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Sind Airoh Crosshelme wirklich so unsicher? Könnt ihr mir einen Crosshelm empfehlen?

Themenstarteram 25. Januar 2016 um 20:25

Hallo liebe Motor Talk Community,

da nach einiger Zeit mal wieder ein neuer Crosshelm für mich ansteht und ich mal einen anderen Hersteller ausprobieren möchte und im Netz noch nicht fündig geworden bin wollte ich euch gerne um Rat bitten. Im Moment habe ich einen LS2 MX456, der auch ziemlich gut sitzt, jedoch empfinde ich die Bedienelemente der Wangenpolsterpumpen als etwas störend, da ich diese leicht mit dem Mund berühre. Mein Problem besteht darin, dass ich eine, für die meisten Helme, eher ungünstige Kopfform habe (lang/oval). Ich habe schon viele Helme verschiedener Hersteller ausprobiert, bislang scheinen mir nur LS2 Helme zu passen. Ich habe mich im Internet deshalb mal etwas umgesehen und es fielen die Namen der Marken Fly Racing und Airoh, die Helme sollen angeblich gut bei einer langen/ovalen Kopfform passen. Ich konnte leider noch keine Fly Racing, oder Airoh Helme austesten, weil ich in meiner Umgebung keinen Händler habe, der diese Marken vertreibt. Während meiner Suche im Internet bin ich auf zwei Foren gestoßen, in denen die Sicherheit von Airoh Crosshelmen diskutiert wurde. Einer der Diskussionsteilnehmer hat zwei Bilder hochgeladen, auf denen ein Airoh Stelt zu sehen war, dessen Kinnteil komplett zerbrochen war. Die Splitter des Kinnbügels sollen dem Träger des Helms angeblich die Halsschlagader verletzt haben und das alles bei einem Sturz mit niedriger Geschwindigkeit. Was meint ihr, sind Airoh Helme Sicher? Könnt ihr mir Helm Hersteller für meine Kopfform empfehlen? Vielen Dank schon mal, dass ihr euch Zeit zum durchlesen und helfen nehmt. :)

Beste Antwort im Thema

Wer schlechte Erfahrungen bezüglich der Sicherheit eines Helms gemacht hat, hat häufig danach ein Problem selbstständig in Foren darüber zu berichten.

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Wer schlechte Erfahrungen bezüglich der Sicherheit eines Helms gemacht hat, hat häufig danach ein Problem selbstständig in Foren darüber zu berichten.

Tja, hier ist meines Wissens keiner der Besitzer eines Testlabors. Wir müssen uns alle auf die entsprechenden Prüfzeichen verlassen.

Aber wenn kaputt, - dann kaputt!

Zitat:

@Schraeglagenbandit schrieb am 25. Januar 2016 um 20:25:30 Uhr:

Was meint ihr, sind Airoh Helme Sicher?

Könnt ihr mir Helm Hersteller für meine Kopfform empfehlen? :)

Seit 6-7 Jahren Hauptsächlich mit einem Airoh J107 unterwegs, (Lüftung ist etwas mau) 2 Einschläge :D

bin grundsätzlich zufrieden damit .

Ich schaue auch gerade nach einem Enduro-/Crosshelm. Die Marke wäre mir egal und 200 Euro gebe ich nicht aus.

Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass ein Crosshelm, der die einschlägigen Prüfnormen erfüllt, am Kinnstück beim Aufprall Splitter erzeugt, die in der Lage sind, die Schlagader aufzuschlitzen. Dass das Kinnstück zerbricht (und das an Stelle des Unterkiefers) ist nachvollziehbar, es muss die kinetische Energie auffangen.

Wenn es dann aber zersplittert und scharfkantige Teile erzeugt, ist der Helm untauglich und darf die ECE Norm nicht erfüllen.

Aber ich würde den thread gerne um die Frage ergänzen, welcher Enduro-/Crosshelm ist gut und preiswert ? Ich würde einen solchen mit Visier statt Brille bevorzugen.

http://www.motorradonline.de/.../374677?seite=11

Da kommt von den Markenhelmen eigentlich nur der UVEX Enduro in Frage.

Ausser ab 150 auf der Autobahn, kann der alles gut und kostet als einziger unter 200 Euro.

Der Test ist 5 jahre alt.

Ich habe irgendwo gelesen, Uvex sei pleite...

Die beiden Großen, Polo und Louis jedenfalls führen keine Uvex - Helme mehr. Nur noch Visier - Restposten.

Bin auch nicht so überzeugt von UVEX. Keine besondere Qualität. Da sind neuere auf dem Markt. O'Neil z.B.

Hast recht! Schade...dafür gibt es den Enduro für 150 Euro im Netz.

Das Problem mit nicht mehr aktuellen Helmen ist die Ersatzteilversorgung mit Visieren.

Wenn der überhaupt eins hat. Brille will ich nicht.

Der würde mir gefallen:

http://www.ebay.de/.../301788387946?...

Nur Doppel-D-Verschluss ist scheiße. Aber das kann man evtl umbauen.

Was ist der praktische Vorteil von so ner crossmütze? Nur die Sonnenblende?

Nein, Uvex ist nicht pleite. Die stellen nur aus irgend einem Grund keine

Motorradhelme mehr her. Dafür haben die Reithelme ins Programm

genommen. :confused: Bei Fahrradhelmen sind die sogar Marktführer.

Zitat:

Was ist der praktische Vorteil von so ner crossmütze? Nur die Sonnenblende?

Auch.

Ich denke, man hat mehr Platz vor der Nase und vor dem Mund. Wenn es offroad ein wenig anstrengender wird, ist das sicher ein Vorteil. Und ich finde, zu einer richtigen Enduro gehört der passende steife Hut. Ich habe mehrere Helme. Für den Sommer, für Kälte...

Der weiße O'Neil würde gut zu meiner Africa Twin passen.

 

Mir fehlt aber auch jegliche Erfahrung mit einem Crosshelm. Mit ein Grund für meine Frage, was man da empfehlen kann.

Auf den offroad-Passagen letztes Jahr, häufig im Stehen gefahren, hatte ich immer das Visier offen, sonst bekomme ich Platznot. Auf der Autobahn soll so ein Helm aber richtig schlecht sein. (Winddruck, Geräusche) Aber meine Queen hat auf der Bahn nichts verloren.

Bild0035

Zitat:

@WeWa2 schrieb am 31. Januar 2016 um 15:27:38 Uhr:

Nein, Uvex ist nicht pleite. Die stellen nur aus irgend einem Grund keine

Motorradhelme mehr her. Dafür haben die Reithelme ins Programm

genommen. :confused: Bei Fahrradhelmen sind die sogar Marktführer.

Das habe ich gesehen. Aber die Motorradhelme sind aus dem Programm verschwunden. Und ob da einer nach dem Niedergang den Namen gekauft hat, wie bei Kreidler, weiß man nicht. Ist auch egal. Einen Helm von einer Firma zu kaufen, die keine mehr herstellt, ist imho keine gute Idee. Die letzten UVEX wurden auch billig verramscht. Ich habe vor ein paar Jahren einen für 39 Euro gekauft

Und mangels Passform zurück geschickt.

Komme gerade von einer Sitzung und hatte den Louis Katalog dabei. Ich hab versucht, mich dem Thema zu nähern. Enduro-Helme gibt es ab 69 Euro, aber wir wissen ja, wie das so ist mit den Helmen. Nichts geht über eine perfekte Passform. Deshalb ist es schwierig, anderen irgendetwas zu empfehlen.

Wichtig finde ich, dass der Schirm abnehmbar ist, damit eben doch auch mal eine Autobahnetappe drin ist. Aber vielleicht erklärt mir mal ein erfahrener Endurist, warum man dieses große Kinn benötigt. Wenn ich mir dazu noch die gepolsterte Querstrebe des Lenkers bei vielen Enduros ansehe, komme ich auf den Gedanken, dass da ein Zusammenhang besteht. Also bei einem harten Ritt schützt mich beides vor Kinn-Lenker-Berührungen.

Irgendwie komme ich aber zu dem Schluss, dass ein normaler Integralhelm für meine Zwecke und meine Fahrerei - auch auf einer Enduro - ausreichend ist.

Enduro-fahren ist Hochleistungssport. Manchmal hast Du eine Pulsfrequenz von 150...

Da ich es nicht "seriös" betreibe, reicht mir der Jethelm. Der ist nachher nass geschwitzt.

Mopped aufheben, schieben, wieder ankicken, über einen dicken Stein wuchten...

Da braucht man Luft, die Lungen brennen.

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