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Sommerreifen behalten? Hilfe bei Profiltiefe

Themenstarteram 6. April 2011 um 11:20

Hallo,

ich würde mich über eure Tipps bzgl. des Reifenwechsels freuen.

Ich habe aktuell folgende Reifen und bin mir nicht sicher ob ich die noch einen Sommer fahren soll.

Audi A4 Avant TFSI 1.8

Sommerreifen: Dunlop Sport 225-50-17-94-Y

Profiltiefe Vorderachse: 4mm und 3mm

Profiltiefe Hinterachse: 7mm

Händler schrieb sowas wie Reifen nicht mehr ausreichend auf den Einlagerungszettel. Kollegen meinten aber 3mm reichen noch einen Sommer.

Was denkt Ihr? Ich fahre jeden Tag damit auf Arbeit aber das ist Stadtverkehr und ca. 20km hin und zurück.

Vielen Dank für eure Tipps.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Bunny Hunter

Die besseren Reifen gehören IMMER auf die Hinterachse, da die für die Spurführung wichtiger ist als die Vorderachse. Ein Auto, was hinten weggeht, fängt ein ungeübter nicht so einfach ab ;)

Das ist doch nur nachgeplappere.

Es ist wichtig auf der Hinterachse Reifen zu haben welche eine ausreichende Seitenführung gewährleisten.

Und das ist besonders im Sommer auf der Hinterachse absolut nicht von der Profiltiefe abhängig.

Aquaplaning ist auf der Hinterachse bei Reifen um 3mm überhaupt kein Problem.

Aquaplaning bedeutet das mehr Wasser auf der Strasse steht als der Reifen abführen kann, fährt man schneller muss der Reifen auch mehr Wasser abführen, steht mehr Wasser auf der Strasse muss der Reifen auch mehr Wasser abführen.

Der Hinterreifen fährt bei normalen Geschwindigkeiten, also ausserorts Landstrassentempo oder Autobahn immer in sehr großer Überdeckung mit der Spur der Vorderachse.

Wenn dabei die hinteren Reifen mit 2mm trotz geringer Abweichung der Spur, z.B. in einer Kurve aufschwimmen, dann sind die fabrikneuen Reifen vorne schon lange aufgeschwommen.

Deswegen macht es absolut keinen Sinn auf einem Fronttriebler auf der Hinterachse Reifen mit mehr Profiltiefe zu fahren.

Ein Sommerreifen mit mehr Profil (angenommen gleiche Reifen mit gleichem Alter) ist nur in einem einizgen Punkt besser als einer mit werniger Profil, und das ist das Aquaplaning, in den restlichen Eigenschaften ist der abgefahrenere Reifen warscheinlich sogar nen Tick besser, auch in der Seitenführung.

Im Winter ist es etwas anders, dort sollte man hinten keine Reifen mit deutlich weniger Profil fahren, liegt Schnee auf der Strasse bewegt man sich ständig in einem Zustand der der Aquaplaning sehr sehr ähnlich ist.

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Die besseren Reifen gehören IMMER auf die Hinterachse, da die für die Spurführung wichtiger ist als die Vorderachse. Ein Auto, was hinten weggeht, fängt ein ungeübter nicht so einfach ab ;)

Zitat:

Original geschrieben von Bunny Hunter

Die besseren Reifen gehören IMMER auf die Hinterachse, da die für die Spurführung wichtiger ist als die Vorderachse.

Auch das würde ich in dieser Absolutheit nicht unterschreiben. Wenn man regelmäßig, beispielsweise beim Wechsel von Sommer- auf Winterberreifung - die Räder von vorn nach hinten tauscht, dann hat man zwar auf der Hinterachse das minimal schlechtere Profil, aber da reden wir von höchstens einem Millimeter. Ein solcher Unterschied ist unkritisch und man erreicht einen gleichmäßigen Verschleiß an beiden Achsen. Bei 3-4 mm Differenz wie beim TE funktioniert dieses Spiel aber nicht mehr.

Zitat:

Original geschrieben von Bunny Hunter

Die besseren Reifen gehören IMMER auf die Hinterachse, da die für die Spurführung wichtiger ist als die Vorderachse. Ein Auto, was hinten weggeht, fängt ein ungeübter nicht so einfach ab ;)

Das ist doch nur nachgeplappere.

Es ist wichtig auf der Hinterachse Reifen zu haben welche eine ausreichende Seitenführung gewährleisten.

Und das ist besonders im Sommer auf der Hinterachse absolut nicht von der Profiltiefe abhängig.

Aquaplaning ist auf der Hinterachse bei Reifen um 3mm überhaupt kein Problem.

Aquaplaning bedeutet das mehr Wasser auf der Strasse steht als der Reifen abführen kann, fährt man schneller muss der Reifen auch mehr Wasser abführen, steht mehr Wasser auf der Strasse muss der Reifen auch mehr Wasser abführen.

Der Hinterreifen fährt bei normalen Geschwindigkeiten, also ausserorts Landstrassentempo oder Autobahn immer in sehr großer Überdeckung mit der Spur der Vorderachse.

Wenn dabei die hinteren Reifen mit 2mm trotz geringer Abweichung der Spur, z.B. in einer Kurve aufschwimmen, dann sind die fabrikneuen Reifen vorne schon lange aufgeschwommen.

Deswegen macht es absolut keinen Sinn auf einem Fronttriebler auf der Hinterachse Reifen mit mehr Profiltiefe zu fahren.

Ein Sommerreifen mit mehr Profil (angenommen gleiche Reifen mit gleichem Alter) ist nur in einem einizgen Punkt besser als einer mit werniger Profil, und das ist das Aquaplaning, in den restlichen Eigenschaften ist der abgefahrenere Reifen warscheinlich sogar nen Tick besser, auch in der Seitenführung.

Im Winter ist es etwas anders, dort sollte man hinten keine Reifen mit deutlich weniger Profil fahren, liegt Schnee auf der Strasse bewegt man sich ständig in einem Zustand der der Aquaplaning sehr sehr ähnlich ist.

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

Zitat:

Original geschrieben von Bunny Hunter

Die besseren Reifen gehören IMMER auf die Hinterachse, da die für die Spurführung wichtiger ist als die Vorderachse. Ein Auto, was hinten weggeht, fängt ein ungeübter nicht so einfach ab ;)

Das ist doch nur nachgeplappere.

Es ist wichtig auf der Hinterachse Reifen zu haben welche eine ausreichende Seitenführung gewährleisten.

Und das ist besonders im Sommer auf der Hinterachse absolut nicht von der Profiltiefe abhängig.

Aquaplaning ist auf der Hinterachse bei Reifen um 3mm überhaupt kein Problem.

Aquaplaning bedeutet das mehr Wasser auf der Strasse steht als der Reifen abführen kann, fährt man schneller muss der Reifen auch mehr Wasser abführen, steht mehr Wasser auf der Strasse muss der Reifen auch mehr Wasser abführen.

Der Hinterreifen fährt bei normalen Geschwindigkeiten, also ausserorts Landstrassentempo oder Autobahn immer in sehr großer Überdeckung mit der Spur der Vorderachse.

Wenn dabei die hinteren Reifen mit 2mm trotz geringer Abweichung der Spur, z.B. in einer Kurve aufschwimmen, dann sind die fabrikneuen Reifen vorne schon lange aufgeschwommen.

Deswegen macht es absolut keinen Sinn auf einem Fronttriebler auf der Hinterachse Reifen mit mehr Profiltiefe zu fahren.

Ein Sommerreifen mit mehr Profil (angenommen gleiche Reifen mit gleichem Alter) ist nur in einem einizgen Punkt besser als einer mit werniger Profil, und das ist das Aquaplaning, in den restlichen Eigenschaften ist der abgefahrenere Reifen warscheinlich sogar nen Tick besser, auch in der Seitenführung.

Im Winter ist es etwas anders, dort sollte man hinten keine Reifen mit deutlich weniger Profil fahren, liegt Schnee auf der Strasse bewegt man sich ständig in einem Zustand der der Aquaplaning sehr sehr ähnlich ist.

Ach man.

Als ob das Aquaplaning das Wichtigste wäre.

Das Wichtigste ist das Bremsen! Wer in Physik aufgepasst hat, wird wissen, dass sich aufgrund der Masseträgheit, der Schwerpunkt beim Bremsen nach vorne verlagert. Dadurch verringert sich hinten die Auflagekraft und man kann hinten überbremsen.

Interessant wird das Ganze bei Nässe in Kurven. Wenn man hier nur noch ein Restprofil von 3mm hat (vo neu) und man muss heftig Bremsen, dann überholt einem das Heck (wenn man kein ESP hat) egal ob mit oder ohne ABS.

Und auch auf gerader Strecke wird das Heck unruhig.

Problematisch ist auch, dass man, um auf das Aquaplaning zurückzukommen, bei deutlich besseren Vorderreifen kaum merkt, wenn der deutlich schlechtere Hinterreifen schon am Limit ist. Da kann schon ein leichtes Bremsen dazu führen, dass das Hinterrad blockiert (bzw. vom ABS eingebremst wird). Hat man hingegen vorne die Schlechteren, merkt man viel früher wo die Grenze ist. Außerdem hat man in der Regel vorne den Motor, dadurch sind fast alle Autos relativ kopflastig und hat im unbeladenen Zustand einfach mehr Masse auf den Vorderrädern.

 

In diesem Sinne. Einfach mal Nachdenken.

Ein Fahrsicherheitstrainung hilft auch. Hier könnten ja mal alle Befürworter mehrere Runden drehen und dann berichten, wie "perfekt" sie das Auto abgefangen haben...

 

Gruß

Fehlt bloß noch einer, der vorschlägt die neuen Reifen jeweils diagonal (links vorne und rechts hinten) aufziehen zu lassen...

Ich werd dieses Jahr meine neueren Reifen mit mehr Profil (max. 3mm Unterschied) auf die Vorderachse machen...allein aus dem Grund, dass ich dann irgendwann evtl. mal 4 Reifen auf eimal ersetzen kann...

Dass meine Reifen hinten überbremsen bei irgendwelchen Straßenverhältnissen, glaube ich nicht, dazu ist die Bremskraft hinten zu gering, da hätte es vorne schon längst blockiert, da die Reifen hinten nicht so viel schlechter sein können, selbst wenn sie extrem ausgehärtet wären...

Vor Aquaplaning hab ich auch keine Angst, da bin ich vollkommen bei Destructor und seiner Meinung...

Es macht jeder wie er es will, bzw. 85% aller Autofahrer ists egal, weil die das garnicht merken wie die Reifen montiert sind. weil es die Werkstatt macht...weitere 10% montieren die Reifen ohne zu überlegen, gerne auch gegen die Laufrichtung...und hier streiten sich 5% wie es richtiger und besser ist...aber im Fall des Falles liegt der Fahrfehler beim Fahrer und nicht beim Reifen...

Zitat:

Original geschrieben von hlmd

 

Ach man.

Als ob das Aquaplaning das Wichtigste wäre.

Das Wichtigste ist das Bremsen! Wer in Physik aufgepasst hat, wird wissen, dass sich aufgrund der Masseträgheit, der Schwerpunkt beim Bremsen nach vorne verlagert. Dadurch verringert sich hinten die Auflagekraft und man kann hinten überbremsen.

Interessant wird das Ganze bei Nässe in Kurven. Wenn man hier nur noch ein Restprofil von 3mm hat (vo neu) und man muss heftig Bremsen, dann überholt einem das Heck (wenn man kein ESP hat) egal ob mit oder ohne ABS.

Und auch auf gerader Strecke wird das Heck unruhig.

Auf nasser Fahrbahn hat die Profiltiefe keinen Einfluss auf die Haftung des Reifens.

Deswegen ist deine Aussage totaler Schmarrn.

Mich hat noch in keiner Kurve mein Heck beim Bremsen überholt, bei älteren Systemen ohne ABS wurde die Bremskraft per Bremskraftregler auch bei starken Bremsungen richtig geregelt, bei neueren Fahrzeugen übernimmt es das ABS.

Daher total realitätsfremd.

Selbst im Winter hat mich mein Heck noch nie beim Bremsen überholt, kann es dank ABS auch gar nicht.

Zitat:

Problematisch ist auch, dass man, um auf das Aquaplaning zurückzukommen, bei deutlich besseren Vorderreifen kaum merkt, wenn der deutlich schlechtere Hinterreifen schon am Limit ist. Da kann schon ein leichtes Bremsen dazu führen, dass das Hinterrad blockiert (bzw. vom ABS eingebremst wird). Hat man hingegen vorne die Schlechteren, merkt man viel früher wo die Grenze ist. Außerdem hat man in der Regel vorne den Motor, dadurch sind fast alle Autos relativ kopflastig und hat im unbeladenen Zustand einfach mehr Masse auf den Vorderrädern.

Problem an deiner Argumentation ist jedoch das Aquaplaning fast ausschliesslich auf der Vorderachse auftaucht.

Man hat mit Mindestprofiltiefe auf der Hinterachse noch massig Reserven wenn die Vorderachse schon hilflos schwimmt.

ABS bremst übrigens auch nichts ein, soviel zu deinem Fachwissen, es kann Bremsen nur lösen und tut das auch wenn das Rad blockiert, weswegen heute kein überbremsen bei intaktem ABS mehr möglich ist.

Die meisten Fahrzeuge sind auch nicht so kopflastig wie du denken magst, sehr viele Hecktriebler haben ein sehr ausgewogenes 50/50 Verhältnis, ein Fronttriebler vllt. ein 60/40 Gewichtsverhältnis.

Was das aber in dieser Diskussion zu suchen hat frag ich mich ehrlich.

Zitat:

 

In diesem Sinne. Einfach mal Nachdenken.

Ein Fahrsicherheitstrainung hilft auch. Hier könnten ja mal alle Befürworter mehrere Runden drehen und dann berichten, wie "perfekt" sie das Auto abgefangen haben...

 

Gruß

Hab ich schon hinter mir, du auch?

Bei dem was du von dir gibst glaub ich kaum, also bitte selbst mal in dich kehren und nachdenken.

Zitat:

Original geschrieben von Bunny Hunter

Die besseren Reifen gehören IMMER auf die Hinterachse, da die für die Spurführung wichtiger ist als die Vorderachse. Ein Auto, was hinten weggeht, fängt ein ungeübter nicht so einfach ab ;)

Das ist so nicht ganz korrekt.

Welche Achse fahrdynamisch wichtiger ist, hängt immer von der jeweiligen Situation ab.

Auf der Vorderachse eines Frontkratzers wird der Reifen z.B. für Bremse, Traktion und Lenkpräzision deutlich stärker beansprucht als die Hinterachse. Ergo gehört für mich auf die VA der bessere Reifen. Die Seitenführung bzw. Spurführung der Hinterachse ist zwar bei schneller Kurvenfahrt und Ausweichmanövern wichtig, aber von der reinen Profiltiefe weitestgehend unabhängig. Zudem ist extreme Kurvenfahrt im Grenzbereich der Bodenhaftung des Wagens kein Zustand, den man im Straßenverkehr öfters herbeiführt. Und beim Ausweichmanöver ist die Lenkung mindestens genauso wichtig wie die Spurführung.

Und speziell im Winter ist ausreichende Traktion mehr als die halbe Miete ...

Idealerweise würde man Mischbereifung aus Fabrikaten fahren, die auf jeder Achse die besonders geforderten Eigenschaften betonen.

Hinten einen Reifen mit besonders guter Seitenführung (Querdynamik), vorne einen Reifen mit dem Fokus auf besserer Längsdynamik.

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

Auf nasser Fahrbahn hat die Profiltiefe keinen Einfluss auf die Haftung des Reifens.

Deswegen ist deine Aussage totaler Schmarrn.

Ich habe nasse Straße geschrieben und nicht feuchte!

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

Mich hat noch in keiner Kurve mein Heck beim Bremsen überholt, bei älteren Systemen ohne ABS wurde die Bremskraft per Bremskraftregler auch bei starken Bremsungen richtig geregelt, bei neueren Fahrzeugen übernimmt es das ABS.

Na dann hast du noch nie richtig gebremst.

Ein Fahrzeug ohne ABS neigt beim starken Bremsen je nach Untergrund und Qualität der Hinterreifen zum Überbremsen. Bei Trockenheit geht das fast immer gut, bei Nässe hingegen kann's schiefgehen. Selbst schon erlebt.

Mit ABS passiert dies halt später, da zählen mehr die Seitenführungskräfte.

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

Daher total realitätsfremd.

Selbst im Winter hat mich mein Heck noch nie beim Bremsen überholt, kann es dank ABS auch gar nicht.

Wenn de meinst...

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

Problem an deiner Argumentation ist jedoch das Aquaplaning fast ausschliesslich auf der Vorderachse auftaucht.

Man hat mit Mindestprofiltiefe auf der Hinterachse noch massig Reserven wenn die Vorderachse schon hilflos schwimmt.

Aha.

Der Unterschied beim Aquaplaning ist der, dass man es vorne früher merkt, während man hinten schon aufschwimmen kann und es erst beim bremsen merkt!

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

ABS bremst übrigens auch nichts ein, soviel zu deinem Fachwissen, es kann Bremsen nur lösen und tut das auch wenn das Rad blockiert, weswegen heute kein überbremsen bei intaktem ABS mehr möglich ist.

OK. Falsch ausgedrückt.

Ich weiß, was das ABS macht. Problem ist nur, dass das ABS nur noch am regeln ist, wenn das jeweilige Rad keine Haftung mehr hat. Und wenn das Rad keine Haftung beim Bremsen hat, kann es auch keine Seitenführungskräfte mehr übertragen...

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

Die meisten Fahrzeuge sind auch nicht so kopflastig wie du denken magst, sehr viele Hecktriebler haben ein sehr ausgewogenes 50/50 Verhältnis, ein Fronttriebler vllt. ein 60/40 Gewichtsverhältnis.

Was das aber in dieser Diskussion zu suchen hat frag ich mich ehrlich.

Viele Autos, vor allem die größeren Diesel sind extrem kopflastig, selbst Hecktriebler haben selten ein Verhältnis 50:50.

Man sieht auch ganz gut, wie groß die BS auf der HA sind. Bei Autos aus dem VAG Konzern sind diese fast immer relativ klein im Vergleich zur VA. Bei BMW, MB und auch Opel (Ford weiß ich jetzt nicht) sind diese in der Regel vom Durchmesser ca. gleich groß.

Ich weiß nur, dass eine funktionierende HA-Bremse bei unserem Dicken, als auch beim alten Ascona ca. 5m aus Tempo 60 ausgemacht haben (gut reproduzierber, da typische Opelkrankheit von festen Bremssattel).

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

Hab ich schon hinter mir, du auch?

Bei dem was du von dir gibst glaub ich kaum, also bitte selbst mal in dich kehren und nachdenken.

Wieso?

Ich war auf 'nem Sicherheitstraining.

Wenn bei den ersten Vollbremssversuchen das ABS anspringt, liegt das daran, dass die Hinterräder blockieren (was ja das ABS dann verhindert). Bei 'ner dann wirklichen Vollbremsung (ABS auf alle 4 Räder) war's dann schon schwer, die vorgegebene Kurve zu bekommen. Einzig das Fahrzeug in unserer Gruppe mit ESP hatte keine Probleme.

 

ABS und ESP helfen, das Fahrzeug beherrschbar zu halten. Aber die Physik lässt sich nicht austricksen. Bei schlechten Reifen wird halt der Bremsweg länger.

Man kan ja ganz einfach mal folgendes machen:

Einfach mal die schlechten Reifen nach vorne und dann mal 'ne Vollbremsung bei nasser Bahn und einmal die schlechten Reifen auf die HA und das Gleiche. Dann mal berichten, wann das ABS füher anspricht...

 

Gruß

Hatten bei nem Fahrsicherheitstraining nen Fiesta mit schlechten Reifen auf der Hinterachse. Da hat nicht mal der Instructor geschaft auf der Rüttelplatte den Wagen wieder einzufangen.

In nem anderen Beitrag hier sind hübsche Links nach Youtube.

http://www.motor-talk.de/forum/neue-reifen-auf-welche-achse-t3208045.html#post28185111

Zitat:

Ich habe nasse Straße geschrieben und nicht feuchte!

Du setzt also nass mit Aquaplaning gleich? Dann sag das bitte vorher.

Für mich nicht das gleiche, denn ich passe meine Geschwindigkeit an um kein Aquaplaning zu bekommen.

Habe also nicht immer wenn die Straße nass ist keine Kontrolle mehr über das Fahrzeug:rolleyes:

Zitat:

Na dann hast du noch nie richtig gebremst.

 

Ein Fahrzeug ohne ABS neigt beim starken Bremsen je nach Untergrund und Qualität der Hinterreifen zum Überbremsen. Bei Trockenheit geht das fast immer gut, bei Nässe hingegen kann's schiefgehen. Selbst schon erlebt.

Mit ABS passiert dies halt später, da zählen mehr die Seitenführungskräfte.

Auch wieder falsch.

Ob ein Auto ohne ABS beim starken Bremsen zum überbremsen neigt liegt vor allem an einem korrekt eingestellten Bremskraftregler.

Zitat:

Aha.

 

Der Unterschied beim Aquaplaning ist der, dass man es vorne früher merkt, während man hinten schon aufschwimmen kann und es erst beim bremsen merkt!

Kann sein das man es hinten später merken würde.

Tatsache bleibt aber das die Hinterachse deutlich später aufschwimmt da sie in der Spur der Vorderachse fährt welche schon einen Grossteil des Wassers verdrängt hat.

Ausnahmen gibts es selbstverständlich, manche Fahrzeuge haben stark abweichende Spuren und Reifenbreiten, habe sowas aber noch auf keinem Fronttriebler gesehen.

Zitat:

OK. Falsch ausgedrückt.

Ich weiß, was das ABS macht. Problem ist nur, dass das ABS nur noch am regeln ist, wenn das jeweilige Rad keine Haftung mehr hat. Und wenn das Rad keine Haftung beim Bremsen hat, kann es auch keine Seitenführungskräfte mehr übertragen...

Je nachdem wie schnell das ABS regelt hat das Rad innerhalb von millisekunden wieder Haftung und kann damit auch wieder Seitenführungskräfte übertragen.

Es müssten schon beide Räder gleichzeitig blockieren damit man an der Hinterachse stark die Haftung verliert.

 

Zitat:

Man kan ja ganz einfach mal folgendes machen:

Einfach mal die schlechten Reifen nach vorne und dann mal 'ne Vollbremsung bei nasser Bahn und einmal die schlechten Reifen auf die HA und das Gleiche. Dann mal berichten, wann das ABS füher anspricht...

Mein ABS springt früher an wenn ich vorne die schlechteren Reifen drauf hab.

Habe ich getestet mit Pirelli P6000 von 2006 und Dunlop SP Sport Maxx TT von 2010.

 

Du musst aber zuallererst mal darlegen warum Reifen mit weniger Profil weniger Seitenführungskräfte aufnehmen können.

Hallo,

Ich frage mich langsam ob Ihr überhaupt noch wisst wie die Frage mal war.

Ich bin auch nur ein "Antworter" aber so einen Hermann würde ich nie machen.

Mir kommt das so vor nach dem Motto: Meine Anschauung ist die richtige,

Könnte es sein das es mehrere gibt.

Seelze 01

am 8. April 2011 um 15:34

Zitat:

Original geschrieben von 00eraser00

Danke für die schnellen Antworten. Ich werd mir neue holen, die hinten montieren lassen und die "alten" nach vorn nehmen. Mit Kind und Kegel sollten die Reifen schon ordentlich sein.

Gute Entscheidung gerade für dein Auto. Natürlich kann man bei "gemütlichem" Stadtverkehr die gesetzlichen 1,6mm abwarten aber wenn man sich mal ein bisschen sportlicher fortbewegen will würde ich das Risiko nicht eingehen.

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