Rost vorsorge?
hi jungs ich habe vor mir ein golf 3 oder polo 6n zu kaufen ... beim golf 3 hab ich bedenken zwecks rost... Kann man irgendwas machen das er nicht mehr so anfällig an den berühmten stellen ist... beim kotflügel unten ist es ja so das sich in den hohlraum dreck ansammelt und es dadurch rostet.. kann ich den hohlraum irgendwie schliessen?... bei der heckklappe denke ich an cleanen des heckwischers.. was ja die ursache für den rost ist.
Was kann man noch alles machen?
wie sieht es mit den polo und rost aus?
33 Antworten
gutes Hohlraumwachs (das mit dem Fett war falsch geschrieben ...) bildet eine harte, kratzfeste Oberfläche ...
Filz ist m.E. noch schlimmer als Folie, dass saugt sich doch voll wenn das Auto mal nass wird und da drunter trocknet es dann nicht mehr gescheit ...
der steht eh kaum draußen und wird nass zudem wenn der Lack ok ist sollte da auch nix gammeln ist aber auch etwas unglücklich konstruiert der Griff, zudem wackelt er bei fast jedem Golf.
Hi Leute,
Rost entsteht doch hauptsächlich überall dort, wo sich Staunässe bilden kann.
Um das zu verhindern hilft gute Pflege maßgeblich.
Daher sehe ich regelmäßig nach und säubere sämtliche Wasserablaufkanäle und kritischen Bereiche:
- Gebläsekasten am Fuße der Frontscheibe
- Ablauflöcher an der unteren Kante der Türen
- Abläufe an der A- Säule
- Kabeldurchführung zwischen Türen und A- Säule
- unter dem Abdeckgummi der Regenrinne am Dach
- Hohlraum hinter der Radkastenabdeckung zu den Grundschwellern
- hinter dem Gummi des Tankstutzen
- Bereich hinter der Kennzeichenabdeckung an der Heckklappe
- Bleche hinter den Rückleuchten(Rückleuchetn ausbauen, 2mal im Jahr + polieren des Lack.
- viel Hohlraumwachs in Grundschwellern, an der Batteriehalterung, im Bereich des Luftfilterkasten und vom Tankstutzen aus, die C- Säule hoch
- Ablauf in der A- Säule vom Sonnendach aus
Die Idee mit der Folie finde ich übrigens nicht nur gut, sondern habe ich seit Besitz meines Dreiers umgesetzt und das taugt!
Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Auto, da rosten gesehen zu haben, wo beispielweise, ein gut klebender Aufkleber den Lack verziert bzw. optisch verschandelt.
Also wenn etwas vor Rost schützt, dann unteranderem Aufkleber oder gut klebende professionelle Folien.
Viele Taxen haben ihre bekannte, hässliche Farbe, heute nur durch Folien.
Wird das sonst eigentlich silberne oder sonst wie farbige Fahrzeug(Taxe) wieder verkauft und zu diesem Zweck von seiner hässlichen beigefarbenen Folie befreit, so sieht das Fahrzeug vom Lack her, schlicht neu aus.
Die Folie verhindert das Ausbleichen des Lack durch UV- Strahlung, nix rostet von außen, Steinschlag ist kein Thema etc.
Besser gehts bestimmt kaum und so ein Stück Folie unter der Kennzeichenhalterung ist daher absolut top!
MfG archery!
Hallo,
die Bremsleitungen am Unterboden sind beim Golf III ja auch nicht gerade von der besten Qualität. Die sollte man von Zeit zu Zeit auf Rost überprüfen und ggf. austauschen.
Um das Rosten zu Vermeiden probiere ich gerade folgende Methode:
Meine Bremsleitungen streiche ich seit der Erneuerung ab und an dick mit seewasserfestem Lagerfett (Den Hersteller weiss ich jetzt nicht auf jeden Fall ist das Zeug hellgrün) ein.
Außerdem reinige ich regelmässig gründlich die Radkästen und die Kompostbox am Kotflügel vorne und sprühe alles nach dem Trocknen mit Unterbodenwachs ein.
Die immer wieder abgammelnden Klemmen von den Auspuff-Hitzeschutzblechen habe ich teilweise gegen Edelstahl-Blechschrauben mit Unterlegscheibe ersetzt und habe da endlich ruhe.
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Hi,
@0600891_golf:
Zitat:
Original geschrieben von 0600891_Golf
Die immer wieder abgammelnden Klemmen von den Auspuff-Hitzeschutzblechen habe ich teilweise gegen Edelstahl-Blechschrauben mit Unterlegscheibe ersetzt und habe da endlich ruhe.
Mit dem Einsatz von Edelstahlschrauben( V2A, V4A) an der Karosse, wäre ich vorsichtig, denn hier gilt es zu beachten, dass das minderwertigere Metall zuerst rostet. 😉
Normalerweise sollte die jeweilige Schraube im Idealfall, minderwertiger sein, als das Blechmaterial der Karosse, denn besser rostet die Schraube, als das Blech drum herum, welches sie festhalten soll.
Beim Einsatz von Edelstahlschrauben verkehrt sich dieses Prinzip häufig, das heißt: 🙄
Es rostet zwar nicht mehr die Schraube, dafür aber das Blech um die Schraube! 😰
@G60rave:
Von den beiden genannten Sprays, halte ich persönlich nicht viel.
Ich bevorzuge spezielle Rostschutzgrundierungen und Lacke, wie sie hauptsächlich der Industrie zur Verfügung stehen, um Schiffe, Hochspannungsmasten oder Stahlbrücken zu schützen.
Diese Produkte sind meist nicht als Spray zu bekommen, schwer zu beschaffen, aber bringen die besten Ergebnisse.
Es ist leider generell schwer geworden, gute Rostschutzlacke zu bekommen.
Die besten Lacke und Grundierungen(z.B Zinkchromat), gab es früher, waren sehr giftig und werden wegen ihrer Umweltschädlichkeit leider nicht mehr hergestellt bzw. nicht mehr komerziell vertrieben.(hohe Cobalt-, Chrom-, Quecksilber-, Bleikonzentrationen usw.)
Das macht es uns heute so schwer, gute Produkte zu ergattern.
MfG archery!
Ein gutes Rostschutzprodukt ist meiner Meinung nach die BOB Produktfamilie.
Es gibt im Internet auch ein gutes Forum für Rostschutz:
http://f23.parsimony.net/forum46030/
da habe ich schon Einiges erlesen.
angenommen man würde selbstständig alle autoteile bei einer lackierung abbauen , die eh abbgebaut würden müssten(um kosten zu sparen)... und versucht das ganze auto soweit abzuschleifen und grundieren.. oder sollte man das grundieren lieber vom fachmann machen lassen... weil wenn man jetz den wagen abschleift und da nicht genau gearbeitet hat.. würde es ja noch mehr kosten die grundierung wieder runter zu hauen und nochmal alles zu schleifen... also lieber nur schleifen? wollte auch gleich alles cleanen was überflüssig ist.
Achja warum ich eigentlich alles zwecks lackieren frage... kostet es eigentlich viel die karosse verzinken zu lassen ?
Falls das vorhaben in angemessenen preis liegt ... würde ich mir vornehmmen das auto so lang zu fahren bis ich das geld hab für die lackierung... brauch keine besondere lackierung... ein schönes
schwarz müsste reichen.
Wollte nur mal meinen Senf zum Thema geben: Bremsleitungen, sofern noch nicht angerostet lassen sich sehr gut und effektiv mit Flüssigkunststoff konservieren. Der ist gegenüber Umwelteinflüssen sehr resistent(auch gegen Säuren).
Thema Heckklappe: Definitv ein Konstruktionsmangel, welcher sich im Laufe der Jahre zum bösen Teufel entlockt und den älteren Modellen ganze Heckklappen gekostet hat. Auch bei mir hat sich durch das Drücken der Kunstoffleiste beim Öffenen der Klappe der Lack gelöst, bis aufs Blech andere Stellen folgen schon sichtbar. Das Gute daran ist das nichts rostet da meine Heckklappe definitiv verzinkt ist (Baujahr 09/97). Hab auch an einer anderen Stelle einen Lackplatzer, schon über ein Jahr und kein Rost an der Klappe. Lasse alles aber bald von einem Lackdoktor machen und dann wohl auch eine Schutzfolie unter die Leiste kleben.
Schweller: Beim Reingucken trieft es bei mir vor Wachs in den Schwellern. Man kann gut bei den Hinterrädern in die Stopfen gucken mit ner schönen Taschenlampe. Meist ist aber ne Schicht Unterbodenschutz drauf, bei mir war der Plaststopfen aber schon sichtbar und so habe ich mal nen Blick geworfen.
Gutes Korrosionsschutzmittel: ELASKON . War schon zu DDR Zeiten bewährt bei Trabant und Wartburg und war sehr effektiv.Ich denke es kann mit guten Schutzmitteln mithalten. Wird heute aber hauptsächlich von der DEUTSCHEN BAHN genutzt, siehe Internet. Schwöre drauf, da ein Test der AUTO BILD die meisten Schutzwachse und Co als wirkungslos testete, bis auf Mike SANDERS Fett und ein anderes Produkt. Die anderen versagten. Da sich Elaskon auch bei unserem Trabant seit über 18 Jahren bewährt hat, spricht dieser Echtzeittest wohl für dieses Produkt. Soll keine Werbung sein, ist persönliche Erfahrung, die viele Fahrer von serienmäßig schlecht konservierten Ostblockfarzeugen aber bestätigen werden.
DANKE fürs lesen! Schönen Abend
Zitat:
Original geschrieben von TRABANT
Wollte nIch denke es kann mit guten Schutzmitteln mithalten. Wird heute aber hauptsächlich von der DEUTSCHEN BAHN genutzt, siehe Internet. Schwöre drauf, da ein Test der AUTO BILD die meisten Schutzwachse und Co als wirkungslos testete, bis auf Mike SANDERS Fett und ein anderes Produkt. Die anderen versagten. Da sich Elaskon auch bei unserem Trabant seit über 18 Jahren bewährt hat, spricht dieser Echtzeittest wohl für dieses Produkt. Soll keine Werbung sein, ist persönliche Erfahrung, die viele Fahrer von serienmäßig schlecht konservierten Ostblockfarzeugen aber bestätigen werden.
DANKE fürs lesen! Schönen Abend
Giftig und gut ist auch Bleimennige...Hält auf diversen Brücken schon sein 60Jahren...
Aber damit ist vorsicht geboten, weil der Staub ist giftig...
Ob Elaskon so gut ist keine ahnung der Hesterller schreibt:
"ELASKON entwickelt und vermarktet vorrangig Produkte auf dem Gebiet des temporären Korrosionsschutzes."
Man beachte das wort temporär...
Hallo, ich komme wahrscheinlich nächste Woche dazu, hätte aber noch ein par Fragen:
1.Bei mir ist am Schweller der Rostschutz komplett weck. Also mache ich das einigermaßen sauber - so gut wies halt mit einer Schmirgelleinwand geht. Und kommt dann da noch was drauf(Rostumwandler, Hammerit oder so?) bevor ich den Unterbodenschutz drauf mache?
2.Hatte ich den kompletten Kotflügel vor ein par Wochen weck und den "Kompost" entdeckt. Jetzt wollt ich ihn nochmal weck machen und sauber vor Rost schützen. Nun ist da das alte Holraumfett - muss das ganz weck oder kann ich an den Stellen wo jetzt nicht mehr so viel ist einfach das neue drüberschmieren?
MFG
Kai
Hi Kai,
zu 1.:
Weiß nicht, was du mit: "Bei mir ist am Schweller der Rostschutz komplett weck", meinst. 😕
a) Wenn es heißen soll, dass der Lack unter dem Rostschutz unversehrt, aber der Unterbodenschutz weg ist, dann müßtest du bloß neuen Unterbodenschutz auftragen.
b) Wenn es bedeutet, dass Lack, Grundierung und Unterbodenschutz komplett weg ist und dich das blanke Blech "angrinst", dann musst du es auf jeden Fall sauberst blank schleifen.
Sollte es dir mit Schmirgelpapier nicht gelingen, dann nimm ne rotierende Drahtbürste für Bohrmaschine oder Akkuschrauber, damit sollte es bestens gehen.
Danach solltest du Grundierung aufbringen und wenn se trocken ist z.B. Hammerit drauflacken.
Kannst mal auf der Hammeritdose lesen, ob vorher grundiert werden muss, kann nämlich sein, dass es nicht zwingend erforderlich ist.
Ich würde allerdings dazu tendieren, vorher, in jedem Fall zu grundieren, kann nicht schaden.
Wenn alles gut durchgetrocknet ist, trägst du den neuen Unterbodenschutz auf.
Außerdem hoffe ich, dass du die geplante Arbeit nicht im Freien erledigen willst/musst, denn die Witterung ist absolut nicht geeignet um solche Arbeiten im Freien durchzuführen(zu kalt, feucht zur Aushärtung des Lacks) 🙄
2. Das was du als Hohlraumfett identifiziert hast, müsste Hohlraumwachs sein(schmierig, gelbliche Optik). 😉
Das gute Zeug musst du nicht komplett entfernen, bevor du neues aufbringst. Erwärm es ein wenig(Haarfön) heb die obere dreckige Schicht mit Papier(z.B. Küchenrolle) ab, dann neues Wachs, gleichmäßig, überall drüber-/draufsprühen und gut ist das!
MfG archery!
Danke, genau das wollte ich wissen.
zu1. ja, das blanke Blech schaut bei mir vor.
Ich weiß, das es eigentlich schon zu kalt dafür ist. Hab aber erst jetzt Urlaub bekommen, sonst hätte ich es schon früher gemacht. Werde es aber sowieso in einer Doppelgarage machen und einen 25kW Heizstrahler reinsellen.
MFG
Kai
Ich weiß auch nicht, aber ich glaube irgend jemand hat mir das Blech unter meinem Unterbodenschutz gestohlen. An so einem Stopfen hat sich der Schutz abgelöst, ist aber nicht weckgefallen. Darunter war dann kein Blech mehr🙁. Binn dann gleich in die Werkstadt, die haben mir schon ein neues Stück reingeschweißt.
Mir ist da aber noch etwas komisches aufgefallen:
Am Übergang Kotflügel /Schweller treffen sich mehere Bleche, die da ganz komisch zusammengeschweißt sind. Da sind von VW aus schon Löcher. Müssen die aus irgend einem Grund offen bleiben oder muss man die zu machen. Siehe Bilder.