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Schrauber-Buch

Suzuki GSX 750
Themenstarteram 14. Juli 2020 um 12:55

Hallöchen,

ich hatte ja vor zwei Tagen schon mal ein Thema zu o.g. (GSX F 750 GR78A) gehabt. Da sich nun doch ein paar kleinere Arbeiten ergeben haben (unerwartet, siehe dazu das andere Thema) wollte ich mal fragen, ob ihr ein gutes Schrauberbuch kennt ?

Es darf gern mit techn. Zeichnungen versehen sein, da ich diese Ausbildung habe :)

Falls ihr auch Tipps zu günstigem Werkzeug (quasi Erstausstattung) habt, immer her damit :)

 

 

Liebe Grüße

Marcus

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36 Antworten

Ja ich schon wieder.... du bist ja süss... ich darf das sagen -bin so grand torino- :-)) also jedes buch is besser als kein buch... diese reperaturanleitung kann man sich immer was von ziehen. Wobei es meist mehrere wege gibt... geh doch mal in ne buchhandlung gucken.... sonst ist auch ein guter weg in der nähe ein bikertreff zu finden.... der durchschnittsbiker is immer gerne dabei zu helfen... //ich geh auch schon mal mit nem grossen desperado zu meiner freundlichen fachwerkstatt dann sind die nich so angepisst wen ich denen nen ohr abkaue (vergangenheit) /// werkzeug: nun ja ne basisaussstattung halt... kenn deine mittel nicht... aber solltest nicht sparen - das rächt sich!!! Ich würde inbus maul ringschlüssel der gängigen grössen auch gekröpft... die grossen schlüssel für die achsen. Schrauben mit zangen geht gar nich.... dann div. Schraubenzieher sorry dreher...

2-3 verschiedene engländer... nen gummihammer..... mal gucken was wem hier noch einfällt.... jo und so n multitool kabelbinder und gutes panzerband hat ja jeder kerl.... ( in meiner welt) ach ja du brauchst gutes öl (balistol) nicht caramba oder wd40 und bremsenrein. (2euro polo) und für den anfang nen kleinen knarrenkasten gutes material....

Themenstarteram 14. Juli 2020 um 17:16

Hey Carsten, du schon wieder :D

OKay, da gucke ich mal, ob es speziell was zur GSX F gibt :)

Was bitte sind denn "Engländer" ? :o

Den Rest hab ich mehr oder weniger stark vorhanden...

Ich hab sowohl WD-40, als auch Keramik- und Montagepaste (war beides gratis ^^) und halt Feinmechanik-Öl, Ballistol hab ich nie gern genommen... wo ist der Vorteil ?

Bremsenreiniger hab ich zusammen mit Kettenspray und Kettenreiniger im 3er Pack von louis (glaube procycle) gekauft

Engländer= rollgabelschlüssel ;-)

Die pasten wofür? Na heb ma auf vieleicht willste dir mal ne "kühlerfigur "modelieren.....

Wd40 und co zersetzen gummi langsam aber.... feinmechaniköl hmmmm kann ich nix mit tuen ausser putzen... balistol ist ursprunglich waffenöl säure und bla bla frei... es wird dicker .greift nix an. Kann mann auch mit imprägnieren... nimmt der Soldat der jäger der metzger der koch is geil.

Themenstarteram 14. Juli 2020 um 19:14

Ah, danke für die Übersetzung :D

Keine Ahnung, ich hatte im Netz gelesen, das Keramikpaste beim montieren zB von Bremsschreiben bzw Bremsbelägen verwendet wird ?!

Na ich hatte mir so einen Präzisionsöler für kleines Geld mit bestellt, da kommt vermutlich FM-Öl rein... WD40 okay, jezz verstehe ich. Kenne ich halt Universalmittel, wenn sich irgendwas nicht lösen will, Rost dran ist oder sonstwas ^^

Ja wenn rost an schraube okee... hatte ich am motorrad noch nie.... nur an den winterhuren :-) beim mop bin ich hinterher mit pflege.... keramikpaste hab ich keine ahnung und bremsen mache ich niemals selbst... für manches finde ich muss ein fachmann ran ....

Das beste Schrauberbuch ist, wenn man kein blutiger Anfänger ist, immer das originale Werkstatthandbuch von Suzuki.

Ansonsten finde ich die Bücher aus dem Delius Klasing Verlag die besten. Das sind die deutschen Versionen der Haynes Bücher. Die haben auch ein paar Erklärungen für Anfänger, aber sind dennoch auch umfangreich.

Wenn diese beiden Bücher für das entsprechende Modell nicht zu kriegen sind und man in Englisch fit ist, kommen vielleicht die englischen Varianten in Frage. Suzuki Service oder workshop manual oder dann aus dem Haynes Verlag.

Ansonsten halt die Reparaturanleitung aus dem Bücheli Verlag. Die gibt es für die meisten Modelle, sind aber nicht so umfangreich, wie die obigen Bücher.

 

Bei Werkzeug empfehle ich, lieber etwas weniger und dann lieber etwas besser.

Knarrenkasten:

Niemand brauch einen 1/4 1/2 3/8 Zoll Kombisatz.

Ein 1/2 Zoll Knarrenkasten reicht.

Wenn man dann unterhalb von 10mm noch etwas braucht, dann reicht auch was von Lidl oder vom Grabbeltisch.

 

Wenn es billig sein soll: Gedore Red (noch billiger ist Schrott) Ich habe selber nur eine Ausziehknarre von denen, war aber echt in Ordnung. Von Billigsätzen anderer Firmen habe ich schon häufiger gehört, dass die Nüsse brechen.

Mittelpreisig: Proxxon, da kann man auch einzeln nachkaufen und es gibt sinnvolle Ergänzungssätze.

 

Gut und lebenslang: Hazet. Mein Vater hat vor über 70 Jahren gelernt und die Stecknüsse seines ersten und einzigen Knarrenkastens, sehen immer noch neuwertig aus. Die Knarre wurde irgendwann gewechselt, die sahen damals aber eh noch anders aus als heute.

 

Zangen nur von Knipex, dann lieber weniger Zangen. Knipex Cobra ist Pflicht.

 

Statt Engländer lieber den Knipex Zangenschlüssel. Der ist zwar sauteuer, damit kann man aber sehr viel machen. Ist bei mir auf längeren Reisen immer dabei. Damit kann ich je nach Größe sogar das Hinterrad wechseln und anschliessend einem Harley-Fahrer auf dem Rastplatz den verchromten Spiegel wieder anschrauben, wo der nichtmal einen Maulschlüssel aus Angst vor Kratzern rangelassen hätte.

Themenstarteram 14. Juli 2020 um 20:18

Naja, ich hab da einen gelernten Automechaniker an der Hand, der sollte das Bremsen wechseln schaffen, hoffe ich :o

Ah danke. Ich schaue mal nach einem Werkstatthandbuch... das wäre mir am liebsten. Wie gesagt, ich kann techn. Zeichnungen sehr gut lesen und mir würde das bei den Anläufen helfen, auch wenn jemand daneben steht, will man ja nicht als Idiot dastehen und bei jedem Fitzelchen fragen :D

Einmal die Reparaturanleitung, z.B. Band 5210 Reparaturanleitung aus sdem Bucheli-Verlag.

Werkzeug wurde oben schon alles gesagt. Gerade bei den Inbus sollte es etwas gescheites sein um die "empfindlichen" Schraubenköpfe nicht zu beschädigen...

Eine Fühlerlehre macht noch Sinn, wie auch ein vernünftiger Drehmomentschlüssel.

An den Bremsen kommt bei mir nichts zum Einsatz, max. Bremsenreiniger für die Scheiben. Ansonsten Kettenreiniger und -fett (wenn kein vernünftiger Öler). Kriechöl (z.B. WD40) zum Schrauben lösen - dann aber auch gerne einige Stunden einwirken lassen.

Lagerfett, Gabelöl und ähnliches kann man geplant kaufen.

Themenstarteram 14. Juli 2020 um 20:40

Der Band 5210 wäre demnach für die GSX F ?

Jap, wobei ich da jetzt auch keine Unsummen ausgeben kann und mag... ich achte auf hochwertiges, aber mein Geldbeutel muss halt auch mitmachen oder Inbus muss eben erstmal warten... (was mich dann wieder stören würde :o )

Meinst du einen einfachen Messschieber oder auch sowas wie eine Messschraube ?

Drehmomentschlüssel habe ich bereits bei louis besorgt, aber bei dem Ding muss man ja schon ohne Belastung halb Bodybuilder sein XD

OKay, was heißt das jetzt ? Bremsen besser nicht allein machen? Mein Bekannter wirkt da echt sehr kompetent und auch sicher, wir haben heute nur geschaut und er hat mir die komplette Bremsanlage erklärt...

400.000 und kleiner74

--- ja genau kann mich nur anschliessen.... das knippex dings kenn ich noch nich mal.... natürlich hab ich die zangen ... gleich gucken und bestellen....

Themenstarteram 14. Juli 2020 um 21:17

Oh oh, da hab ich wohl einen kleinen Kaufrausch ausgelöst :D

@400.000 ich hab ebenso aber auch gute Erfahrungen mit Lidl-Angeboten gemacht.... schraube jetzt privat nicht jeden Tag, aber die Bits nutzen sich wenigstens nicht ab wie manche teurere Produkte, die man einmal benutzt und der halbe Stern-Bit schon weg ist.... (und ja, ich wähle die passende Größe...^^)

Aber ich schau mir gern mal deine Empfehlungen an, mal sehen, ob da was für meinen Geldbeutel dabei ist :)

Jedenfalls an alle DANKE für die Antworten!!!

Tipps, Meinungen und Anregungen sind natürlich weiterhin willkommen :)

Messschraube und Messschieber habe icham Moped noch nicht benötigt. Ich sprach von einer Fühlerlehre um Ventilspiel und Elektrodenabstände prüfen zu können.

Und der Band 5210 ist für die GSX 600/750 F ab BJ 1988-

Marcus

Themenstarteram 16. Juli 2020 um 7:34

Ah stimmt, Fühlerlehre war was anderes, sorry, hatte das letztens nicht auf´m Schirm. Und naja, Messschraube... könnte man wohl bei den Bremsen gebrauchen, wenn man sich wegen Abnutzung unsicher ist, sonst sicher kein must have

 

Ah danke, den werde ich mir mal ansehen :)

Hallo marcnb,

ich gehe davon auss, dass du viele Dinge an Deinem Schätzchen selber machen möchtest und aufgrund Deiner Ausbildung sicher auch können wirst. Daher lohnt sich eine gewisse Grundausstattung sicher

Besorge Dir das originale Werkstatthandbuch. Die Dinger sind teuer - ja. Aber sie machen sich auf jeden Faall bezahlt. Die Bucheli-Büchlein sind ganz nett, aber nicht immer ganz fehlerfrei.

Werkzeug - wer billig kauft, kauft zweimal und muss auch noch büßen. Nichts ist ärgerlicher und zeitraubender als ein zermurkster Schraubenkopf Und ich weiß, wovon ich rede - Suzuki-Schrauben und Ramschwerkzeug passen nicht :D.

Daher gutes Werkzeug. Proxxon ist ein ganz guter Kompromiss Können/Kosten. Solide und erschwinglich. Ein Satz Ring/Maulschlüssel 8-22 und ein Knarrenkasten gleiche Größe sind ein guter Anfang

Die Rothewald-Kästen von Louis sind so naja. Nüsse sind ganz o.k., die Knarren auch. Die Bits aber sind ein Graus. Da habe ich mir einen Kasten von FELO gegönnt - ist eine ganz andere Nummer und jeden cent wert. Von diesen Universal-Rollgabelschlüsseln halte ich garnix. In viele Ecken kommt man mit so einem Trumm nicht einmal hin und sie haben in meinen Augen nicht den geringsten Vorteil gegenüber einem Ring/Maulschlüssel

Dreh-Mo-Schlüssel Pflicht. Vllt. sogar 2, die von Louis sind ganz vernünftig und ausreichend. Der große Dreh-Mo geht aber erst bei 24 Nm los, es gibt genug Schrauben, die da drunter liegen, teils nur mit 10 Nm.

Bremskolbenzange/Bremskolbenrücksteller sind sehr hilfreich, wenn Du mal die Bremskolben reinigen oder die Dichtungen ersetzen willst/musst.

Messingbürsten für das Reinigen von Gewinden

Selten gebraucht, aber wenn dann sehr hilfreich - Federspanner

Mehrzweckfett

Keramikpaste

Kettenreiniger und eine dazu passende Bürste. Dieser Kettenmax von Louis ist nicht nötig, habe das Ding paarmal ausprobiert und in die Ecke geschmisssen :D

WD 40 kann, muss nicht. Ich nehme lieber das Ballistol

Handwaschpaste ist auch ganz wichtig für das Reinigen danch :D. Da ist die Waschpaste von Aldi-Hausmarke Workzone echt gut

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