Schneeballwerfende Kinder
Guten Tag,
mich würde mal interessiren wie ihr euch verhalten würdet wenn ihr mit dem auto fahrt und euch kinder mit schneebällen abwerfen. (fahrendes auto).
Bei mir haben die das nämlch gemacht.
In einem der schneebälle war ein Stein drin der meine motorhaube beschädigt hat.
Polizei meint die kinder sind nicht strafmündig, und mein anwalt macht mir auch keine hoffnung den schaden ersetzt zu bekommen.
Meiner meinung nach sind schneeballwerfende Kinder, die Steinewerfer von den Brücken von Morgen.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Veloc
Guten Tag,mich würde mal interessiren wie ihr euch verhalten würdet wenn ihr mit dem auto fahrt und euch kinder mit schneebällen abwerfen. (fahrendes auto).
Bei mir haben die das nämlch gemacht.
In einem der schneebälle war ein Stein drin der meine motorhaube beschädigt hat.
Polizei meint die kinder sind nicht strafmündig, und mein anwalt macht mir auch keine hoffnung den schaden ersetzt zu bekommen.
Meiner meinung nach sind schneeballwerfende Kinder, die Steinewerfer von den Brücken von Morgen.
Also ich würde aussteigen und selbst Schneebälle werfen. Danach die Namen aufnehmen und der Versicherung melden. War denn niemand Kind? Wo darf man heute noch Kind sein. Und dann jammern, wenn die Rente unsicher ist. Armes Deutschland.
252 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 18.430
Aber mit 70 durch ein Wohngebiet fahren geht in Ordnung?Zitat:
Original geschrieben von AS60
Herr schmeiß Hirn vom Himmel.
Was bist du denn für ein Held. Ich würde vorher mal mein Hirn einschalten.
Mit so einer Aktion bewegst du dich auf ganz dünnem Eis. Du gibst hier im Forum gerade eine Straftat zu. Stell dir mal vor, der Fahrer hätte vor Schreck das Lenkrad verrissen. Bist wohl auch so ein Möchtegern Dorfsheriff. Ist ja unglaublich😕. Und einige schimpfen hier über Schneeball werfende Kinder.
Ich hasse Leute, die im Wohngebiet Vollgas geben wie die Pest. Ich habe einen 2.5 jährigen Sohn und zwei Katzen! Da fährt man nicht mit 70 durch ein reines Wohngebiet...
Und nimm mal deinen Mund nicht zu voll mit "Straftat" bla bla bla.
Wie soll das im Ernstfall nachgewiesen werden? Lächerlich
Kann ja auch ein Vogel gegen das Auto geflogen sein..
Dachte ich mir, dass du keine Ahnung hast. Wenn du mir das mit der Straftat nicht glaubst, erkundige dich bei anderen Stellen.
Du wirfst einen Schneeball auf den offensichtlich zu schnell fahrenden Pkw. Der Fahrer verreißt vor Schreck das Lenkrad, Fahrzeug gerät außer Kontrolle und der Typ überfährt nicht dein Kind, sondern das vom Nachbarn. Und die Katzen von mir aus auch noch. Da hast du´s ihm jetzt aber gegeben. Erzähl das mal deinem Nachbarn anschließend. Aber du wirst dann erzählen es wäre ein Vogel gegen das Auto geflogen und habe diese falsche Reaktion verursacht.
Und ich hasse auch Leute die mit einer derartigen Geschwindigkeit durch ein Wohngebiet fahren. So Aktionen sind aber kein adäquates Mittel, das zu verhindern.
Zitat:
Original geschrieben von Daemonarch
Mir haben mal vor 2 Jahren eine Gruppe Kiddies nen Schneeball in die Windschutzscheibe geworfen, da hab ich sie mir zur Brust genommen, einen mitgenommen und ne Runde um den Block gedreht, vorher hatte ich seinem Kumpel gesagt, er sollte seine "Tat" nochmal wiederholen.
Als dann der Schneeball vor die Scheibe geflogen ist, hat sich der Kurze im Auto total erschrocken.
Ich glaub das war lehrreicher als ne Standpauke oder ein cholerischer Anfall oder so...
Diese Aktion gefällt mir persönlich sehr gut. Es kostet zwar ein bisschen Mühe und ist nicht ganz so einfach, als sich nur wütend aufzuregen, aber die Kiddies lernen etwas. Respekt! 🙂
Was gibts daran zu hassen, die Massnahme hat doch gewirkt, er hat angehalten und ist anständig weiter gefahren..
Nachtrag
Manchem reicht ein Plepp, statt eines Bußgeldes, um sich anständig zu verhalten.. 😁
Zitat:
Original geschrieben von Veloc
laut Polizei haben sie das nicht.Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Nur dann, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.
Laut Polizei haben in einer Kita die Betreuerinnen auch ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt als ein knapp 3 Jahre alter Junge mitten in Berlin (Alt-Moabit) stundenlang alleine durch die Strassen irrte und das Verschwinden erst gemerkt hatten, als Gott sei Dank ein Passant die Polizei rief und solange auf das Kind aufpasste.
Der Vater des Jungen ist Polizist, aber letztendlich können die Betreuerinnen der Kita sich alle im Raucherzimmer die Lungen vollhusten und nicht auf die Kinder aufpassen. Konsequenzen gab es keine.
Zum Fall des TE: ich kann den TE verstehen dass er verärgert ist, aber wenn ich das zuende denke könnte ja jeder Autofahrer mit so einer Geschichte ankommen und Beulen oder Scheiben von den Eltern ersetzt haben wollen.
Als Vater müsste ich erstmal abwägen ob die Behauptung den Tatsachen entspricht. Gibt mein Kind das zu ist das kein Problem. Steht Aussage gegen Aussage wird es schon schwierig. Ohne Beweis würde ich dann auch nichts zahlen.
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Zitat:
Original geschrieben von picard95
[Als Vater müsste ich erstmal abwägen ob die Behauptung den Tatsachen entspricht. Gibt mein Kind das zu ist das kein Problem. Steht Aussage gegen Aussage wird es schon schwierig. Ohne Beweis würde ich dann auch nichts zahlen.
Hmmmm, (phantasier).
Wenn Dein Kind seine Untat zugibt, wird es also bestraft. Wenn nicht, glaubst Du ihm und es hat keine Strafe zu erwarten. Was wird Dein Kind im Zweifelsfall also tun?
Schwierig. Ich denke es kommt darauf an, wer die Anschuldigungen erhebt und warum. In meiner Kindheit war es noch so, dass wenn mich ein Polizist heimgebracht hätte (kam nicht vor) oder ein Lehrer (kam durchaus vor...), grundsätzlich immer der Autoritätsperson recht gegeben wurde. Kam ein Nachbar mit Anschuldigungen kam es halt drauf an, welcher Nachbar...
Immer nachdenken: was hätte derjenige von einer falschen Beschuldigung? Warum sollte jemand mein völlig unschuldiges Kind am Kragen heimschleifen und sich irgendwelche wilden Beschuldigungen ausdenken?
Zitat:
Original geschrieben von Hartgummifelge
Was gibts daran zu hassen, die Massnahme hat doch gewirkt, er hat angehalten und ist anständig weiter gefahren..
Nachtrag
Manchem reicht ein Plepp, statt eines Bußgeldes, um sich anständig zu verhalten.. 😁
Fachlich betrachtet habe ich wie AS60 höchste rechtliche Bauchschmerzen bei dieser Aktion und würde tatsächlich auch grundsätzlich den 315er nicht ausschließen.
Persönlich kann ich die Reaktion von 18.430 durchaus nachvollziehen, auch weil ich schon Ähnliches gemacht habe, obwohl es mir hätte rechtlich klar sein müssen, was nicht unbedingt meiner Reputation zuträglich ist...😉.
Meine damalige Frau und ich liefen mit dem Kinderwagen durch eine verkehrsberuhigte Zone, wo man vom Fussweg auf die Strasse wechseln muss und ein Stückchen auf selbiger zu laufen hat. Es geht nicht anders. Da es eine lange gerade Straße ist, konnte ich in ziemlicher Entfernung ein Taxi beobachten, was uns mit überhöhter Geschwindigkeit (geschätzte 70 km/h-wahrscheinlich echte 50 km/h, erlaubte 30 km/h) entgegen kam.
Enge Straße...Kind/Mutter...Beschützerinstinkt. Als er auf meine Handzeichen nicht achtete und wenige Zentimeter ungebremst an uns vorbei rauschte, haute ich ihm wütend auf die Kofferraumklappe oder das Dach. Das weiß ich nicht mehr.
Schrecksekunde...Vollbremsung...Tür auf. Ich rannte mit völlig unprofessionellen 300 Herzschlägen pro Minute auf den Kerl zu und brüllte ihn an, ob er mich gleich in den Knast begleiten will und er aussteigen soll. Tür zu...Vollgas weg.
Was habe ich mit meiner Aktion erreicht? Nichts. Er hätte sich durchaus erschrecken können, irgendwo rein krachen und vielleicht noch jemanden verletzen.
Er hatte uns zwar sicher gefährdet, aber nur potentiell und diese potentielle Gefährdung habe ich mit meiner Aktion in eine konkrete umgewandelt. Nicht mehr für uns, klar...
Später habe ich mich sehr über mich selber geärgert.
Es bleibt festzustellen, dass eine solche Reaktion menschlich nachvollziehbar, aber rechtlich sehr bedenklich und nach einiger Überlegung auch unangemessen ist.
Zitat:
Original geschrieben von Cohni
...So würde es bei "normalen" Kindern passieren, welche ja ganz sicher in der Mehrzahl sind, wenn man alle Kinder in der Masse betrachtet.
Natürlich gibt es auch die...ich sage jetzt bewusst überspitzt...besonders dummen Kinder, die so eine Stein-Aktion mit Absicht machen.
Sind wir uns einig, dass aber jene Kinder in der Unterzahl sind, wenn man sie in Relation zur Masse nimmt?
Was macht der Wutbürger, wenn die Informationslage keine eindeutige Zuordnung der "Kinderart" in dieser Situation zulässt?
Er nimmt erst mal den eigentlich statistisch unwahrscheinlicheren Fall an, dass es sich um bewusst Steine werfende Kinder handeln muss. Warum? Weil es seinem wütenden Weltbild entspricht und alles andere nicht zählt.
Das ist jetzt nicht gegen Dich Herr Lehmann. Das ist ein Phänomen, welches sich durch alle Themenbereiche schlängelt. Ich fürchte, ein ziemlich deutsches Phänomen, denn es scheint vielen Menschen erstrebenswerter, sich über schlechte Sachen aufzuregen, als sich über gute zu freuen. Oder zumindest anzunehmen, dass es gute Dinge sein könnten.
...
Nun ja, ich denke jeder hat oft einfach einen spezifischen selbst erlebten oder erzählten Fall im Kopf, den er dann gerne auf die hier meist eher rudimentär erzählte Geschichte projeziert.
Da haben viele vermutlich eher negative Erlebnisse im Kopf, weil es eben gerade die negativen Erlebnisse sind, die sich einprägen. Die 100 friedlich spielenden Kinder sinds ja nicht, die auffallen. Wir erinnern uns aber sicher noch nach Jahren daran, wenn wir wie der TE 1000€ für die Neulackierung latzen dürfen und dabei uns noch nen doofen Spruch der Eltern einfangen,
Von daher halte ich dieses "Meckern" jetzt mal nicht für typisch deutsch sondern eher für ein allgemein psychologisch erklärbares Phänomen.
Aber Du hast natürlich recht: wir haben nicht genügend Information, um abschließend urteilen zu können. Daher bin ich mit Dir d´accord, dass der TE nochmal den Hergang genauer posten sollte, Stein inclusive. Da hat sich meine Meinung auch nicht nachträglich nochmal geändert, sondern da haben sich unsere Posts und meine EDITS einfach nur überschnitten.
PS: ja, ich verstehe auch Ironie - manchmal auch ohne Zwinkersmileys 😉
Deinen Beitrag an Martin habe ich trotzdem als (in)direkte Spitze interpretiert. Und so gaaaanz falsch war ich da mit meiner Einschätzung doch nicht oder? 😉
Sei´s drum: warten wir alsso auf mehr Details.
In dem Zuge würde mich i. Ü. auch die Rückmeldung und Begründung des konsultierten Anwalts interessieren.
@Cohni
Wenn Zettel und Stift vorhanden gewesen wären und die Zeit zum Erkennen und Notieren des Kennzeichens ausgereicht hätten, wäre eine Anzeige hier wohl wirkungsvoller gewesen. Zeugen waren ja vorhanden.
Zitat:
Original geschrieben von Daemonarch
Mir haben mal vor 2 Jahren eine Gruppe Kiddies nen Schneeball in die Windschutzscheibe geworfen, da hab ich sie mir zur Brust genommen, einen mitgenommen und ne Runde um den Block gedreht, vorher hatte ich seinem Kumpel gesagt, er sollte seine "Tat" nochmal wiederholen.
Als dann der Schneeball vor die Scheibe geflogen ist, hat sich der Kurze im Auto total erschrocken.Ich glaub das war lehrreicher als ne Standpauke oder ein cholerischer Anfall oder so...
Ich nenne das Pädagogik leicht gemacht.
Super Aktion
Zitat:
Original geschrieben von Cohni
Diese Aktion gefällt mir persönlich sehr gut. Es kostet zwar ein bisschen Mühe und ist nicht ganz so einfach, als sich nur wütend aufzuregen, aber die Kiddies lernen etwas. Respekt! 🙂Zitat:
Original geschrieben von Daemonarch
Mir haben mal vor 2 Jahren eine Gruppe Kiddies nen Schneeball in die Windschutzscheibe geworfen, da hab ich sie mir zur Brust genommen, einen mitgenommen und ne Runde um den Block gedreht, vorher hatte ich seinem Kumpel gesagt, er sollte seine "Tat" nochmal wiederholen.
Als dann der Schneeball vor die Scheibe geflogen ist, hat sich der Kurze im Auto total erschrocken.
Ich glaub das war lehrreicher als ne Standpauke oder ein cholerischer Anfall oder so...
Nicht nachgedacht. Was wäre wohl passiert wenn die Kinder ausgesagt hätten dass das Kind entführt werden sollte? Selbst wenn sich das "Missverständnis" relativ schnell aufklären sollte, hätte man jede Menge Ärger bis hin zum Nachbarschaftsmobbing.
Zitat:
Original geschrieben von AS60
Ich nenne das Pädagogik leicht gemacht.Zitat:
Original geschrieben von Daemonarch
Mir haben mal vor 2 Jahren eine Gruppe Kiddies nen Schneeball in die Windschutzscheibe geworfen, da hab ich sie mir zur Brust genommen, einen mitgenommen und ne Runde um den Block gedreht, vorher hatte ich seinem Kumpel gesagt, er sollte seine "Tat" nochmal wiederholen.
Als dann der Schneeball vor die Scheibe geflogen ist, hat sich der Kurze im Auto total erschrocken.Ich glaub das war lehrreicher als ne Standpauke oder ein cholerischer Anfall oder so...
Super Aktion
Wenn Du dabei das Göttersöhnchen des Oberstudienrates Meier, Vorsitzender des Ortsverbandes der Grünen, eingeladen hättest, hättest Du jetzt eine Anzeige wegen Kindesentführung + Klage auf Schmerzensgeld wegen des erlittenen Traumas an der Backe...
@AS60
Was bist du denn für ein Paragraphenheinz?
Mich hatte mal ne Gruppe 30-jähriger bei ner Schneeballschlacht an meiner Seitenscheibe getroffen.
Ich habe angehalten - Fenster runter - von nem parkenden Auto Schnee gegriffen - Rückwärtsgang - und den "Täter" mit nem Schneeball beschossen.
Alle hatten Spaß - also wo ist das Problem???
Zitat:
Original geschrieben von HerrLehmann1973
Deinen Beitrag an Martin habe ich trotzdem als (in)direkte Spitze interpretiert. Und so gaaaanz falsch war ich da mit meiner Einschätzung doch nicht oder? 😉
Na klar war da die Spitze. Aber doch eigentlich nicht für Dich, sondern für einen der ganz speziellen Freunde aus MT. 😉
Du hattest den ersten Satz mit dem Stein als Spitze für Dich interpretiert, nicht wahr? Naja gut, vielleicht ein bisschen, aber wirklich nur mit Augenzwinkern...😉.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
@Cohni
Wenn Zettel und Stift vorhanden gewesen wären und die Zeit zum Erkennen und Notieren des Kennzeichens ausgereicht hätten, wäre eine Anzeige hier wohl wirkungsvoller gewesen. Zeugen waren ja vorhanden.
Full ack!
Zitat:
Original geschrieben von picard95
Nicht nachgedacht. Was wäre wohl passiert wenn die Kinder ausgesagt hätten dass das Kind entführt werden sollte? Selbst wenn sich das "Missverständnis" relativ schnell aufklären sollte, hätte man jede Menge Ärger bis hin zum Nachbarschaftsmobbing.
Ich gehe mal davon aus, dass er die Kinder kannte.