Röhm Maschinenschraubstock, wie Reparieren? Mit Bildern.

Hallo. Ich habe einen röhm maschinenschraubstock .
Der schraubstock ist vorne leider gebrochen. Er lässt sich nicht mehr fest zu drehen. Das gewinde ist im griff und der griff hat eine nut und in diese nut muss wohl ein stift oder flacheisen eingreifen um den griff an einer stelle zu halten.

Hat jemand den gleichen Schraubstock und kann mir ein bild von unten schicken ?? Ich würde gerne wissen wie diese ausgebrochene stelle von unten im Original zustand aussieht.

Ich dachte ich flexe diesen ausbruch jetzt plan ab und dann schraube ich eine 3mm edelstahlplatte von hinten an die dann in diese nut eingreift.

Schweissen geht wohl nicht. Das müsste guss sein??

Beste Antwort im Thema

Ich find das geil 😁

Er will doch einfach nur diesen Schraubstock retten... Ob er jetzt nicht das Geld für einen neuen ausgeben möchte oder er vllt auch einfach Spaß daran hat diesen zu reparieren um es zu lernen oder zu verstehen verstehen.
Es ist doch egal, er möchte ihn retten und es ist doch mal schön, wenn man von der Wegwerf-Gesellschaft wegkommen. Das regt mich teilweise so auf, dass heutzutage alles weggeworfen wird !

Im gewerblichen kann ich das verstehen, denn da muss man durchrechnen aber im privaten Bereich sollten wir aufhören alles sofort wegzuwerfen, nur weil das Internet für 68€ sofort Ersatz liefern kann.

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Zitat:

@frestyle schrieb am 9. Juni 2018 um 12:06:18 Uhr:



Und ja besonders bei größern Betrieben landen richtige Schmankal im Schrottcontainer, beim Schrott fischen sollte man sich zwar nicht erwischen lassen, aber da hilft hier und da ein kasten Bier für den "Bewacher"

In vielen Betrieben besteht die Möglichkeit, defekte oder ausrangierte Teile völlig legal mitzunehmen. Dazu wird dann z. B. ein sogenannter "Mitnahmeschein" ausgefüllt, mit dem sich der MA verpflichtet, das Material/Teil nur für den persönlichen Gebrauch zu verwenden, es nicht weiterzuverkaufen/damit zu handeln, und er keine rechtlichen Ansprüche irgendwelcher Art durch die Nutzung an den Betrieb stellt. Damit ist der Betrieb aus der Haftung raus, und auch dem Steuerrecht ist genüge getan (bei einem eventuellen Weiterverkauf könnte es sich ja u. U. um einen geldwerten Vorteil handeln, der eigentlich versteuert werden müsste).

Gruß
electroman

So dele. Muss mal noch was los werde .

War im baumarkt und hab mir so einen hier oft empfohlenen Rohrschraubstock billig China angeschaut. Die dinger sind ja voll der Müll vergleichen mit dem röhm .

Der china schraubstock klappert wackelt und ist auch bestimmt 1kg leichter als der röhm weil billiger und weniger stahl und dafür 35euro . Nein danke.....

Für die es interessiert den röhm habe ich bestimmt schon 20mal benutzt und er funktioniert bestens... Reperatur hat sich gelohnt!

Desweiteren ist mir eine Bosch Gsb 90-2e in die Hände gefallen. Die wurde aus einer firma ausgesondert weil reparatur nicht mehr möglich.

Ok . Ohne nachfrage durfte ich diese für 10euro in die kaffeekasse mitnehmen. Zuhause abgekommen , völlig in ordnung die Maschine , läuft 1a mit sternchen....

Den bekannten gefragt warum sie den ausgesondert wurde. Die maschine hätte die TüV Prüfung nicht bestanden weil sie von oben bis unten mit 2k-kleber eingesaut war und damit ein ordentliches Festhalten der Maschine nichtmehr möglich ist.
Laut firma lässt sich der 2k kleber nicht mehr ablösen ohne die maschine zu beschädigen.

Ok naja. Zuhause dann mit aceton und verdünnung versucht zu reinigen , nix

Heissluftfön für 5 sekunden drüber und der kleber löste sich wie kartpffelchips ab :-) . Dann mit nem abrazo drüber und sie sieht aus wie neu. FREU

Will euch ermuntigen zu reparieren.

Gruss

Irgendwie muss sich halt jeder rechtfertigen

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 16. Juli 2018 um 15:57:23 Uhr:


Irgendwie muss sich halt jeder rechtfertigen

Du bist genau richtig hier im Forum !

Da gibt jemand sein Feedback bzw seine Erfahrung und sofort bekommt er den Senf von anderen.

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Ohne Worte. @new-rio-ub würdest du vor mir stehen würdest du dich das nicht trauen zu mir zu sagen.

Ich finde es jedenfalls lobenswert wenn man sich dem Trend der Wegwerfgesellschaft entgegen stellt.
Ich repariere auch lieber als neu zu kaufen - auch wenn es vielleicht nicht wirtschaftlich ist aber eben möglich.
Ich mache das, weil es mein Hobby ist und damit muss ich kein Geld verdienen und es ist mir völlig egal, was da für ein "Stundenlohn" bei rauskommt. Die innere Befriedigung etwas vom Zustand "kaputt" in den Zustand "funktioniert" zurückversetzt zu haben, ist mir Lohn genug.
Wer trotzdem lieber neu kauft... bitte - hab ich nix dagegen vorzubringen außer vielleicht die eher allgemeine Klage über stetig wachsenden Resourcenverbrauch und stetig wachsende Müllberge. Aber wer lieber instandsetzt hat doch ebenfalls das Recht nach seiner Façon glücklich zu werden, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Danke , genau so gehts mir auch.

Vorallem markenwerkzeug das nicht pfleglich behandelt wurde lässt sich wunderbar in schuss bringen.

Eine hazet ratsche vom Flohmarkt für nen euro. Zerlegt , gereinigt und geölt funktioniert besser und hält länger als dieser China kram. Auch wenn es eine Stunde arbeit kostet!

Zitat:

@electroman schrieb am 7. Juni 2018 um 20:57:24 Uhr:


So einfach ist das bei der heutigen Rechtslage leider nicht mehr.
Wenn ein Gerät für den Gebrauch im Betrieb wieder instandgesetzt wird, dann muss das mittlerweile bei vielen Betrieben dem Originalzustand (CE-Kennzeichnung, EMV-Verträglichkeit etc.) entsprechen. Sprich: Es müssen die Originalleitung, die Originalkohlen, etc. wieder verbaut werden. Da liegt nichts "auf Lager", muss erst maschinenspezifisch bestellt werden.
Dann muss noch zwingend eine Prüfung der elektrischen Sicherheit mit dem ganzen Rattenschwanz an Protokollierungen (was war defekt, wer hat es getauscht, ist derjenige berechtigt dazu, Datum und Uhrzeit noch dazu usw.). Das kostet in Summe meistens mehr als ein neues Gerät.

Eben, genau so sieht das aus. Gerade wenn es um Elektrogeräte geht, da stellt sich kein Betriebselektriker hin und tauscht da einfach das Kabel gegen eins "was gerade rumliegt", weil das Gerät dann nicht mehr dem Originalzustand entspricht und damit alle Zertifizierungen (TÜV, GS, VDE und was auch immer) erlischen. Und das zieht dann einen riesigen Rattenschwanz mit sich, zum Beispiel beim Thema Versicherung. Wenn z.B. das unvorschriftmäßig reparierte Gerät einen Schmorbrand verursacht und sich die Versicherung nach Ermittlung der Brandursache querstellt den Schaden zu regulieren.

Ein solches Risiko geht kein ernsthafter Unternehmer ein.

Und in vielen Fällen ist eine fachgerechte Reparatur schlicht unrentabel, entweder muss das Gerät zum Hersteller geschickt werden, oder es muss ein Techniker bestellt werden, da werden mit Anfahrt, Lohn, Ersatzteilkosten gleich mal 200-300 Euro fällig.

Anbei ein Beispiel, ist zwar kein Werkzeug aber ne relativ teure Büroleuchte (NP zwischen 300 und 400 Euro), die ist bei der letzten Prüfung durchgefallen und wandert so wie sie ist in den Elektroschrott.

Img-20180801-122751
Img-20180801-122758

Hm ok, kann ich nach vollziehen.

ABER

Das wird so ein geschiss gemacht wegen sowas. Da darf ein elektriker ein kabel nicht tauschen......

Aber im Gegenzug wird der Markt mit billigen elektroartikeln aus china gegflutet , die fröhlich abbrennen. Siehe diese komischen hoverbords mit akku.

Lichterketten mit 0,2 mm dickem kabel dran, usw usw ....also echt

Ein Elektriker darf ein Kabel schon austauschen,

Nur muss er eben das nach Vorschrift machen und mit eingehenden Prüfungungen und dann alles Protokollieren abheften etc.

Da sind oftmals neue Kleingeräte preisgünstiger.

Festool macht das relativ gut, die haben Kabel für kleines Geld im angebot welcher jeder ohne Ausbildung auswechseln kann.

Zitat:

@magnussoncc schrieb am 1. August 2018 um 13:45:07 Uhr:


Aber im Gegenzug wird der Markt mit billigen elektroartikeln aus china gegflutet , die fröhlich abbrennen. Siehe diese komischen hoverbords mit akku.

Lichterketten mit 0,2 mm dickem kabel dran, usw usw ....also echt

Ja, aber das ist wieder ein anderes Thema. Bei den China-Produkten wird viel gefälscht, inkl. Zertifizierungssymbolen.

Und es ist nochmal ein großer Unterschied ob wir über den privaten oder gewerblichen Bereich reden. Wenn ein Hobbyhandwerker sein Kabel an einem defekten Gerät selbst tauscht, ist das seine eigene Verantwortung, und es wird sich (falls nix passiert) auch nie jemand dafür interessieren (abgesehen davon, dass das Gerät nur ein paarmal im Jahr verwendet wird).

Bei meinem Beispiel mit der Bürolampe sieht das aber anders aus, da wird sich der Betriebselektriker dreimal überlegen ob er sich durch eine eigenmächte Reparatur selbst haftbar macht um der Firma ein paar Kröten zu sparen...

Zitat:

@frestyle schrieb am 9. Juni 2018 um 12:06:18 Uhr:


Ich weiß von einem BMW Werksarbeiter, welchem dem der Kaffe vom automaten zu teuer und zu schlecht war, der hat so nen Senseo mit in die arbeit genommen. BMW akzeptiert das, aber alle 12 Monate würd die weggeschmissen und gegen eine neue ersetzt.
Die Betriebssicherheitsprüfung ist teuerer als wie das Ding einfach neu kaufen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das in manchen Betrieben so ist, und so ist das auch Regelkonform, Bei uns kommt einmal im Jahr ein Prüfer und prüft alles elektrische: PC, Schreibtische Steckdosen und da werden die Kapselmaschinchen eben mitgeprüft. Da der pro Zeit und nicht pro Gerät bezahlt wird (dauert max 5 Minuten) geht das im Rauschen unter.

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