Roadster/Coupé: Türverriegelung springt von alleine wieder auf
Hallo Auskenner,
ich kann von einem Bekannten dessen Coupé (EZ 09/2003, 82 PS, manuelle Schaltung) erwerben. Einzig bekanntes Problem ist, daß sich die Türen nach ein Paar Sekunden wieder von selbst entriegeln, wenn man vorher VERriegelt hat. Möglicherweise ist irgendein Mikroschalter/Sensor/Aktuator an einer Verriegelung kaputt. Lässt sich das vom (technisch versierten) Benutzer leicht herausfinden und reparieren oder wird das ein teurer Werkstatt"spaß"?
Manchmal gibt es ja bei technischen Dingen so'n typischen "Standardfehler", den Auskenner schon von weitem an den Symptomen erkennen....
Dank für eure Meinungen!
28 Antworten
Zitat:
@mirsanmir schrieb am 11. November 2023 um 17:27:51 Uhr:
Zitat:
@5-Achser schrieb am 11. November 2023 um 16:44:13 Uhr:
Jawohl, die Innenbeleuchtung funktioniert prinzipiell, aber wie lange das Innenlicht an bleibt, habe ich noch nicht näher beobachtet.
Naja, wenn klar ist, daß einer der beiden Türkontaktschalter dafür in Frage kommt und diese Türkontakte auch die Innenbeleuchtung schalten, wäre dies das erste gewesen, das ich beobachtet hätte. 😉
Ja, gewiss!
Allerdings habe ich zum Zeitpunkt meiner ersten Postings zu dieser Angelegenheit überhaupt noch keine Ahnung gehabt. Und danach war keine Zeit, Stichworte: laaange Anfahrt, Besichtigung, Kauf, Kurzzeitkennzeichen, Überführung, BEGINN der Zulassungstortour (Vorzulassung war im Ausland), Werkstatt suchen und finden, dies und das,.....
Aber nächste Woche schaue ich genau hin!
Sodele, gestern besuchte ich die Werkstatt. Der Meister eklärte, daß der Trick mit der "Sicherheitsinsel" usw. funktioniert hatte. (siehe Seite 390 der Roadster-Bibel/JHWUS v. 2.5). Fzg verriegelt sich selbst. Man muss sich natürlich sputen dabei.
Er führt nun das Fehlverhalten darauf zurück, daß die Schlüssel-Kodierung nicht mehr zum Auto passt, nur das Smart-Center bzw. Mercedes könne den Schlüssel erneut anlernen.
Das Thema 'defekter Microschalter im Schließmodul" scheint damit vorerst erledigt zu sein.
Das kann möglich sein, denn der Verkäufer des Autos erklärte mir, daß die Starterbatterie entladen war, weil es einige Monate unbewegt herumstand. Somit können wichtige Daten gelöscht worden sein.
Zitat:
@5-Achser schrieb am 14. November 2023 um 13:44:49 Uhr:
Er führt nun das Fehlverhalten darauf zurück, daß die Schlüssel-Kodierung nicht mehr zum Auto passt, nur das Smart-Center bzw. Mercedes könne den Schlüssel erneut anlernen.Das Thema 'defekter Microschalter im Schließmodul" scheint damit vorerst erledigt zu sein.
Da wäre ich nicht so sicher.
Wenn die Codierung nicht mehr passt, dann blinkt der Smart neunmal hintereinander, daran erkennt man das sofort wenn die Codierung des Schlüssels nicht mehr passt.
Außerdem würde dann nach den Entriegeln mit dem Schlüssel die Wegfahrsperre gar nicht mehr deaktiviert werden.
Deshalb würde ich das mit dem Mikroschalter noch nicht so weit schieben.
Aha!
Gut, erledigt ist die Angelegenheit sowieso nicht, ich müsste in dem Fall ja auch zum SC fahren. Aber selbst dafür müsste der Zulassungsprozess endlich abgeschlossen sein [seufz]....
Wenn das Auto dann fährt, kommt es erstmal auf den Hof und werde ich mir alles genau anschauen - und natürlich kommen meine Messinstrumente zum Einsatz! :-)
Der Vorteil jetzt ist, daß wegen dem Trick aus der Bibel kein Zeitdruck mehr besteht, ich kann das Fzg fast normal nutzen und verriegeln.
Die Bibel kommt dann auch auf das Navi, ich glaube/hoffe, das kann PDF darstellen.
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Wie schon geschrieben, wenn der Schlüssel die Codierung verloren hätte, dann würde auch das Entriegeln bzw. das Deaktivieren der Wegfahrsperre mit diesem Schlüssel nicht funktionieren, dann würde der Smart neunmal in Folge blinken und Du könntest nicht fahren! 😉
Oweh, das klingt gefährlich....
Der Händler sagte was davon, daß der Reserveschlüssel neu angelernt werden musste - oder vll. noch angelernt werden muss. Weiß nicht mehr genau. An und für sich funktieren beide Fzg-Shlüssel.
Wenn das Fzg mit dem "normalen" Türschloss manuell zu entriegeln ist, funktioniert in dem Fall auch die Abschaltung der Wegfahrsperre, wenn man drinne sitzt?
Nur mal so angedacht: Falls das Auto auf der Tankstelle an der Autobahn wg. Wegfahrsperre nicht mehr anspringt - kann der ADAC dann noch helfen?
Langsam bekomme ich etwas Angst vor dem eigenwilligen Dingens auf vier Rädern! :-)
Wenn du den Wagen mit dem Schlüssel im Türschloß öffnest wird nur mit der Zentralverrigelung das Auto geöffnet. Die Wegfahrsperre bleibt aktiv. Verschließen kannst du ihn so nicht.
Zu wissen ob der Kleine mit dem Schlüssel zu öffnen ist wäre in jedem Fall gut.
Wenn er sich mit dem Schlüssel starten läßt ist er angelernt. Anlehnen können auch Schlüsseldienste. So habe ich mir meinen Zweitschlüssel machen lassen (150€)... das kann nicht nur das SC beim 451.
Zitat:
@5-Achser schrieb am 14. November 2023 um 16:59:07 Uhr:
Der Händler sagte was davon, daß der Reserveschlüssel neu angelernt werden musste - oder vll. noch angelernt werden muss. Weiß nicht mehr genau. An und für sich funktionieren beide Fzg-Shlüssel.
Es müssen immer alle Schlüssel, die anschließend funktionieren sollen, an diesem Anlernvorgang beteiligt sein, man darf also nicht nur einen Schlüssel dabei haben, diesen anlernen lassen und der zweite liegt zuhause in der Schublade, sonst funktioniert der nämlich anschließend nicht mehr! 😰
Da passt zwar dann der Bart noch, aber der Smart reagiert dann nicht mehr auf die Fernbedienung!
Nur die an diesem expliziten Anlernvorgang beteiligten Schlüssel funktionieren auch anschließend!
Hintergrund davon ist, daß dies beabsichtigt ist, wenn ein Schlüssel verloren ging oder gestohlen wurde.
Damit verhindert man dann, daß mit diesem verloren gegangenen oder gestohlenen Schlüssel der Smart entwendet werden könnte.
Mit dem Schlüssel käme man zwar in den Smart. weil ja über das Schloss in der Tür die Fahrertür geöffnet werden kann, dies könnte man natürlich nur mit einem Austausch dieses Schlosses verhindern, aber mit der Funkfernbedienung dieses ehemals gültigen Schlüssels kann der Smart nicht mehr entriegelt oder gefahren werden, das geht dann nicht mehr.
Und wie schon einfach_ICH schrieb, über das Schloss in der Tür kann man zwar in das Fahrzeug gelangen, die Wegfahrsperre entriegelt man damit allerdings nicht. Man kann dadurch also nicht fahren!
Deshalb ist ein funktionierender Zweitschlüssel, der auch regelmäßig auf seine Funktion geprüft werden sollte, ein absolutes MUSS beim Smart.
Auf längeren Touren habe ich meinen Zweitschlüssel auch immer mit im Gepäck! 😉
Vielen Dank,
ich habe eure Erklärungen zum Zündschlüssel usw. und Tipps gelesen und verstanden.
Im Moment komme ich unterwegs mit dem Sicherheits-Inseltrick einigermaßen zurande bis das Problem repariert sein wird.
Zündung ein, Inseltaste drücken, binnen 5 Sekunden Zündschlüssel abziehen, rausspringen und Türe zuwerfen verlangt halt etwas Sportlichkeit - denn es heißt ja nicht umsonst:
SPORTwagen!
:-)
Zitat:
@5-Achser schrieb am 19. November 2023 um 15:17:14 Uhr:
Im Moment komme ich unterwegs mit dem Sicherheits-Inseltrick einigermaßen zurande bis das Problem repariert sein wird.
Nach all den guten Informationen, die Du hier bekommen hast, ist das ein bißchen dünne, was Du da von Dir gibst! 🙄
Schau mal hier ==> https://www.smart-wiki.net/452/elektrik
Wenn das tatsächlich so sein sollte, daß die Masse für diesen Eingang am SAM von da hinten geholt wird, ist das ja eine absolute Schwachsinnskonstruktion! 🙄
Da wäre doch ein Massepunkt, der näher am SAM liegt, nämlich vorne direkt an der Mittelkonsole, wesentlich sinnvoller gewesen! Im Innenraum ist der auch wesentlich besser vor Korrosion geschützt! 🙂
Zitat:
@Bibo-der-Gelbe schrieb am 3. November 2023 um 16:44:33 Uhr:
Der Roadster hat hinten links im Kotflügel einen Massepunkt. Den kann man sehen wenn man die Motorabdeckung abnimmt. An diesen Punkt gehen einige dicke und dünne braune Kabel. Nimm Dir mal eine Spitzzange und zieh an den dünnen braunen Kabeln, mindestens eins davon wird nachgeben.
Dieser Punkt ist am Roadster verantwortlich für 80% aller elektrischen Defekte.
Hallo Bibo,
danke, dieser Tipp ging mir seitdem nicht aus dem Koppe 'naus! Zumal der betr. Punkt immer wieder irgendwo erwähnt wird in den Smart-Foren.
Nachdem mir vor ein paar Wochen der Motor aus ging - einfach so, Fzg. hielt gerade - und der Wagen wg. einer anderen Sache sowieso auf der Bühne stand, habe ich mal mit der Taschenlampe von unten nach diesem Massepunkt gesucht. Ja, DAdada isser, mehr zu ahnen, als zu sehen....
Immer wieder erwähnt, aber nirgendwo beschrieb mal einer genau, wie man an den Punkt rankommt, um ihn zu inspizieren! :-(
Daher jetzt mal ein Einschub dazu:
Man schraubt das linke Hinterrad ab und nimmt den Innenkotflügel bzw. das Radhaus ab. Neben der oberen Abstützung für das Federbein, DAda isser, der berüchtigte Massepunkt. Durch das Blech ist von Innen nach Außen ein Gewindebolzen eingeschweißt, und ein paar Kupferadern (ca. 5 oder sechs) sind da mittels Klemmring gebündelt unter einer Mutter festgeschraubt (10er Steckschlüssel mit Verlängerung erforderlich). Irgendeine andere Leitung versperrt etwas die Sicht von der linken Seite aus betrachtet, aber man sieht's.
Die Kontaktflächen waren teilweise etwas dunkel angelaufen, aber sonst ok bzw. blank. Mit Drahtbürste abgeschrubbt, mit Batteriepol-Fett imprägniert und wieder drangemacht. "Batteriepol-Fett" soll ganz trivial nur Vaseline sein, das könnte zutreffen.
An den erwähnten dicken Kabeln habe ich händisch gewackelt, war aber nix. Deren Enden vor allem sahen eigentlich auch sehr gut aus.
Wie kann man nur an dieser Stelle mitten im Spritzwasser eine solche Verbindung platzieren?? 😕
Es gab übrigens noch einen zweiten Grund für die genaue Beschau dieses Massepunkts: Die Lampen des Fzg. flackern leicht aber deutlich sichtbar, wie ich schon früher an anderer Stelle berichtete. Außen wie innen.
Und nein - weder ist nun der Fehler mit dem plötzlichen Motor-aus-gehen weg (tritt auf seit einigen Wochen, insgesamt vier mal bis heute morgen), noch das Flackern.
Naja, die Ursache(n) wird (werden) sich herausstellen.
Ich gehe jetzt erst mal zu einem anderen Thema über, bis später!