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Sportwagen oder nicht?

Themenstarteram 31. August 2019 um 14:10

Hallo.

Ich hatte gerade eine 2 Stunden lange Diskussion über das Thema ob ein GTI ein Sportauto ist. Meiner Meinung ist der GTI ein Sportliches Auto jedoch kein Sportauto.

Hauptsächlich ginge es um die Autos des VW GTI, Honda civic Type R, Megan RS, GT 86, i30N, GTI Clubsport/R.

Bitte schreibt eure Meinung in die Kommentare ob die oben genannten Autos Sportwagen sind oder eher alltagstaugliche sportliche Fahrzeuge.

Liebe Grüße.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Geisslein schrieb am 31. August 2019 um 17:41:55 Uhr:

Ein 4-Zylinder ist bei mir kein Sportwagen... auch wäre "sportliches Auto" schon hart an der Grenze.

Die Lotus Elise hat auch nur 4 Zylinder, aber "sportlicher" als jeder M4, GTI oder S5 :)

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Ich denke, das ist die beste Definition. Und damit könnte man den Thread dann auch schließen, da eine klare und allgemeingültige Definition gefunden wurde.

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 01. Sep. 2019 um 08:9:32 Uhr:

@Schubbie schrieb am 31. August 2019 um 19:42:26 Uhr:

Mit den Umbauten ist es dann aber ein Renn- und kein Sporwagen ;-)

 

Haha... womit sich die Frage ergibt, wie dieser Unterschied denn wirklich zu definieren wäre. Wenn ein Fahrzeug ein „Sportwagen“ ist, weil er gewisse Bestandteile & Eigenschaften aus dem Rennsport aufweist, dann sind wir wieder bei dem Punkt, dass die Grenzen an sich fliessend wären.

Kumpel von mir fahren Rallycross. Einer von denen hat einen alten Polo als Rennwagen, als Sportwagen würde ich den keinesfalls bezeichnen, obwohl man es Rally"Sport" nennt?

Zitat:

@Goify schrieb am 1. September 2019 um 10:05:37 Uhr:

Ich denke, das ist die beste Definition. Und damit könnte man den Thread dann auch schließen, da eine klare und allgemeingültige Definition gefunden wurde.

Auf dem Punkt getroffen.

Ist wohl eine Glaubensfrage.

Für mich ist mein A3 3,2 auch kein Sportwagen sondern ein Alltagsauto mit überdurchschnittlicher Motorisierung.

Zitat aus Sportwagen: "Die genaue Definition eines Sportwagens ist oft schwierig, da es keine festgelegten Kriterien oder Daten gibt, die ein Fahrzeug zu einem Sportwagen machen.". Insofern ist jedes Auto ein Sportwagen.

Nun kann ein aussagefähiger Vergleichstest - ein Fahrer, eine Strecke, gleiches Wetter - weiterhelfen, der genau die Eigenschaften auf den Prüfstand stellt, die einem Sportwagen zugeschrieben werden. Z.B. die neueste Fast Lap von Auto Motor Sport. Im Text unterhalb des Videos findet man das Ranking der bisher getesteten Autos. Den VW Golf GTI an 113. Stelle, ohne dass ich nach weiteren GTIs gesucht hätte.

Anhand dieses Rankings kann jetzt ganz individuell entschieden werden, ob bzw. wie lächerlich man sich mit der Behauptung macht, einen Sportwagen zu fahren.

Cheers,

DrHephaistos

Zitat:

@jaro66 schrieb am 1. September 2019 um 10:01:11 Uhr:

Ich würde auch so sagen...ein Sportwagen ist es, wenn man sich vor Benutzung umziehen (Sportsachen) muss...

:-)

Du meinst wohl eher nicht Trainingshose & Muscle Shirt.

*duckundwech*

Zitat:

@Schubbie schrieb am 1. September 2019 um 10:39:51 Uhr:

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 01. Sep. 2019 um 08:9:32 Uhr:

@Schubbie schrieb am 31. August 2019 um 19:42:26 Uhr:

Mit den Umbauten ist es dann aber ein Renn- und kein Sporwagen ;-)

Haha... womit sich die Frage ergibt, wie dieser Unterschied denn wirklich zu definieren wäre. Wenn ein Fahrzeug ein „Sportwagen“ ist, weil er gewisse Bestandteile & Eigenschaften aus dem Rennsport aufweist, dann sind wir wieder bei dem Punkt, dass die Grenzen an sich fliessend wären.

Kumpel von mir fahren Rallycross. Einer von denen hat einen alten Polo als Rennwagen, als Sportwagen würde ich den keinesfalls bezeichnen, obwohl man es Rally"Sport" nennt?

Kommt drauf an... vielleicht musste er ja zum Beispiel einen Käfig einbauen, damit er überhaupt starten darf. Aber das zeigt auch, was ich meine: „Sportwagen“ ist eine Marketing Hülse und es findet sich keine klare ja/nein Kategorisierung.

Bzw.:

Meiner Meinung nach, ist man selber Schuld, wenn man sich sowas antut und sich Sorgen macht, ob sich das eigene Auto nun „Sportwagen“ nennen dürfte oder nicht.

Gestern habe ich in der Wochenzeitung einen Audi SQ8 TDI gesehen. Natürlich ist auch das ein "Sportauto".

"Sportlich" steht im Straßenverkehr eben einfach für "übertrieben motorisiert" (gerne auch übertrieben laut), wenn´s ums Auto geht (manchmal sind auch Fahrwerk, Bremsen und Räder angepasst) und eine "nicht angepasste Fahrweise", wenn´s ums Fahren selbst geht.

Mit der StVO ist eine sportliche Fahrweise jedenfalls nicht vereinbar, denn darin steht, dass man steht´s vorsichtig fahren soll. Eine sportliche Fahrweise, bei der man gezielt höhere Geschwindigkeiten, insbesondere in Kurven, fährt, kann entsprechend nicht vorsichtig sein.

Sport-Kompakte, Sport-SUVs, aber auch alles andere "sportliche" geht mir am Allerwertesten vorbei und möge mich so schnell überholen wie es im Rückspiegel aufgetaucht ist. Vorteil ist bei den Kisten wenigstens, dass die wirklich "schnell" vorbei sind und nicht wie die Handwerkerkarren ewig brauchen.

Also in diesem Sinne sind die Karren wohl durchaus der Sicherheit zuträglich, wenngleich sie so überflüssig sind wie gleich nochmal was und ich mich schon auch frage, warum man auf dem letzten km überhaupt überholen muss, denn solche Autos fahren in meiner Gegend meist die Berufspendler vom Land, die ich dann entweder morgens auf dem Weg in die Arbeit an der nächsten Ampel wieder vor mir stehen habe oder die abends nachhause fahren, entsprechend die Haupstraße (Durchgangsverkehr fährt hier so gut wie keiner) gleich nach dem Überholen verlassen.

PS:

Weiterführende Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugsegment_(Kraftfahrt-Bundesamt)

https://de.wikipedia.org/wiki/Sportwagen

Wie du dem Wikipedia-Artikel selbst entnehmen kannst, sind "Sportautos" keine Sportwagen, da diese schlicht übermotorisierte Kompaktwagen oder SUVs (oder was auch immer) sind.

Ein Sportwagen wird hingegen bereits so entwickelt, dass er eben nicht als vollwertiges Familienauto oder zum Ziehen von Pferdehängern taugt.

Eigentlich doch ganz einfach...

Zitat:

@TobiasundNadin schrieb am 1. September 2019 um 08:08:49 Uhr:

Zitat:

@Geisslein schrieb am 31. August 2019 um 17:41:55 Uhr:

Ein 4-Zylinder ist bei mir kein Sportwagen... auch wäre "sportliches Auto" schon hart an der Grenze.

Naja, ich habe einen neuen proceed, hat auch nur 4 Zylinder aber der liegt auch bei 220 km/h wie ein Brett in der Kurve und macht daher höllisch Spaß. Bis dahin zieht er gut durch und ist damit schneller als 90 % der Autos auf der Straße. Danach gehts nur noch langsam hoch mit der Geschwindigkeit. Würde schon sagen das es sportlich ist. Auch wenn er als Kompaktwagen gezählt wird. Wenn ich schnell und sicher durch Kurven Rauschen kann und dann wieder schnell rausbeschleunigen kann ist es für mich ein sportliches Fahrzeug auch wenn natürlich ein Porsche über meinem KIA steht. Dafür habe ich 600 l Kofferraum. Der 911 hat 1/5 davon. Also ist schon ok das mein Auto nur als Kompaktwagen zählt. Mein Auto ist eben nen Alltagsauto mit etwas bums, so ein Porsche ist nicht mal fürs Wochenende mit Frau interessant, oder wo sollen die ganzen Sachen und Make Up von ihr hin?

Spaß mag er machen. Ich glaube aber kaum, dass er schneller ist als 90 % der Autos im Straßenverkehr.

Ich glaube, da überhole ich dich mit meinem noch.

225 km/h Spitze bei 204 PS ist jetzt nicht der Hit. Da laufen andere 250 mit.

Da 90 % der verkauften Autos Basismotorisierung haben und irgendwo im Kleinwagen und Kompaktsegment zu finden sind und Basismotorisierungen in dieser Klasse selten für mehr als 160 bis 180 km/h reichen, halte ich die Aussage für korrekt.

Mein Opa fuhr auch mit seinem Renault Clio sportlich und meine Oma mit ihrem Civic, wobei letzterer für damalige Verhältnisse (80er Jahre) in Sachen Sportlichkeit wohl auch durchaus eine Offenbarung war.

Dass man sich als Audi-Fahrer (179 PS A3 Cabrio) da gleich von einem Kia-Fahrer (204 PS ProCeed) "angegriffen" fühlt und zumindest klarstellen muss, dass letzterer nichts taugt, das kann ich nachvollziehen.

Laut Definition sind beides keine Sportwagen. Sportautos aber durchaus.

Trefft euch doch einmal auf einer Rennstrecke und fahrt es aus. Oder ihr diskutiert noch ein wenig... :cool: :o

Zitat:

Ein 4-Zylinder ist bei mir kein Sportwagen... auch wäre "sportliches Auto" schon hart an der Grenze.

Stimmt, so ein Porsche 919 ist wirklich eher eine Alltags-Einkaufsschlurre...

Zitat:

@ElBarto1983 schrieb am 1. September 2019 um 12:06:34 Uhr:

Zitat:

Ein 4-Zylinder ist bei mir kein Sportwagen... auch wäre "sportliches Auto" schon hart an der Grenze.

Stimmt, so ein Porsche 919 ist wirklich eher eine Alltags-Einkaufsschlurre...

... eine Lotus Elise (4 Zylinder) ist sicher auch „sportlicher“ um Kurven zu fahren als ein 5.0 V8 Mustang :p

Zitat:

@Geisslein schrieb am 31. August 2019 um 17:41:55 Uhr:

Ein 4-Zylinder ist bei mir kein Sportwagen... auch wäre "sportliches Auto" schon hart an der Grenze.

Was dazu Caterham, Lotus Elise, Exige und 2-11 Fahrer sagen? Alfa 4C, Renault Alpine, von diversen Rennwägen mal abgesehen?

Zitat:

@Luke-R56 schrieb am 1. September 2019 um 01:20:09 Uhr:

Für mich persönlich ist ein Sportwagen ein Auto, das bei der Konstruktion Fahrspaß primär im Lastenheft hatte. Also kein GTI, kein M3, kein RS6. Das sind Standardautos mit dickem Motor. Ein Daihatsu Copen wäre für mich demzufolge aber durchaus ein Sportwagen.

Also ein halbwegs brauchbares Leistungsgewicht muss ein Sportwagen schon haben! Knapp 10 kg pro PS sind davon weit entfernt.

Ich würde sagen, dass Autos mit weniger als 6 kg pro PS und mit einer Auslegung für zügige Kurvenfahrten schon mal die Grundvoraussetzungen für einen Sportwagen haben. Aber ob das jeweilige Auto dann ein Sportwagen ist, muss individuell betrachtet werden.

Und das muss auch jeder für sich selbst entscheiden.

Sportlich kann immer nur der Fahrer sein!

 

Was an einem Auto sportlich sein soll, erschließt sich mir nicht mal ansatzweise; hier macht die Autoindustrie aber einen guten Job und verkauft über Attribute die nicht vorhanden sind ihre Produkte.

 

Grüße vom Armani-Biker...

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