Rewitec. Wer hat Erfahrung damit

Hallo lange nicht mehr gesehen. Der Kollege Lewellyn ist von dem Stoff begeistert. Wie sieht es mit dem Rest dr Welt aus. Ich habe vorher noch nie etwas davon gehört. Es gab zwar schon immer das eine oder andere Produkt aber das kam mir immer wie so eine Art medicine show vor. Kein seriöser racer hat jemals wirklich so ein Zeug gekauft.
Revitec allerdings macht mit seinem Bundespreis für... schon irgendwie Eindruck auf mich und dass Lewellyn dieses Produkt zu schätzen weis macht mich sozusagen an der Basis neugierig.
Würde mich auch interessieren was es kostet, wo es erhältlich ist etc.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

JA!

Verkaufst du das Zeug? Oder bekommste was für die (gute) Werbung? Nimm mir die Frage nicht übel, aber sie bietet sich an...

...äh...wenn du es als werbung empfindest, dass wenn jemand produktspezifisch ne frage stellt und die von jemandem, der sich ganz offensichtlich damit sehr fundiert auseinandergsetzt hat, beamntwortet wird, dann könnte es zumindest möglich sein, dass du den sinn von diesem forum nicht vollständig erfasst hast...

nichts für ungut

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*Tätschel*

So ist es auch nicht angekommen. Ich hatte lediglich Deinen Post mal zum Ausholen zum Anlass genommen.🙂

Zitat:

Original geschrieben von shakti01


...die fuhre ist als von lewellyn an den pfuscher geschickt worden... das ist der stand der dinge...

Jepp. Wird wohl heute Abend oder morgen eintreffen.

Zitat:

Original geschrieben von shakti01


- durch eine etwaige reduktion der inneren reibung sollte imho das mop später warm weden...@pfuscher: hast du die möglichkeit die temperatur zu messen?

Nope. Sämtliche überflüssige Elektrik wurde entfernt (also auch Temperaturanzeige - die soll sich lieber zweimal überlegen, ob sie zu heiß wird - ich bekomm nämlich nix von mit).

Zitat:

Original geschrieben von shakti01


- die geräuschbelastung soll ja weniger werden: @pfuscher: hast du die möglichkeit irgendwie ein soundfile zu erzeugen und zur verfügung zu stellen, das ohne behandlung deutliche machanische geräusche erkennen lässt (motor/getriebe)?...

Kann ich machen. Aber da sind wir dann eh schon wieder bei'm Subjektiven. Der eine wird was hören, der andere nicht. Das müsste man in nem Tonstudio machen 😉

Zitat:

Original geschrieben von shakti01


- @pfuscher: wenn du noch ventile einstellen musst, oder sonstige servicearbeiten erledigen musst, mach das bitte vor der behandlung! das einzige, was sich in der nächsten zeit ändern darf ist, dass rewi reinkommt, sonst nix! nichtmal eine andere spritsorte...nada...

Versteht sich von selbst.

Zitat:

- von vorteil wäre natürlich ein leistungsdiagramm (vorher/nachher).

Wäre von Vorteil. Aber ich hab keinen Prüfstand, und will auch nicht das Geld für zwei Messungen ausgeben.

Zitat:

- @pfuscher: wie hoch ist momentan der öl/spritverebrauch? kannst du einigermassen gleiche einsatzbedingungen gewährleisten?

Gleiche Einsatzbedingungen kann ich nicht gewährleisten. Ölverbrauch: minimal bis keiner. Sprit: 4 - 7 ltr.

Zitat:

- @pfuscher: (sorry, langsam artet es in arbeit aus)

Allerdings.

Zitat:

- @pfuscher: (sorry, langsam artet es in arbeit aus) könntest du vllt ein fahrtenbuch/ tagebuch führen?

Was sollte da Deiner Meinung nach drinstehen, und was erhoffst Du Dir davon?

Leute... ich kann euch danach sagen, ob sich das Getriebe leichter schalten lässt, die Fuhre leichter anspringt und watt weiß ich. Seit euch mal sicher, dass ich mir NIX einbilde/einrede. Entweder sie lässt sich danach EINDEUTIG leichter schalten, oder eben nicht. Alles was nicht eindeutig ist, wird von mir auch nicht gewertet.

Dass nach dem Test, wenn überhaupt, nur ich selbst einsehe, dass das Zeug was bringt, war mir eh von vorneherein klar. Kompressionsmessung gibt es, alles andere fußt auf meinem "Popometer". Placeboeffekt setzt übrigens die Überzeugung an der Wirksamkeit des Mittelchens voraus. Davon kann bei mir keine Rede sein. Auch kann ich euch versichern, dass keine Umsatzbeteiligung an Lewellyn's Verkauf besteht 😉

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn


Objektive Messungen würden den Zeitwert des Motorrads deutlich übersteigen. 😉

Allerdings...

Langsam wird's hier ja richtig interessant.

Was mich wundert ist die Tatsache, dass offizielle Gutachten wie der FZG-Graufleckentest einfach ignoriert werden.
Das ist definitiv ein objektiver Test, der praxisrelevante Ergebnisse bringt.
Solche Gutachten werden zu nahezu jedem Industriegetriebeöl gemacht, da es sich ohne kaum verkaufen lässt.

Ich bin selbst ein wenig in der Materie drin und halte diese Tests für durchaus objektiv und glaubhaft.

Was man allerdings dazu sagen mus:
Das Grundöl mit Rewitec-Zusatz erzielt laut offiziellem Schadensverlaufsdiagramm (Rewitec-Homepage) auch nur die Schadenskraftstufe aktueller EP-Getriebeöle.
Da normale Getriebestufen jedoch nicht unter solchen Lasten laufen ist der nahezu konstante Schadensverlauf bis zum Versagen der Beschichtung wesentlich interessanter.
Auf Basis dieses Gutachtens würde ich mal annehmen, dass es zumindest für Getriebe funktioniert.

Wie es bei Verbrennungsmotoren aussieht kann ich allerdings nicht beurteilen.

Ich bin mal gespannt auf Pfuschers Test.

Zum Thema "Verschwörung" und anderen nachvollziehbaren Argumenten der Skeptiker, die sich wundern, warum solche Zusätze von der Industrie nicht angenommen werden:
Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Was die Automobilindustrie nicht selbst entwickelt hat, das baut sie nicht. Wenn die millionenteure Maschine mit gutem Öl so läuft wie geplant, werde ich mich hüten da Experimente zu machen.
So sieht's aus.

Ich wollt ja nicht mehr... aber was solls 😉

Zitat:

Langsam wird's hier ja richtig interessant.

Es nimmt den

üblichen

Verlauf in Richtung "ich war dabei" ... wäre die korrekte Formulierung.

Von physikalischen Fakten und differenzierter Betrachtung sind wir weiter weg denn je...

Zitat:

Was mich wundert ist die Tatsache, dass offizielle Gutachten wie der FZG-Graufleckentest einfach ignoriert werden.Das ist definitiv ein objektiver Test, der praxisrelevante Ergebnisse bringt.
Solche Gutachten werden zu nahezu jedem Industriegetriebeöl gemacht, da es sich ohne kaum verkaufen lässt.

Nun, lies die "Gutachten" einfach mal ganz genau und frage dich dann nach der Übertragbarkeit im Sinne des Threads und der "Gutachtens"basis.

Zitat:

Das Grundöl mit Rewitec-Zusatz erzielt laut offiziellem Schadensverlaufsdiagramm (Rewitec-Homepage) auch nur die Schadenskraftstufe aktueller EP-Getriebeöle.Da normale Getriebestufen jedoch nicht unter solchen Lasten laufen ist der nahezu konstante Schadensverlauf bis zum Versagen der Beschichtung wesentlich interessanter.

Sagt dir das "vom Fach" nicht schon alles?

Zitat:

Wie es bei Verbrennungsmotoren aussieht kann ich allerdings nicht beurteilen.

Keine Schande, das können eben viele nicht.

Zitat:

Ich bin mal gespannt auf Pfuschers Test.

Ich nicht

... weil ich das Ergebnis schon kenne. Ich weiß aber auch, woran es liegt.

Zitat:

Zum Thema "Verschwörung" und anderen nachvollziehbaren Argumenten der Skeptiker, die sich wundern, warum solche Zusätze von der Industrie nicht angenommen werden:Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Was die Automobilindustrie nicht selbst entwickelt hat, das baut sie nicht. Wenn die millionenteure Maschine mit gutem Öl so läuft wie geplant, werde ich mich hüten da Experimente zu machen.
So sieht's aus.

Jain. Der Punkt ist - warum in Gottes Namen sollte ich zusätzliche Kosten aufwenden, wenn ich konstruktiv und mit "anerkannten" Betriebsstoffen bereits 100% (oder besser übliche 250%) der Anforderung erfüllen kann? Oder anders gesagt... warum sollte ich (nachträglichen!!) Bearbeitungsschritt 27 einführen, wenn 26 das schon gewährleistet?

Eben... so schauts aus 😉

Die Frage hier ist nicht, ob bestimmte Substanzen eine wie auch immer geartete Wirkung haben... die Frage ist: ist das nötig/sinnvoll... ist das auch anders/von Haus aus gegeben/erfüllt/erreichbar... wird eine Beschichtung tatsächlich erzielt... wird hier ein mechanischer Defekt wirklich egalisiert... oder reden wir von einem Heißluftballon?

Ich stell jetzt mal einfach so allg. (!!) in den Raum...
EP/AW Additive (im simpelsten Fall Schwefel) sind in jedem Öl ohnehin enthalten und bilden dünne Schichten (keine Beschichtungen in dem Sinne!) auf den Materialoberfächen - aha?
Dto, ZDDP.... 😉
Auch Friction Modifier, welche im Bereich der Mischreibung wirken, sind je nach Öl mehr oder weniger "von Haus aus" enthalten.
VI Verbesserer sind auch "nur" ein Additiv... und zusetzbar mit entsprechender Wirkung.
Oxidkeramische Beschichtungen machen nicht überall Sinn.. eher Probleme... sie werden z.B. im Bereich der ersten Ringnut eines Kolbens erzeugt, aber nicht auf dem Hemd.
Enthalten die üblichen Alulegierungen in Motoren nicht ganz bewusst einen ausreichenden "Selbstschutzanteil" an Siliziumverbindungen?
Reden wir von Beschichtung oder zarter Anhaftung?
Etc..... mehr davon? 😉

Nun, wenn ich den Betriebsstoff anders wähle... erhalte ich dann evtl. nicht auch das identische Ergebnis - aber keine (neue/dauerhafte/nenneswerte) Beschichtung? Könnte man nicht durch eine Additivierung via Trägersubstanz (Friction Modifier/EP AW Additive usw.) schlicht die Eigenschaften des vorhandenen Betriebsstoffes entsprechend modifizieren? Könnte ich nicht durch Zugabe altbekannter (mitsamt ihren altbekannten Probleme) Festschmierstoffe einen "Effekt" erzielen? Könnte ich nicht einem alten Öl Detergentien und Dispertanten "nachfüllen"... so den Motor "vorspülen"... den gröbsten Rotz so rausholen (Ölwechsel).. und mit einem neuen Öl plus ident. Nachhilfe den Rest erledigen?
Etc... mehr davon?

Nun... ich nehme ein Fzg. welches länger gestanden hat... einige km auf dem Buckel (welcher Art?)... und wechsel das Öl und fahre die Kiste "frei" (wie der Volksmund wohl sagen würde). Via eines Zusatzes führe ich Detergentien und Dispersanten zu.... und dann sind 0,xxx PS usw. Zuwachs und eine höhere Kompression ein Wunder/Beweis für irgendwas? Höchstens dafür, dass versiffte Motoren etwas weniger Leistung, etwas weniger Kompression, damit etwas schlechtere Abgas/Verbrauchswerte haben und dass die Ablagerungen via Additivierung lösbar sind - mehr aber auch nicht.
Du bist "vom Fach"? Ok... dann wundert uns ja beide nix und wir lachen jetzt zusammen, ok? 🙂
Ein mechanischer Defekt, welcher eine nennenswerte Änderung zur Folge hat... der bleibt es auch. Und alles andere würde evtl. eine simple Dieselspülung im Wert von 3,50 auch erledigen... nur als Beispiel...

Gut... ich kann jetzt auch darlegen, dass eine Titannitritbeschichtung an einem Gabelstandrohr Sinn macht... aber wie bzw. warum geht das und macht das an einem Kolben, einem Wälzlager oder einem Kupplungsbelag (jaja... soll ja auch Sinter geben... mit Metall) auch Sinn? Will sagen... ja ne, dürfte klar sein, oder?

Ohne jetzt weiter ausufern zu wollen - kein Mensch bestreitet eine (wie auch immer geartete) "Wirkung" - nur sehe ich pers. da weder Wunder, noch etwas revolutionäres, noch das was tituliert wird, noch etwas was nicht ganz "schnöde" auf üblichen Wegen ebenso erreichbar wäre - mithin zusätzlich Invest for nothing.
Ob man in die ausgeklügelte Additivierung von Betriebsstoffen eingreifen sollte... ist noch ein ganz anderes Thema.

Nochmal Industrie... solche Oberflächen wären überwiegend auch ohne "Zusätze" und nicht erst nachträglich, quasi von Haus aus (sogar billiger als jetzt gemacht) herzustellen - zielgerichteter und besser... allein.. es macht keiner. Man kann davon ausgehen, dass es keine "Bauern" sind, welche nicht fressen, was sie nicht kennen?
Und weil das schonmal genannt wurde - Nikasil ist ein geschützter Produktname von Mahle... mal dort nachlesen, was der Sinn und wie das Verfahren - weit weg von Tütensuppe und einfacher "Glatt ist gut Formel" 😉

Ferner mir die Gschicht mit dem Kettenfett besonders gut gefällt - zu schmieren und abzudichten (!) gibts da ja nur den Kontakt O- Ring (oder X- W- was auch immer...) zu Kettenlasche, denn die innere Konstruktion erfreut sich einer Dauerschmierung, welche es zu schützen gilt. Ergo der Nitrit Butadien O Ring oder besser dessen Kontaktfläche (is fei recht klein..) das Ziel ist und dessen Reibung die Prozesswärme (300° C? Eh lustig aber geschenkt..) erzeugen und vertragen müsste... ja ne... witzig. Sag das mal dem Ring...
Rolle /Zahnradzahn ... tja, ne Rolle rollt... warum wohl? Deswegen wirds da auch eher nix mit 300 Grädern?
Naheliegend ist für mich... dass es sich dabei um eine Festkörperschmierung ähnlich PTFE oder Molybdändisulfit u.a.  plus Trägeröl handelt... mithin schlicht gar nix "beschichtet" wird - ausser ein Pflatsch Öl auf meiner Pratzen ist auch ne dauerhafte, chemisch/physikalisch Beschichtung.
Mich erinnert das eher an die olle Molybdändisulfitzeit.... macht im Ölsektor auch nur noch Liqui Moly, nedwahr? Kann ja auch Sinn machen, keine Frage, aber nicht überall... zudem von "Beschichtung" auch da keine Rede sein kann. Und fest ist fast immer Mist... wer braucht schon Sandpapier an der Stelle?

Fragen über Fragen.... schau mer halt mal, was pfuschers mattschwarze Seele dazu sagt 😉
(schade, dass man die Güllepumpe nicht einfach duplizieren kann - und den pfuscher dazu, sonst gehts ja nicht - sonst würd ich was ganz "Normales" reinkippen... mit dem vermutl. gleichem Ergebnis...)
Bei Ketten hat es wohl auch seinen Grund, warum Öler das beste Ergebnis liefern... weit vor PTFE und Co?

Ja ich weiß... war mal wieder kein Dreizeiler, sorry.
Über konkrete, fachlich korrekte Antworten über drei Zeilen auf konkrete fachliche Fragen wär ich aber auch nicht böse... habe ich nur noch nie bekommen 😉

Alle kochen nur mit Wasser... 😉

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Boah, für die Uhrzeit sind das viele Wörter.

Ob das Kettenfett tatsächlich funktioniert, bin ich selbst sehr gespannt. Dauert aber noch was.

Ich merke einen kleinen Einbruch in Deiner Überzeugungsmauer.😁

Wir können ja eine eurer 750er behandeln und Du spülst die Andere mit Diesel. Vorher und nachher Kompressionsdiagramm und Leistungsprüfstand.

Interessieren täte mich, wie Du glaubst, dass eine Wirkung erzeugt wird, die nicht darauf beruht, wie es nach Herstellerangaben wirken soll. Vieleicht noch zur Info, bevor hier wieder der Schmiermittelkram unterstellt wird.
Eingefüllt werden 10ml bei Motorrädern bis 750ccm. Pfuscher wird das ja dokumentieren. Daraus eine fühlbare PTFE- oder was auch immer Schmierschicht aufzubauen, ist schlechterdings unmöglich.

Im Grunde genommen ist dem nichts hinzuzufügen.

Ich habe das Gutachten (gibt es über Google noch irgendwo als komplett-pdf mit allen Details) mal genauer studiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass es da noch etwas weniger gut aussieht, als bei dem gekürzten Gutachten auf der Rewitec-Hp.

Getestet wurde ein mittelmäßiges (schlechtes) Grundöl einmal mit und einmal ohne Rewitec. Dabei einmal mit Rewitec nach herstellerangabe angewendet und einmal als Ölzusatz verwendet (also Tauschschmierung ohne Ölwechsel).

Ergebnis: Verbesserung der Öleigenschaft um bestenfalls 2 Schadenskraftstufen von 8 auf 10.
Gute Getriebeöle erreichen (nicht erst seit gestern) Schadenskraftstufen >10.

Die Übertragbarkeit des Gutachtens ist zumindest für Stirnradgetriebe (also auch Motorradgetriebe) gegeben.

Tum Thema Industrie und Bauern:
Sicherlich sitzen in den Entwicklungsabteilungen der Firmen keine dummen Bauern, aber mir sind definitiv Fälle bekannt, in denen von Seiten der Automobilindustrie abgeblockt wurde, was später erfolgreich in einer anderen Branche eingeführt wurde.

Rewitec für Motorradketten halte ich auch für ... fragwürdig. Ich bin aber auch so schon kein Fan von freilaufenden Ketten. Das ist für mich einfach die teschnisch minderwertigste Lösung. Offen laufende Gleitstellen mit Fettschmierung in staubiger und sandiger Umgebung sind einfach keine gute Lösung. Man hat es zwar mittlerweile einigermaßen im Griff, aber gut ist was anderes.
Zahnriemenumrüster aus dem Zubehör können es sich leisten durchaus ansehnliche Laufleistungen zu garantieren. Das gibt es bei keiner Kette. Kardan ist da völlig konkurrenzlos und bietet mittlerweile wartungsfreie Endantriebe mit Lebensdauerschmierung.
Ich kann nicht verstehen, warum so viele Leute noch daran hängen. Bis auf die Baubreite hat eine Kette bei Straßenmoppeds doch keinerlei Vorteile.
Aber das ist eigentlich eine andere Baustelle.

Zitat:

Ich merke einen kleinen Einbruch in Deiner Überzeugungsmauer.

Da irrst Du - allein schon deshalb, weil ich keine Überzeugungs- sondern sehr sachliche Fragen stelle (welche nicht beantwortet werden). 

Zitat:

Wir können ja eine eurer 750er behandeln und Du spülst die Andere mit Diesel. Vorher und nachher Kompressionsdiagramm und Leistungsprüfstand.

Oh ne Du... lass mal meine Moppeds in Ruhe, denen gehts ganz hervorragend auch ohne Handauflegen 😉

Zitat:

Interessieren täte mich, wie Du glaubst, dass eine Wirkung erzeugt wird, die nicht darauf beruht, wie es nach Herstellerangaben wirken soll. Vieleicht noch zur Info, bevor hier wieder der Schmiermittelkram unterstellt wird.Eingefüllt werden 10ml bei Motorrädern bis 750ccm. Pfuscher wird das ja dokumentieren. Daraus eine fühlbare PTFE- oder was auch immer Schmierschicht aufzubauen, ist schlechterdings unmöglich.

- hab ich doch jetzt wirklich episch breit geschrieben?

- ich habe nicht nur von "Schmiermitteln" geschrieben

- falsch, ferner s. Punkt 2

😉

Frage BoyScout... mal ganz naiv... aus welchem Grund sollte man ein verbrauchtes oder schlechtes Öl auffrischen, wenn es bessere auch so gibt? Wie können die Öleigenschaften verbessert werden... wenn es sich wie postuliert um gar keinen Ölzusatz handelt? Wurde nun eine dauerhafte Beschichtung im techn. Sinne nachgewiesen oder nicht? 😉

Habe ich das gerade richtig gelesen, 10 ml für Motorräder bis 750 ccm (Kostenpunkt 39,80 € pro Anwendung) , d.h. 1L von dem Zeug würde 3980 € kosten? - wenn das Zeug so teuer ist muss es ja was taugen. 😁

Naja - auch der Test in Getrieben im Hinblick auf Graufleckbildung kann nicht überzeugen, GFB ist nur die Vorstufe zu größeren Schäden.

Welchen Einfluss Rehwitec auf alles hier behauptete hat, egal ob Tragflächenbildung bei Motoren, Getrieben oder Ketten hat bleibt offen. Die wirklich fundierten Fragen die im Raum stehen und von verschiedenen Seiten gestellt wurden sind in keinster Weise auch nur annähernd beantwortet worden - ich erwarte auch keine Antworten mehr.

Als Ing. der Fachrichtung Maschinentechnik habe ich gelegentlich mit Vertretern zu tun die in unserem Unternehmen Maschinen oder Systeme verkaufen wollen - nur soviel ganz kurz - ohne die Beantwortung von sich ergebenden technischen Fragen und nachweisbaren Referenzen gibt es kein Geschäft ( zum Thema "Was der Bauer nicht frisst........"

Wenn hier zumindest zu Beginn des Threads von Prozesswärme/Schichtbildung geschrieben wird und anschliessend alle Fragen dazu in den Wind bzw. über den Haufen geschrieben werden fällt mir nur eines dazu ein, nämlich

"100% sicheres Auftreten bei völliger Ahnugslosigkeit".

was natürlich in den allermeisten Fällen von Vorteil ist, nur nicht wenn es eben auffällt.

Natürlich habe ich mich während des Studiums und während meiner Berufszeit mit Tribologie befasst, aber nur soviel dazu, die für meine Fahrzeuge eingesetzten Schmiermittel bleiben unverändert, lediglich werden u.U. Intervalle verkürzt oder bessere Qualitäten verwendet - aber das ist ein anderes Gebiet.😉

Schade eigentlich

Ich habe vorher nie was von Tribologie gehört.

Ich bin kein Ingenieur. Ich habs damals nach längerer Internetrecherche ausprobiert und das Ergebnis hat mich völlig fasziniert. Dann habe ich das mehrfach ausprobiert und immer war eine deutlich positive Wirkung zu merken.

Ich weiß zu 100% dass es funktioniert, aber nicht wie genau.

Aber für die Fachleute hier kann ich ja ein paar Daten zur Schicht nachreichen:

- Reibungskoeffizient ohne Schmierstoff mü < 0,03 - 0,07
- Zerstörungstemperatur der Silikatschicht 1600 Grad Celsius
- Thermischer Ausdehnungskoeffizient alpha = 13,6 - 14,2 ppm/K , was dem von Stahl entspricht.
- Druckbeständigkeit (Herzsche Pressung) > 2500N/mm²

Nicht dass mir das besonders viel sagen würde, außer dass die Werte wohl nicht schlecht sind.

Zu den 10ml: Wieviel Material braucht man denn, um eine im äußersten Fall 0,3mm dicke (meist aber erheblich dünnere) Schicht in einem 500er Motor auf den hochbelasteten Stellen aufzubauen? Ebend.
Verglichen mit der Wirkung ist der Preis eh viel zu niedrig. 😉

Nun, da haben wir wohl das Problem... Ich weiß zu 100% dass es funktioniert, aber nicht wie genau.
Mit Verlaub - das sagten/dachten die Inkas bzgl. ihrer Menschenopfer auch und auch die Erklärungen dafür klangen für die Menschen dort durchaus schlüssig. Versteh mich nicht falsch, ich will damit nur verdeutlichen, wie solche Gschichten immer funktionieren...

Internetrecherche - dabei wird dir auffallen, dass sämtliche fachlich substanziellen Fragen welche auch hier schon mehrfach gestellt wurden... noch nicht einmal fachlich substanziell beantwortet wurden und das berechtigte Kritik und/oder Hinweise auf unlogische Dinge usw. grundsätzlich "überhört" wird.
So ganz einfach ist das zugegebener Weise auch gar nicht - denn es überschneidet eine ganze Menge an Fachgebieten. Und selbst wenn gewisse "Halbwahrheiten" dabei wären... stellt sich dann immer noch die Frage, ob dies - Wahrheit unterstellt - überhaupt für alles und überall gut ist oder überhaupt relevant.... und an was es tatsächlich liegt.

However - es gibt definitiv "Substanzen/Methoden" unter 4 Kiloeuro/Liter, welche eine einwandfreie Funktion der Bauteile gewährleisten - qualitativ wertige und passende Öle, betriebsbedingungsbezogene Wechselintervalle und artgerechter Umgang mit der Maschine 😉
Und ist was erstmal wirklich kaputt... dann bleibt es das ohne Eingriff auch.

Amüsant finde ich pers. immer wieder, dass bei den jeweiligen Lagern wechselseitig ältere oder andere Produkte natürlich nicht funktionieren können und Mist sind.... obwohl die den gleichen Ansatz mit den gleichen Geschichten verfolgen/"beweisen". Komisch auch das ist....

jm2c 😉

Lol, also wenn das Zeugs 3 Zehntel auftragen würde so würde der Motor wohl nur noch Sekunden laufen...😉

Stell dir vor, beide Zylinderwände je 3 Zehntel, macht 6 Zehntel, dann noch auf beiden Kolbenseiten je 3 Zehnten macht unter dem Strich EINS KOMMA ZWEI Millimeter!! Dies würde jeden Kolben sofort blockieren.

Und man stelle sich vor: Meine Dicke hat z.B: einlassseitig ein Ventilspiel von 0,16 - 0,2. Man stelle sich vor was passiert wenn jetzt auf der Nocke UND auf dem Shim je nur 3 Hundertstel aufgetragen würden...

Und genau da habe ich meine Probleme: Woher weiss z.B. das mittel jetzt wo es welche Schichtdicke auftragen soll? Bzw. wo es ggf. gar nichts auftragen soll? Sprich z.B. Hohnriefen zusetzten?

Wenn jetzt einzelne Bauteile beschichtet werden, z.B. gepanzerte Ventile oder TiNi beschichtete Gabelstndrohre so sind diese Schichten genau berechnet und und in die Teilemasse eingerechnet. Darüber sollte man sich durchaus etwas informieren. Denn da liegt der Kern der Sache. Denn jetzt so gesehen einen gut laufenden Motor einfach global und an allen Punkten mit Schichten von 1 my - 0,3 mm (Wahllos??) zu versehen, das macht halt auch den Laien mit halbwissen leider etwas stutzig...😉

Sry wenn meine Wenigkeit mich hier mal in die Fachpresse mischt^^

Mir gehen da so einige Fragen durch den Kopf:

1 Motoren haben verschiedene Zylinderlaufflächen ( manche Guß manche Nicasilbesch. manche Aluirgendwas mischung..)
Wenn Rewitec jetzt nur mit Metall reagiert, sollte es Probleme geben mit der Untersch. Reaktion Oder?

2 Wie Aurian beschrieben hat, jeder Motorenbereich hat teils sehr Enge Toleranzen,
Ducati 900SS zB. 0,00-0,02 !! mm am Schliesserkipphebel...
Unwuchtverschleißgrenze Zylinder 0,01mm
Pleuelbohrung/Bolzen 0,015 Einbau, 0,05mmGrenzwert
Kann es sein das dort sich auch nur ein Hauch Beschichtet wird?
Was passiert dann?

3 Vorrausgesetzt es Reagiert tatsächlich etwas und es wird eine ART keramische Oberfläche erzeugt,
meines Bescheidenen Wissens nach braucht es dazu IMMER eine gewisse Reaktionsfreudigkeit auf beiden Teilen
UND Wärme..
300°C wurden mal angeführt..
Diese werden IMHO lediglich im Brennraum erreicht,
Also beschichte Ich nur den Brennraum mit Kolbenkanten, Laufflächen und evtl die Kanten der Ventile, Oder?

4 Wenn Frage 3 mit Nein beantwortet wird, ist Folgedessen SOFORT eine Kontrolle meines Ventilspiels und Kipphebelei
Nötig, sowie Kontrolle der Kompression sonst zerschiess Ich logischerweise meinen Motor, Richtig?

5 Oder wird durch "kontrolliertes" Beschichten der Grenzwert erreicht und das Urmaterial so abgnutzt das
im Prinzip sich die Beschichtung ihre "eigene Masshaltigkeit" schafft?
( Material Kolben zb wird besch. und dadurch die Lauffläche abgearbeitet bis das Mass wieder passt?)

Dazu steht nirgendwo etwas..
Weder in einem Gutachten noch im Netz zu finden, noch in den Aussagen hier im Thread.
Bei Getrieben und Älteren Dieseln ( Schiffs-/Tracktoren-/Lkw-Dieseln) kann es durchaus Nutzen haben IMHO,
aber obige Gedanken wurmen doch arg in meinem Kopf was Empfindliche Hochleistungsmotoren angeht.
Keine Frage, zB Rennmotoren die MIT beschichtung konstruiert werden, da sollt es sehr gut Funktionieren, stell Ich nicht
in Frage! (s. Rennwerbung..)

Sehr gute Fragen, die Herren 😉 

Aus Zeitmangel nur ganz kurz:

- die 0,3mm stellen die theoretische maximale Schichtdicke dar. In einer fetten Laufflächenriefe. Ist sie tiefer, kann Rewitec sie nicht mehr ausgleichen.

- Der Anlagerungsprozess stoppt von alleine, wenn die Schicht beidseitig so weit angewachsen ist, dass eine vollkommen glatte Oberfläche entstanden ist. Dann wird nämlich durch die verminderte Reibung die notwendige Prozesswärme nicht mehr erreicht. Wenn die Lauffläche äußerst eben ist ist, wird es eine äußerst dünne Schicht und umgekehrt.

Noch mal: Ich kann nicht das Know How erklären. Ich bin nicht der Entwickler und dieser wird es wohl kaum detailliert veröffentlichen.

Rest später.

So jetzt noch kurz zu den einzelnen Fragen:

1. Die Art des Metalls scheint keinen besonderen Einfluss auf die Beschichtung zu haben. Ich werde mal eine Mailanfrage an den Entwickler stellen, ob und warum dem so ist.

2. Wie schon beschrieben, baut sich die Schicht nur aan hochbelasteten Stellen und nur solange auf, bis eine durchgehende Beschichtung erreicht ist. Und natürlich nur dort, wo auch das Trägermaterial Motoröl hinkommt. Ventilsitze bekommen nahezu kein Öl und Kipphebel erreichen nicht die notwendigen Temperaturen, damit eine Anlagerung stattfindet.
Deswegen wird ja auch weiterhin Motoröl benötigt. Niemand behauptet, mit Rewitec kann auf Öl verzichtet werden.

3. Temperatur entsteht ja nicht nur durch die Verbrennung, sondern auch durch Druck und Reibung. Deswegen beschichten sich ja auch die Zahnflanken von Getrieben. Und nur diese, solange alle Lager korrekt geschmiert und funktionsfähig sind.

4. Ventilspiel erübrigt sich, da sich dort, wie oben erläutert, nix anlagert. Kompression: Wenn die Kompression des Motors vor der Behandlung durch Verschleiß der Kolbenringe und Laufflächen deutlich zu niedrig war und die Zylinderkopfdichtung noch aus den Zeiten vor der Wiedervereinigung stammt, dann besteht die Möglichkeit, dass die Dichtung die wiedererstarkte Verdichtung nicht aushält. Ist aber ein Zweichen von Wirkung, kein Fehler.

5. Ja, wie bereits erläutert, so in etwa. Deswegen kann man Rewitec auch nicht überdosieren. Wenn die Schicht sich homogen gebildet hat, ist Ende mit Prozess.

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