Solar oder AKW besser für CO2 Verminderung?

Habe grade diese Berechnung gelesen.

Zwar bin ich kein Buchhalter aber der Kostenvorteil des AKW gegenüber Solar erscheint mir gewaltig.
Sieht nicht aus als ob sich Deutschland diese Investitionen in Sonnenkraft leisten kann und die USA ist eh pleite.

Wenn wir schon CO2 verringern wollen haben AKW hier einen klaren Vorteil, zumal sie auch 24 Stunden am Tag liefern, was man ja von der Sonne nicht sagen kann.

Gruss, Pete

Beste Antwort im Thema

Schöne berechnung, nur leider hat sie nix mit der wirklichkeit zu tun.

1. stromverbrauch wird in kwh, MWh, GWh oder TWh und nicht einfach in GW gerechnet, das weiß jeder der ne stromrechnung bezahlen muß.

2. Ich habe gesucht und leider keine exakten zahlen gefunden aber der deutsche stromverbrauch liegt angeblich bei etwa 540 TWh.

3. Bei bewölktem Himmel, Erwärmung des Moduls oder einem höheren Air Mass-Faktor ist die Leistung des Solargenerators entsprechend geringer (Anlage arbeitet unter Teillast).
In unseren Breitengraden können mit einer 1 kWp-Photovoltaik-Anlage (entspricht 8-10 m² Fläche) etwa 700 bis 900 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden.
(nutzbare sonneneinstrahlungskarte: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Solar_land_area.png)

4. wird der deutsche strom heute schon zu 6,3% durch windenergie, zu 4,2% durch wasserkraft, zu 3,6% durch biomasse, und zu 0,6% durch photovoltaik erzeugt, das macht 14,7% der stromerzeugung im jahr 2008.

auch wenn man die wasserkraft mangels neuer flüsse nur begrenzt ausbauen kann, so ist die biomasse und die windenergie stark im kommen, sowie die solarenergie.

http://upload.wikimedia.org/.../677px-Strommix-D-2008.png

Wenn ich das alles berechne, stimmt die rechnung des herren vorne und hinten nicht, und mal ehrlich, wer denkt daran 100% des stroms mit photovoltaik zu erzeugen, das ist doch hirnrissig.

Also wenn die zahl 540TWh stimmt, dann verbraucht jeder deutsche (bei 80 mio. inklusive industrie) im jahr etwa 6750 kWh strom.
6,3% des stroms sind 34,02TWh, werden durch windenergie erzeugt und somit 5.040.000 deutsche versorgt.
4,2% des stroms sind 22,68TWh, werden durch wasserkraft erzeugt und somit 3.360.000 deutsche versorgt.
3,6% des stroms sind 19,44TWh, werden durch Biomasse erzeugt und somit 2.880.000 deutsche versorgt.

somit bleiben von 80.000.000 deutschen 68.720.000 übrig die von solar, gas, kohle und atomkraft versorgt werden.
es bleiben also etwa 463,86TWh übrig, wollte man das alles mit photovoltaik erzeugen würde man nach den oben genannten werten 5.154km² benötigen. (etwa 72km*72km)

Deutschland hat eine fläche von 357.027 km² und 4,7% (stand 1997 http://www.destatis.de/.../EgebnisseBodennutzung,property=file.pdf)
davon sind verkehrsfläche, also starße, was einer fläche von 16.780,268km² entspricht also das dreifache von dem was man an straßen hat, was sollte einen davon abhalten einen teil zB autobahnen und große plätze mit solarzellen zu überdachen, was noch einen schönen neben effekt hätte (eine gewisse beruhigung des wetters, bzw reduzierung der regenmengen und schneemengen auf diesen flächen bei ausreichender entwässerung)

Auch ist die Nutzung der sonnenenergie zur elektrolyse wohl die schlechteste der möglichen varianten.
Da ist bei einem Pumpkraftwerk mehr effizienz möglich.

Daß Kernenergie eine günstige stromerzeugung bedeutet, ist nur ein trugschluß.

Rechnet mal die überwachung von tausender noch strahlender brennstäbe über die nächsten tausende von jahren hinzu.

Atomstrom ist nur deswegen so günstig weil die kraftwerke und betreiber einen mickrigen teil der lagerkosten übernehmen.
wenn nur eine person da sitzt und die geräte überwacht macht das bei einem stunden bruttolohn von gerademal 10€ *24*365=87600€/jahr und das die nächsten 10.000 jahre (und da uran auch begrenzt ist wird irgendwann zwar jemand 10.000 jahre lang aufpassen aber die gleiche zeit nix einnehmen durch den atomstrom (10.000jahr * 87600€/jahr = 876.000.000€)

Hat das mal jemand mit eingerechnet?

Wenn die regierung nicht immer wieder solche fehler machen würde, wären wir heute wohl weniger in einer krise, die gewinne privatisieren und die verlusten verstaatlichen, oder anders gesagt:
Einzelne verdienen und alle anderen blechen.

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Zitat:

Original geschrieben von Rambello


Ich bin schon Rentner.
Mir machen die ständigen Preiserhöhungen -auf allen Gebieten- aber (fast) nichts aus.
Grund:
Ich habe schon einmal eine offizielle, amtliche "Rentenapassung" bekommen:
Brief, 2 Seiten DIN-A4, vorne und hinten bedruckt mit Berechnungen, Hinweisen, Rechtshilfehinweisen usw.

In der Hoffnung, daß hier keiner meinen Gewinn weitererzählt, nenne ich nun den Anpassungsbetrag: 0,00 € . . .

Das ist wahr und kein Witz!

Meine Pension ist in 15 Jahren 2mal erhöht worden 😁 Lasst uns prassen Donald 😁

Aber: Ich bin zufrieden 🙂

vom 21.08.2012

Frankfurter Rundschau, 21.08.2012, Staat oder Markt? Förderung systemrelevanter Kraftwerke Der deutsche Strommarkt stehe vor einem grundsätzlichen Wandel: Die Bundesregierung entscheide, ob freie Märkte bleiben sollen oder eine Rückkehr zur Staatswirtschaft bevorstehe. Konventionelle Kraftwerke seien immer unwirtschaftlicher, würden jedoch weiterhin gebraucht. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) will sich die zusätzlichen Kosten für den Betrieb systemrelevanter Kraftwerke voll ersetzen lassen und die Rechnung trügen die Verbraucher. Süddeutsche Zeitung, 21.08.2012, Energiebranche will Förderung zu: Förderung systemrelevanter Kraftwerke

unwirtschaftlich nicht aber aufgrund der begebenheiten zu unsicher und bald wird die Energiewirtschaft keine ungewollte Kraftwerke betreiben wollen und diese abschalten mit allen möglichen folgen für die Stromkunden. Kein Unternehmen kann gezwungen werden unrentable Produktionen auf Wunsch des Staates am laufen zu halten, wenn sie dafür auch noch Strafe zahlen müssen für CO2 und co.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.08.2012, Noch hält sich der Sanierungszwang in Grenzen Die Novelle der Energiesparverordnung wird von Hausbesitzern und Bauherren gespannt erwartet. Bis jetzt zeigt sich die Bundesregierung nur bei der energetischen Sanierung für Neubauten ambitioniert. Bei älteren Immobilien gebe es noch große Freiheiten, wobei auch der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit flexibel ausgelegt werden könne.

Bei altbauten wird es nicht ganz günstig mit der Sanierung naja am schlimmsten wird es eh die Mieter treffen die die aufschläge der Kaltmiete zu zahlen haben und dann nach dem Auszug dann nicht einmal was mitnehmen können

Sie nehmen ja u.U. die Heizkostenersparnis mit.

Bei aktuellen Heizölpreisen ~ 1 Euro / L ist das bei z.T. gar ni cht saniertem Bestandsbau mit Einfachverglasung etc vermutlich eine ganze Umzugskiste 500er 😁

Die grossen energetischen Sanierungen - also von > 300 kwh / m² / a auf 200 oder gar 150 die dürften sich auch für Mieter rechnen.

Ich habe einen meiner Bestandsbauten aus den frühen 80ern der energetisch (bis auf die Heizungsanlage, die ist 18 Jahre alt) auf 70-80 kwh / m² / a (laut techem - also tatsächlicher Endenergieverbrauch) saniert, und das waren vor allem Fenster, Doppelte Fassade und zuletzt eine 30er Dachdämmung - und trotzdem sind 5,50 Euro Kaltmiete / m² realisierbar (bei einer Rendite von 1,5% nach Steuer, ReInvest und Inflation), was problemlos am unteren Rand der Vergleichsmiete ist.

Die grossen energetischen Schritte finde ich rechnen sich schon im Bestandsbau - denke bis ~ 150 kwh / m² / a könnte man schon gehen. Aufgrund der Mieterstruktur/Wonungsgrösse sind die 77 kwh sicher etwas verzerrt, da es keine Mietpartei > 3 Personen gibt - aber trotzdem.

vom 22.08.2012

Die Welt (Hamburg), 22.08.2012, Schlaue Netze, schlaue Zähler und ein Kampf gegen große Windmühlenflügel Die Bundesregierung wirbt an der norddeutschen Küste für die Energiewende und wird von den ansässigen Politikern aller Richtungen skeptisch empfangen. Im Norden konnte man bereits Erfahrungen im Ausbau der alternativen Energien sammeln und spürt die Verzögerungen und Probleme unmittelbar.

Probleme über Probleme aber keine Lösung in Sicht.

Handelsblatt, 22.08.2012, Solarfirma Sovello gibt auf Solarbranche in der Krise Im Zuge der Krise der Solarbranche stellt mit Sovello aus Bitterfeld-Wolfen ab nächsten Montag ein weiteres Photovoltaikunternehmen die Produktion ein. Grund seien drastisch gesunkene Umsätze. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.08.2012, Death Valley zu: Solarbranche in der Krise

Wieder geht eine Solarfirma über den Jordan

Handelsblatt, 22.08.2012, Der neue Chef verschärft den Sparkurs RWE-Konzern Peter Terium schlägt als neuer RWE-Chef einen härteren Sparkurs ein und will im Zuge dessen mit dem Programm "RWE 2015" das Ergebnis um eine Milliarde Euro verbessern. Hierzu sollen 2.400 Stellen in der Verwaltung gestrichen oder verlagert und die Kraftwerke der Landesgesellschaften in einer europaweiten Gesellschaft gebündelt werden. Handelsblatt, 22.08.2012, Die Stunde der Controller zu: RWE-Konzern

Ein Ende des Sparens nicht in Sicht

Die Welt, 22.08.2012, Brennbares Eis aus der Tiefe Deutsche Forscher erwägen die Förderung von gefrorenem Erdgas von den Rändern der Ozeane. Etwa 1000 bis 5000 Gigatonnen sollen die Vorkommen enthalten, das Ausmaß des möglichen Abbaus ist allerdings noch nicht klar. Umweltschützer kritisieren das Vorhaben aufgrund der zu erwartenden Klimaerwärmung.

Das Ende von Öl der Beginn der Förderung von Gashydrat. Also noch mehr CO2 für unsere Erde aus der Tiefe

Süddeutsche Zeitung, 22.08.2012, Ilse Aigner macht Wind Anbindung von Offshore-Windparks Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) widersetzt sich dem geplanten Gesetz zur erleichterten Anbindung von Windparks auf See. Die neuen Haftungsregelungen werden vor allem im Norden dringend gebraucht, um den überfälligen Anschluss der Offshore-Windparks voranzutreiben. Aigner fürchtet aber einen Anstieg des Strompreises für die Verbraucher in noch nicht geklärter Höhe. Financial Times Deutschland, 22.08.2012, CSU torpediert Hilfen für Windkraft auf dem Meer zu: Anbindung von Offshore-Windparks

Auch diese Zahlen waren schon vor dem 06.08.2011 bekannt. Aber da wurde alles Ignoriert

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.08.2012, KfW will Emissionszertifikate verknappen Die KfW-Bank plädiert aufgrund der niedrigen Preise für Kohlendioxidzertifikate für eine erhebliche Kürzung der Zuteilung von Emissionsrechten für die 2013 beginnende dritte Handelsperiode. Eine angemessene dauerhafte zusätzliche Reduzierung der zulässigen Emissionsobergrenze sei wichtig, da anderenfalls der Emissionshandel in der EU auf absehbare Zeit weitgehend wirkungslos bleibe. Zudem solle der Luftverkehr trotz der starken Widerstände effektiv integriert werden.

Die Nebenwirkung alte Kraftwerke werden ohne Ersatz abgeschaltet. Noch weniger Strom noch mehr Sparzwang

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Probleme sind das erst wenn der Strom ausfällt.

Vorher sind das lediglich Planungsherausforderungen 😁 - je mehr man vorher davon findet desto besser.

macht er doch schon aus dem Grund beschwert sich ja schon die Papier und Aluindustrie. Je mehr das Netz schwankt, desto mehr muss einggriffen werden. Abschaltungen von Haushalten kommen immer öfter.

Hmmm so wirklich viel hat man davon aber nicht mehr gehört - eher folgendes

http://www.derwesten.de/.../...agt-ueber-stromausfaelle-id6201584.html

Wann und wo wurden denn in Deutschland Haushalte zwangsabgeschaltet? Nur wenn monatelang nicht bezahlt wurde wird abgeschaltet - genauso wenn das Leasing fürs Auto nicht kommt, wird auch das abgeholt und auch der Vermieter wird bei ausbleibender Miete irgendwann zwangsräumen.

http://videos.arte.tv/.../...obyl_die_natur_kehrt_zurueck-6869314.html

Auch sehr interessant das ganze

http://www.businessinsider.com/...trol-nuclear-power-plants-2012-8?...

Jaja die so sicheren industriellen Netze und Steueranlagen... 😁 bis mal einer in die Kisten reinschaut, weil das ja mal hier auch vor ein paar Wochen ein Thema war...

Ähnliche Löcher haben sicher alle - vor allem die, die der Meinung sind, sie haben was besonders sicheres....

Wobei das natürlich auch EE & smartgrids besonders trifft 😁 - allerdings halt mit geringeren worst case Szenarien.

Rummms, das sitzt.

Weil ich morgen unter´s Skalpell komme (aua🙁), habe ich heute vieeel Zeit zum lesen gehabt.

Gemeint ist der Bericht in "Die Zeit" über die STROMPREISLÜGE vom 23.08.12.
Mal schauen ob titan1981, der Objektivität und Ausgeglichenheit wegen, den Bericht erwähnt😁 😉

- Der VDE hat ausgerechnet, dass die Erzeugerkosten für den Anstieg der Erneuerbaren bis auf 80% des Gesamtverbrauches nur um 0,6 % steigen werden

- Der Strompreis steigt nicht in erster Linie wegen der Energiewende.

- Die 40 Mrd für neue Stromnetze verteuern den KWH-Preis nur um 0,7 Cent (auf alle Nutzer umgelegt).

- Sehr viele der stromintensiven Firmen müssen sich den Markt nicht mit im Ausland hergestellten Waren teilen.

- Die 600 EEG-befreiten Unternehmen verbrauchen 20 % des Gesamtstroms

- Um in Genuss von EEG-Privilegien zu kommen (Befreiung), haben manche Firmen die Maschinen an Wochenenden laufen lassen (Motto: wenn ich für 5.000,- E mehr Strom verbrauche, spare ich x 100.000,-).

- Firmen die in den letzten Jahren in Energieeffizient investiert haben, sind doppelt bestraft.

- Da wird von Energiewendebremsern, Trixern, Lügen und Betrug gesprochen,

.....Vieles mehr

Es ist zu hoffen, Die Zeit setzt den Bericht ins Internet.

MfG RKM

...,Ist das ´ne Kacke mit Minilaptopf und mit ohne Maus zu arbeiten.
aber ein Internetstick hat was.

Hoffentlich hat dein OP ein Notstromaggregat 😁

Gruß SRAM

Das Wallstreet Journal / Asia schreibt es sei wahrscheinlich dass Japan bald auch seinen Ausstieg von der Kernkraft bekanntgibt.

http://online.wsj.com/.../...96390443855804577603051383403854.html?...

Mal schauen *g* die können ja dann in D sehen wo es hakt und wo man mehr/weniger Zeit/Geld/Planung investieren muss

Zitat:

Original geschrieben von Ringkolbenmaschine


Rummms, das sitzt.

- Der VDE hat ausgerechnet, dass die Erzeugerkosten für den Anstieg der Erneuerbaren bis auf 80% des Gesamtverbrauches nur um 0,6 % steigen werden

Ihr seit mit Ach und Krach grade bei 20% angelangt und koennt es kaum noch bezahlen... Bei 80% EE wird es Strom wohl nur noch in der Apotheke geben?

Seit wann interessieren die "Erzeugerkosten", wie siehts mit den Endkosten aus?

Zitat:

- Der Strompreis steigt nicht in erster Linie wegen der Energiewende.
- Die 40 Mrd für neue Stromnetze verteuern den KWH-Preis nur um 0,7 Cent (auf alle Nutzer umgelegt).

Der Strompreis steigt aus Langeweile??? 😕

Nebenbei sind die 0.7 cent schonmal mehr als die weiter oben angegebenen 0.6%.... und das ist nur fuers Netz

Zitat:

- Sehr viele der stromintensiven Firmen müssen sich den Markt nicht mit im Ausland hergestellten Waren teilen.

Ja klar, Deutschland ist wie das beruehmte Atlantis eine Insel ohne aeussere Einfluesse und alle leben gluecklich und zufrieden vor sich hin. 😁 Bis das ganze unter den Wellen versinkt... 😰

Zitat:

- Die 600 EEG-befreiten Unternehmen verbrauchen 20 % des Gesamtstroms
- Um in Genuss von EEG-Privilegien zu kommen (Befreiung), haben manche Firmen die Maschinen an Wochenenden laufen lassen (Motto: wenn ich für 5.000,- E mehr Strom verbrauche, spare ich x 100.000,-).

Das nennt sich Vergewaltigung und Pervertierung der Freien Marktwirtschaft durch die eigene Regierung...

Zitat:

- Firmen die in den letzten Jahren in Energieeffizient investiert haben, sind doppelt bestraft.
- Da wird von Energiewendebremsern, Trixern, Lügen und Betrug gesprochen,

MfG RKM

Wenn man in einer komplizierten Welt lebt kommt man mit Einfach Denken nicht sehr weit...

Reden koennen die von vielen, wo die wahren Scharlatane sitzen sollte aber inzwischen bekannt sein. 😮

Will uns der VDE verarschen? Oder was ist der Zweck des Artikels?
"Buerger, legt euch wieder schlafen alles ist in Ordnung"?

Gruss, Pete

vom 23.08.2012

ARD, 23.08.2012, ARD - Nachtmagazin - 23.08.2012 00:24 Erneuerbare und fossile Energiequellen Die Deutsche Energieagentur fordert eine vollständige Neugestaltung des deutschen Energiemarktes. Mit der jetzigen Struktur werden erneuerbare Energien im Jahr 2050 noch nicht selbstständig marktfähig sein. Deutschland werde dann weiterhin viele konventionelle Kraftwerke betreiben und außerdem gut 22 Prozent des Strombedarfs aus dem Ausland importieren müssen. Greenpeace bewertet die Ergebnisse als "Frontalangriff auf die Energiewende". In Moorburg baut Vattenfall beispielsweise nach Angaben von Pieter Wasmuth ein modernes und effizientes Kohlekraftwerk. Die Welt, 23.08.2012, Ökostrom auch 2050 nicht marktfähig zu: Erneuerbare und fossile Energiequellen Handelsblatt, 23.08.2012, Ohne Kohle keine Energiewende zu: Erneuerbare und fossile Energiequellen Der Tagesspiegel, 23.08.2012, Fossil in die Energiewende zu: Erneuerbare und fossile Energiequellen Freie Presse Chemnitzer Zeitung, 23.08.2012, Studie: Kohle und Gas unverzichtbar zu: Erneuerbare und fossile Energiequellen

Laut den grünen Phantasten sollen wir bis 2050 frei von Kernkraft, Braun- und Steinkohle sein aber wenn die EE nicht marktfähig sind bis dahin. Braucht man sie auch nicht wirklich und der Strompreis hat die Bürger bis dahin eh schon längst umgestimmt....

Berliner Zeitung, 23.08.2012, Windkraft-Gigant Vestas streicht 3 700 Stellen Windbranche Der dänische Windanlagenhersteller Vestas streicht bis zum Jahresende 1400 Stellen zusätzlich zu bereits 2300 abgebauten Arbeitsplätzen. Damit sollen 250 Millionen Euro eingespart werden, die das Unternehmen konsolidieren. Reuters (online), 22.08.2012, Industrie fordert Rahmenbedingung für Windkraft auf See zu: Windbranche

Die Jobmaschiene EE läuft wohl rückwärts... Selbst die Windkraft entlässt tausende von Menschen... Kam es denn schon zu einem Jobwachstum unter dem Strich oder nicht? Bisher sehe ich nur rote Zahlen bei der Beschäftigung in den EE...

Süddeutsche Zeitung, 23.08.2012, Sturmtief Ilse Aigner und Offshore-Windkraft Der Angriff von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) gegen die Haftungsregelung bei Offshore-Windanlagen wird als Kampf zwischen dem Süden und dem Norden gedeutet. Während man an der Küste dringend die Strukturimpulse durch die Windbranche braucht, sieht sich der energieverbrauchende Süden finanziell benachteiligt. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.08.2012, Frau Aigners Wind zu: Aigner und Offshore-Windkraft Financial Times Deutschland, 23.08.2012, Energiewende wird zur Machtfrage zu: Aigner und Offshore-Windkraft Financial Times Deutschland, 23.08.2012, Gegenwind tut gut zu: Aigner und Offshore-Windkraft Hamburger Abendblatt, 23.08.2012, Aigner kämpft gegen Windmühlen zu: Aigner und Offshore-Windkraft Hamburger Abendblatt, 23.08.2012, Vom Winde verweht zu: Aigner und Offshore-Windkraft Freies Wort, 23.08.2012, Windstrom im Gegenwind zu: Aigner und Offshore-Windkraft

Noch mehr Gegenwind mehr Rückschritt als Fortschritt

vom 24.08.2012

Die Welt (Hamburg), 24.08.2012, Stromanbieter wird Fall für Rechnungshof Vorwürfe gegen Hamburg Energie Das städtische Unternehmen Hamburg Energie kommt auf den Prüfstand. CDU und FDP-Fraktionen in der Bürgerschaft vermuten, dass der staatliche Energieversorger sich unerlaubte Wettbewerbsvorteile am Energiemarkt verschafft habe und wollen daher den Landesrechungshof einschalten. Die Bürgerschaft entscheidet darüber am 29. August. Hamburger Morgenpost, 24.08.2012, Opposition kritisiert die Stadtwerke zu: Vorwürfe gegen Hamburg Energie

Wer da noch sagt Stromerzeugung und Ausbau der Netze gehört in staatliche Hand, dem zeige ich direkt einen Vogel. Jedes mal wenn der Staat sich in irgend einer weise einmischt kommt es zur Katastrophe. Beispiele (Tschernobyl, Fukushima, Energiewende) Jedes mal kostete es Mrd und ist im endeffekt viel teurer geworden mit mehr Belastungen der Bürger als hätte es sich privatwirtschaftlich reguliert...

Financial Times Deutschland, 24.08.2012, Eon stoppt Pläne für Gaskraftwerke E.ON und Zukunft der Gaskraftwerke Der Energiekonzern E.ON teilt mit, alle Projekte für konventionelle Kraftwerke im Stammmarkt gestrichen zu haben. Grund sei die Verdrängung fossiler Energieträger durch alternative Stromquellen. Bis zum Ende des Jahrzehnts reichten die Kapazitäten noch, so ein Sprecher. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.08.2012, Schlechte Aussichten für neue Gaskraftwerke zu: E.ON und Zukunft der Gaskraftwerke

So bald sind alle fossilen Kraftwerke die noch nicht in Bau sind gestoppt. Die Industrie zeigt somit der Politik den Vogel und das mit Recht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.08.2012, Im Tal der Tränen Solarbranche in der Krise Der Konsolidierungsprozess in der Solarbranche steht auf seinem Höhepunkt, ein Ende der Insolvenzen und Sparprogramme sei aber nicht in Sicht. Dabei sei vor allem das Tempo der Veränderungen bemerkenswert. Die Beraterfirma Goetzpartners schätzt, dass bis zum Jahr 2017 noch 12 von aktuell 41 Unternehmen überleben werden. Die Welt, 24.08.2012, Gewerkschaftschef fordert Solargipfel zu: Solarbranche in der Krise

Wieviel Arbeitsplätze damit vernichtet werden sagt man lieber nicht man könnte ja die Stimmung verderben...

Frankfurter Rundschau, 24.08.2012, Wer zahlt die Energiewende? Debatte um steigende Strompreise Die Energiewende wird durch die steigenden Kosten gefährdet und sorgt für erhitzte Diskussionen zwischen Politik und Wirtschaft. Die Verbraucher, vor allem einkommensschwache Haushalte, haben dabei das Nachsehen, dazu kommen regionale Verteilungskonflikte. Falls das Problem nicht bald gelöst werde, müsse man mit einem Ansehensverlust der Politik allgemein rechnen, die sich unbedacht auf das Experiment eingelassen habe. Die Welt, 24.08.2012, Strompreise: Industrie attackiert Regierung zu: Debatte um steigende Strompreise Hamburger Abendblatt, 24.08.2012, Gutachten: Strom ist für Privatkunden teurer als nötig zu: Debatte um steigende Strompreise Hamburger Abendblatt, 24.08.2012, Industrie warnt vor Verteilungskampf bei Energiewende zu: Debatte um steigende Strompreise Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.08.2012, Die Industrie will kein Strompreistreiber sein zu: Debatte um steigende Strompreise Super Illu, 23.08.2012, Preistreiber Ökostrom zu: Debatte um steigende Strompreise

Es zahlen nur die Schwachen alle anderen bekommen etwas raus

Süddeutsche Zeitung, 24.08.2012, Die Ruhe nach dem Sturm Haftungsregelung für Offshore-Windparks Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, den Netzbetreibern Risiken beim Anschluss von Windparks auf See abzunehmen. Verbraucher müssen nun über die Stromrechnung monatlich maximal 70 Cent zu diesen Kosten beitragen; dafür haben die Netzbetreiber einen größeren Anteil selbst zu zahlen und müssen ihre Schäden zur Kontrolle veröffentlichen. Tageszeitung, 24.08.2012, Verbraucher zahlen Öko-Zeche zu: Haftungsregelung für Offshore-Windparks

Hier 0,7€ da 31€ dann noch einmal noch mehr nebenkosten so langsam läppert es sich zusammen die dritte Miete für die Wohnung. Schön dass man sich nun genüsslich zurücklehnen kann und gespannt zukucken kann ein paar leute das Ganze so an die Wand fahren, dass unsere Enkel auch noch was davon im negativen Sinne haben werden. Vorallem wäre das alles vermeidbar gewesen und vorallem viel schneller und günstiger umzusetzen gewesen. Hätte man wirkliche Experten die auch in der Realität agieren können....

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