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Sind Reifentests skalierbar?

Themenstarteram 8. Febuar 2018 um 21:25

Da neue Reifen für unser großes Fahrzeug suche, frage ich mich ob die Tests von kleineren Größen skalierbare sind. Benötigt werden Sommerreifen 275/45R20V und leider scheint es dazu keine aktuellen Tests zu geben.

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119 Antworten

Wenn mann sich die Tests anschaut, dann nicht aber ich würde nicht viel Wert auf Tests geben. Es ist wie mit Diätprodukten. Produkt X hat 200kcal und Produkt Y 190kcal. Natürlich bekommt Y die Bewertung sehr gut und X ausreichend aber ist es wirklich der Rede wert.

Mit Reifen ist es so ähnlich. Wenn du Normalfahrer bist, dann kannst du dir Mittelklassereifen kaufen und wirst glücklich.

Themenstarteram 8. Febuar 2018 um 21:41

Da die Reifen meine einzige Verbindung zu Straße sind, möchte ich einen möglich kurzen Bremsweg haben. Jedoch sollten die Reifen wieder 50.000km halten wenn möglich.

Konkret geht es um den "Hankook Ventus S1 evo² SUV", dieser hat in den Test gut abgeschnitten und ist nicht überborden teuer wie der Michelin den ich bisher hatte.

Wie kann denn hier über Laufleistungen gesprochen werden, wenn weder Fahr- noch Streckenprofil, Fahrzeug oder Motorleistung bekannt sind?

Themenstarteram 8. Febuar 2018 um 21:54

2967 cm³ Turbodiesel, 180 Kilowatt, 550Newtonmeter Drehmoment, Leergewicht 2600kg, ungefähr 30% innerstädtisch und der Rest ist Autobahn und wenig Landstraße.

Kauf dir einen markenreifen eines namhaften Herstellers und dann ist gut. Bremsweg hin und her. Alle test werden mit neuen Reifen gemacht. Viele Reifen (meine persönliche Erfahrung) auch wenn es ein günstiger hersteller ist sind gute Reifen solange das Profil noch neu ist. Reifen machen sich erst bemerkbar wenn ein paar Millimeter abgefahren sind oder ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

Da sind die namhaften hersteller immer noch ohne nennenswerte Nachteile. Die halten auch wenn die Reifen wenige Millimeter noch profil haben oder paar Jahre alt sind noch gut.

Von daher... Lass dich nicht von irgendwelchen Tests verwirren. Mal ist ein Reifen auf trockener Fahrbahn und vollbremsung besser dann wiederum der andere bei Nässe. Und nach paar Millimeter sieht das wieder ganz anders aus.

Aber wie ein Vorredner schon sagte... Für ein Otto normal Verbraucher reicht ein Mittelklasse Reifen vollkommen aus, ausser du hast ständig gefahrensituationen wo du immer ne vollbremsung machen musst aber wenn das bei dir so sein sollte dann solltest du dein fahrprofil mal bedenken.

Nicht persönlich nehmen. Ist nur ne Empfehlung.

Weshalb sollte die Gesundheit und Sicherheitsbedürfnis eines „Otto-Normal-Verbrauchers“ bereits mit einem Mittelklasse-Reifen abgedeckt werden können?

Für welchen Personenkreis sind denn dann die Premium-Gummis?

Für naive menschen

Themenstarteram 8. Febuar 2018 um 22:32

Es sollte keine Grundsatzdiskussion vom Zaun gebrochen werden, aber wieso ist man naiv, wenn man sich Reifen von Michelin oder Continental kauft?

Zitat:

@cic55 schrieb am 8. Februar 2018 um 21:55:42 Uhr:

Kauf dir einen markenreifen eines namhaften Herstellers und dann ist gut. Bremsweg hin und her. Alle test werden mit neuen Reifen gemacht. Viele Reifen (meine persönliche Erfahrung) auch wenn es ein günstiger hersteller ist sind gute Reifen solange das Profil noch neu ist. Reifen machen sich erst bemerkbar wenn ein paar Millimeter abgefahren sind oder ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

Da sind die namhaften hersteller immer noch ohne nennenswerte Nachteile. Die halten auch wenn die Reifen wenige Millimeter noch profil haben oder paar Jahre alt sind noch gut.

Von daher... Lass dich nicht von irgendwelchen Tests verwirren. Mal ist ein Reifen auf trockener Fahrbahn und vollbremsung besser dann wiederum der andere bei Nässe. Und nach paar Millimeter sieht das wieder ganz anders aus.

Aber wie ein Vorredner schon sagte... Für ein Otto normal Verbraucher reicht ein Mittelklasse Reifen vollkommen aus, ausser du hast ständig gefahrensituationen wo du immer ne vollbremsung machen musst aber wenn das bei dir so sein sollte dann solltest du dein fahrprofil mal bedenken.

Nicht persönlich nehmen. Ist nur ne Empfehlung.

Hi,

diesbezüglich habe ich genau andere Erfahrungen gemacht! Das Forum ist voll davon! Testsieger lassen ganz schnell nach, während sog. Billigreifen auf Dauer gar nicht so schlecht dastehen. Tatsächlich lassen sich Verschleißangaben nur dann bewerten, wenn jemand bei gleichem Anforderungsprofil und Fahrzeug mal verschiedene Typen gefahren hat Selbst dann muss man Spreu vom Weizen trennen. Sog. Premiumreifen haben mich sehr enttäuscht. Als ich meinen Orlando mit Chinareifen gekauft hatte, war ich zunächst sehr vorsichtig. Habe mich langsam an die Grenzen heran getastet. Und war positiv überrascht. Wollte die eigentlich sofort runter schmeißen. Ich bin mittlerweile fast Nexen-Fan. Gilt nicht als Premium. Ist aber mehr als preiswert. Und ich habe den direkten Vergleich. Teure Michelin, Hankook und Bridgestone. Nexen ist auf die Laufleistung betrachtet besser!

Zitat:

@Eifelswob schrieb am 8. Februar 2018 um 22:34:10 Uhr:

Zitat:

@cic55 schrieb am 8. Februar 2018 um 21:55:42 Uhr:

Kauf dir einen markenreifen eines namhaften Herstellers und dann ist gut. Bremsweg hin und her.

(Anmerkung Lbn: unglaubliche Aussage!)

Alle test werden mit neuen Reifen gemacht. Viele Reifen (meine persönliche Erfahrung) auch wenn es ein günstiger hersteller ist sind gute Reifen solange das Profil noch neu ist. Reifen machen sich erst bemerkbar wenn ein paar Millimeter abgefahren sind oder ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

Da sind die namhaften hersteller immer noch ohne nennenswerte Nachteile. Die halten auch wenn die Reifen wenige Millimeter noch profil haben oder paar Jahre alt sind noch gut.

Von daher... Lass dich nicht von irgendwelchen Tests verwirren. Mal ist ein Reifen auf trockener Fahrbahn und vollbremsung besser dann wiederum der andere bei Nässe. Und nach paar Millimeter sieht das wieder ganz anders aus.

Aber wie ein Vorredner schon sagte... Für ein Otto normal Verbraucher reicht ein Mittelklasse Reifen vollkommen aus, ausser du hast ständig gefahrensituationen wo du immer ne vollbremsung machen musst aber wenn das bei dir so sein sollte dann solltest du dein fahrprofil mal bedenken.

Nicht persönlich nehmen. Ist nur ne Empfehlung.

Hi,

diesbezüglich habe ich genau andere Erfahrungen gemacht! Das Forum ist voll davon! Testsieger lassen ganz schnell nach, während sog. Billigreifen auf Dauer gar nicht so schlecht dastehen.

(Anmerkung Lbn: unglaubliche Aussage!)

Tatsächlich lassen sich Verschleißangaben nur dann bewerten, wenn jemand bei gleichem Anforderungsprofil und Fahrzeug mal verschiedene Typen gefahren hat Selbst dann muss man Spreu vom Weizen trennen. Sog. Premiumreifen haben mich sehr enttäuscht. Als ich meinen Orlando mit Chinareifen gekauft hatte, war ich zunächst sehr vorsichtig. Habe mich langsam an die Grenzen heran getastet. Und war positiv überrascht. Wollte die eigentlich sofort runter schmeißen. Ich bin mittlerweile fast Nexen-Fan. Gilt nicht als Premium. Ist aber mehr als preiswert. Und ich habe den direkten Vergleich. Teure Michelin, Hankook und Bridgestone. Nexen ist auf die Laufleistung betrachtet besser!

Sehr geehrter Themenstarter:

Bitte nicht so viel auf das Gequassel hier im Forum geben und selbst soviel Info wie moeglich zusammentragen, dazu gehoeren n a t u e r l i c h auch so viele unterschiedliche Reifentests wie moeglich. Und wenn in der engeren Wahl nicht die passende Groesse dabei ist wuerde i c h immer noch das Fabrikat mit den besten Naesse-, Aquaplaning und Bremseigenschaften waehlen, also nur den mit den besten Eigenschaften bzgl. der Sicherheit.

Und dazu gehoert nun mal nicht die Haltbarkeit, Geraeuschentwicklung und erst recht nicht der Preis.

Leider gelangt man zu dieser Erkenntnis erst, wenn man das "Glueck" hat, im Krankenhaus nach einem Unfall darueber nachzudenken. Und an eine evtl. vorhandene Familie sollte man vielleicht auch denken.

MfG

W. Labuhn

Themenstarteram 8. Febuar 2018 um 22:56

Insbesondere der letzte Beitrag hilft kein bisschen weiter.

Ich finde es immer interessant, dass manche Menschen der Meinung sind, der Normalfahrer (was auch immer das sein mag) könnte nicht jederzeit dazu gezwungen werden, eine Vollbremsung machen zu müssen. Und in einer solchen Situation kann der Reifen einen entscheidenden Unterschied machen.

 

Zur Skalierbarkeit der Tests: In gewissen Grenzen geht das schon. Insbesondere wenn ein Reifen in mehreren Tests und in unterschiedlichen Größen immer im vorderen Feld landet, dann ist das schon ein Indiz für eine ganz ordentliche Konstruktion.

Wie die Tests unterschiedlicher Reifenformate des gleichen Reifenmodells zeigen, können die Unterschiede recht gross sein. Deshalb nutzt einem ein Reifentest eines anderen Formats recht wenig, um einen wirklich sehr guten Reifen zu finden.

Andererseits wird ein absoluter Versager in einem anderen Format auch nicht gut. Man kann also absolut ungeeignete ausscheiden.

Man kann nur annehmen, dass ein sehr guter Reifen in einem anderen Format zumindest Mittelmass ist. Möglicherweise zahlt man dann aber für Mittelmass zu viel.

In einigen wenigen Tests werden die Reifen voll abgerieben und über die ganze Lebensdauer beurteilt. Solche Test sagen viel mehr aus, da die Unterschiede am Ende der Lebensdauer grösser sind als zu Beginn.

Ich gehe hier davon aus, dass solche Test für Winterreifen eher übertragbar sind, da die über die ganze Lebensdauer guten Winterreifen auch anders aufgebaut sind und das über alle Reifenformate.

Ich bitte euch. Ich habe auch sehr günstige reifen (Nankang in der Dimension 265/30/20) gefahren auf einem 2012 Audi a5 3.0tdi mit 245 PS und mit Chip 300ps. Der Reifen war einfach nur fabelhaft. Jetzt fahre ich conti Sport contact 3 und spüre überhaupt kein Unterschied zum Nankang. Mag der vielleicht in einem test gegenüber dem conti vielleicht 5 Meter weniger Bremsweg haben von 100 auf Null aber bitte wie oft im Leben rettet man ein Leben oder das eigene weil man von 100 auf 0 zum stillstand kommen muss?

Meistens ist so eine Gefahren Position doch nur ein heftige vollbremsung wo man eine lenkbewegung machen muss um einen Unfall auszuweichen. Oder wenn man unglücklicherweise einen Unfall baut trotz vollbremsung baut man den Unfall so oder so und rettet diesen nicht dadurch weil der eine Reifen 5 Meter weniger Bremsweg hat. Da knallt man halt bei dem Unfall halt mit etwas weniger Wucht auf ein anderes Fahrzeug oder etwas anderen.

Ich möchte den Menschen sehen der von 100metern eine gefahrensituation bei 100kmh kommen sieht und direkt dabei eine vollbremsung einleitet weil man ja rechnerisch davon ausgeht das man in 100metern zum stillstand kommt und den Unfall verhindert.

Zur Info.

Bei 100 km/h dauert es bis zum Stillstand

Exemplarisch ist die Berechnung des Bremsweges, wenn Sie mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h auf der Autobahn oder auf einer Landstraße fahren. Er beträgt 100 m. Weiterhin sollten Sie wissen, dass sich der Bremsweg bei der Verdopplung der Geschwindigkeit vervierfacht. Dies bedeutet, dass der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h 400 m beträgt. Die Berechnungsgrundlage ist recht einfach zu verstehen.

 

Was ich sagen möchte. Die meisten Unfälle passieren weil sie spontan kommen und nicht weil man jetzt einen "besseren" Reifen auf dem Auto fährt.

Wie ich auch vorher schon gesagt habe. Es gibt Reifen günstiger hersteller die anfangen nach paar Jahren Gebrauch so hart zu werden das man denkt bei Nässe auf einmal auf Glatteis zu Bremsen. Das haben halt die Premium hersteller wie conti Michelin und Co halt einfach besser drauf aber wie auch meine eigene Erfahrung war muss ein nankang in meinem beispiel kein schlechter Reifen sein.

Aber jetzt steinigt mich ruhig jetzt. ..

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