richtige Fahrweise 1.8T BFB
Schlag mich jetzt nicht tot, aber ich hab da mal eine vielleicht ungewöhnliche Frage:
Ich fahre seit vielen Jahren (über 20 Jahre) Automatik.
Nun habe ich einen Handschalter Audi A4 Cabrio, schönes Auto.
B6 Laufleistung 250.Tkm, Top Zustand
Meine Frage: wann schalte ich ?
Ich schalte zur Zeit zwischen 2.500 bis max. 3.000 hoch, auch wenn ich beschleunige. Bei Normalfahrt vor 2.500 Umdrehungen. Wenn ich überhole, als mehr Leistung abfordere, schalte ich spätestens bei 4.000, aber da habe ich schon das Gefühl, der Wagen ist überfordert.
Wenn ich meine Automatik-Fahrzeuge hochgeprügelt habe, hat er immer erst kurz vor dem roten Bereich geschaltet.
29 Antworten
Zitat:
@cepheid1 schrieb am 3. Juni 2016 um 18:21:04 Uhr:
Wenn man mit dem 1.8T schnell nach vorne will, darf man gut und gerne uber 5000rpm ziehen.Leistung max liegt bei 5700rpm
Drehmoment max geht bis 4700rpmDer Motor sollte dann aber schon warm sein.
Der vorteil bei Turbobenzinern ist, dass man bei kaltem Motor gut untenrum beschleunigen kann.
Ich kann mit beiden, 2.0TFSI und 3.0TDI, mit max 2000rpm auf die AB auffahren mit nicht mal halb durchgetretenem Gaspedal.
Das ist bei meinem Sauger anders. Unter 3500 geht NICHTS! Ich muss um auf die AB aufzufahren gut und gerne mal vom 2. bis 5500 und höher drehen und dann in den 3., ganz kurz bis 120 und dann sofort der 5. und ab dann mitschwimmen.
ist halt nur echt ätzend, weil hier eine Auffahrt von Niedernhausen auf die A3 Richtung Köln geht, die bergauf führt. Das mit 4 Mann, vollem 65L Tank, mit Gepäck und nur 130 Pesen ist nicht zu empfehlen. So vollbesetzt verbraucht mein ALT mal gerne seine 8,5L Durchschnitt bei konstant 110-130 kmh
Zitat:
@somebody74 schrieb am 5. Juni 2016 um 00:40:34 Uhr:
Hi CanoEgal,
du hast für deine Performanceansprüche definitiv den falschen Motor in deinem Auto ;-)
Ich weiß haha. Im Nachhinein weiß ich, dass ich einen TFSI bräuchte 🙂 hätte nur nicht gedacht, dass man sich so schnell daran gewöhnt. Die ersten 3-4 Monate war das Auto echt nicht langsam für mich, zumal ich von einer 80PS Diesel A-Klasse kam und davor 75PS Corsa gefahren bin. Aber nach spätestens 4 Monaten habe ich mich dran gewöhnt und wollte MEHR! 😁 das geht beim Sauger aber leider einfach nicht. nicjts desto trotz liebe ich meinen karren. Er wird mich noch viele Jahre begleiten 🙂 mein nächster wird wider ein b7 (ich find das Design einfach genial) mit vollausstattung oder ein B8. Und dann mindestens 2.7TDI oder 2.0 TFSI.
LG
Glaub mir, das geht ganz schnell und du sagst:
200PS? Das ist echt nicht viel, 250 könnte er auch haben.
Dann 300, 400, 500....
Zu viel ist nie genug.
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Also grundsätzlich kann man sagen immer die Drehzahl des nächst höheren/niedrigen Gangs anstreben um dann in den entsprechenden Gang zu schalten richtig?
Und wie fährt man korrekt an? Ich frage nur deswegen weil ich schon viele andere Handschalter gefahren bin und da der kraftschluss irgendwie schneller von statten ging sodass ich auch schneller und ohne Ruckler an ner Ampel oder so anfahren konnte. Mit dem A4 komme ich manchmal einfach nicht so zügig vom Fleck. Der ganze Vorgang mit Kupplung kommen lassen bis zum Schleifpunkt, dabei leicht gas geben und Kupplungspedal komplett los lassen sodass ich bei 2000 Umin wieder die Kupplung trete um in den zweiten Gang schalte, dauert manchmal einfach zu lang. Wenn ich mit dem Nissan von meiner Freundin fahren muss ich mir da gar keine Gedanken machen, Kupplung kann fast "rausschnalzen" lassen und dabei gas geben, der Weg beim aus und einkuppeln ist irgendwie viel Kürzer und komme mit der 80 PS karre genauso schnell vom Fleck wie der 200 PS A4. Keine Ahnung was ich beim Audi falsch mache, vllt schalte ich zu schnell in den zweiten (nach einer Wagenlänge) oder ich tuckel zu lang im ersten rum, weil wenn ich die Kupplung zu schnell kommen lassen gibt's ja diesen ruck. Vllt hat ja jemand nen Tipp für mich.
Zitat:
@Wulfstone schrieb am 9. Juni 2016 um 22:52:43 Uhr:
Also grundsätzlich kann man sagen immer die Drehzahl des nächst höheren/niedrigen Gangs anstreben um dann in den entsprechenden Gang zu schalten richtig?
Und wie fährt man korrekt an? Ich frage nur deswegen weil ich schon viele andere Handschalter gefahren bin und da der kraftschluss irgendwie schneller von statten ging sodass ich auch schneller und ohne Ruckler an ner Ampel oder so anfahren konnte. Mit dem A4 komme ich manchmal einfach nicht so zügig vom Fleck. Der ganze Vorgang mit Kupplung kommen lassen bis zum Schleifpunkt, dabei leicht gas geben und Kupplungspedal komplett los lassen sodass ich bei 2000 Umin wieder die Kupplung trete um in den zweiten Gang schalte, dauert manchmal einfach zu lang. Wenn ich mit dem Nissan von meiner Freundin fahren muss ich mir da gar keine Gedanken machen, Kupplung kann fast "rausschnalzen" lassen und dabei gas geben, der Weg beim aus und einkuppeln ist irgendwie viel Kürzer und komme mit der 80 PS karre genauso schnell vom Fleck wie der 200 PS A4. Keine Ahnung was ich beim Audi falsch mache, vllt schalte ich zu schnell in den zweiten (nach einer Wagenlänge) oder ich tuckel zu lang im ersten rum, weil wenn ich die Kupplung zu schnell kommen lassen gibt's ja diesen ruck. Vllt hat ja jemand nen Tipp für mich.
Achso, ich weiß, was du meinst. Der A4 hält die Drehzahl ganz leicht beim Gangwechsel und gibt minimal Zwischengas, damit die Drehzahl nicht so rapide abfällt, weil ziemlich leichte Zweimassenschwungräder verwendet wurden. - das ist verdammt gewöhnungsbedürftig.
Das kommt mit der Zeit. Die ersten 2 Wochen bin ich wie ein Fahrschüler damit gefahren. Ansonsten musst du einfach nur beim schalten darauf achten, dass du die Kupplung vorsichtig aber zügig löst, wenn die Drehzahl für den nächsten Gang passt.
Beim anfahren mache ich es so, dass ich kurz beherzt aufs Gas steige, die Drehzahl schnellt auf 2000upm an, ich lasse die Kupplung minimal schleifen und lasse die Drehzahl dann langsam abfallen, während ich den Fuß von der Kupplung nehme, bei minimalem Gaseinsatz.
Spiel mal im Leerlauf mit dem Gas. Du wirst merken, dass die Drehzahl ganz kurz gehalten wird und dann langsam aber immer schneller abfällt, bis das MSG keinen Gas mehr gibt.
Kann mir vorstellen, dass das für die Quattros einprogrammiert wurde, weil die schon sehr stark zum ruckeln beim schalten neigen.
Das Problem besteht bei mir auch, und ich denke auch bei vielen anderen A4 Fahrern. Der A4 hat halt eine allseits bekannte Anfahrschwäche. Das zieht sich beim B7 mit Handschaltung offensichtlich durch alle Motor-Getriebe-Varianten.
Zitat:
@Andy B7 schrieb am 9. Juni 2016 um 23:49:29 Uhr:
Das Problem besteht bei mir auch, und ich denke auch bei vielen anderen A4 Fahrern. Der A4 hat halt eine allseits bekannte Anfahrschwäche. Das zieht sich beim B7 mit Handschaltung offensichtlich durch alle Motor-Getriebe-Varianten.
Ich dachte, durch das hohe drehmöment im 2.0 TDI und geringe Reibveluste, geht der recht spontan nach vorne, vergleichbar Golf 5 2.0 TDI, welcher jetzt wirklich extrem leicht anzufahren ist.
Hat der TFSI auch. Vom 1. in den 2. Muss man die kupplung langsam kommen lassen nachdem der 2. Drin ist.
Kupplung kommen lassen.bis zum schleifpunkt, dort kurz verweilen und dann die kupplung ganz kommen lassen. Sonst ruckt es überall.
Der TFSI lässt sich beim runterschalten sehr mit zwischengas bearbeiten sodass man schnell einen drehzahlausgleich hinbekommt.
Das habe ich gestern erst ausgiebig getestet weil meine freundin meinte "der ist so ruckelig beim schalten, ist da was kaputt?"
Nö, einfach nur die kupplung in etappen kommen lassen, dann lässt er sich butterweich hochschalten.
Hat vor 25Tkm neues ZMS und Kupplung bekommen.
Zitat:
@CanoEgal schrieb am 9. Juni 2016 um 23:47:58 Uhr:
Das kommt mit der Zeit. Die ersten 2 Wochen bin ich wie ein Fahrschüler damit gefahren.
Das ging mir auch so. 😁 Ich glaube, ich hab ihn anfangs sehr gequält, so oft hab ich noch kein Auto abgewürgt. Ich war halt die ultra leichtgängige und zugegebenermaßen nach 300000 km leicht ausgelutschte Kupplung meines Ventos gewöhnt.
Zitat:
Ich dachte, durch das hohe drehmöment im 2.0 TDI und geringe Reibveluste, geht der recht spontan nach vorne, vergleichbar Golf 5 2.0 TDI, welcher jetzt wirklich extrem leicht anzufahren ist.
Das Problem des TDIs beim Anfahren liegt denke ich beim Abgasturbolader. Bist du im Standgas, hast du keinen Abgasstrom, somit keinen Turbodruck. Da kommt beim Anfahren halt gar nix, bis ein Abgasstrom vorhanden ist, dann gehts (für einen 140 PS Traktormotor) gefühlt recht ordentlich vorwärts. Daran und an die etwas schwammig reagierende Kupplung musst du dich gewöhnen. Dann gehts. Aber schnell bzw. flott Anfahren funktioniert beim A4 wirklich nur mit viel Gas.
Was die beim Golf 5 anders gemacht haben, weiß ich nicht... Vielleicht liegts am quer eingebauten Motor, dass der schneller reagiert...!?
Zitat:
@Andy B7 schrieb am 10. Juni 2016 um 09:56:58 Uhr:
Zitat:
@CanoEgal schrieb am 9. Juni 2016 um 23:47:58 Uhr:
Das kommt mit der Zeit. Die ersten 2 Wochen bin ich wie ein Fahrschüler damit gefahren.Das ging mir auch so. 😁 Ich glaube, ich hab ihn anfangs sehr gequält, so oft hab ich noch kein Auto abgewürgt. Ich war halt die ultra leichtgängige und zugegebenermaßen nach 300000 km leicht ausgelutschte Kupplung meines Ventos gewöhnt.
Zitat:
@Andy B7 schrieb am 10. Juni 2016 um 09:56:58 Uhr:
Zitat:
Ich dachte, durch das hohe drehmöment im 2.0 TDI und geringe Reibveluste, geht der recht spontan nach vorne, vergleichbar Golf 5 2.0 TDI, welcher jetzt wirklich extrem leicht anzufahren ist.
Das Problem des TDIs beim Anfahren liegt denke ich beim Abgasturbolader. Bist du im Standgas, hast du keinen Abgasstrom, somit keinen Turbodruck. Da kommt beim Anfahren halt gar nix, bis ein Abgasstrom vorhanden ist, dann gehts (für einen 140 PS Traktormotor) gefühlt recht ordentlich vorwärts. Daran und an die etwas schwammig reagierende Kupplung musst du dich gewöhnen. Dann gehts. Aber schnell bzw. flott Anfahren funktioniert beim A4 wirklich nur mit viel Gas.
Was die beim Golf 5 anders gemacht haben, weiß ich nicht... Vielleicht liegts am quer eingebauten Motor, dass der schneller reagiert...!?
Ich glaube, das standgas wird wehementer gehalten beim Golf 5. würde ich mir für meinen Benziner auch wünschen. Der säuft sofort ab, wenn man etwas zu wenig Gas gibt.
Das Turboloch kenne ich. Ist bei unserem TDI auch so. (Im EOS, also sozusagen das Golf 5 Stahldachcabrio).
Dennoch kann man damit im 2. Gang mit standgas anfahren als gäbe es kein morgen mehr. Das ist unglaublich. Also der Motor könnte es. Denke auch nicht, dass es an der Einbaurichtung liegt.
Ist wahrscheinlich alles eine Frage der programmierung
Zitat:
@CanoEgal schrieb am 10. Juni 2016 um 10:12:01 Uhr:
Ist wahrscheinlich alles eine Frage der programmierung
Stimmt, hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Gut möglich.
Redet Ihr vom Anfahren vom Stehen aus im ersten Gang? Das geht doch ganz einfach und ruckelfrei?
Gas antippen und Kupplung kommen lassen. Dabei Kupplung nicht zu viel/lange schleifen lassen und schnell zum vollständigen Kraftschluss kommen und weiter mit dem Gasfuß, nächster Gang. Hat man es eilig, 1. Gang durchziehen.
Ich muss sagen meine Freundin fährt sehr gut und auch sehr sportlich mit viel Traktion und wenig Schlupf an. Das bekommt sie besser hin als ich (Wandler Fahrer 😁), bin jedes mal erstaunt wie schnell sie an der Ampel wegkommt.
Gut das ist der 2.0 TFSI, vielleicht gibt die ECU mehr Gas beim Anfahren. Ich habe beobachtet, dass der beim Schubbetrieb irgendwann ~1100U/min Standgas gibt (Verbrauchswert im FIS). ECU vom A4 B5 und Polo gaben erst weit <1000U/min etws Gas.
Zitat:
@cepheid1 schrieb am 10. Juni 2016 um 11:52:03 Uhr:
Redet Ihr vom Anfahren vom Stehen aus im ersten Gang? Das geht doch ganz einfach und ruckelfrei?Gas antippen und Kupplung kommen lassen. Dabei Kupplung nicht zu viel/lange schleifen lassen und schnell zum vollständigen Kraftschluss kommen und weiter mit dem Gasfuß, nächster Gang. Hat man es eilig, 1. Gang durchziehen.
Ich muss sagen meine Freundin fährt sehr gut und auch sehr sportlich mit viel Traktion und wenig Schlupf an. Das bekommt sie besser hin als ich (Wandler Fahrer 😁), bin jedes mal erstaunt wie schnell sie an der Ampel wegkommt.Gut das ist der 2.0 TFSI, vielleicht gibt die ECU mehr Gas beim Anfahren. Ich habe beobachtet, dass der beim Schubbetrieb irgendwann ~1100U/min Standgas gibt (Verbrauchswert im FIS). ECU vom A4 B5 und Polo gaben erst weit <1000U/min etws Gas.
Ich denke nicht, dass man das pauschalieren kann. Ich weiß nur, dass A4 grundsätzlich an einer Anfahrschwäche leiden. Ob der 2.0 TFSI davon auch betroffen ist, wiß ich nicht.
Aber eines kann ich sagen: Wenn ich die Kupplung zu schnell kommen lasse, isser aus. Außer wenn ich ordentlich Gas dabei gebe. Das war schon immer so, von Anfang an (habe das Auto mit 42000 km gekauft, jetzt 160tkm). Ruckelfrei geht das schon, aber schnell ist anders.
Vorallem weiß ich mit Sicherheit, dass die Kupplung für meinen ALT extrem unterdimensioniert ist. Mit guten Reifen und griffigem Boden, ist ein Kavalierstart nicht möglich. Die Kupplung raucht da eher ab.
Bei 6000upm die Kupplung schnalzen lassen, geht nicht. Die rutscht durch. Bei unserem VW TDI geht das Problemlos. Auch meine ex A-Klasse hats hinbekommen (bis das nicht abschaltbare ESP eingegriffen hat).
Wenn man wirklich schnell losfahren Will, dreht man den Wagen bis 3500 und geht gut 4/5 von der Kupplung runter, während man voll auf den Pin steht. Das ist bei mir haarscharf an der Traktionsgrenze mit minimalem Schlupf, sodass das ESP nicht eingreift.
Ich schweife ab.
Der TFSI hat auch kein so ausgeprägtes Turboloch wie der TDI. Der TFSI hat bei 1750upm schon volles drehmoment, was echt faszinierend ist. Heißt aber auch, dass beim anfahren auch schon ein gewisser Ladedruck vorhanden ist.
Bei meinem ALT geht unter 3500 upm NICHTS. Ein 75 PS Polo kann da echt noch gut mithalten, bis sich die Nockenwellen verstellen bei 3500 und dann bin ich weg. Fühlt sich an wie ein Mini-Turboloch. (Vllt sollte ich mal die Motorhaube aufmachen - hat sich da ein Turboläderchen versteckt?)