit irreleitenden Fakten verarschen...
Zitat:
Original geschrieben von Dodgerider
Wenn das tatsächlich nur 32 Millionen Dollar sind, geteilt durch alle Anbieter auf dem Amimarkt würde ich dem nicht allzuviel Bedeutung beimessen.
Kann auch nur ein wenig Gemüterberuhigung sein.Gruß Arne
Genau so ist es. Selbst Hersteller, die in den USA praktisch nur Autos mit hohen Verbräuchen verkaufen, gehen die Strafen komplett am Allerwertesten vorbei weil sie viel zu niedrig sind. Was kratzt denn Mercedes eine Strafe von 30 Euro bei einem Auto, das über 30.000 Euro kostet.
Hersteller mit einer vollen Modellpalette (also auch kleinere Autos) brauchen davor sowieso keine Angst zu haben. Und selbst wenn, gibt's immer noch billige Schlupflöcher wie z.B. "FlexFuel" Fahrzeuge.