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Smartfone Halterung

BMW R 1100
Themenstarteram 28. Februar 2017 um 17:32

Liebe Leute,

Als 97 1100 RT-Mensch, und da ich noch nicht mit einem Smartphone herumgefahren bin, und gerade eben einen Motorola G4 geschenkt bekommen habe (der auch den Google Navi drin hat), wollte ich euch fragen ob ihr Tipps zum Halterung haben.

z.B. mit oder ohne Waterproof-Case? oder funktioniert das Tastengefühl nicht so ganz...? die Seitentasten?

mit oder ohne Sonnenschutz?,

mit oder ohne USB-Anschluss (zum laden)?

mit Bluetooth-Verbindung zum Kopfhörer (für die Richtungsanweisungen)? oder geht das auch ohne?

mit oder ohne Vibrations-Schutz?

besser direkt angeschraubt an den Lenkerboltzen oder ist das "Fahrrad-Halterung um etwas rundes" völlig ausreichend als Verbindung zum Bike?

Unter 25K ist Vibration eine Sache, das man vielleicht hier mit bedenken muss, da in der Stadt kommt man selten darüber hinaus, sogar mit schön ausbalanzierte Vergasern, und in der Stadt braucht man das Navi am meisten.

bin komplette Anfänger in diese Sachen. Habt ihr einen Rat/Erfahrungen hier? Ich weiß, dass es Garmin mit Profi-Halterungssystemen usw. gibt.

Wer von euch nutzt die Smartphone-Lösung? z.B. ohne Ladeanschluss funktioniert das (Batterie-mäßig) überhaupt? Kann man ein Stecker (12V) hierfür gut nutzen?

vielleicht habt Ihr die bereits tausend Male behandelt, aber ich schmeiß das eben nun wieder in der Runde.

Ich habe es vor Dienstreisen quer über De zu machen nach Berlin und möchte die Sache etwas erleichtern! Ich danke Euch...

Callum

26 Antworten

Zitat:

@Callum-BMW schrieb am 28. Februar 2017 um 17:32:50 Uhr:

Liebe Leute,

Als 97 1100 RT-Mensch, und da ich noch nicht mit einem Smartphone herumgefahren bin, und gerade eben einen Motorola G4 geschenkt bekommen habe (der auch den Google Navi drin hat), wollte ich euch fragen ob ihr Tipps zum Halterung haben.

z.B. mit oder ohne Waterproof-Case? oder funktioniert das Tastengefühl nicht so ganz...? die Seitentasten?

mit oder ohne Sonnenschutz?,

mit oder ohne USB-Anschluss (zum laden)?

mit Bluetooth-Verbindung zum Kopfhörer (für die Richtungsanweisungen)? oder geht das auch ohne?

mit oder ohne Vibrations-Schutz?

besser direkt angeschraubt an den Lenkerboltzen oder ist das "Fahrrad-Halterung um etwas rundes" völlig ausreichend als Verbindung zum Bike?

Unter 25K ist Vibration eine Sache, das man vielleicht hier mit bedenken muss, da in der Stadt kommt man selten darüber hinaus, sogar mit schön ausbalanzierte Vergasern, und in der Stadt braucht man das Navi am meisten.

bin komplette Anfänger in diese Sachen. Habt ihr einen Rat/Erfahrungen hier? Ich weiß, dass es Garmin mit Profi-Halterungssystemen usw. gibt.

Wer von euch nutzt die Smartphone-Lösung? z.B. ohne Ladeanschluss funktioniert das (Batterie-mäßig) überhaupt? Kann man ein Stecker (12V) hierfür gut nutzen?

vielleicht habt Ihr die bereits tausend Male behandelt, aber ich schmeiß das eben nun wieder in der Runde.

Ich habe es vor Dienstreisen quer über De zu machen nach Berlin und möchte die Sache etwas erleichtern! Ich danke Euch...

Callum

Hallo Callum,

also hier schon ein paar Antworten.

1. Ohne Strom aus der Dose geht gar nichts. Die Navigation verbraucht richtig viel Energie. Da wird das Smartphone schnell (vielleicht auch vor dem Ziel) dunkel.

2. Mit Google zu Navigieren mag ja am PC ganz nett sein, auf dem Bike würde ich mich darauf ganz sicher nicht verlassen. Schon am PC findet Google nur die großen Straßen. Was soll ich als Biker mit einer Route über die Autobahn?

Alternative: Vielleicht Navigon. Da gibt es zumindest ein paar Einstellungen, die einigermaßen für Biker geeignet sind.

3. Halterung sollte in mindestens gegen Spritzwasser geschützt sein. Richtigen Regen hält die dann immer noch nicht ab. Aber ist zumindest meistens brauchbar.

4. Tipp: Wenn du wirklich quer durch D sausen willst: Kauf dir ein richtiges Navi für's Motorrad mit entsprechender Halterung.

LHzG

Hagber

Themenstarteram 28. Februar 2017 um 20:14

Hey Hagber, besten Dank. Ich überlege dann weiter.

Smartphones sind nur ein schwacher Ersatz für Motorrad-Navis, da sie in der Praxis Defizite aufweisen bei der Bedienung mit Handschuhen, bei der Wetterfestigkeit und bei der Stromversorgung.

Was Google Maps als Navi-Software angeht, hat die zwei große Nachteile: Erstens ist sie eine so genannte "Off-Board-Navigationslösung", das bedeutet, dass sie eine fortwährende Internet-Verbindung benötigt. Wenn die mal einen Moment nicht gegeben ist, dann ist das nicht so schlimm, aber das Handy lädt immer wieder per Mobilfunk Navigationsdaten aus dem Internet runter, und das kann vor allem im Ausland richtig ins Geld gehen.

Besser ist eine Onboard-Navigationssoftware, bei der sich alle Kartendaten auf dem Handy befinden. So kann es navigieren, ohne dafür Daten aus dem Netz laden zu müssen.

Eine weitere Sache ist die Routenwahl. Die meisten Navis sind für die Zwecke von Autfahrern ausgelegt. Für die ist es am wichtigsten, das sie schnell und ohne Umwege von A nach B kommen. Motorradfahrer haben dagegen meistens ganz andere Bedürfnisse, sie machen sich Gedanken darüber, wo sie genau langfahren wollen. Deshalb braucht man auf dem Motorrad ein Navi, welches eine individuelle Routenplanung erlaubt. Die gängigen Motorrad-Navis können das alle, allerdings ist es sehr frickelig und mühsam, eine komplexe Route direkt in einem kleinen Navi zu speichern. Viel einfacher und besser geht eine Routenplanung am PC. Du kannst das gern mal kostenlos ausprobieren unter www.motoplaner.de

Wenn man sich am Computer seine Wunschroute zusammengeklickt hat, dann kann man sie per USB-Kabel auf sein Navi überspielen. Das Navi leitet einen dann genau über diese Strecke. Und das können viele Auto-Naviprogramme nicht, und Google Maps kann das auch nicht.

Auch Google Maps kann sich Kartendaten auf's Smartphone runterladen, so dass ohne Internet navigiert werden kann. Das mache ich immer, wenn ich in Deutschland bin. Ob man sich dann live-Traffic-Infos holen will, um bspw. Staus zu umfahren, kann man einstellen.

Und auch in Google Maps kann man sich seine Route auf dem PC zusammenzupfen, bis es passt. Dann gibt es eine Funktion "Wegbeschreibung auf mein Smartphone senden". Hab ich noch nie benutzt, aber klingt genau wie das, was du vermisst.

Nein, ich werde nicht von google bezahlt, aber ich nutze Google maps oft und gerne zum Navigieren auf dem iPhone.

Wozu die Halterung? Smartphone in die Jacke, mit Bluetooth Headset koppeln, auf geht´s.

Google Maps funktioniert auch prima ohne Internetverbindung. Man kann sich einfach das gewünschte Gebiet

gratis downloaden. Probier´s einfach mal aus.

Zitat:

@Wurstfinger schrieb am 2. März 2017 um 13:47:26 Uhr:

Auch Google Maps kann sich Kartendaten auf's Smartphone runterladen, so dass ohne Internet navigiert werden kann. Das mache ich immer, wenn ich in Deutschland bin. Ob man sich dann live-Traffic-Infos holen will, um bspw. Staus zu umfahren, kann man einstellen.

Und auch in Google Maps kann man sich seine Route auf dem PC zusammenzupfen, bis es passt. Dann gibt es eine Funktion "Wegbeschreibung auf mein Smartphone senden". Hab ich noch nie benutzt, aber klingt genau wie das, was du vermisst.

Nein, ich werde nicht von google bezahlt, aber ich nutze Google maps oft und gerne zum Navigieren auf dem iPhone.

Das Problem mit der Wegbeschreibung ist, dass Google nicht erfasst, ob du der Strecke auch folgst. Deshalb bekommst du dabei keine Ansagen wie auf einem Navi. Ich will Google Maps nicht schlecht reden, ich benutze es selbst auch oft - aber eben nur im Auto, wenn es darum geht, möglichst optimal ein Ziel zu erreichen. Und wer sich ein Navi am Mopped nur zu diesem Ziel wünscht (kann ja durchaus sein: Ich fahre den ganzen Tag frei nach Schnauze und Wegweisern, und wenn ich dann abends in das zuvor gebuchte Hotel will, dann nehme ich das Navi), der kann wirklich das Smartphone in die Tasche tun und sich per Ansage lotsen lassen. Und wenn der noch ein Power Pack ans Handy stöpselt, dann hält das auch lang genug.

Eine richtige Tourenplanung ist das aber nicht.

Ich plane ja normalerweise mit Garmins Mapsource.

Aber wenn ich auf die schnelle nur mal grob schauen will, wie lang eine angedachte Route werden könnte, oder Mapsource gerade nicht zur Hand ist, nutze ich auch Google-Maps.

Dabei ist mir aufgefallen, das Maps nur eine begrenzte Anzahl (10? 15?) an Wegpunkten zulässt... das war mir schon oft zu wenig.

Themenstarteram 3. März 2017 um 12:00

OK Liebe Leute, besten Dank für den Infos!

Grüß,

Callum

Kann jemand von Erfahrungen mit dem Mapfactor Navigator für's Smartphone auf dem Zweirad berichten? Geht in der Dose gut, stets aktuelle Offlinekarten.

 

Für mein Motorradnavi nutze ich den motoplaner.de, der schlägt das navieigene Routenprogramm deutlich im Bedienungskomfort.

 

re

Im PKW nutze ich das Smartphone als Navi, auf dem Motorrad greife ich zu gebrauchten PKW Navis - und fahre meiner Meinung nach gut damit.

Vielleicht wäre das auch was für dich - zumal dann weniger »Geld« am Lenker hängt und dem Wetter und den Vibrationen ausgesetzt ist. Einfach mal ein paar Links für dich bezüglich meiner Variante:

www.600ccm.info - SW-Motech Bags Connection Navi Case Pro M

www.600ccm.info - Anker Astro E5 16000mAh Power Bank – ein Erfahrungsbericht

www.600ccm.info - Ladekabel für Garmin Nüvi – ohne PC-Modus

Eingriff ins Bordnetz nicht notwendig dann Powerbank. Mit Bordsteckdose ist es natürlich möglich das Navi auch ans Bordnetz zu hängen, hatte ich bereits bei zwei Motorrädern. Die Powerbank erspart es mir aber die Kabel zu ziehen - und reicht dank ihrer Kapazität für den Betrieb des Navis über mehrere Tage im Sommer.

Und als Navi: www.600ccm.info - Garmin nüvi 2360 als Motorradnavi

Ab 20 Euro wirst du fündig, kannst i.d.R. einfach und bequem deine POI hochladen und mit der Tasche für's Navi bist du auch bei Regenfahrten entspannt unterwegs. Beim 200 Euro Smartphone am Lenker im Dauerregen wäre ich nicht mehr entspannt. ;)

Grüße, Martin

Themenstarteram 8. April 2017 um 19:12

Liebe Leute,

Ich dachte es wurde euch interessieren wie ich das Smartphone-Halterungs-Problem gelöst habe.

Erstens bin ich 1-95 groß, und fahre immer mit W-Schild fast ganz oben, gucke aber immer darüber.

Als ich einige Aufstellungen ausprobiert habe, habe ich festgestellt, dass die beste und sicherste Lösung beim Fahren ist das Navi vor dem Schild über die Instrumente zu haben. Hier ist der Sicht-Winkel am geringsten, also nicht am Lenker.

Dann habe ich geguckt welche Software zur Verfügung steht für Smartphone. Hier ist reichlich Stoff! Sogar Tomtom als Software gibt es zu kaufen. Hier kann man eine Software aussuchen, dass gerade der Trip am besten passt. Für Android gibt es sogar einige kostenlosen Packages auch mit offline Karten (auch umsonst!).

Best Navi-Software:

1. Navigon Europe

2. TomTom Go mobile

3. Sygic GPS Navigation

4. Here

5. Google Maps

6. Waze

Und für Mopeds:

7. Tourenfahrer

8. Calimoto

9. Motorplaner

Ich habe „Here“ ausprobiert und die Karten in meinem Fone gespeichert.

Da der Markt entwickelt sich rasant, sehe ich das traditionelle Navi als etwas veraltet im Vergleich. Deswegen nach lange Überlegungen und betrachten die traditionellen Navis habe ich mich entschieden für die Smartphone-Lösung. Von Funktionen her hat der Smf deutlich der Vorteil. Man braucht auch kein 2. Gerät mitzunehmen, Aktuelle Routen und Verkehr bleiben immer dabei, und wenn nicht kann man Europa-Karten downloaden für ein Internetlosen Weiternutzung.

Für die Smartphone-Lösung muss also bedacht:

• Sicherheit der Halterung im richtigen Sichtfeld

• Wasserdichter Stromversorgung

• Wasserdichtigkeit allgemein

• Gut bedienbare Screen-Fläche (auch mit Handschuhe)

Da ich gern bastele, für meine Lösung sieht euch die Bilder an. Der Halterung besteht aus u. A.: ein wasserdichtes Smartphone-Kasten (von der Mountainbiking Markt in dem der Fone mit Case drin passt: etwa 25,-), ein Hornbach Pflanzentopf, zwei Türrahmen-Leistungen, etwas Edelstahl-Stab, Schrumpfschlauch, schrauben, Schuh-Gummi von Obi, Verkabelungen und das Ganze zusammengeklebt mit Fix-all Kleber.

Der Fone (der große Moto G4) kann leicht herausgenommen werden mit dem „Quickrelease“ System, der Kasten im Bike verstaut, und die Halterung versehen mit einem weichen Deckel für das Fahren ohne Navi. Als kleine Sicherheit habe ich auch einen Seil drangehängt für den Fall, dass der Fone herausfällt. Kann aber kaum passieren, außer beim Sturz, und vielleicht auch dann nicht. Der sitzt richtig fest.

Das System wird an der Bike mit alle vier Schrauben der 1100RT (vom Bike), bleibt aber drehbar und daher vom Sichtwinkel gut einstellbar, für das Fahren in starke Sonne, oder nachts.

Bisher hat das System wunderbar funktioniert, und ich bin weit und breit gefahren ohne mein Route zu verlieren.

Best,

Callum

1sm
3sm
4sm
+7

Mein Smartphone würde in der Kiste im Sommer beim Navigieren spätestens nach 2 Stunden überhitzen und abschalten.

Navigieren mit Smartphone am Motorrad sind Schönwetterlösungen für Leute, die eigentlich auch ohne Navi klar kämen.

Außerdem ist mir mein Smartphone zu teuer, um es ans Mopped zu schrauben.

Aber grundsätzlich nett gebastelt. Der 12Volt-Stecker im Zigarettenanzünder hält dem Tourenbetrieb nicht stand.

Eigene Erfahrung.

Themenstarteram 9. April 2017 um 14:37

Hi Lewellyn. Ich bin den ganzen Tag unterwegs gewesen mit diese Lösung ohne extra Powerpack. Natürlich wenn man übernachtet, muss man das Gerät laden, aber auch der Headset anscheint (Cardo freecom 1), der wesentlich weniger Batterie-Leistung hat als der Smartphone.

Volle Sommertest habe ich noch nicht ausprobiert, aber deswegen die Sonnenschutz.

Werde irgendwann berichten.

Wie gesagt, mir ist mein Smartphone zu teuer. Wenn ich Touren fahre, sind die nur selten unter 2000km.

Und wenn Du mal in wirklich abgelegenen Gegenden in wirklich schlechtes Wetter kommst (wie wir letztes Jahr im kantabrischen Gebirge), dann bist Du froh eine Motorradnavi zu haben, das weder auf eine Zigarettenanzündersteckverbindung noch auf ein wasserfestes Gehäuse angewiesen ist. Das auch bei Regen und Sturm mit Handschuhen zu bedienen ist und auf dem zigtausend Kilometer Touren und deren Alternativen gespeichert sind.

Und für alles sonst unterwegs hab ich mein Smartphone. Und sollte das Motorradnavi mal ausfallen, kann ich immer noch behelfsweise mit dem Handy navigieren. Redundanz unterwegs.

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