schlechte Lackqualität bei Hyundai?

Hyundai

Ich musste bislang mehrfach feststellen, dass Hyundai gerne mal lack verliert. Wenn die Tür mal minimal gegen ein anderes Auto kommt ist direkt ne Macke am eigenen aber keine am anderen Auto dran.
Einmal an einen mini Ast vom Busch gefahren schon zwei Kratzer am Auto. Ich halte das nicht so wirklich für normal.

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Schutz und Politur sind quasi Gegensätze.
“Schutz“ bildet eine abweisende Schicht auf einer Oberfläche, Politur trägt “Schutz“ und Lack ab.

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Zitat:

@gromi schrieb am 30. April 2017 um 20:16:40 Uhr:


Schutz und Politur sind quasi Gegensätze.
“Schutz“ bildet eine abweisende Schicht auf einer Oberfläche, Politur trägt “Schutz“ und Lack ab.

Ich darf erwähnen, dass mittlerweile alle Typen dieser Mittel, Wachse und Pasten unter dem Begriff "Politur" zusammengefasst sind.

Womit sollte sonst temporärer "Schutz" auf einer Oberfläche angebracht werden, wenn nicht durch die manuell durchgeführte Aktivität des Polierens, idealerweise.

Ändert aber nichts an der microskopisch diffusen "Oberflächenbeschaffenheit" und der differierenden Einflussnahme von "Mittel.- und Wässerchen" zur Herbeiführung positivierter Eigenschaften.

Aber wenn der größt optimale Schutz gefordert wird, scheint eine Folierung angebracht zu sein. In unserer Lackiererei haben wir letztes Jahr sogar mit einer Spritzfolierung für einen Genisis gearbeitet mit einem hervorragendem Ergebnis.

Grüße Mic

Zitat:

@micmicmicmicmic schrieb am 30. Apr. 2017 um 21:43:47 Uhr:


Ich darf erwähnen, dass mittlerweile alle Typen dieser Mittel, Wachse und Pasten unter dem Begriff "Politur" zusammengefasst sind.

Wie gesagt, hier ist nicht der Fahrzeupflege-Thread, also kannt du das gerne hier erwähnen. Man darf ja sowieso fast alles.

Aber mMn stimmt das nicht.

Zitat:

@gromi schrieb am 30. April 2017 um 22:01:43 Uhr:



Zitat:

@micmicmicmicmic schrieb am 30. Apr. 2017 um 21:43:47 Uhr:


Ich darf erwähnen, dass mittlerweile alle Typen dieser Mittel, Wachse und Pasten unter dem Begriff "Politur" zusammengefasst sind.

Wie gesagt, hier ist nicht der Fahrzeupflege-Thread, also kannt du das gerne hier erwähnen. Man darf ja sowieso fast alles.

Aber mMn stimmt das nicht.

Du magst es vielleicht selbst für dich recherchieren. Man kann es überall nachlesen.

Hier z. B. wird der Begriff des "Polierens" bzgl. des Abtragens und ebenso des Auftragens, um Spitzen zu glätten, beschrieben:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Polieren

Früher bezeichnete man ein Produkt des Auftragens betreffend als "Hartwachs". Des Abtragens betreffend als "Politur". Heute wird, auf Grund der Vielzahl von Kategorien alles unter dem Begriff "Politur" zusammengefasst. Die Hersteller beschreiben den Typus des Produktes dann in einer untergeordneten Bezeichnung, die durchaus nicht mehr der alten Benennung folgt. Die Erklärung dafür ist, dass irgendwann einmal viele Hersteller Wachse mit Schleifkörper eingeführt haben. Die Begrifflichkeiten passten dann nicht mehr und wurden herstellerseitig aufgebrochen. Da dies nur die Spitze des Eisbergs war, folgte eine Produkteschlacht der Mitbewerber mit - für den Anwender vorteilhaften - vielfältigen Anwendungsgebieten. Somit verschwomm und brach die ursprüngliche Begrifflichkeit vollends und wird nur noch von den "alten Hasen" erkannt und ggf. verwendet.

Du hast aber Recht. Wir sind zusehens in das Pflegethema abgewichen.

Grüße Mic

Die Erläuterung von dir klingt zwar irgendiwe gut, aber wenn man sich etliche Autopflegeshops im Internet und sogar das Autopflegeregal im Baumarkt anschaut, dann sieht man, dass sehr wohl noch Polituren (Cut und Cleanser) und Wachse/Versiegelungen existieren. Dazu kommen dann 2in1/3in1-Produkte.
Wer ernsthaft an das Thema rangeht, der sollte sich wirklich erst mal in den FAQs im Autopflgegeforum schlau machen, wer nur nen schnellen (aber dann auch kurzweiligen Erfolg will) der schmiert mit 2in1-Produkten rum.

Ich bin an dieser Stelle auch raus, habe genug OT produziert. Man kann das ggf an geeigneter Stelle fortführen.

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Zum Thema zurück!

Ich habe letzte Woche auf der Arbeit nen Nagelneuen weißen Tucson gehabt, bei dem der Spoiler wegen 3. Bremsleuchte raus musste. Dort wo die Verankerung vom Spoiler durch die Heckklappe ging waren schon extreme Rostansätze. So gut lackiert und versiegelt scheint es ab Werk also nicht zu sein...

Bin dann aus Langeweile, während der Pause mal mit nem Lackschichtenmesser an nem neuen unverkauften i30 drangegangen. Lackdicke laut Tester z.T . 55... Also hauchdünn... Bei Honda haben wir im Normalfall 100... Also es wird gespart wo man kann...

Zitat:

@Winters1945 schrieb am 01. Mai 2017 um 10:32:27 Uhr:


Bin dann aus Langeweile, während der Pause mal mit nem Lackschichtenmesser an nem neuen unverkauften i30 drangegangen. Lackdicke laut Tester z.T . 55... Also hauchdünn... Bei Honda haben wir im Normalfall 100... Also es wird gespart wo man kann...

Welches Baujahr und welche Farbe war das?
Also Normalo wird man diesen aber auch nicht durchpolieren, außer man hält immer wieder volle Kanne mit einer Heavy Cut auf eine Stelle/Kante...mildes Polieren unter Beachtung der Regeln der Kunst ist selbst bei der Dünne/Dicke unproblematisch.

2017er in einem Schwarz Metallicton.

Heckklappen, mal abgesehen von den Mercedes Türenproblem, scheint bedauerlicherweise überall ein Problem zu sein.

Ich habe schon an differierenden Stellen unterschiedlicher Hersteller an Heckklappen Roststellen, auch schon junger Fahrzeuge, gefunden.

Verblüffend allerdings, beim Honda CRV und Santa Fe noch nicht.

Ich habe allerdings mit Hondas älterer Baujahre schlechte Erfahrungen insofern machen dürfen, als dass sich die Metalliklacke mit dem Fingernagel eindrücken ließen.

Mit dem Lack eines heutigen Santa Fe bin ich auch nicht unbedingt zufrieden, da er in meiner Farbwahl (Metallick) nicht so glänzt, wie bei einem Audi. Allerdings ist der Lack sehr Hart und lässt sich nicht durch den Fingernageltest provozieren.

Ebenso wehrte der Lack bereits einige Steinschläge kleinerer Natur erfolgreich spurlos ab, obwohl dieser nicht die Lackdicke hat wie ein Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern.

Die Lackdicke hat vor und Nachteile. Ich wage zu bezweifeln, dass ein dünner Lack günstiger ist. Die Beschaffenheit des Lacks und das Verfahren der Aufbringung stehen in Relation zueinander. Die Tauchgrundierungen sind etwas konsistenter als Spritzgrundierungen, was sich auf die Gesamtlackdicke auswirkt. Je dünner dann folgend aufgebrachte Lacke sind desto höher muss deren Qualität sein um die Lack.- und Rostvermeidung des Herstellerversprechens (Garantien) zu überstehen. Hier differiert das Spritzverfahren zum Pulververfahren. Letzteres wird auch für Felgen eingesetzt und sind extrem hart.

Grüße Mic

Es ist ja gerade die Frage, ob z.B. Hyundai mit seinen dünnen Lacken diese besseren Eigenschaften mit sich bringt die man bei einer geringeren Dicke benötigt.
Bei Hyundai sind es derzeit 12 Jahre Garantie auf Durchrostung, im Flachland dürfte dies kein Problem darstellen, im Alpenvorland indes schon.

Beim i20 bekommt man recht viel für sein Geld, da kann man den Spardruck ja noch halbwegs verstehen aber beim i30 der inzwischen nun echt nicht mehr zu den Schnäppchen zählt sollte doch ein bissl mehr Geld für einen gescheiten Lack übrig sein.

Zu der Empfehlung Uni Lackierung ohne Aufpreis...super ein weißes Auto (das ist die einzige Farbe ohne Aufpreis beim i20), immer dreckig und lässt sich extrem schlecht verkaufen.
Beim aktuellen i30 ist Rot die Standardlackierung, besser aber auch nicht unbedingt toll. Ich habe nach wie vor das Gefühl, dass selbst bei aktuellen Autos die Farbe Rot immer noch mit der Zeit verblasst.

Zitat:

@Alitalia1989 schrieb am 2. Mai 2017 um 13:41:50 Uhr:


Es ist ja gerade die Frage, ob z.B. Hyundai mit seinen dünnen Lacken diese besseren Eigenschaften mit sich bringt die man bei einer geringeren Dicke benötigt.
Bei Hyundai sind es derzeit 12 Jahre Garantie auf Durchrostung, im Flachland dürfte dies kein Problem darstellen, im Alpenvorland indes schon.

Beim i20 bekommt man recht viel für sein Geld, da kann man den Spardruck ja noch halbwegs verstehen aber beim i30 der inzwischen nun echt nicht mehr zu den Schnäppchen zählt sollte doch ein bissl mehr Geld für einen gescheiten Lack übrig sein.

Zu der Empfehlung Uni Lackierung ohne Aufpreis...super ein weißes Auto (das ist die einzige Farbe ohne Aufpreis beim i20), immer dreckig und lässt sich extrem schlecht verkaufen.
Beim aktuellen i30 ist Rot die Standardlackierung, besser aber auch nicht unbedingt toll. Ich habe nach wie vor das Gefühl, dass selbst bei aktuellen Autos die Farbe Rot immer noch mit der Zeit verblasst.

Gem. der Lehre, ist die Dicke des Lacks keine Aussage über dessen Beständigkeit geschweige Qualität.

Es widerstrebt uns dies zu verstehen, weil davon ausgegangen wird, das ein Mehr an Material immer besser zu sein scheint.

Aber eine um die Hälfte geringere Lackdicke muss, um deckfähig zu sein, eine enorme Dichte aufweisen. D.h. der Lack ist hochwertig.

Je dicker der Lack, desto anfälliger ist dieser für Abplatzungen durch äußere Einflüsse. Dicke Lackierungen sind das Ergebnis aus mehreren Spritzgängen der Farbschicht incl. Grundierung, Filler und Klarlack. Mehrere Farbspritzgänge sind notwendig damit die Farbe auch deckt. Ergo: nicht so hochwertig.

Die beste Farbaufbringung ist die Pulverbeschichtung. Besser geht nicht. Sehr dünn, sehr hart.

Das Verfahren der Aufbringung (Schichten) und der Lacktyp sind entscheidend.

"Gescheiter Lack" ist damit nicht: je dicker desto besser. Aber auch nicht schlechter.

Ein nicht Metalliklack ist gegenüber einem Metalliklack anfälliger gegen Ausbleichung, abhängig von der Farbe. Ein Metallicklack dagegen nicht so in fem Maße wie ein Uni-Lack.

Rot hat eine andere chemische Zusammensetzung. Leider nicht sehr UV-fest, obwohl die Farbe heute schon sehr viel resistenter geworden ist.

Güße Mic

Ich finde es ärgerlich, dass jedes Auto nur in einer Uni-Lackierung lieferbar ist. Meinen i20 hab ich 2015 zum Glück noch in Baby Elephant Uni bekommen. Mir gefällt die Farbe richtig gut und bisher ist sie auch pflegeleicht.

Beim i30 werden ja inzwischen für das Polar White Uni 200 € Aufpreis verlangt.

Ein erneuter "Vorfall" hat mir wieder gezeigt, dass der Lack bei Hyundai minderwertig ist. Das man auf Kunststoffteilen schneller Macken hat als auf Metall scheint ja normal zu sein aber das sich bei kleinsten Steinschlägen gleich der Lack löst? Wohlgemerkt immer an Rundungen, an denen das an sich ja nicht so schnell passieren sollte als an Teilen die im 90° Winkel zum Stein sind. Da wo die Steine im 90° Winkel auftreffen ist ne Kerbe aber kein Lack ab.

Im Nachhinein hätte ich mir mal lieber eine Folie an der Front anbringen lassen sollen, naja dann beim nächsten Auto.
Ist nur gerade die Frage ob es nochmal ein Hyundai wird.
Ford erscheint mir beim Lack immer noch deutlich wertiger. Es gibt ja immer wieder Aktionen bei Ford mit "gratis" Garantieverlängerung.

Das an den Rundungen habe ich an Kunststoffteilen bei meinem alten Audi a6 aber auch gehabt.

Es scheint ein herstellerübergreifendes problem zu sein, wenn man davon überhaupt sprechen kann wenn einem ein ordentlicher Zinken dagegen prallt.

Wundert mich auch nicht, da die Straßen ja nicht gefegt werden.

Ich vermehme auf den Autobahnen regelmäßige Steinschlaggeräusche an meinem Santa. Die sind mitunter gar nicht mal so harmlos. Bis jetzt aber keine Spuren.

Das mit der Folierung ist eine gute Idee. Besonders an den gefärdeten Bereichen macht dies Sinn. Es gibt die Folie auch transparent.

Grüße Mic

Das mit der Folie bezog sich freilich auf eine durchsichtige Variante da sie ja wenn nur vorne angebracht werden würde. Die schwarzen Hauben die es mitunter gibt würden bei mir nicht ihren Zweck erfüllen, außerdem sehen diese potthässlich aus.

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