Simmerring Kurbelwelle/ Zahnriemen
Hallo, ab wann würdet ihr von mehr als schwitzen eines Simmerrings sprechen?
Mein V70 I BJ. 1997 mit knapp 349000 km Schwitz an der genannten Stelle.
Hatte ja bereits in der Vergangenheit berichtet.
Hatte in Zeitabständen immer mal wieder unter das Auto geschaut.
Gefunden hatte ich eine leichte Benetzung der Antriebswellenmanschette und eventuell mal einen hängenden Tropfen.
Fahrzeug eigentlich nur im Kursbetrieb.
ÖL Verbrauch/ Verlust in den letzten 3000 km knapp 0,75l-1l.
Zahnriemen ist trocken, hatte ich auch immer mal wieder nachgesehen.
Wechsel Zahnriemen und Anbauteile erst in knapp 60000 km fällig.
Beste Antwort im Thema
TÜV TÜV hurra.
Bis auf den linken Querlenker hat der TÜV nix bemängelt.
Flecken hinterlässt der Wagen noch nicht.
Gemeint ist der Kurbelwellensimmerring Zahnriemenseitig.
Simmerringe der Nockenwellen sind vor 45000 neu gemacht worden als der Kopf runter war.
Also behalte ich es weiter im Auge.
Beim nächsten Ölwechsel im Frühjahr kommt das wieder LM öldicht mit rein.
Danke euch für die Antworten.
34 Antworten
Ja, ist sie, hab nichts gesagt. 😁 Hab es mit der Dichtung für den Ölthermostat(?) verwechselt.
"Da unten" muss es ja nicht das gute 40€ Volvo-Zeug sein, da reicht auch ein Produkt von Elring oder Loctite.
Ich hab mir gerade nochmal die Explosionszeichnung angeschaut (https://www.volvopartswebstore.com/images/parts/volvo/fullsize/GR-74525.jpg), dort sieht es so aus als könnte man die Ölpumpe abnehmen wenn man den Zahnriemen abnimmt und die Kurbelwellenscheibe demontiert. Der Haynes bestätigt dies. So viel Aufwand wäre es also nicht die Ölpumpe abzudichten. Schlagschrauber und Gegenhalter sind aber empfehlenswert dafür. Also entweder schauen wo genau es her kommt, oder nach dem geringsten Aufwand gehen. Erst Ölwanne, wenn noch Öl da, Pumpe abdichten. Bei der Wanne kann man auch die Ölansaugleitung und alles andere in dem Bereich mal reinigen und neu abdichten. Nach 20+ Jahren nie verkehrt.
@ProfiAmateur interessant das du deine Erfahrungen teilst. LecWec wirbt damit das Gummi der Dichtungen aufzufrischen, aber die Zylinderkopfhauben-Dichtung ist eine Anaerobe Flüssigdichtung, nix mit Gummi. Also dürfte sie da ja nichts abdichten oder erneuern. Spricht also eher dafür das es alles dicht macht, egal was. Wohl auch Ölbohrungen, Hydrostößel etc. Deswegen bin ich kein Freund davon.
@Benjo96 Lecwec soll ja zumindest laut Herstellerversprechen nur ein Weichmacher sein. Die Zylinderkopfhaubendichtung besitzt wahrscheinlich auch Weichmacher und kann verhärten? Auch wenn es eine Flüssigdichtung ist, ist es doch eine Kunsttoffverbindung. Oder ist das falsch?
Hallo, ja das mit der Flüssigdichtung der Ölwanne hatte ich so auch im Kopf.
Ich werde erst mal bei gereinigten laufenden Motor schauen ob im Bereich der Ölpumpe etwas raussifft.
Wenn ich da nix finde, kann ich die Ölwanne immer noch abbauen.
Eigentlich sollte die ja nicht schon nach 23 Jahren undicht werden.
Hallo liebe Elchtreiber,
so, ich habe den Elch untenherum sauber mit Bremsenreiniger geflutet.
Alles Sauber gemacht und den Elch ca. 30-45 Minuten im Stand laufen gelassen.
Der Lüfter ist brav 2 mal angegangen. Dann noch mal 2 stunden stehen gelassen.
Nix! kein Tropfen zu sehen.
Natürlich wäre es besser, wenn der Wagen unter Last gefahren worden wäre.
Dann verteilt sich das ÖL nur leider. Werde ich aber noch mal austesten.
Kann ich eigendlich irgendwie sehen, ob die Zylinderkopfdichtung nach außen hin undicht sein könnte?
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So, ich finde nix. War heute mal so knapp 50km unterwegs.
Der gereinigte Bereich ist bisher noch nicht ölig.
Finde nix. Auto geht anfang August mal in eine Werkstatt.
Mal sehen was die finden.