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Schwimmerstand einstellen MBK Skyliner YP125 vom 1999

MBK Skyliner
Themenstarteram 2. September 2020 um 11:43

Hallo Gemeinde,

da meine Gehhilfe keine Zigeunerwurst mehr aus der Schale zieht, hab ich den Vergaser zerlegt. Membran und Nadelventil sind hin und als E-Teil bestellt.

Wie stelle ich den Schwimmerstand nach dem Tausch des Nadelventils ein?

Hat jemand die Maße?

Gruss aus Siegburg

Martin

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25 Antworten

Zitat:

@Fashionbike schrieb am 10. September 2020 um 19:20:54 Uhr:

Ja was soll ich da jetzt noch sagen ?

Geri, du könntest z.B. meine indirekte Frage beantworten, ob der besagte Stift ganz leicht mit dem kleinen Finger reingedrückt werden kann.

Da ich ad hoc keine solche Ventilnadel mit federbelastetem Druckstift in die Hand bekomme, kann ich das leider nicht selbst ausprobieren.

Gruß Wolfi

PS: Kannst du mir erläutern, welche Funktion dieser federbelastete Stift am Ventilnadelkörper genau hat; es gibt schließlich auch etliche Ventilnadeln ohne diesen Federstift.

Die Feder ist nicht stark, reicht gerade nur um den Stift nach unten zu drücken sonst müsste der Schwimmer gegen die Federkraft ankommen. Bei unseren 4 T ist das nicht notwendig.

Zitat:

@kranenburger schrieb am 10. September 2020 um 19:55:02 Uhr:

Die Feder ist nicht stark, reicht gerade nur um den Stift nach unten zu drücken sonst müsste der Schwimmer gegen die Federkraft ankommen. Bei unseren 4 T ist das nicht notwendig.

Bernd, du sprichst aber nicht zufällig von der Haltefeder, die einfach ein gebogener, dünner Draht ist.

Es geht bei meiner Konversation mit Geri um eine von außen nicht sichtbare kleine Schraubenfeder im Inneren des Ventilkörpers.

Gruß Wolfi

Schwimmernadel

Bin am überlegen wie es da war, aber egal ob es ein Schiebervergaser oder CV, sobald der Vergaser umgedreht wird reicht das Gewicht vom Schwimmer das Nadelventil zu schließen. Das war immer das wichtigste für mich, aber du wirst es bestimmt finden wieso und warum.:):D

Warte noch auf die Antwort von Geri. Der hat doch bestimmt etliche Vergaser in seiner Werkstatt rumliegen.

Gruß Wolfi

Zitat:

@Fashionbike schrieb am 12. Juni 2020 um 09:42:41 Uhr:

Naja,

Einmal wöchentlich ein Vergaser.

Ein Jahr hat 52 Wochen.

40 Jahre im Geschäft.

Das wären dann 2080 Vergaser.

Also hab ich eigentlich maßlos untertrieben.

So !

Viel Gruß

:D :D :D

Soeben vor 10 Minuten den letzten Schwimmerstand an einer SR 125 mit der Blechnase vom Schwimmer eingestellt .

Schwimmer parallel zur Gehäusedichtfläche (SchwimmernadelventilFeder n i c h t eingedrückt).

Läuft super.

Die Feder der Nadel ist eine ganz Leichte.

Wenn du den Vergaser mit dem Schwimmer nach oben drehst, wird wahrscheinlich das Gewicht des Schwimmers, die Feder des Stiftes eindrücken.

Halte den Vergaser so das der Schwimmer nur leicht am Stift anliegt ohne diesen einzudrücken. Dann die Parallelität betrachten. Evtl nachstellen (Blechlasche).

Stell den Schwimmer so ein das er in etwa mit der Gehäusedichtfläche parallel ist. In der Regel haben die Schwimmer irgendeine Fertigungslinie/Kante nach der du dich richten kannst.

Die Funktion der Feder ist eine dämpfende.

Die früheren Metallspitzen der Nadeln haben sich oft sehr stark eingearbeitet und wurden dann mal undicht. Hauptsächlich im Endurosport/Cross kamen die Federbelasteten Schwimmernadelventile zum Einsatz, da hier jeder Schlag auch auf diese Ventile gingen.

Später wurden sie auch mit Gummispitzen und federbelastetem Stift oder Kugel, bei Strassenmotorrädern übernommen.

Gruß

Hat alles seine Vor - und Nachteile, solange ein Fahrzeug regelmäßig gefahren wird ist alles gut, aber ich könnte mir vorstellen das die Gummispitze auch schnell verklebt oder brüchig wird bei so Standleichen.

Zitat:

@Fashionbike schrieb am 11. September 2020 um 22:20:06 Uhr:

...

Die Feder der Nadel ist eine ganz Leichte.

.

.

.

Die Funktion der Feder ist eine dämpfende.

Hi Geri,

danke für die Info. :)

Bist halt ein Guter! :D

Gruß Wolfi

PS: Das Nadelventil eines Vergasers habe ich noch nicht aufgesägt, um an das “weiche“ Schraubenfederchen zu kommen. ;)

Themenstarteram 18. Oktober 2020 um 17:34

Moin,

nach viel Chaos und ner Quarantäne hab ich mich gestern nochmals dran gesetzt.

Die 7,5mm können nicht stimmen. Geht einfach nicht.

Hab mich dann an die Einstellung mittels Schlauch gemacht. Pegel stimmt soweit, aber keine Drehzahl. Geht beim Gasgeben sofort aus. Auch bei sehr leichtem......'

Werde den die Tage nochmals zerlegen

2020-10-17-15-12

Hallo

Der Schwimmerstand stimmt so wie er auf dem Foto zu sehen ist.

Die mangelnde Gasannahme liegt nicht am Schwimmerstand.

Ich kann mich erinnern, daß bei Inbetriebnahme von Neufahrzeugen der Marke Yamaha, die Modelle Majesty, Cygnus und Konsorten, beim Ersten Motorlauf, diese Möhren einfach kein Gas angenommen haben. Erst nach mindestens zehnminütigem vorsichtigstem Gasgenudle, kamen die Motoren in Schwung. Danach ging es eigentlich. Es sei denn, es liegt wieder eine lange Standzeit vor. Dann begann das Spiel von vorne.

Nach eingehender Recherche und Rücksprache mit Yamaha, kam zu Tage, daß es sich bei diesem Sympthom um zu harte Federchen in den beiden Beschleunigerpumpenventilen oder um verklebte Kügelchen in den Ventilen handelte. Ebenfalls ist auch ein Luftpolster zwischen den beiden Ventilen, welches ein Ansaugen bzw. pumpen von Sprit unmöglich macht, in Betracht zu ziehen. Die beiden Kugelventile sind zwar zur Reinigung demontierbar aber Ersatzteile dafür gibts nur in Verbindung mit einem Neufahrzeug. Sollten die Ventile ausgebaut werden, ist es am Besten man arbeitet in einer Plastiktüte, denn die Kügelchen und Federchen fliegen mindestens bis Neuseeland.

Schau einfach mal ob Sprit beim schnellen Gasgeben eingespritzt wird (Luftfilterkasten runter). Das Messingröhrchen befindet sich im Ansaugventuri. Daraus muß beim schnellen Gasgeben ein knapper Kubikzentimeter Sprit durch den Vergaser in Richtung Ansaugstutzen spritzen.

Tut er das nicht dann - Bääh !

Tut er es, dann würde ich vor dem Starversuch mal so 5-6 mal schnell Vollgas geben sodass er schon mal ein Portion Sprit drinnen hat und dann erst starten. Schau mal was er dann tut.

Leerlauf, Haupt und Chokedüsen sind frei ?

Kaltstartventil ist in kaltem Zustand offen ?

Gruß

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 12:34

Moin,

der Schwimmwestand schien wirklich zu stimmen; ich hatte dann den Pegel mit einem klaren Schlauch gemessen.

Den Vergaser hatte ich bei einem Händler im Ultraschall; die zu entfernenden Düsen sind alle frei.

Leider hatte ich dabei diesen blödsinnigen Plastikverschluss unten vergessen zu entfernen. (Bild 1; grosse Öffnung links) Das scheint zwar nur für den Kaltstart, aber ich schicke den nochmal baden.

Es geht nur der Leerlauf, der kleinste langsame Zug am Hahn und der Motor ist aus. Mit Bremsenreiniger als Anreicherung kommt er kurz, stirb dann ab.

Die Leerlaufgemischschraube verhält sich auch komisch, kaum Reaktion. Die Beschleunigerpumpe sieht gut aus; die Ventile arbeiten.

Der kommt jetzt nochmal ins Bad, dann sehe ich weiter. Wäre ja doof, wenn ich Schieber und Nadelventil umsonst besorgt hätte......

Gruss aus Siegburg

Martin

Was mir auffiel - die Zerstäuberdüse (?), also das Ding wo die Schiebernadel reingeht, hat eine Einfräsung im Luftkanal - die hatte ich vermutlich falsch herum eingesetzt..... Zeigt jetzt in Richtung Motor.

Bild 2.

Ohne Düsen und ohne den Plastikdeckel
Ausfräsung am Zerstäuber
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