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SL560

Mercedes SL R107
Themenstarteram 29. Januar 2019 um 9:13

Hallo Zusammen,

ich bin schon seit mehreren Jahren auf der Suche nach einem schönen SL.

Jetzt habe ich einen gefunden der meinen Vorstellungen entspricht.Dieser steht in Bayern. Da ich aber Frichling in dem Bereich bin hätte ich ein paar Fragen. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

SL 560

Baujahr 1987

210.000 km

Preis: 20.000€

ISt der 560 eine gute Wahl?

Sind bei dem Fahrzeug mit höheren Unterhaltskosten als beim 450 bzw. 380er zu rechnen.

In welchem Rahmen bewegt sich die Versicherung?

Wie ist die Wertsteigerung bei so einem Fahrzeug?

Der Wagen hat frisch TÜV und H Kennzeichen und ist vom Oldtimer Händler. Alle Flüßigkeiten wurden gewechselt.

Sollte man trotz Händler einen Prüfer vom TÜV oder ähnlich zu Rate ziehen der ein Check up macht ( Kaufempfehlung)? Wenn ja, kommen die auch mit zum Händler oder muss man mit dem Fahrzeug zur Prüfstelle?

Danke im Vorraus

Carlson

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16 Antworten

Wenn Du Kaufberatung SL 560 in die Suche hier eingibst gibt es schonmal einige Informationen dazu.

GreetS Rob

Ich verstehe nicht, wie man mehrere Jahre sein Traumfahrzeug suchen kann, ohne sich jahrelang nicht informiert zu haben, was deine Fragen betrifft...

Ein richtiger Rückschluß, er lässt einfach andere die Arbeit machen, ist doch so wesentlich einfacher.

Ein paar Krümel in ein Forum streuen und dann auf die große Erleuchtung warten, ich hätte mir eher Detailfragen erwartet und nicht die Standardfrage nach dem Wertzuwachs, dann weißt eh schon wohin die Reise geht. ;)

Greet Rob

p.s. und es gibt immer wieder 'Unterstützer' so einer Faulheit...:rolleyes:

SL 560

Baujahr 1987

210.000 km

Preis: 20.000€ }}}}}}}}der Preis kann gut, muss nicht gut sein. Die Spanne liegt bei 10K bis nach oben offen.

, also wenn das Fahrzeug neuen TÜV und "H" hat, dürfte es technisch und optisch in Ordnung sein

ISt der 560 eine gute Wahl?

m.E. ist es eine gute Wahl, ich selber habe einen SEC 560 BJ.87

Sind bei dem Fahrzeug mit höheren Unterhaltskosten als beim 450 bzw. 380er zu rechnen.

Die Kosten dürften gleich hoch/niedrig sein

In welchem Rahmen bewegt sich die Versicherung?

Für Fahrzeug mit H gibt es bei Zurich-Versicherung einen guten Tarif, ich zahle für meinen im Jahr nur 136,-- HP/TK

Wie ist die Wertsteigerung bei so einem Fahrzeug?


Man kann es nicht abschätzen, das wird auch von der wirtschaftlich Lage in der BRD beeinflusst. sobald die Zinsen wieder in die Höhe gehen, werden viele Oldtimer auf den Markt geworfen und es setzt freier Fall im Preis ein. Wenn der Hype nach Oldis so weitergeht, wird dein auto in 30 Jahren das doppelte kosten.

 

Der Wagen hat frisch TÜV und H Kennzeichen und ist vom Oldtimer Händler. Alle Flüßigkeiten wurden gewechselt.

Sollte man trotz Händler einen Prüfer vom TÜV oder ähnlich zu Rate ziehen der ein Check up macht ( Kaufempfehlung)? Wenn ja, kommen die auch mit zum Händler oder muss man mit dem Fahrzeug zur Prüfstelle?


Für die Versicherung brauchst du ohnehin ein Wertgutachten, ab 20.000, € sogar noch intensiver. Du musst den TÜV Süd, die DEKRA, oder ähnliche Gutachter beauftragen. Wer das darf, sagt dir deine Versicherung, da sie nicht jeden Gutachter anerkennt. Gutachten kosten zwischen 150,-- und 200,-- dabei wird auch der Wert deines Autos ermittelt.

Themenstarteram 29. Januar 2019 um 20:40

Hallo Zusammen,

erstmal vielen Dank für die Info Ditroi 9076. Dies hat mir schon weitergeholfen.

Die Berichte davor waren auch sehr amüsant??. Da dies mein erster Oldtimer werden könnte bin ich für jeden Tipp natürlich dankbar!

Sind 200.000 km viel für so ein Fahrzeug? Insbesondere für den Motor bzw. das Getriebe!

Freue mich schon auf die Probefahrt!

Viele Grüße und einen schönen Abend

Zitat:

@Carlson2 schrieb am 29. Januar 2019 um 20:40:54 Uhr:

..........Da dies mein erster Oldtimer werden könnte bin ich für .............eden Tipp natürlich dankbar!

Sind 200.000 km viel für so ein Fahrzeug? Insbesondere für den Motor bzw. das Getriebe!

Freue mich schon auf die Probefahrt!

Mein Tipp ist, mehrere Fahrzeuge anschauen und ggf. zur Probe fahren. Dann bekommt man ein Gefühl und Gespür dafür, wie gut der technische Zustand eines R107 ist.

Zur Frage oben:

Bei 200 tsd km sollten schon einige Dinge (Steuerkette, Gleitschienen, Getriebeölwechsel usw.) gemacht worden sein, sonst trifft den Käufer der Wartungsstau und dann auch kostenmäßig der Schlag.

200 tsd auf amerikanischen Highways und Interstates ist eine ganz andere Belastungsstrecke als 200 tsd überwiegend im japanischen Großstadtjungel (fast alle 560 SL kommen aus den USA zurück und einige wenige aus Japan).

Bevor ich 20k € mit wenig eigener Ahnung einem Händler über den Tisch schiebe, würd ich das Auto vom ADAC-, DEKRA- oder TÜV-Experten untersuchen lassen. Die 100 -150 €, die so etwas kostet, sind bestimmt gut angelegtes Geld.

Wertsteigerungspotential bietet ein 560 SL mit dieser Laufleistung kaum, es sei denn er ist penibelst gepflegt (Zusatnd 1-2) und hat eine belegbare Service- und Wartungshistorie bis in seine Jugendzeit.

Es gibt 1 tolles Spezialforum zum R107, wo man viele Infos zum 560 SL findet, einschließlich diverser Kaufberatungen. Gogggle findet es unter "Sternezeit 107"

Nein, wenn er gut gewartet wurde, ist er gerade mal eingefahren. Wenn Du spezielle Fragen hast, melde dich. Für mich sind Oldtimer kein Hexenwerk mehr und mit dem ganzen Behörden Kram kenne ich mich sehr gut aus.

Ein 560SL für 20 Mille von einem Händler , dafür gibt es höchstens Zustand 3 .

Zitat:

Sind bei dem Fahrzeug mit höheren Unterhaltskosten als beim 450 bzw. 380er zu rechnen.

Ich würde auch sagen, dass die Unterhaltskosten eher geringer sind.

Aber, es kann bei über 200.000km auch schonmal zu ner Reparatur an Motor, Getriebe, Lenkgetriebe und grade Fahrwerksbereich (Vorderachse) kommen.

Bei den Kosten die da zusammen kommen, brauchst du dir auf Dauer um das Thema Wertsteigerung keine großen Gedanken mehr machen.

Die 107er sind die günstige Alternative zur Pagode und schon bei Pagoden stagnieren die Preise, ich denke da wird nicht mehr all zu viel Wertsteigerung kommen, vor allem wenn man das Auto benutzt, damit fährt, und damit auch Betriebskosten verursacht...

Ich würde aber dazu raten, das Auto von einem Oldtimersachverständigen prüfen zu lassen und nicht nur von einem TÜV/Dekra Prüfer im Rahmen einer HU Ähnlichen Untersuchung zum Thema augenscheinlicher Allgemeinzustand / Verkehrssicherheit.

107er sind oft ziemlich zusammengevichste Mülldosen auf dem Markt, auch bei Händlern, die alle nett angestrichen sind, paar nette Sitzbezüge drauf haben, etc. aber in der Basis eigentlich nur Bruch und Dallas sind und bei genauer Untersuchung mehr aus Spachtel als aus Blech bestehen...

Hallo, bei einer H- Prüfung, welche ca. Eine Stunde dauert, dürften da alle Schäden erkannt und vor allem behoben sein.

Zitat Vorredner:::Aber, es kann bei über 200.000km auch schonmal zu ner Reparatur an Motor, Getriebe, Lenkgetriebe und grade Fahrwerksbereich (Vorderachse) kommen.

Bei den Kosten die da zusammen kommen, brauchst du dir auf Dauer um das Thema Wertsteigerung keine großen Gedanken mehr

Um Schäden geht es m.E. nicht.

Es geht um die Basis, und die interessiert beim H Gutachten nicht.

Da wird nach der Technik geguckt, nach der Optik, aber ob unter der Farbe gesundes Blech oder nur Spachtel ist, ist dem Prüfer egal. Das kann man beim 107er oft ohne Lackschichtmessgerät gar nicht sehen, und ohne Lackschichtdickenmessung würde ich so ein Auto nie kaufen.

Ob der Unterboden dann wirklich einwandfrei ist, oder nur Bauernblind auf Rost gesprüht wurde, auch dass interessiert den H Prüfer weniger, ebenso ist das für Laien nicht ersichtlich.

Ob das Holz top ist, oder da Decefix Klebefolie drauf ist, auch dass siehst du auf den ersten Blick nicht. Eben so wenig, wie der Zustand vom Amaturenbrett ist, da gibts so nette Plastikhauben zum Aufkleben, wenn einer das nicht weis, dann siehst du das nicht.

Auch wird beim H Gutachten das Auto nicht gefahren, den Zustand vor allem von den Kupplungen in der Automatik interessiert den Prüfer nicht und wenn er nicht direkt auf das Thema Lenkspiel achtet (Dauerthema beim R107) dann fällt ihm n ausgeschlagenes Lenkgetriebe auch bei der Prüfung der Fahrwerksteile nicht auf.

Ebenso verschlissene Bremsmomentabstützungen, die sehen auf der Prüfbühne gut aus, das kriegst du nur im Fahrbetrieb mit, wenn die Achse poltert. Der Prüfer fährt damit aber selten mehr wie 30m durch die Prüfstraße.

Ebenso der typische Tropfen Öl am Motor, der in der Regel toleriert wird, ein genauerer Blick wo der her kommt und was das heist, dass erfährt man beim H Gutachten in der Regel nicht. Ist das Schwitzöl vom Motor, ist dass in der Regel unkritisch, ist das rotes Automatikgetriebeöl was vorne aus dem Getriebe läuft, wirds bald teuer...

Beim R129 sind diese Themen unkritisch, aber beim R107 ist dass von entscheidender Wichtigkeit...

Sehr wohl wird das Auto gefahren und der Unterboden wird auch auf Herz und NIEREN geprüft. So war es jedenfalls bei meinen.

Bei uns fährt der Prüfer damit genau einmal durch die Prüfstraße, und die hat hier vieleicht wenn es hoch kommt 15m...

Beim Unterboden schaut er, dass der nicht durchgerostet ist, aber der guckt nicht was da drunter ist, und unter dem was drunter ist vieleicht noch drunter ist.

Hallo Carlson, Du hast eine Priv. Mail!!!

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