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Route-66 im Mai 2011 - Mitfahrer gesucht

Harley-Davidson
Themenstarteram 13. Dezember 2010 um 22:52

Nachdem ich diesen Sommer mein Sitzfleich mit einer 3400km-Tour durch Polen erprobt habe soll es nächstes Jahr nach Amerika gehen, auf die Route-66.

Und dazu suche ich Mitfahrer oder Mitfahrerinnen!

Ich will das nämlich nicht bei einem Veranstalter buchen, sondern selbst organisieren:

So richtig die historische Route-66, ganz, von Chicago nach Los Angeles.

Übernachtung in günstigen Motels.

Dauer: ca. 2 Wochen netto

Motorräder werde drüben gemietet.

Ich kenne zwei Leute die das im Auto mitfahren wollen, d.h. wir hätten schon einen Packwagen. :p

Das ist sicher nichts für Leute, die noch nie in Amerika waren, für die es der erste Tripp dorthin wäre:

Man kommt weder nach New York, noch nach Disneyland, noch nach San Francisco.

Und die Route-66 war nur die erste durchgehende Straße von Ost nach West,

nicht die kurvenreichste, nicht die touristisch reizvollste.

Das ist eher was für Leute, die sich für amerikanische Geschichte und Kultur interessieren - auch und gerade weil beides erst im Entstehen ist.

So als Leitfaden vielleicht: http://www.amazon.de/Route-66-Amerik...763781&sr=8-13

Was die Bikes angeht bin ich offen: Honda oder Harley, notfalls auch BMW.

Muß halt für 2 Wochen bequem und zuverlässig genug sein.

Gibt es hier noch mehr Leute die so spinnen wie ich ? :D

Mir ist klar, daß die historische Route-66 heute ein Stück Highway, ein Stück Interstate, ein Stück Umgehungsstraße, ein Stück Ortsdurchfahrt usw. ist.

In der Routenbeschreibung die ich verlinkt habe ist das recht genau angegeben. Da muß man sich halt davor die Mühe machen, alles ins Navi zu programmieren.

Meine erste, grobe Kostenaufstellung:

1000 € Flüge (Frankfurt-Chicago-Frankfurt, LosAngeles-Chicago)

800 € Quartiere (16 Nächte x 50 Euro)

600 € Essen (16 Tage)

1500 € Motorrad (15 Tage + Einwegmiete)

250 € Sprit (4000 km x 6 Liter x 1 Euro)

14 $ Einreise-Visum

-------

4160 € :eek:

Für Leute im Doppelzimmer, Sozias, oder Autofahrer sollte es entsprechend günstiger werden.

Für 2 Leute im Auto und im Doppelzimmer wären das dann etwa 2600 € pro Person.

Die Idee ist 2 Wochen netto für die Route-66, d.h. von Übernahme des Motorrads in Chicago bis Abgabe in LA.

Der Motorradverleiher EagleRider bietet die Route-66 (Chicago-LosAngeles) auch an und zieht die Tour auch in 14 Tagen durch. Meine Route-66-Beschreibung gliedert das in 14 Tagesetappen. Davon ist keine übermäßig lang (zweimal 500km), im Durchschnitt 280km pro Tag. Die Möglichkeit zwischendrin einen Zusatztag für Besichtigung, Wäschewaschen oder Rast einzuplanen besteht natürlich.

Um auf über 2 Wochen zu kommen, könnte man an einem Donnerstag der ein Feiertag ist aufbrechen. Dann hätte man brutto 18 Reisetage (Do-So) bei netto 11 Urlaubstagen.

Wenn man die Tour individuell plant, spricht natürlich nichts dagegen wenn man schon mal drüben ist davor oder danach noch individuell einen Trip nach Disneyland oder einen Abstecher nach San Francisco anzuhängen.

Also, wer kommt mit ? :cool:

 

(Ich habe schon ein halbes Jahr in den USA gelebt und bin vor 3 Jahren auch schon eine 4000-Meilen-Schleife (mit dem Auto) durch den Südwesten gefahren. Insofern hoffe ich das alles halbwegs realistisch zu sehen.)

070608-0173
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21 Antworten
am 5. Januar 2011 um 2:49

Hallo Bodie,

es hört sich sehr gut an. Meine Frau und ich (beide fahren Motorrad) haben auch vor die Route66 im Sommer zu fahren. Leider geht es bei uns nur in der Ferienzeit und im Mai sind keine in NRW. Mich würden schon Einzelheiten Deiner Planung interessieren, vielleicht kann man mal in Kontakt treten.

Themenstarteram 10. Januar 2011 um 20:52

Zitat:

Original geschrieben von kabbye

Hallo Bodie,

es hört sich sehr gut an. Meine Frau und ich (beide fahren Motorrad) haben auch vor die Route66 im Sommer zu fahren. Leider geht es bei uns nur in der Ferienzeit und im Mai sind keine in NRW. Mich würden schon Einzelheiten Deiner Planung interessieren, vielleicht kann man mal in Kontakt treten.

Klar können wir in Kontakt treten: chst1 at gmx . de oder über PN.

Hallo Bodie

ich habe auch vor in diesem Sommer (Zeitrahmen 01.06.11~30.06.11) diese Route abzufahren.

Auf welchen Zeitpunkt hast du deine Tour geplant?

Gruss, Haxi99

Themenstarteram 17. Januar 2011 um 23:17

Ich hatte eigentlich den Mai im Visier, weil es da noch nicht so heiß ist,

aber Juni könnte ich auch einrichten, zumal da ein paar Feiertage sind.

Gruß,

Christoph

Mir geht’s vom Job her nur im Juni.

Ich hätte mir gedacht, dass man so in der ersten Juni Woche in Chicago starten könnte.

Wenn wir dann nach etwa 14 Tagen in LA sind würde ich noch ein paar Tage anhängen, dann ich habe mir eigentlich den ganzen Juni für die USA reserviert.

Ich bin auch schon mal mit dem Motorrad an der Westküste unterwegs gewesen und habe die meisten Nationalparks dort schon einmal gesehen, die sind also für mich kein muss mehr aber ich könnte mir dies problemlos auch ein zweites mal ansehen.

Gruss, Daniel

Themenstarteram 27. Januar 2011 um 23:23

Sieht momentan etwa so aus, daß es am 04.06. in Chicago losgeht und am 21.06. in San Francisco(!) endet, weil wir nach der Route-66 von LA aus noch den HWY-1 die Pazifikküste rauf dranhängen wollen.

Weitere Mitfahrer sind willkommen.

Kann mir jemand einen Motorradvermieter empfehlen ?

Hat jemand mit EagleRider gute/schlechte Erfahrungen gemacht ?

Themenstarteram 23. September 2013 um 22:48

Das hat nun 2011 bei mir leider doch nicht geklappt, weil mein damaliger Arbeitgeber kurz darauf pleite gegangen ist.

Also würde ich das Projekt Route-66 gerne für das Frühjahr 2014 in Angriff nehmen.

(Habe mir vorgestern schon mal eine Harley ausgeliehen - naja, für dort drüben reicht's.)

Vielleicht finden sich hier im Forum ja ein paar Mitfahrer?

Themenstarteram 22. November 2013 um 23:42

Zitat:

Original geschrieben von Bodie_601

Also würde ich das Projekt Route-66 gerne für das Frühjahr 2014 in Angriff nehmen.

Vielleicht finden sich hier im Forum ja ein paar Mitfahrer?

Wirklich keiner? :(

Hi

Ich drücke Dir die Daumen, daß Du noch Mitfahrer findest, wenn das Deine Wunschtour ist und Du das Mopped schon gemietet hast.

In der Zwischenzeit mal meine Gedanken, die Du bitte nicht als Versuch, Dir das auszureden, verstehen sollst, sondern als Denkanstoß.

Ich hab nie so richtig verstanden, warum diese Strecke heutzutage jemand unbedingt fahren möchte und schon gar nicht mit dem Motorrad.

Ich hab mich als "Freund der großen Straßen" (Alaska Hway, Panamericana, Karakorum Highway etc.) auch schon mit der Route 66 beschäftigt. Mein subjektives Ergebnis: Die Stationen Arizona, New Mexiko und Kalifornien sind sicher zum Teil landschaftlich schön und zum Cruisen sehr gut geeignet. Aber die Strecke davor, Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma stelle ich mir stinklangweilig vor, zumal die "richtige" Route 66 dort in weiten Teilen gar nicht mehr zu existieren scheint, sondern durch Interstates ersetzt wurde. Ich kenne den Mittleren Westen an ein paar anderen Ecken und fand ihn überwiegend schon mit dem Auto öde. Das "Gefühl von Freiheit und Weite" verpufft in der Landschaft bei mir recht schnell.

Warum denn nicht auf den Südwesten beschränken? Da gibt´s mehr zu sehen für´s Geld, glaube ich.

Schöne Ecken werden u.a. hier beschrieben:

http://krad-vagabunden.de/.../

Aber wenn das Dein Traum ist (den Du ja schon seit 2011 hegst), dann mach das und lass Dich nicht irritieren!

Grüße

Christian

Themenstarteram 25. November 2013 um 20:48

Hallo Christian,

nein, ich habe das Motorrad für dort drüben natürlich noch nicht gemietet!?

Das kann ich doch erst, wenn der Termin feststeht. Und der steht erst fest, wenn ich weiß wer mitfährt.

Ich habe mir allerdings diesen Herbst in Deutschland mal eine Harley gemietet um auszuprobieren, ob ich mit so einem Eisenhaufen zurechtkomme. Fazit: ja, würde gehen - und für dort drüben passt es irgendwie.

Die übliche Schleife durch den Südwesten habe ich 1997 mit dem Bus und 2007 mit dem Mietwagen gemacht.

Ja, war toll, aber ... been there, done that, got the t-shirt.

Wie ich oben schon geschrieben habe: Die Route-66 als Ganze "... ist eher was für Leute, die sich für amerikanische Geschichte und Kultur interessieren - auch und gerade weil beides erst im Entstehen ist."

Viele Grüße,

Christoph

Hallo Bodie,

willst du die R.66 immer noch in 14 Tagen abreißen??? Wo bleibt da der Urlaub? Ich plane für 2014 die Mitnahme meines eigenen Bikes und wäre evtl. auf Teilstrecken (von NM bis CA) dabei und behalte deine Planungen im Auge.

Viele Grüsse

BC

Themenstarteram 1. Dezember 2013 um 19:49

Zitat:

Original geschrieben von Bigcaesar

Hallo Bodie,

willst du die R.66 immer noch in 14 Tagen abreißen??? Wo bleibt da der Urlaub? Ich plane für 2014 die Mitnahme meines eigenen Bikes und wäre evtl. auf Teilstrecken (von NM bis CA) dabei und behalte deine Planungen im Auge.

Viele Grüsse

BC

Hallo BC!

Ich habe von 14 Tagen netto gesprochen, d.h. ohne Anreise und Abreise, und ggf. mit ein paar Rasttagen dazwischen, z.B. in St. Louis. Insgesamt rechne ich mit 3 Wochen brutto zwischen Hin- und Rückflug.

Die 14 Tagesetappen in meinem Reiseführer kommen mir keineswegs übermäßig lang vor. Die Tourveranstalter, die die volle Route-66 (also Chicago bis LA) anbieten, machen das i.d.R. auch in 14 Tagen.

Es ist auch ein Tradeoff: Je länger man unterwegs ist, umso mehr kostet es. Und es kann sich nicht jeder 4 Wochen Urlaub am Stück nehmen.

Wenn dir mein Programm nicht zu straff ist, würde es mich freuen, wenn Du dich (zumindest abschnittsweise) anschließt.

Gruß,

Christoph

 

Hi,

danke für die Antwort.

Meine Kostenrechnung für die R.66 sieht so aus:

Gabelflug D-Ch. und LA-D ca. 800 - 1.000 Euro

(Warum soll man von LA wieder zum Anfang nach Ch. zurückfliegen?)

Hotel: 70 USD x 21 Tage im DZ, macht 700 - 800 USD p.P.

Essen: 25 USD x 21 Tage, macht 520 USD

Bikemiete: 120 - 140 Euro/Tag (meine Faustregel für eine HD incl. aller Kosten), macht 2.600 Euro

Benzin: 6 Liter/100 km x 4.500 km x 3,5 USD/Gal., macht 240 USD

Visum, Krankenversicherung etc. ca. 100 Euro

Wozu benötigt man ein Begleitfahrzeug, es ist eine Annehmlichkeit, mehr nicht. Ich nehme im Flieger meine gesamte Bikerausrüstung in einem Militärseesack mit, bei längeren Touren wird ein Ruhetag pro Woche eingelegt (z.B. zum Wäschewaschen), Hotels buche ich vor Ort immer 3-4 Tage im voraus und zahle zwischen 40 und 70 USD/DZ, beim Essen, wenn nicht immer im Restaurant getafelt wird, sind 25 USD/Tag außerhalb der grossen Städte ziemlich real (Frühstück im Hotel, leichtes Mittagessen und Abendessen um gute 10 USD). Beachte bei der Bikemiete die Mehr-km, die Vollkaskoversicherung sowie die Einwegmiete. Kleine Maschinen wie eine Sporster, Honda oder BMW sind preiswerter, aber für die Langstrecke wenig geeignet. Kartenmaterial gibt es überall gratis, ansonsten fahre ich mit dem Truckeratlas ( 19 USD).

Viele Grüsse

BC

Themenstarteram 2. Dezember 2013 um 22:23

Zitat:

Original geschrieben von Bigcaesar

Gabelflug D-Ch. und LA-D ca. 800 - 1.000 Euro

(Warum soll man von LA wieder zum Anfang nach Ch. zurückfliegen?)

Hotel: 70 USD x 21 Tage im DZ, macht 700 - 800 USD p.P.

Essen: 25 USD x 21 Tage, macht 520 USD

Bikemiete: 120 - 140 Euro/Tag (meine Faustregel für eine HD incl. aller Kosten), macht 2.600 Euro

Benzin: 6 Liter/100 km x 4.500 km x 3,5 USD/Gal., macht 240 USD

Wozu benötigt man ein Begleitfahrzeug, es ist eine Annehmlichkeit, mehr nicht.

Kartenmaterial gibt es überall gratis, ansonsten fahre ich mit dem Truckeratlas ( 19 USD).

Preislich schätzen wir die Flüge ja ähnlich ein und natürlich wäre ein Gabelflug bequemer.

Aber meines Wissens bieten nur wenige Fluglinien solche Gabelflüge auch in ihren billigsten Tarifen an.

Insofern gibt es mehr Möglichkeiten - insb. wenn man sich mit anderen Mitreisenden auf ein Abflugdatum einigen muss - günstig Deutschland-Chicago-Deutschland zu buchen und separat mit einer amerikanischen Billigairline noch die einfache Strecke LA-Chicago dazu.

Was die Hotelzimmer angeht sind wir uns mit 50€/Nacht einig, nur dass Du von Doppelbelegung und ich von Einzelbelegung ausgehe. :)

Ein Begleitfahrzeug benötige ich auch nicht. Ich wollte aber die Tour ausdrücklich für Leute offenhalten, die lieber im Auto mitfahren. Die könnten uns dann eben den "Packwagen" machen.

(Habe das dieses Frühjahr in Rajasthan erlebt - ohne Gerödel auf dem Bike ist es schon bequemer. :cool:)

Was das Kartenmaterial angeht ... da die historische Route-66 heute kein durchgehender HWY mehr ist, sondern ihr zu folgen eher einer Schnitzeljagd gleicht, hätte ich mir die Route vorweg auch gerne ins Navi programmiert.

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