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Seit 8 Monaten Probleme mit KME Diego 3 in Audi S4 - brauche Hilfe

Themenstarteram 14. August 2014 um 11:37

Hallo liebe Forenfreunde,

da ich langsam echt nicht mehr weiter weis und meine Geduld mit der Werkstatt am Ende ist wende ich mich jetzt mal vertrauensvoll hier ans Forum, wo ich schon oft Hilfe gefunden habe.

Kurz meine Leidensgeschichte:

Ich habe mir Ende letzten Jahres einen S4 B6 Bj 2003 mit 140000km gekauft, weil ein Bekannter von mir den selben schon seit Ewigkeiten ohne Probleme mit Autogas fährt und ich dementsprechend fest vorhatte ihn umrüsten zu lassen (Bekannter und Werkstatt sind in der Schweiz).

Gesagt, getan. In einer Werkstatt, die mir empfohlen worden war für ihre Erfahrung mit großen Motoren habe ich mir auf anraten des Chefs die KME Diego 3 für relativ günstig einbauen lassen. Die Aussage der Werkstatt war dann, dass ich mal so 1000km fahren soll und dann nochmal zum Nachstellen kommen soll. Wenn die MKL in der Zeit angeht soll ich mir keine Sorgen machen. Also bin ich los und nach ca 300km kam dann die MKL. Ich tapfer weiter gefahren und nach 1000km in die Werkstatt zurück, Auto ausgelesen, Gemisch zu fett, Anlage nachstellen lassen. Gleiche Aussage - 1000km fahren und dann zum Nachstellen. Das ging dann noch zwei mal so, also immer in unregelmäßigen Abständen MKL mit zu fett.

Dann hat die Werkstatt gesagt, dass sie die Düsen zu üppig dimensioniert haben und neue einbauen werden, die dann das immer wiederkehrende Problem beheben sollen. Gesagt - getan mit der Aussage, dass die neuen Düsen jetzt noch ordentlich eingestellt werden müssen, also wieder 1000km fahren und dann zum Einstellen kommen. Das war so im März. Da ist dann so nach 200km die MKL gekommen, aber nach 100km dann wieder weg gegangen und erst nach ca 500km . Ich also dann wieder hin, einstellen und justieren lassen mit der Aussage es sieht bombig aus, läuft wunderbar und alles in wirklich perfekt eingestellt. Leistungsmäßig war auch alles ok, er ist nie abgesoffen, lief auf Gas fast so wie auf Benzin mit bisschen mehr Verbrauch und das Umschalten hat man nicht gemerkt.

Also ich wieder los und heim gefahren. Dann am nächsten Tag wieder auf Arbeit gefahren und nach 110km ging die MKL wieder an. Ich hatte zufällig Laptop und OBD Adapter dabei und habs ausgelesen. Beide Bänke zu mager. Gingen bei mir natürlich die Alarmglocken an, ich bin zwar kein Mechaniker aber habe mir im Laufe der Jahre doch einiges an Wissen über das KFZ-Wesen angeeignet. Also sofort zum Umrüster und gesagt MKL an, zu mager, mach was!

Also nochmal in meinem Beisein ne Stunde lang jede Düse einzeln kalibriert und was weiß ich nicht alles (so viel Ahnung hab ich dann doch nicht bezüglich Gas) und wieder ab dafür. Heim, nächsten Tag Arbeit, nach 110km MKL, zu mager. In der Woche hatte ich aber keine Zeit mehr wegen Arbeit und hab nur die ECU zurückgesetzt und bin weitergefahren.

An dieser Stelle muss ich vielleicht erwähnen, dass ich jeden Tag exakt die gleiche Strecke fahre, immer 10km Stadt, dann 15km Landstraße und dann 35km Autobahn bis auf Arbeit. Die exakt gleiche Strecke fahre ich dann auch jeden Tag wieder zurück mit minimalen Abweichungen wie Tanken oder sowas, mit auch immer der gleichen Fahrweise und 150 Tempomat auf der Autobahn. Aber sonst abends steht das Auto, demnach gehen wir mal von den 110km an Tag aus.

Also ich weitergefahren und eben die exakt gleiche Strecke wie den Tag zuvor und auf den Meter genau an der gleichen Stelle ging dann wieder die MKL an, zu mager. Ich dann übers Wochenende das Auto stehen gelassen und Montag wieder zum Umrüster. Er guckt, sagt alles perfekt eingestellt, am Gas liegts nicht - vielleicht sind die Zündkerzen kaputt. Ich sage da müsste aber ein Fehlercode dafür kommen - er sagt nee muss nicht sein. Gut, er ist ja der Fachmann. 8 neue gasgeeignete Zündkerzen gekauft und einbauen lassen. Voller Vorfreude losgefahren, der Motor lief auf jeden Fall weicher und ruhiger. Heim gefahren, nächsten Tag Richtung Arbeit gefahren, diesmal ca 2 km später als sonst die MKL angegangen, zu mager. Zwischendurch hatte ich auch schon mal den Luftmassenmesser getauscht, weil ich gelesen hatte, dass das ein sehr typisches Problem ist, wenn dieser Fehlercode auftritt, aber der hat absolut keine Veränderung gebracht. Ich bin zuvor auch schon mehrfach 500km auf Benzin gefahren um auszuschließen, dass der Fehlercode auch im Benzinbetrieb auftritt. Also, wie gesagt, zu mager, ich dann gleich Termin ausgemacht, hingefahren, bisschen nachgestellt und sollte alles passen. Wenn nicht soll ich mich melden. Heim, Arbeit, MKL wieder nach 110km. Ich mich gemeldet, Werkstatt sagt wir verbauen einen OBD Emulator der irgendwelche Werte emuliert, weil das Audi Steuergerät wohl so empfindlich ist, dass es bei der perfekt eingestellten Anlage irgendwelche Werte falsch deutet und es deswegen mit der MKL passiert.

Ich mich im Internet belesen, scheint wirklich was dran zu sein bei der Anlage, dass es da so einen KME OBD Emulator gibt, der die Anlage von selber einstellt und bei vielen schon Wunder bewirkt hat. Also wieder 120 Euro geblecht, Auto abgegeben und nächsten Tag wieder geholt. Voller Elan losgefahren, Auto lief wie immer, also gut. Dann fahre ich auf die Autobahnauffahrt, drücke aufs Gas und es passiert einfach nichts, außer dass der Motor sehr laut und hell klingt, als "wolle er gern, aber kann nicht". Nach paar km auf der Autobahn dann wieder normale Leistung da gewesen, Tempomat rein gemacht und heim gefahren. Als ich von der BAB abgefahren bin und wieder ohne Tempomat gefahren bin wieder keine Leistung und lauter Motor, als würde er entweder überhaupt keine Luft oder überhaupt keinen Kraftstoff kriegen. Ich angehalten, Werkstatt angerufen und geschildert. Die sagen ich soll das Kabel von dem Emulator zur Gasanlage durchschneiden und wieder vorbei kommen bei Gelegenheit, die wollen es anders verkabeln. Habs durchgeschnitten und bin heim gefahren mit normaler Leistung. Im Nachhinein hat sich dann herausgestellt, dass das kein KME Emulator war sondern irgend ein Ding halt, das nur die Lamdawerte zu perfekten Werten emuliert um das Motorsteuergerät auszutricksen.

Auf dem Weg zur Arbeit am nächsten Tag kam dann wieder die MKL an der gleichen Stelle (also wieder so nach 110km). Am Nachmittag wollte ich Termin mit der Werkstatt ausmachen (wir befinden uns jetzt so Zeitraum Ende April), keine Termine und wg. Urlaub minderbesetzt, ich soll es so in drei Wochen nochmal versuchen. Da hatte ich dann aber wegen Arbeit und Umzug so viel zu tun, dass sich nicht die Gelegenheit ergeben hatte zur Werkstatt zu fahren. Also ich jeden Tag nach 110km die MKL gelöscht und auf Arbeit bzw. zurück gefahren. Mittlerweile waren es knapp 18000km, die ich insgesamt so zurückgelegt hatte.

Besonders an Tagen mit > 30°C war es dann so, als ich zuhause angekommen war und aus dem Auto gestiegen bin, dass extrem warme Luft unter dem Auto hervor kam von Richtung Krümmer, was auf Benzin nicht der Fall war. Das lässt für mich als Laien darauf schließen, dass die Verbrennung bzw die entstehenden Abgase auf Gas sehr viel heißer waren/sind als auf Benzin, was ja eigentlich minimal sein sollte. Das passt absolut zum Bild der zu mager eingestellen Anlage, was mir die MKL jeden Tag verzweifelt versucht mitzuteilen, und spricht klar gegen die Aussage der Werkstatt, dass die Anlage perfekt eingestellt ist und es definitiv nicht daran liegen kann.

Letzte Woche habe ich es dann endlich geschafft zur Werkstatt zu fahren, dort wurden mir neue Düsen eingebaut, weil die anderen wohl zu kompliziert einzustellen sind und deswegen der Fehler kommt und sie haben das wohl auch schon bei anderen Audis mit dem 4.2er gehabt und bei allen hat es mit diesen Düsen, die sie mir einbauen, dann das Problem behoben. Ich den Spaß bezahlt, losgefahren und paar Sachen im Fahrverhalten und Anzug hatten sich auf jeden Fall verbessert, ebenso wie der Verbrauch. Vorher habe ich immer ca. 4-6 Liter mehr Gas wie Benzin verbraucht, jetzt sind es maximal 4 Liter. Also war ich schonmal happy, heim gefahren und hoffnungsvoll ins Bett gelegt.

Nächsten Tag auf Arbeit gefahren und Abends wieder zurück (seit Düsen einbau ca 120km zurückgelegt, viel Stadt). Auf der Rückfahrt geht die MKL wieder an, zu mager, aber diesmal ein anderer Fehlercode (P0174+P0171 - vorher P1130+P1128). Ich wieder angerufen letzten Donnerstag, dass es überhaupt gar nichts gebracht hat. Da war dann die Aussage, dass das nicht sein kann und der Fehler jetzt auf jeden Fall im Benzin System zu suchen ist. Jetzt stand ich quasi davor tausend Teile auf Verdacht tauschen zu lassen, ohne dass es sicher ist, dass das überhaupt was bringt. Also hab ich mal etwas tiefer recherchiert und bin hier auf einen Thread gestoßen wo eine Möglichkeit beschrieben wurde wie man leicht ausschließen kann ob Falschluft gezogen wird, Pumpe schrott ist, Lamda kaputt etc., da stand man soll die Adaptionswerte messen und wenn sie im Bereich 0 bis +-5 liegen ist alles soweit i.O. und auf Gas dürfen sie davon auch nicht so weit abweichen, weil das Gassteuergerät ja diese Änderungen ausgleichen soll und nicht das Motorsteuergerät. Also ich mir meinen Laptop geschnappt und bin los. Zuerst auf Benzin (wo nie die MKL angegangen ist) - Short Trim immer so um die +- 0 bis 3 und Long Trim nach 100km auf einer Bank 0,2 und auf der anderen -0,4 - also nichts mit Falschluft oder falscher Gemischzusammenstellung auf Benzin, LMM hatte ich auch getestet, bringt ca. 260g/s also auch in Ordnung. Dann hab ich die ECU resettet und bin die 100km auf Gas zurückgefahren. Ergebnis: Short Trim so um die 10% auf beiden Bänken, Long Trim Bank 1 und 2 25%, also viel viel zu mager und dementsprechend ist die Blase von der perfekt eingestellten Anlage und dem doofen empfindlichen Steuergerät geplatzt. Ich habe jetzt absolut kein Vertrauen mehr in die Werkstatt und was mir da erzählt wird. Das Problem ist, dass ich dort noch fast 2 Jahre Garantie auf alle Teile und Service habe, die ich verlieren würde, wenn ich zu einer anderen Werkstatt gehe, abgesehen davon, dass ich keine Ahnung habe wer in meiner Umgebung fähig mit den KME Anlagen ist.

Habt ihr einen Tipp was ich jetzt machen könnte? Mein Motor läuft immer unruhiger im Leerlauf und ich befürchte, dass er schon Schaden genommen hat bzw. wenn ich ewig so weiter fahre nicht mehr lange mitmacht bei diesem Magerlauf. Fahre jetzt seit gestern nur noch auf Benzin, was bei meiner Strecke aber extrem unwirtschaftlich ist und auch nicht Sinn der Sache, wenn ich tausende von Euro für eine Gasanlage bezahlt habe. Könnt ihr mir irgendwie weiterhelfen bzw. kennt jemand einen fähigen Umrüster im Großraum Sachsen-Anhalt, Sachsen? Habt ihr Erfahrung mit diesem selbsteinstellenden KME OBD Adapter?

Schonmal vielen Dank für eure Hilfe, ich weiß echt nicht mehr weiter.

 

Euer geplagter Snober

Beste Antwort im Thema

Deswegen schildere denen schriftlich deine Probleme (Einwurf-Einschreiben, Kopie per Mail vorab), setze 10 Tage Frist zur Behebung und wenn die das 2-3 Mal nicht hinbekommen verlange schriftlich die Rückabwicklung dieses Pfuschwerks.

Das landet nach meinem Gefühl unter Garantie beim Anwalt, da diese Butze dir sicher nicht einfach so den Kram zurückbaut und das Geld erstatten will. Die werden sich mit allen "Tricks" versuchen aus der Affäre zu ziehen.

Übrigens, "entriegelter Tank", Manipulationen an der Lambdasonde ... ne Betriebserlaubnis (weil zustand nicht wie im Abgasgutachten beschrieben) hat deine Kiste definitiv nicht mehr. Auch wenn ich persönlich etwas volumenoptimierte Tanks recht entspannt sehe, der TÜV siehts anders.

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10 Antworten
am 14. August 2014 um 12:43

Auf keinen Fall mehr mit LPG fahren. +25% LT Wert, ist Regelanschlag. Da die ST-Werte auch nochmal +10 regeln, ist der Motor 35% zu Mager !

Da passt ja gar nix !

Es ist soweit korrekt, dass wenn Andere am Fahrzeug Hand anlagen, sich der Umrüster aus der Gewährleistung stehlen kann.

Wenn jemand die OBD Adapter als "die Lösung" bezeichnet, bzw. dieser Adapter bei vielen schon wahre Wunder bewirkt hat, dann kann der Umrüster einfach die Anlage nicht sauber einstellen, bzw. ist nicht fähig dazu.

Beim S4 benötigt man keine OBD-Adapter, bzw. eigentlich bei keinem Motor, wenn man die Anlage sauber auf den Motor abstimmt.

Diesen Aufwand wollen aber viele Umrüster nicht mehr betreiben, und suchen deshalb die Lösung in den OBD-Adaptern....

Diese kaschieren meistens nur beschissene Einstellungen und Einbauten des Umrüsters...

Bei Vollast bringt der OBD-Adapter sowieso nichts.

Wenn man den Motor nicht einmal im Teillastbereich einstellen kann, wieso sollte der dann bei Vollast richtig eingestellt sein ?

Ich frage mich sowieso wie das in der Schweiz geht, diesen Motor im Vollastbereich einzustellen. Vollast Autobahnfahrt bei 120/130km/h ??? Das geht nur in Deutschland... oder auf einem Prüfstand !

Dann sieht man auch ob die Komponenten richtig ausgelegt sind... Verdampfer, Injektoren etc.

Welche Injektoren sind den aktuell verbaut ?

Welcher, und wie viele Verdampfer sind aktuell verbaut ?

Zuerst heist es "günstig", was mich nicht verwudnert, da der Motorkit 8-Zylinder Diego rund 400-500,- € kostet, und dann heist es tausende von Euro... ?

Was hat denn nun der Spaß in der Schweiz gekostet ?

Bilder vom Einbau wären interessant....

Themenstarteram 14. August 2014 um 13:05

Hallo cci,

vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Ich hoffe eben, dass die letzten 18000km, die ich noch mit den "alten" Düsen gefahren bin, das Verhältnis noch nicht so extrem war. Was mich wundert ist, dass die Trim Werte ja abgelegt werden und ich bin meistens noch mit aktiver MKL zum Umrüster gefahren. Spätestens dort hätte er ja sehen müssen, dass das ÜBERHAUPT nichts stimmt.

Bitte nicht falsch verstehen von wegen Schweiz und so. Ich weiß von dem Bekannten nur, dass er eben das selbe Auto mit LPG Anlage in der Schweiz hat und es gut läuft. Nicht welcher Umrüster, welche Anlage etc.

Das mit Schweiz hatte ich nur geschrieben, dass es mir quasi nicht möglich ist zu dem selben Umrüster zu fahren, weil da bald tausend Kilometer zwischen liegen.

Es war mir auch gar nicht so sehr daran gelegen eine günstige Anlage verbauen zu lassen. Ich habe mich nur auf die Aussage der Werkstatt verlassen, dass die für den Motor genau diese Anlage empfehlen und da nur gute Erfahrungen mit haben und bla, und da hab ich gesagt klar, nehmen wir die. Preis war mir dann nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Zu den verbauten Komponenten plus Fotos kann ich dir erst morgen Abend Info geben. Für die Anlage habe ich mit allem drum und dran knapp 2000€ gezahlt. Das "tausende" bezog sich auf das, was dann noch danach kam. 2x 8 neue Düsen, den komischen Lamda Adapter, Luftmassenmesser, Zündkerzen und bei jedem Mal die ich dort hin gefahren bin 20km einweg und einen Tag das Auto stehen lassen, mit Bahn wieder hin fahren etc.

Wie gesagt, Bilder etc. gibt es dann morgen. Auf jeden Fall ist es ein Verdampfer, soviel weiß ich.

am 14. August 2014 um 13:22

Warum muss man 2x8 neue Düsen bezahlen, wenn der Umrüster falsche Düsen verbaut, bzw. die seitherigen einen Defekt hatten ???

 

Sie müssen in den ersten 24 Monaten gar nichts an LPG-Teilen bezahlen. !

 

2000,- € mit Allem, also TÜV/Dekra Abnahme, Tankfüllung etc. dann ist der Umbau für 1.800,- € durchgeführt worden.... Sorry... da kann nur "Müll" rauskommen...

Also 1.800,- € für den S4 V8.... :) Das muss man sich mal vorstellen...

was kostet bei dem dann ein 4-Zylinder Polo, 500,- € ?? :)

Ein seriöser Umrüster kann das nicht sein...

Aber ok.... schwamm drüber, das Kind ist schon in den Brunnen gefallen.... und das Ergebnis dem Preis entsprechend...

 

Schauen wir mal was die Bilder zeigen von den Teilen/Einbau und die technischen Daten... also welche Düsen, Verdampfer, Multiventil(6 oder 8mm) ??

Zitat:

Also ich weitergefahren und eben die exakt gleiche Strecke wie den Tag zuvor und auf den Meter genau an der gleichen Stelle ging dann wieder die MKL an, zu mager. Ich dann übers Wochenende das Auto stehen gelassen und Montag wieder zum Umrüster. Er guckt, sagt alles perfekt eingestellt, am Gas liegts nicht - vielleicht sind die Zündkerzen kaputt.

Autsch. Der S4 hat erfreulicherweise Breitband-Lambdasonden als Regelsonde jeder Bank, damit machen kleine Gemischfehler über diese Zeit nicht gleich den Motor kaputt. Ab dem Moment wo der Notlauf kommt regelt der nach starrem Kennfeld und wenn der DANN zu mager läuft ist thermisch leider "Party" im Zylinder.

Was beim S4 gut geht: Tempomat rein, Momentanverbrauch ablesen, auf benzin zurückschalten und den Momentanverbrauch vergleichen. Diese Verbrauchswerte werden beim A4 B6 aus den Einspritzzeiten errechnet, somit sieht man direkt ob der im momentanen Lastzustand zu fett bzw. zu mager läuft.

 

Setz deinem Umrüster schriftlich Nachfristen die Kiste hinzubekommen. Und der Lambda-Adapter gehört rausgeschmissen, den braucht kein Mensch. Zudem wird der im übrigen dazu führen, dass das Abgasgutachten nicht mehr gültig ist, somit die Betriebserlaubnis erloschen.

Was ein Pfuscher, zum Kotzen sowas. Ich hab ja quasi den "gleichen" Motor, nur eben als V6 mit einem Hauch weniger Nenndrehzahl.

Themenstarteram 14. August 2014 um 14:04

GaryK, genau dein Breitrags wars, nachdem ich das mit den Trim Werten verstanden und gemacht hab, danke nochmal dafür. Sonst würde ich wahrscheinlich jetzt immernoch denken, dass alles in Ordnung ist.

Ich bin auch mal ein paar Tage mit MKL gefahren, als ich den OBD Stecker zum MKL löschen noch nicht hatte. Aber sonst habe ich immer sobald die Lampe kam den Reset gemacht, oder spätestens 20km später.

Da ich ja, wie gesagt, zu 90% mit Tempomat fahre, habe ich das natürlich öfters mal gemacht mit dem Test wieviel er auf Gas/Benzin bei verschiedenen Witterungsverhältnissen verbraucht. Mit den Düsen, mit denen ich jetzt die 18000km gefahren bin waren es immer so Verhältnis 12-13L Benzin zu 17-20 Liter Gas bei 150 Tempomat. Bei sehr warmen Wetter nochmal 1-2 Liter mehr auf Gas. Wie genau die Werte sind weiß ich nicht. Ich hab einen entriegelten Tank mit ca 72 Liter. Damit bin ich immer so um die 420 - 450km gekommen bis leer war. Also so ca 17 Liter effektiv Gas hab ich da auf 100 verbraucht. Was mich eben auch gewundert hatte, weil das ja doch ein ordentlicher Mehrverbrauch ist zu Benzin und es mir deswegen komisch vorkam, dass es trotzdem zu mager sein soll. Deswegen habe ich mich da immer beschwichtigen lassen nach dem Motto "wenn Verbrauch in Ordnung und Leistung in Ordnung, dann liegts nicht an der Gas Anlage".

Den Adapter habe ich im Zuge der neuen Düsen letzte Woche ausbauen lassen, weil mir das das krasseste war, wie das Auto sich da verhalten hat und das eh nach meinem Verständnis nur die Symtome aber nicht die Ursache bekämpft.

Zitat:

Original geschrieben von GaryK

Und der Lambda-Adapter gehört rausgeschmissen, den braucht kein Mensch. Zudem wird der im übrigen dazu führen, dass das Abgasgutachten nicht mehr gültig ist, somit die Betriebserlaubnis erloschen.

Interessanter Ansatz. Haben denn Valteks und Hanas dieselbe 67R-Nummer? Nach den ganzen Injektorenwechsel fragt man sich, ob die eingetragenen Nummern im Fahrzeugschein noch mit den eingebauten Teilen der Gasanlage übereinstimmen.

Es ist erstaunlich, wie viel Geduld einige Menschen haben können.

Themenstarteram 14. August 2014 um 14:18

Zitat:

Original geschrieben von redstar18

 

Es ist erstaunlich, wie viel Geduld einige Menschen haben können.

Nun ja, Geduld hatte ich schon seit Monaten nicht mehr. Spätestens seit dem Blödsinn mit dem Adapter. Aber ich bin halt so extrem aufs Auto angewiesen und habe sehr wenig Zeit abseits der Arbeit mich damit zu beschäftigen und nach ner Lösung zu suchen, weil das Auto jeden morgen wieder fahrbereit zur Verfügung stehen muss.

Jetz nicht lachen, aber ich hatte tatsächlich vor ca. 3 Monaten schonmal bei einem anderen Umrüster, der mir im Internet empfohlen wurde, angerufen und meine Probleme geschildert. Die hatten mir angeboten, dass sie sich das mal angucken, Messungen machen etc. was so 250€ kosten würde und dann schauen was zu machen ist. Aufgrund des Preises wollte ich mir das noch ein zwei tage überlegen. Da ruft mich am nächsten Tag die Werkstatt wo ich hab umrüsten lassen an und sagt sie hätten mitbekommen, dass ich mich bei einer anderen Werkstatt erkundigt habe und dass ich dort gerne hinfahren kann, aber dass dann die Garantie erlischt. Und wie im ersten Post schon geschrieben habe ich ja noch ne Weile Garantie und soweit ich mich dazu richtig belesen habe deckt die auch die Fälle mit ab, dass, wenn mir der Motor hops geht und ein Gutachter mir bestätigen kann, dass das mit der Gasanlage zusammenhängt, ich die Instandsetzung kostenlos kriegen würde. Was da nun dran ist, keine Ahnung.

Deswegen schildere denen schriftlich deine Probleme (Einwurf-Einschreiben, Kopie per Mail vorab), setze 10 Tage Frist zur Behebung und wenn die das 2-3 Mal nicht hinbekommen verlange schriftlich die Rückabwicklung dieses Pfuschwerks.

Das landet nach meinem Gefühl unter Garantie beim Anwalt, da diese Butze dir sicher nicht einfach so den Kram zurückbaut und das Geld erstatten will. Die werden sich mit allen "Tricks" versuchen aus der Affäre zu ziehen.

Übrigens, "entriegelter Tank", Manipulationen an der Lambdasonde ... ne Betriebserlaubnis (weil zustand nicht wie im Abgasgutachten beschrieben) hat deine Kiste definitiv nicht mehr. Auch wenn ich persönlich etwas volumenoptimierte Tanks recht entspannt sehe, der TÜV siehts anders.

am 14. August 2014 um 16:17

Woher wußte Ihr Umrüster dass Sie sich andersweitig erkundigen ???

Die Gemeinsamkeiten von Garantie und Gewährleistung(Sachmängelhaftung) ist nur der erste Buchstabe !

Also Garantie haben Sie so gesehen gar nicht.

Garantie haben Sie nur wenn er Ihnen schriftlich eine GARANTIE über einen bestimmten Zeitraum zusichert.

Der Umrüster steht in Deutschland in der Gewährleistungspflicht(Sachmängelhaftung), welches schon mal bedeutet, dass Sie nach 6 Monaten IHM beweisen müssen, dass ER bzw. SEIN Einbau schuld an einem Schaden ist.

Das bedeutet Gutachterkosten, Prozesskosten die Sie vorab Auslegen müssen.

Mit einer RS-Versicherung ist das ganze zwar einfacher von den Kosten zu händeln, aber die Zeit die das ganze in Anspruch nimmt, ist enorm. Da können schon mal zwei Jahre ins Land gehen. Wenn dann der Umrüster nicht mehr exisitiert, war es das...

Die Sachmängelhaftung sagt auch folgendes "zum Zeitpunkt der Übergabe"....

Das bedeutet auch, das z.B. ein defekter Verdampfer nach 14-Monaten keine Sachmängelhaftung ist !

Hier würde nur die freiweillige Garantie greifen, egal ob Hersteller, Umrüster , Lieferant... Schwarzmarkthändler etc...

Bei den Teilen der Gasanlage geben die offiziellen Importeure in Deutschland eine freiweillige Garantie ! Das defekte Bauteil kann man dann auf Garantie direkt beim Importeur(wenn die Anlage von dort bezogen wurde) einreichen, wenn der ehemalige Umrüster nicht mehr existieren sollte. Wenn die Anlage selbst durch den Umrüster importiert wurde, hat man so gesehen auch keine Garantie des Herstellers.

Zum Thema entriegelter Tank:

ich sehe das gar nicht so entspannt.

Ich würde hier sogar eine Meldung an die KFZ-Innung oder HWK in Erwägung ziehen. Diesen Pfuschern gehört der Einbau verboten.... und bei vorhandener GSP. und GAP-Berechtigung diese sofort entzogen.

Hat schon mal jemand einen manipulierten Tank beobachtet, der wegen Überdruck aus der Flüssiggasphase das LPG ablässt, weil eben durch die Manipulation das Entnahmerohr nicht aus der Gasphase entnehmen kann ?

Themenstarteram 14. August 2014 um 16:49

Zitat:

Original geschrieben von c.c.i

Woher wußte Ihr Umrüster dass Sie sich andersweitig erkundigen ???

Das weiß ich nicht, wahrscheinlich haben die dort einen Bekannten, obwohl ich den Namen der Firma nicht genannt hatte. Auf jeden Fall hat es mich sehr erschreckt.

 

Ich werde es so machen wie ihr mir geraten habt. Dass sie das Auto nochmal bekommen und es hinbiegen sollen mit einer Frist. Und sollte die nicht eingehalten werden muss die Anlage halt raus. Ich schaue morgen, wenn ich wieder zuhause bin, nochmal nach der Rechnung, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass 2 Jahre Garantie und nicht Gewährleistung drauf steht.

Danke euch schonmal. Ggf. könnt ihr, wenn ihr jemand professionellen im Raum Sachsen Anhalt, Sachsen kennt, mir mal einen Kontakt geben, den ich wenigstens mal anfragen kann, ob er sich vorstellen kann die Anlage richtig einzustellen. Einbau ist meiner Meinung nach soweit vorschriftsgemäß durchgeführt worden. Der GTÜ Mann, der die Abnahme gemacht hat war sehr penibel und hatte auch ein paar in meinen Augen kleinere Sachen bemägelt, die dann abgestellt werden mussten. Es war auch nie ein Defekt wie Undichtigkeit o.Ä., "nur" die Einstellung.

Vielleicht ist es ja doch möglich die Anlage noch ordentlich zum Laufen zu bringen von einem rennomierten Fachmann, ohne dass ich eine komplett neue einbauen lassen muss.

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