Spaltmasse am neuen Astra Sports Tourer

Opel Astra J

Hallo Leute, ich fahre einen Astra Sports Tourer Mj 2011. Ist es normal das die Spaltmasse zwischen Armaturenbrett und Türverkleidung so drastisch unterschiedlich sind, das an der Fahrertür sich Armaturenbrett und Türverkleidung berühren während auf der Beifahrerseite ein ganz passable Spalt von 4 mm ist?

Mann kann auch ganz deutlich erkennen das der Abschluss der Armaturenbretts auf der Fahrerseite zum Lüftungsauslass am Fenster einen Spalt von 4mm halt. Die Werkstatt hat zwar überprüft ob das Armaturenbrett richtig verbaut ist, konnte aber nichts aussergewöhnliches finden. Daraufhin wurde die Fahrertür eben neu eingestellt. Nun reiben zwar Türverkleidung und Armaturenbrett nicht mehr aneinander, aber der Spalt zwischen Armaturenbrett und Lüftungsauslass ist immer noch. Kennt jemand das Problem? Gibt es ein Abhilfe?

Wir haben gemerkt das dies nur bei den Sports Touren so ist. Diese werden wohl in England gebaut.

Beste Antwort im Thema

Hi

Zitat:

Grundsätzlich kann man das alles einstellen. In manchen Fällen müssen aber lackierte Schrauben wieder geöffnet werden, was nicht so schön aussieht, bzw. unnötige Nacharbeiten am Lack erfordert.

Achso, und deshalb darf Ellesmere Port minderwertige Qualität ausliefern?? Fällt das bei Opel eigentlich niemanden auf, das immer und immer wieder schlechte Qualtität aus Ellesmere Port kommt?? Oder weiss Opel das durchaus es ist Opel aber schlichtweg egal??

Denn es ist ja nicht so, das diese Verarbeitungsmängel erst seit dem Astra J auftreten. Das scheint schon Methode zu haben.

Mein Astra H kommt auch von der Insel und ist was die Verarbeitung im Innenraum angeht das mit Abstand schlechteste Auto was ich bisher hatte, und das vom ersten Tag der Erstzulassung an.

Also wenn das so weiter geht und Opel das nicht langsam in den Griff bekommt mit den Engländern, dann muss ich mir echt überlegen ob es ein Astra Sport Tourer wird, auf den ich mich mittlerweile ziemlich festgelegt hab als Nachfolger für meinen H.
Denn noch so eine Klapperkiste tue ich mir definitiv nicht mehr an.

Gruß Hoffi

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Zitat:

Original geschrieben von harald.tsc


Gibt´s auch ST´s bei denen die Spaltmaße i.O. sind ??

Ja natürlich gibt es die. Wie ich schon schrieb sind die Fahrzeuge mit den Spaltmaßproblemen "Ausreisser" und nicht die Regel.

Der ADAC bekommt seine Testfahrzeuge in der Regel direkt vom Hersteller zur Verfügung gestellt und holt sie nicht anonym bei einem Händler.
Du glaubst nicht, wieviel Silikon, Schaumstoffdämmstreifen und Sekundenkleber in so einem Auto verschwinden, bevor es übergabebereit ist 😉

Ist das so ? Ich weis nicht ob das allgemein gültig ist. So hat der ADAC z.B. schon Fahrzeuge über anonyme Käufer gekauft die dann später auseinandergenommen / geschrottet wurden.

Woher ich das weis ? Ich habe eins davon verkauft 😉 😁 !

Ansonsten stimme ich hier zu wenn es um Pressefahrzeuge geht !!!

Zitat:

Original geschrieben von Edroxx


Ist das so ? Ich weis nicht ob das allgemein gültig ist. So hat der ADAC z.B. schon Fahrzeuge über anonyme Käufer gekauft die dann später auseinandergenommen / geschrottet wurden.

Ich bezog mich auf die ADAC-Kurztests von Neufahrzeugen. Die kommen vom Fahrzeughersteller, bzw. vom Importeur und gehen nach dem Test dahin zurück.

Es ist beim ADAC auch nur zufällig so, dass gerade die Marke Oberwasser hat, von der die neueste Generation Straßenwachtfahrzeuge ist... 😉

bei audi haben sie angeblich mal für einen Test, sämtliche teile im innenraum (Armaturenbrett etc) mit Sekundenkleber veklebt, damit es nicht knarzt und knistert...

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Zitat:

Original geschrieben von pit84


bei audi haben sie angeblich mal für einen Test, sämtliche teile im innenraum (Armaturenbrett etc) mit Sekundenkleber veklebt, damit es nicht knarzt und knistert...

Für so etwas habe ich bei einem anderen bayerischen Hersteller schon mal die Klebertube halten dürfen 😁

Da wurde das Auto sogar gewaschen und geföhnt, damit das Wasser aus den Scheinwerfern verschwand...

Wenn man sich manche Test durchliest und dann dazu die Foren durchstöbert oder die Fahrzeuge sieht fragt man sich doch tatsächlich das ein oder ander mal, was da wirklich getestet wurde 🙂
Entweder die Tester haben schon soooo schlimme Sachen erlebt, dass sie da froh sind einmal ein halbwegs fahrtüchtiges Auto zu bekommen oder wir sind einfach zu penibel *g*

Das wird wohl eher daran liegen, dass die für die Tests hauptsächlich wirklich Gute Fahrzeuge bekommen. Wenn Sie zu negativ schreiben haben se direkt ne Klage am Hals, daher gibt es dann meistens da Vergleiche mit anderen aus der selben Klassen, wo man auch mal etwas kritischer sein darf.

Ich denke Opel sollte seine Autos nur noch in Deutschland bauen. Von den Insel Affen kam noch nie was gescheites. Ich finde es nur schade wie sich Opel hierzu verhält. Ich kaufe alle drei Jahre ein neues auto. Bin halt im Aussendienst und fahre viel ( ca. 70.000km/Jahr ). Ich glaube ich werde mal was neues ausprobieren.

Die Frage ist, ob sie noch Konkurenzfähig sind, wenn sie alle Autos in Deutschland bauen. Die Arbeitslöhne in den anderen Ländern sind halt niedriger als in Deutschland. Und so können sie die Opels günstig anbieten und halt noch gewinn damit machen. Ich bezweifel, dass wenn alle hier gebaut würden, die kleinen so günstig bleiben würden.

Immer dieses England gebashe. Es gibt in England wie in Deutschland gebaute Autos die grottenschlecht zusammen gespaxt wurden. Aber das dann immer alles zu verallgemeinern. Wenn ich schon die Frage lese ob es überhaupt ST aus England gibt di ok sind 🙄
Und ob Opel sich einen gefallen tut die da überhaupt bauen zu lassen....

Mein ST kommt z.B aus England und hat jetzt nicht dieses schief angebaute Amaturenbrett.. und jetzt??

In England isses genau wie anderswo. Wenn der Typ am Band keinen Bock hat, dann wirds halt nix. Das kann in England passieren, weil der Typ schlechte Laune hat weil er aus seinem Lieblingspub rausgeflogen ist, oder in Spanien weil Barcelona verloren hat oder auch in Rüsselsheim weil die Alte vom Bandarbeiter einen Neuen hat.
Und dabei isses sogar egal ob der Typ bei Opel, VW, Mercedes oder BMW arbeitet.

Also immer den Ball flachhalten.

Zitat:

Original geschrieben von mottek


Immer dieses England gebashe. Es gibt in England wie in Deutschland gebaute Autos die grottenschlecht zusammen gespaxt wurden. Aber das dann immer alles zu verallgemeinern. Wenn ich schon die Frage lese ob es überhaupt ST aus England gibt di ok sind 🙄
Und ob Opel sich einen gefallen tut die da überhaupt bauen zu lassen....

Mein ST kommt z.B aus England und hat jetzt nicht dieses schief angebaute Amaturenbrett.. und jetzt??

In England isses genau wie anderswo. Wenn der Typ am Band keinen Bock hat, dann wirds halt nix. Das kann in England passieren, weil der Typ schlechte Laune hat weil er aus seinem Lieblingspub rausgeflogen ist, oder in Spanien weil Barcelona verloren hat oder auch in Rüsselsheim weil die Alte vom Bandarbeiter einen Neuen hat.
Und dabei isses sogar egal ob der Typ bei Opel, VW, Mercedes oder BMW arbeitet.

Also immer den Ball flachhalten.

Vollkommend richtig!

Mehr gibt es dazu eigentlich😁 nicht zu sagen.

Hi

@netvoyager

Zitat:

Die Qualität, die aus England kommt ist sehr schwankend. Da baut die gleiche Schicht am Montag perfekte Autos und am Dienstag "Montagsautos" zusammen. Die aktuell gelieferten Sports Tourer sind im Schnitt schon deutlich besser, als die ersten, aber es sind immer noch Ausreisser dabei.

Die Einflussnahme von Opel ist da relativ, denn Ellesmere Port ist ein Vauxhall Werk und das ist durch und durch "very British". Aus britischer Sicht ist das, was sie dort machen völlig in Ordnung

Aus britischer Sicht mag das OK sein, aber darf es das auch aus Opel Sicht OK sein?? Opel muss doch ein ernsthaftes Interesse daran haben, das die Autos aus England durchgängig die Qualität haben wie Autos aus Polen, oder Deutschland oder Spanien oder sonst woher.

Dem Kunden ist es doch letztlich egal wo sein Auto herkommt, bzw. er weiss es doch meist gar nicht. Ausser wir Bekloppten hier im Forum. 😉

Aber der Kunde erwartet vernünftige Qualität. Ob das Auto nun in einem Vauxhall Werk, einem Opel Werk, einem GM-Daewoo Werk oder einem GM USA Werk produziert wurde.

Der Kunde sollte da keinen Unterschied merken. Und Opel sollte da auch keinen Unterschied zulassen.

Ich denke Opel sollte da sehr wohl die Einflussnahme forcieren, denn bei sowas geht es schließlich darum Kunden zu behalten. Ein Kunde der solch einen Ausreisser bekommt, wovon es ja aus Ellesmere Port leider zuviele gibt um von Ausreissern zu sprechen, wird sich evtl. überlegen ob er noch mal Opel kauft. Dem Kunden nutzt es dann wenig wenn erzählt wird: "Ach das ist ein Astra aus England, die sind da drüben nicht so pingelig."

@mottek & frabs

Mir liegt es fern auf England zu "bashen".
Im Gegenteil, ich habe nach meinen Astra H GTC extra einen Astra H 5-türer bestellt, weil der GTC (aus Antwerpen) auch hier und da geklappert hat. In der Hoffnung der 5-türer ist besser verarbeitet weil er wird ja nicht in Antwerpen gebaut. Tja, leider ein absoluter Griff ins Klo, der 5-türer aus England ist noch viel schlimmer und zwar um Welten. Und das bei einem Fahrzeug was zur Zeit der Auslieferung im letzten Produktionsjahr war, also eigentlich ausgereift und routiniert zusammengebaut sein sollte.

Davon aber unabhängig ist es desweiteren nun mal leider eine Tatsache, das Fahrzeuge aus England eine weit höhere Verarbeitungsfehlerquote verursachen als Fahrzeuge der gleichen Modellreihe aus anderen Werken.
Das war beim Astra H (Ellesmere Port vs. Antwerpen + Bochum) so und ist jetzt auch beim Astra J (Ellesmere Port vs. Gleiwitz) so. Das lässt sich hier im Forum leider sehr häufig nachlesen.

Wenn ihr beiden mit euren Astra aus England zufrieden seit finde ich das klasse, ich wünsche mir viele zufriedene Astra J Fahrer. Ich hoffe ich werde auch einer sein. Aber es muss auch erlaubt sein Kritik an einer in Summe nun mal schlechteren Qualität als aus anderen Opel Werken zu äussern.

Wobei Pauschalisierungen a la: "von den Insel Affen kam noch nie was gescheites" natürlich auch nicht sonderlich fair sind.

Gruß Hoffi

Naja wie schonmal erwähnt, meiner kommt aus England und die Fehler wurden hier in Deutschland beim OSV gemacht 😉 Also alles auf die Tommys schieben kann man auch nicht...

Ich hatte ja schon gesagt: meiner ist nicht mängelfrei - einen Teil schieb ich aber auch auf eventuelle Fehler in den Teilen, die sich erst nach und nach zeigen. Das kann man im Werk und auch beim FOH bei der Übergabeinspaktion nicht feststellen. Einzig die schiefe Heckscheibe hätte direkt auffallen müssen, wenn da nicht beim Transport was schiefgelaufen ist und da vom Spditeur ein Billigheimer ne Scheiben reingepfuscht hat - das wird der FOH ja feststellen.
Die Stellen, die hier als Bilder zur sehen sind, gefallen mir beide nicht: bei meinem ST wirkt das wie aus einem Guß, da sieht man keine Luft und keinen Grat, sitzt auf beiden Seiten wie eine 1.
Vielleicht ist da aber eher die Innenverkleidung vom Dreiecksfenster schief oder das Armaturenbrett hat sich verzogen - und das kann leider auch nachträglich passieren. Soll der FOH doch nen Opel-Ingenieur anfordern, dann sieht man mehr. Aber normal ist das nicht.

Generell ist der neue Astra ein gelungenes Auto. Bei einem Kaufpreis von über 35.000€ erwartet ich eben etwas mehr Sorgfältigkeit. Ich denke die Qualitätskontrolle könnte etwas schärfer sein denn Opel kann es sich nicht leisten jetzt zu patzen. Opel muss sich nach all dem Hikhak mit GM erst wieder erholen. Und da ist es eben nicht hilfreich ein Auto so auszuliefern.

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