Sommerreifentest´s Frühjahr 2015

Hallo,

der 1. Test liegt vor:

GTÜ/ACE in 205/55R16

http://www.gtue.de/sixcms/detail.php?id=54741

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@FloOdw schrieb am 19. März 2015 um 12:22:43 Uhr:


@hlmd
Was ist denn das für ein bescheuerter Kommentar? Wenn du mit dem Kind nicht zurecht kommst, dann fahr halt mit den 53,5 bzw. 80km/h gegen einen Baum oder eine Wildsau!! Fahr halt gegen was du willst, das Kind ist nur ein Beispiel, was du scheinbar nicht hören willst. Ziemlich engstirnig, sich bei diesem Thema an dem "Kind" in einem Nebensatz hochzuziehen.

Dem ist aber mal sowas von nichts mehr hinzuzufügen.

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Zitat:

@Markus Knoll schrieb am 27. Februar 2015 um 23:57:13 Uhr:



Zitat:

@AcJoker schrieb am 27. Februar 2015 um 14:25:10 Uhr:


Hatte ich wirklich nicht gelesen bzw. lese ich diesen Quatsch dazu meist eh nicht.
...
Wobei ich gerne mal wissen würde wie man die Messwerte ermittelt.

Denn bei 5x2km, sind das grade mal 10km.
Wobei 1x10km für mich logischer wäre.
Denn was macht man nach den 2km? Vollbremung/Motor aus? Wie kommt man erneut auf 100km?
...

Na also- geht doch ;-) die ~6l/100km passen schonmal - die grauen Zellen kommen in Schwung...

Und das mit dem Leseverständnis schaffen wir auch noch-
Im Rennspocht nennt man das glaubich "fliegender Start" (kenn' mich da nicht so aus- ich spochte anders...)

Hast du auch etwas fachlich zum Thema beizutragen oder wolltest du nur trollen?

Und zum fliegenden Start ... wir rechnest du die dafür benötigte Kraftstoffemenge aus dem Verbrauch für die 5x2km Läufen raus?

Anstatt hier blöd zu trollen wären Antworten auf die von mir aufgeworfenen Fragen sicherlich interessanter.

@Scour

Ja, da hat man schon so ein aufwendiges Messverfahren und dann gibt man da Noten, mit denen man nur bedingt etwas anfangen kann.
Das der Michelin länger halt ist zwar ersichtlich, aber wieviel 1000km denn?

Das mit dem Verschleißtest ist so eine Sache.
Aber er ist wichtig, denn ein Reifen mit schlechterer Nasshaftung kann in nach 2 Jahren Abnutzung besser sein als ein Reifen mit besser Nasshaftung, einfach weil der Reifen weniger verschleißt und mehr Profil behält.

Ich bin auch dafür, dass der Verscheiswert auf da Rafenlabel kommen sollte! Aber das sieht die Reifen-Lobby wohl nicht gerne.

Gibt es denn genauere Informationen zum Verschleißtest, wie praxistauglich dieser ist?

Zitat:

@Cupkake schrieb am 28. Februar 2015 um 22:32:36 Uhr:


@Scour

Ja, da hat man schon so ein aufwendiges Messverfahren und dann gibt man da Noten, mit denen man nur bedingt etwas anfangen kann.
Das der Michelin länger halt ist zwar ersichtlich, aber wieviel 1000km denn?

Das mit dem Verschleißtest ist so eine Sache.
Aber er ist wichtig, denn ein Reifen mit schlechterer Nasshaftung kann in nach 2 Jahren Abnutzung besser sein als ein Reifen mit besser Nasshaftung, einfach weil der Reifen weniger verschleißt und mehr Profil behält.

Ich bin auch dafür, dass der Verscheiswert auf da Rafenlabel kommen sollte! Aber das sieht die Reifen-Lobby wohl nicht gerne.

Gibt es denn genauere Informationen zum Verschleißtest, wie praxistauglich dieser ist?

Mann sollte Nasshaftung und Aquaplaning nicht durcheinander mischen. Nasshaftung ist eine Sache der Gummimischung.

Es gibt den Treadwear-Index der die Haltbarkeit zu einem Referenzreifen aufzeigen soll. Allerdings halte ich von dem ähnlich viel wie vom Reifenlabel

Generell gibt ein Verschleißtest eine nur sehr grobe Tendenz vor, das wars. Wenn AB & Co. das auf einem Prüfstand testen ist es nur die Eigenschaft eines Neureifens. Da man als Privatmann selten auf 50000-60000km/Jahr kommt ist so ein Test also kaum brauchbar. Selbst bei 20000km/Jahr könnte also Reifen X 3 Saisons halten OHNE die natürliche Verhärtung des Profils. Er könnte also auch 5 Jahre oder länger halten, allerdings würde logischerweise vor allem die Nasshaftung nachlassen wegen der Aushärtung.

Das zeigt keiner dieser Tests auf.

Finde allerdings die Hochrechnung von Autobild erheblich besser als die Noten des ADAC die völlig weg sind von einer verständlichen Kilometerleistung

Es gab auch schon Tests mit verschiedenen Profiltiefen in denen die Bremsleistung mit abnehmenden Profil deutlich nachließ. Ob die Reifen auch gealtert waren (Vielleicht auch künstlich) weiß ich jetzt nicht

Ähnliche Themen

Einfach mal hier reingucken:

http://www.e90-forum.de/.../...o%C3%9Fe-testberichte-sammelthread.html

Aufgeführt sind natürlich vor allem Formate, die man auf einem 3er fahren kann.

Man muss aber auch Wissen, das viele Testberichte auf gemeinsamen Testdurchführungen basieren.
Solche Tests sind Aufwendig und teuer daher werden die Kosten dafür oft auf mehrere Organisationen verteilt, die Ergebnisse daraus weiter Verkauft und dann aber mit individuellen Bewertungskriterien und entsprechend der Leserschaft verschieden zusammengestellt und ausgewertet.
Meist gibt es pro Saison nicht mehr als 2 oder 3 tatsächliche Testdurchläufe, viele andere Veröffentlichungen sind aus diesen Daten zusammengekauft.
Das soll nicht heißen das diese Basisdaten nicht unter korrekten Bedingungen erarbeitet wurden.

Zitat:

@Cupkake schrieb am 28. Februar 2015 um 22:32:36 Uhr:


@Scour

Ja, da hat man schon so ein aufwendiges Messverfahren und dann gibt man da Noten, mit denen man nur bedingt etwas anfangen kann.
Das der Michelin länger halt ist zwar ersichtlich, aber wieviel 1000km denn?
...
Gibt es denn genauere Informationen zum Verschleißtest, wie praxistauglich dieser ist?

Warentest macht, auch dazu, einige quantitative Angaben:

Zitat:

Große Unterschiede im Verschleiß
...
Der Michelin Primacy 3, Testsieger
für Kompaktwagen, verschleißt sehr
wenig. Das trifft auch auf seinen Bruder zu,
den Michelin Energy Saver+.

Nur halb so lange wie diese beiden hält
der Kumho Solus HS51, ...

...

Bei Regen scheiden sich die Reifen: 10 der
19 Eco-Modelle bremsen auf nasser Fahrbahn
nicht gut; aber auch 10 von 16 Standardreifen.
Schlechtester Reifen im Test ist
der Nankang Eco-2 Green Sport. Bei der
Vollbremsung aus Tempo 80 kommt er
zwölf Meter später zum Stehen als Nassbrems-
Primus Kumho Solus HS51.

Der Solus wird übrigens (so) nicht mehr produziert - wie auch einige andere Testobjekte; darum sollte man auch dies beachten:

Zitat:

Nachgekauft und verglichen

Die Tests für diese Untersuchung fanden
im Sommer 2014 statt. Das war notwendig,
um die Reifen bei den Witterungsbe din -
gungen zu prüfen, für die sie gemacht sind.
Entsprechend früh mussten sie beschafft
werden. Um sicherzustellen, dass Kunden
zum Erscheinen des Tests nicht veränderten
Modellen aufsitzen, haben wir die Reifen
später anonym im Handel nachge -
kauft und auf der Teststrecke mit den
getesteten Pneus verglichen. Weichen die
Ergebnisse der Nachprüfungen von den
ursprünglich erhobenen Daten ab, fliegt
der Reifen aus dem Test.

Für sechs Modelle erübrigt sich eine Nachprüfung,
weil wir bei Stichproben im Handel
nur Produkte mit geänderten Angaben
auf dem EU-Reifenlabel gefunden haben.
Stimmen die Angaben auf dem Aufkleber
der nachge kauften Reifen nicht mit denen
der geprüften überein, gehen wir davon
aus, dass der Anbieter Reifendesign oder
-material geändert hat. Eine Nachprüfung
kann dann kaum Übereinstimmung feststellen.
In der Tabelle werden solche Reifen
mit einer Fußnote gekennzeichnet.

Tipp: Wer einen Reifen in der von uns getesteten
Variante kaufen will, achtet darauf,
dass die Angabe des EU-Reifenlabels
für Nasshaftung und Rollwiderstand mit
der in unserer Tabelle übereinstimmt. Das
schützt vor Überraschungen.

Natürlich ist das aufwändig und teuer, deshalb verzichten fast alle darauf.

Allerdings ist meine persönliche Meinung das Haftung und Sicherheit weit vor Haltbarkeit liegt.

Wenn selbst Wenigfahrer nur nach Haltbarkeit kaufen hat Sicherheit ausgedient.

Zitat:

@Markus Knoll schrieb am 1. März 2015 um 14:41:27 Uhr:



[...]Der Solus wird übrigens (so) nicht mehr produziert - wie auch einige andere Testobjekte; darum sollte man auch dies beachten:
...

Zitat:

...
Tipp: Wer einen Reifen in der von uns getesteten
Variante kaufen will, achtet darauf,
dass die Angabe des EU-Reifenlabels
für Nasshaftung und Rollwiderstand mit
der in unserer Tabelle übereinstimmt. Das
schützt vor Überraschungen.

Heise setzt sich auch mit den Tests auseinander und unterstreicht dies darin:

Zitat:

Reifentests – mit Vorsicht zu genießen

...

In jüngster Zeit kommt es zu einem weiteren Phänomen, das nicht nur der Kundschaft das Leben schwer macht, sondern auch den Institutionen, die Reifentests durchführen: Reifen mit identer Typenbezeichnung und gleichem Produktionsjahr können unterschiedliche Wertungen auf dem Reifenlabel ausweisen. Das kann nur darauf hindeuten, dass zwischendurch zumindest Gummimischungen verändert werden. Das bedeutet, dass man neben dem Reifentyp und dem Load-Index auch noch das Reifenlabel kontrollieren muss, um sicher zu gehen, dass dieser Reifen, den man gerade kauft, auch der gleiche ist, wie er getestet wurde...

Und wie ist es dann mit den Labeln auf verschiedenen Größen eines Modells?

Zitat:

@Italo001 schrieb am 28. Februar 2015 um 23:22:01 Uhr:


Mann sollte Nasshaftung und Aquaplaning nicht durcheinander mischen. Nasshaftung ist eine Sache der Gummimischung.

Eben.

Der von mir vor 3 Jahren gefahrene N8000 hatte mit 2mm Restprofil bei Nässe deutlich mehr Grip, als ein Michi PS2 mit 5mm Restprofil. Einzig beim Aquaplaning musste man halt langsamer machen...

Weiterhin finde ich die Gewichtung bei Autoblöd Test eher suboptimal. Das Bremsen ist zwar wichtig, aber meines Erachtens finde ich die Seitenführung wichtiger. Mir nützt es herzlichst wenig, wenn der Reifen zwar gut geradeaus bremst, dafür schon bei niedrigeren Geschwindigkeiten keine Seitenführung mehr aufbaut.

Ich hatte dieses Phänomen schon bei vielen Modellen. Aktuell bei unseren Nokian WR. Bemsen top, sobald aber Grip in der Kurve gefordert ist, streicht der die Segel. Der kurzfristige Wechsel auf Pirellis (SZ3) brachte hier ein deutlich entspannteres Fahren. Das Problem mit der Seitenführung hatte ich bisher bei allen Hankook WR und GJR, als auch beim Michelin PS2 und Dunlop WiSpo M3.

Mir ist also ein Reifen lieber, der vielleicht beim absoluten Bremswert ein paar Meter mehr braucht, dafür beim Ausweichen noch handlebar bleibt.
Die Uniroyal Reifen sind z.B. dafür bekannt, dass die zwar nicht immer top Bremswerte erreichen, dafür die Handlingsparameter aber immer gut bleiben. Das war früher mit dem RTT-1 auch schon der Fall.

Was mir bei den Autoblöd Tests mitlerweile auch immer mehr auffällt, unterschiedliche Handelsmarken gleicher Hersteller schneiden unterschiedlich ab. In dem hier verlinkten Test haben die Fortuna F109 mit jeweils anderem Namen unterschiedliche Ergebnisse, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass der chinesische Hersteller unterschiedliche Mischungen anbietet.
Bei den Koreanern Kumho und Nexen hingegen kommen die Hauptmarken aus deren koreanischen Werken, während deren Budget-Marken Marshal bzw. Roadstone ja aus deren chinesischen Werken stammen und doch tw. qualitative deutliche Unterschiede bemerkbar sind.

In diesem Sinne

Das unterschiedliche Abschneiden identischer Produkte, die nur unter anderem Markennamen vertrieben werden, ist mir schon beim Autobild-Winterreifentest aufgefallen. Wenn man dann noch dazu nimmt, wie eng - zumindest bei dem damaligen Test - die Testwerte für Zugkraft, Slalom- und Handlingzeiten und für die anderen Disziplinen beieinander lagen, dann habe ich an der Aussagekraft dieser Tests schon zumindest leichte Zweifel. Hinzu kommen dann noch die unterschiedlichen Ergebnisse von Testzeitschrift zu Testzeitschrift, und das, obwohl zum Teil identische Dimensionen getestet wurden.

Da ich eher nicht an Bestechung oder Manipulation im großen Stil glaube, nehme ich an, dass die Leistungsdichte bei den Reifen inzwischen sehr groß ist, so dass schon leichte Veränderungen in den Testbedingungen unterschiedliche Resultate hervorbringen können.

Interessant ist auch:

Der neu getestete Pirelli P7 Blue hat bei Verschleiß eine 2.0, der ältere "normale" Pirelli P7 hatte bei Verschleiß eine 0,5!

Aha!

Dann kommt noch hinzu, dass jeder Reifen etwas besser bzw. schlechter mit verschiedenen Autos harmonieret. Besonders beim Verschleiß.

Wie bekommt man heraus, welcher Reifen am besten zum Auto passt, mit welchem Fahrwerk das Auto am bestem harmoniert?

Zitat:

@Power-zaehlt schrieb am 2. März 2015 um 09:26:56 Uhr:


Und wie ist es dann mit den Labeln auf verschiedenen Größen eines Modells?

Zitat:

Andere Dimension, andere Eigenschaften

Wie heikel es ist, zu viel Gewicht auf die falsche Seite der Waage zu legen, zeigen noch weitere Tatsachen. Reifentesten ist enorm aufwendig. Selbst großzügig angelegte Reifentests beschreiben jeweils höchstens zwei Dimensionen, meist ist es überhaupt nur eine. Die erzielten Ergebnisse sind aber nur selten auf andere Dimensionen übertragbar. Ein Reifen mit gleichem Namen kann in einer anderen Größe einen anderen Aufbau haben und damit zwangsweise etwas abweichende Eigenschaften. Da wird jetzt nicht die Katastrophe passieren, aber schnell mal würde aus einem dritten ein siebenter Platz werden – vielleicht auch umgekehrt. Jedenfalls ohne bösen Willen auf irgendeiner Seite.

...

Ich achte nicht besonders auf das Label, würde aber nicht unbedingt einen Reifen mit E/E kaufen

Fahrzeugabhängiger Verschleiß? Da gibts keine schlüssige Antwort

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