Simmerring Kurbelwelle/ Zahnriemen
Hallo, ab wann würdet ihr von mehr als schwitzen eines Simmerrings sprechen?
Mein V70 I BJ. 1997 mit knapp 349000 km Schwitz an der genannten Stelle.
Hatte ja bereits in der Vergangenheit berichtet.
Hatte in Zeitabständen immer mal wieder unter das Auto geschaut.
Gefunden hatte ich eine leichte Benetzung der Antriebswellenmanschette und eventuell mal einen hängenden Tropfen.
Fahrzeug eigentlich nur im Kursbetrieb.
ÖL Verbrauch/ Verlust in den letzten 3000 km knapp 0,75l-1l.
Zahnriemen ist trocken, hatte ich auch immer mal wieder nachgesehen.
Wechsel Zahnriemen und Anbauteile erst in knapp 60000 km fällig.
Beste Antwort im Thema
TÜV TÜV hurra.
Bis auf den linken Querlenker hat der TÜV nix bemängelt.
Flecken hinterlässt der Wagen noch nicht.
Gemeint ist der Kurbelwellensimmerring Zahnriemenseitig.
Simmerringe der Nockenwellen sind vor 45000 neu gemacht worden als der Kopf runter war.
Also behalte ich es weiter im Auge.
Beim nächsten Ölwechsel im Frühjahr kommt das wieder LM öldicht mit rein.
Danke euch für die Antworten.
34 Antworten
Hallo, der Verdacht der Ölablassschraube verdichtet sich.
Am Mittwoch Ölwechsel mit neuem Aludichtring eingebaut.
Nach einem Tag hängt dort ein Tropfen.
Wie kann ich das ganze dicht bekommen?
Gummidichtring?
Kupfer?
Wenn jemand eine idee hat, bin ich für Vorschläge offen.
Die Frage ist, wieso ist es nicht dicht? Bei allen anderen bekommt man es dort ja auch dicht. Ob mit Kupferring oder Aluminium. Kurbelwellengehäuseenglüftung ist frei?
Schraube wurde mit entsprechenden NM angezogen? Gewinde ist ok?
Schraube schon getauscht?
Oha, lag ich tatsächlich mal richtig? 😁
Ich kann ja mal aus meinen Erfahrungen berichten: Ablassschraube wurde zwei mal ersetzt, einmal namhafter Zubehörteillieferant (Ich glaube Febi) und einmal Hausmarke Skandix. Dichtscheibe ersetzte ich jedes mal, ich glaube aus Alu. Kupfer habe ich noch nie dafür gesehen. Schraube wird mit Drehmoment festgezogen, hab auch schon versucht sie nachzuziehen. Das Gewinde scheint in Ordnung zu sein, sieht intakt aus und die Schraube lässt sich einwandfrei schrauben. Trotzdem immer undicht.
Bei dem einen TÜV hatte ich Glück das sich der Ingenieur immer schön unter der Ölwanne durchgebückt hat, wäre er etwas höher gekommen hätte er Öl im Haar gehabt 😁 Obwohl da ein fetter Tropfen hing, hat er es nicht bemerkt und auch nicht aufgeschrieben. Obwohl ich die ganze Zeit nervös da hin gestarrt habe.
Eine neue Ölwanne deswegen einzubauen finde ich zu viel Aufwand, jetzt kommt halt immer etwas Dirko HT auf die Dichtscheibe, geht auch. Und seitdem ist nicht mehr die gesamte Unterseite meines Motors versifft.
Kurbelgehäuseentlüftung wäre tatsächlich eine Möglichkeit, habe den Handschuhtest™ neulich erst wieder gemacht. Bei mir war er aber nicht wirklich aufgepustet, ich weiß nicht wo die Grenze zu "sollte gemacht werden" liegt. Er hat etwas reingepustet, aber aufgeblasen war er nicht.
@Timo36 Hast du die Kurbelgehäusentlüftung schon mal gemacht? Handschuhtest durchgeführt? Sonst werde ich meine wohl doch mal machen müssen, klingt nämlich plausibel die Erklärung. Wobei er dann meist auch oder besser gesagt erst an anderer Stelle Leck schlägt. Bemerkt habe ich (noch) nichts. Und das in 5 Jahren
Guten morgen, KWE ist neu und frei.
Liegt nicht daran. Handschuhtest demnach auch in ordnung.
Welches Drehmoment kommt denn drauf?
Neue Schraube ist dann auch noch eine Möglichkeit.
Dirko HT von außen?
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Ich habe eine Stahlbus Ölablassschraube mit Ventil drauf. Seitdem ist Ruhe und der Ölwechsel geht ohne dreckige Finger oder Handschuhe.
http://www.stahlbus.com/products/de/oelablassventile/index.php
Guten morgen,
so da ich frühaufsteher bin, habe ich erst mal die Schraube nachgezogen.
War aber bei knapp 35Nm.
als ich dann unter dem Auto lag, war auf der rechtes Seite wieder einige Öltrompfen.
Ich bin immer noch auf der Suche nach der Ursacher.
Der Simmerring Zahnriemenseitig wurde vor knapp 2000km im Zuge des Zahnriemens (alles komplett) erneuert.
Im Zahnriemenkasten ist alle trocken. Zahnriemen zeigt keine Ölspuren oder ähnliches.
Keilrippenriemen ist auch ohne ÖLbeschlag.
Ölfeucht ist allerdings der Bereich außen rund um das Kurbelwellenrad.
Wo kommt das Öl her?
Ich habe nun mehrmals alles sauber gemacht und finde den Grund nicht.
Was kann mir das verursachen.
Laut Werkstatt soll in diesem Bereich ein weiterer Simmerring der Kurbelwelle sein.
Ölpumpe? Die ist doch auf der Kurbelwelle rund um den Zahnriemen.
Beim Wechsel war dort aber nichts auffälliges.
Was hat noch eine Ölfüllung und kann undicht werden?
Ich verzweifel.
Wenn jemand noch eine Idee hat, biiiitte.
Kurbelwellensimmering. Gerne genommen für Ölverlust. Der wird gerne mal spröde und leckt dadurch.
Ich habe schon gehört, das Lecwec sehr gut helfen soll um die Gummis wieder geschmeidiger zu machen (Weichmacher und so). @Profiamateur
Das kann helfen. Ggf. erstmal für 40 euro ausprobieren anstatt den Simmering für viel Geld wechseln zu lassen.
Zur Ölablassschraube: ist die Anlagefläche plan? Oder hängt da vielleicht was zwischen oder ähnliches?
Hallo, der Simmerring ist neu. Ersatzteile von albert.
Hinter dem KW Rad war es laut Werkstatt auch recht trocken.
war vermutlich also noch nicht undicht oder spröde.
Habe ich aber dennoch tauschen lassen, da ich angenommen hatte das es die Ursache ist.
Wenn dort der Ölverlust sein würde, wäre dann nicht der Zahnriemenkasten recht Ölig? oder der Zahnriemen?
Es sieht so aus, als ob das Öl von woanders kommt aber in der Nähe des Zahnrimens.
Ich würde auf deine Ölwannendichtung tippen.
Bei mir ist er auch leicht Ölfeucht unterhalb der Ölpumpe. Ich habe bis jetzt auch noch nicht heraus bekommen, wo das herkommt.
Hallo, da hatte ich auch schon dran gedacht.
Wobei mein Verdacht nach einigen Bildern der Ölpumpe eher in diese Richtung tendiert.
Die Pumpe läuft gut. Wenn der Motor warm ist und den Öleinfülldeckel auf macht sieht man es gut.
Kann die Pumpe für sich undicht werden oder eher nur die Dichtungen?
Werde nächste woche mal Rad und Schale abnehmen und mir den Bereich nach Säuberung im laufenden Betrieb ansehen.
Die Pumpe selber hat eine Flachdichtung fürs Gehäuse, einen O-Ring und in der Mitte den Wellendichtring für die Kurbelwelle. Der Dichtsatz für die Pumpe kostet, mit Kurbelwellensimmering, unglaubliche 22 Euro. Original natürlich. Hätte man vielleicht mit machen sollen... Ich hoffe FT Albert hat dir original verkauft, gibt mit Nachbau hin und wieder Probleme. Mal ganz blöd gesagt: Du hast es doch in der Werkstatt machen lassen, oder? Hinfahren und sagen es ist immer noch undicht, hast ja Gewährleistung. Mal sehen was die sagen. Manchmal gibt es Probleme mit neuen Dichtringen auf alten Wellen, weil diese schon eingelaufen sind. Da muss aber die Werkstatt entscheiden ob es zu starke Einlaufspuren gibt. Oder den Ring etwas versetzt einbauen. Braucht man bei dem egtl. auch das Spezialwerkzeug zum eintreiben? Nicht das er verkantet wurde und schon beim Einbau defekt war.
Aber bitte: Pfoten weg von LecWec! Das kann man verwenden wenn man die Jahre bis zur Presse an einer Hand abzählen kann. Eine defekte Dichtung wird ersetzt, statt alle anderen Dichtungen damit zu ruinieren!
Was mir noch einfallen würde, Ölfilter, Druckschalter und Niveau-Sensor, falls vorhanden. Ich weiß die sitzen vorne, aber Öl sucht sich seinen weg. Da alles sauber?
Ist das Öl tatsächlich Motoröl? Nicht leicht rot? Mal mit einem Taschentuch aufsaugen, altes Servoöl sieht natürlich auch nur noch braun aus. Wechseln schadet auch nicht, dann würde mans aber gut erkennen. Das Servoöl könnte sich durchaus seinen weg suchen, unbemerkt hinten am Block runterlaufen, an der LiMa vorbei in Richtung Riementrieb.
Sonst mal überlegen wo es herkommen könnte Zahnriemenseitig:
Nochwellenwellendichtring, Ventildeckeldichtung, Zylinderkopfdichtung, Ölwanne, Wellendichtring Kurbelwelle, Gehäuse Ölpumpe. So viel gibt es also gar nicht.
Sonst bleibt wohl nur, Auto auf Bühne oder aufbocken, Rad ab, alles säubern, Motor laufen lassen bis es raus kommt. Scheint ja wirklich nur zu sein wenn er läuft. Aber dann sieht man wo. Zahnriemenabdeckung und alles natürlich dafür ab was im weg ist.
Hallo und danke für die Rückmeldung.
Also alle Teile von FT Albert.
Wellendichtring Kurbelwelle kam neu.
Hinter dem Zahnriemenrad war wenig öl.
Die Ölpumpe wurde nicht abgenommen und neu gedichtet.
Werkstatt hat momentan geschlossen. Werde aber noch mal ansprechen.
Denke aber nicht, das aus Kulanz die Ölpumpe abgedichtet wird, wenn es nicht Bestandteil des Auftrags war.
Ölwanne kann natürlich auch sein.
Werde nächste Woche mal alles sauber machen und bei laufenden Motor schauen.
Ölfilter und Druckschalter sehen sauber aus. kein Nivo.
Oder die Ölwannendichtung einfach mal tauschen. Die kostet keine 10 Euro. Aber es ist aufwändig. Wenn das Öl "sauber" aufgefangen wird kann man es bestimmt gleich wieder einfüllen. Dafür hättest du die Ölwanne ausgeschlossen und, wenn es das Problem behebt, weniger Aufwand als mit der weiteren Suche.
Ölablassschraube kann man jetzt großzügig außen mit Dirko HT abdichten, und beim nächsten mal eine neue Schraube für 2€.
Oder Schräubchen raus, etwas(!) Dirko auf die untere Dichtfläche der Schraube, neue Dichtscheibe, etwas Dirko auf diese und wieder rein. So mach ich es.
Nochmal zum Thema Lecwec. Ich wurde ja markiert.
Bei mir ist das Problem das der Motor nicht konkret an einer Stelle massiv undicht ist, sondern an vielen stärker schwitzt. Mein Zahnriemen ist letztes Jahr erst neugekommen( damals noch recht teuer in der Werkstatt), ohne Verweis auf die Undichtigkeit. Sollte sich das verschlimmern muss das ganze natürlich behoben
werden. Auch der Simmering getriebeseitig ist nicht ganz dicht. Beim in vermutlich näheren Zeit (zurzeit 275000km) anstehenden Kupplungswechsel würde das selbstverständlich auch gemacht werden.
Aber bisher sind meine Erfahrungen sehr gut, bei rissigen Dichtungen wirkt das ganze nicht, oder verschlimmert alles sogar. Ich möchte keine Empfehlung dafür aussprechen, weil es natürlich nicht die fachlich korrekte Lösung und immer ein Risiko ist. Mein Motor ist aber wieder absolut dicht. An der vorher leicht schwitzenden Ventildeckeldichtung ist beispielsweise nichts mehr zu sehen. Auch die Kurbelwellensimmeringe sind trocken.
Bin zurzeit im Gebirge und seit Ölwechsel 2500km gefahren. Das Auto ist komplett vollgeladen und muss bei Steigungen natürlich auch mal mehr belastet werden als in der norddeutschen Tiefebene. Ich habe keinen sichtbaren Ölverbrauch mehr.(Vorher zwar auch nur minimal, aber jetzt garnichts nichts mehr)
Langfristig muss ich wahrscheinlich investieren und vor allem beobachten.
Aber im Moment bin ich absolut begeistert.
Zitat:
@Benjo96 schrieb am 11. Juli 2020 um 14:38:48 Uhr:
Oder die Ölwannendichtung einfach mal tauschen. Die kostet keine 10 Euro. Aber es ist aufwändig. Wenn das Öl "sauber" aufgefangen wird kann man es bestimmt gleich wieder einfüllen. Dafür hättest du die Ölwanne ausgeschlossen und, wenn es das Problem behebt, weniger Aufwand als mit der weiteren Suche.Ölablassschraube kann man jetzt großzügig außen mit Dirko HT abdichten, und beim nächsten mal eine neue Schraube für 2€.
Oder Schräubchen raus, etwas(!) Dirko auf die untere Dichtfläche der Schraube, neue Dichtscheibe, etwas Dirko auf diese und wieder rein. So mach ich es.
Hallo und danke.
Ist die Dichtung nicht geklebt?