Rewitec. Wer hat Erfahrung damit

Hallo lange nicht mehr gesehen. Der Kollege Lewellyn ist von dem Stoff begeistert. Wie sieht es mit dem Rest dr Welt aus. Ich habe vorher noch nie etwas davon gehört. Es gab zwar schon immer das eine oder andere Produkt aber das kam mir immer wie so eine Art medicine show vor. Kein seriöser racer hat jemals wirklich so ein Zeug gekauft.
Revitec allerdings macht mit seinem Bundespreis für... schon irgendwie Eindruck auf mich und dass Lewellyn dieses Produkt zu schätzen weis macht mich sozusagen an der Basis neugierig.
Würde mich auch interessieren was es kostet, wo es erhältlich ist etc.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

JA!

Verkaufst du das Zeug? Oder bekommste was für die (gute) Werbung? Nimm mir die Frage nicht übel, aber sie bietet sich an...

...äh...wenn du es als werbung empfindest, dass wenn jemand produktspezifisch ne frage stellt und die von jemandem, der sich ganz offensichtlich damit sehr fundiert auseinandergsetzt hat, beamntwortet wird, dann könnte es zumindest möglich sein, dass du den sinn von diesem forum nicht vollständig erfasst hast...

nichts für ungut

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...mhmm, langsam bin ich lost...
...okay, WastlundRicky: du willst also nur persönliche erfahrungen gelten lassen?...dann bleib dir treu und schütt das zeugs rein...und hör auf dich darüber zu beklagen, dass es hier keine erfahrungen ala "skeptiker ist enttäuscht" gibt...ich bezweifel ganz arg, dass es skeptiker gibt, die sich die plörre irgendwo reinkippen...

So, Päckchen an Pfuscher ist unterwegs. Hoffe, Nomen ist nicht Omen. 😁😉

Was kostet eigentlich so eine Dosis?

Für Motorräder bis 750ccm Listenpreis 39,80.

Rabatte für Forumsmitglieder auf Anfrage. 😎

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Zitat:

Original geschrieben von aurian


Was kostet eigentlich so eine Dosis?

für dich so etwa 65 Fränkli (40 Euro) plus Porto

Also ist das hier doch eine Werbeverkaufsveranstaltung.... dachts mir fast 😁
Traue nicht  dem nackten Mann, der dir sein Hemd verkaufen will...
Gefällt mir nicht (egal ob der Saft oder was auch immer..), wenn ein Forumsthread dazu benutzt wird... unseriös wäre das. 🙁

Lewellyn - bitte, das ist jetzt bisserl dünn... "Der xyz verkauft das ja auch", oder?
Überleg mal, was alles so verkauft wird.... ist ja auch ein netter Reibach und wenn´s ggf. einfach nix schadet, kann ja nix passieren.

Zu den Diagrammen usw... nun, deren Aussage und den Bezug zur Thematik muss man dann auch erst mal verstehen können *fg*. Allein schon die Gschicht mit dem Ford Fiesta ist sowas von dünn, nicht wissenschaftlich durchgeführt und in der Aussage schon mit Unterton verziert... gibts in Netz nebenbei ne nette Fundstelle dazu.

Aber mal andersrum - erklär doch mal:
- was genau ist der aktive Basisstoff
- was genau ist dem Träger sonst noch (!) drin?
- warum/wie findet der aktive Stoff sein Ziel
- wie kommt er da hin
- womit wird reagiert
- welcher Prozess findet statt
- wodurch wird welcher Prozess ausgelöst
- wodurch wird ein unerwünschter Prozess vermieden
- wie hoch ist die Prozesstemperatur
- welche Schichtstärke wird nun erreicht
- wie werden bei den zukünftigen genannten Produkten die Prozesstemperaturen erreicht
... nur für´s Erste. Und bitte... wenn möglich fundiert 😉

Hallo!

Ich war mal auf der Seite und hab mir was rausgegriffen bei dem bei mir schon einige Fragen aufgekommen sind:

"Die Silikat-Atome aus der Wirksubstanz verbinden sich mit den Metall-Atomen aus der metallischen Oberfläche und bilden sogenannte ‚Metall-Silikate’ . Diese Metall-Silikatschicht besitzt günstigere Reib- und Verschleißeigenschaften, als die reinen metallischen Reibpartner.
Als Folge der Schichtbildung sinkt im Reibkontakt das Reibungsniveau und der weitere Verschleiß wird reduziert."

Meine selbst zusammengesuchten Antworten:

1. Silikate sind Verbindungen aus Silizium, Sauerstoff und einem Metall. Somit Moleküle!

Im übrigen sind die häufigsten Silikate der Erdkruste Feldspäte (Gestein)
Granit ist z.b. Siliziumoxid

Somit ist Rewitec wohl irgendwas mit Sand drin?

2. Bis Silikate Verbindungen mit was anderem eingehen brauchts viel Temperatur. Es ist ja schließlich schon im chemisch idealen Zustand. Wenn diese Temperaturen in meinem Motor herrschen, dann glaub ich nicht, daß da noch viel von übrig bleibt. Mein Motor besteht zum Großteil aus Aluminium. Und das schmilzt bei 660°C. Mal abgesehen davon daß das Öl das mit den Flächen in Berührung kommt bei vielleicht 180°C (ne Vermutung, aber viel mehr kanns nicht sein) verbrennt.

Also, denkt mal drüber nach und verbessert mich gegebenenfalls!

Gruß
Oli

Ich habe hier nicht angefangen und ich würde nie einen Werbeverkaufsthread starten.
Geht eh nach hinten los. Ich hab mich hier nur mal hinreissen lassen, da u.a. die von Dir verlinkten Freds zum Thema schon immer etwas Widerspruch in mir hervorgerufen haben.😉

Ich lebe nicht vom Verkauf (da würde ich verhungern). Aber es gibt kein anderes Produkt, was mich so überzeugt hat.
Daraus resultiert ein gewisses Sendungsbewusstsein. Zu den techn. Fragen kann ich Dir nur wenig sagen, ich bin Betriebswirt und arbeite in der Immobilienbranche, kein Techniker. Schick mir per PN ne Emailadresse und ich sende Dir was Ausführliches samt den physikalischen Eigenschaften der Schicht. Erwarte aber keine Details über die Zusammensetzung, da das schon ein wenig unter "Betriebsgeheimnis" fallen würde.

Und diejenigen, die schon mit mir hier auf Tour waren, werden bestätigen, dass auch das keine Verkaufsveranstaltung war.

Rewitec gibt es übrigens auch in den Polo-Megastores. Nur so zur Info.

Kurz zu den Temperaturen. Dort, wo Zahnflanke auf Zahnflanke unter Last 100PS zum Hintereifen duchreichen, genau an der Stelle, wo sie aufeinanderliegen, herrschen für den Zeitpunkt der Berührung andere Temperatur und Druckverhältnisse, als zwei Zähne weiter. Genau da und dann bildet sich eine Schicht bei Getrieben. Und für diesen Zeitpunkt wird auch die Prozesswärme erreicht.

Ok Lewellyn, versteh ich sogar - Ei drüber 😉

Oxema stellt exakt ein paar der Schlüsselfragen 😉
Einige Antworten finden sich in den verlinkten Threads... mit Plasmaelektrolyse (!) habe ich einen Hinweis gegeben...
Hm... das wär seeeeehr warm, lewellyn... aber egal, woher dann auf einer Fläche wie der Zylinderwand? Oder einer Nocke? Oder gar bei der Kette, bzw. im Lager?

Geheim - das ist ja immer so und sowas von klar.
WENN einer in der Tat ein solches Verfahren wieder der Physik entwickeln würde... oder eine Substanz dazu entdecken/entwickeln.... ob er sich das seeeeeehr fix umfassend patentieren lassen würde? Ich denke schon, denn es würde kostentechnisch die Industrie revoluzionieren... und zu Geld, viel Geld, haben die ja selten NEIN DANKE gesagt?
Tja... und dann kann man das ruhig offenlegen... ist in der Patentschrift ohnehin nachlesbar 😉
Übrigens meine ich mich zu entsinnen, dass dieses Zeug ursprünglich und höchst angeblich aus der damaligen russ. Militärforschung stammen soll (geheimer.. *g*), die Rechte hat eine schwedische/finnländische... na irgendwo dort halt... Firma und Rewitec "nur" den dt. Vertrieb. Soweit ich mich erinner...

Ich seh halt immer die Halbwahrheiten bei solchen Dingen (imho!) - selbstredend werden tlw. Teile z.B. keramisch beschichtet, selbstredend hat das auch seine Gründe und ist dann auch sinnig. Auch PTFE "schmiert"... keine Frage. Nur... so geht das nicht mit Beschichten, weder technisch, noch örtlich sinnig gezielt...würd ich sagen. Das ist der Knackpunkt.

Keramikbeschichtung im Plasmaelektrolyseverfahren ist ne gute Literatur dazu und zeigt ein paar Aspekte gut auf... Einstieg quasi.

Soweit ich weiß, liegt das Europapatent bei Rewitec, Lahnau. Das weltweite Patent ist auch eine nicht unerhebliche Kostenfrage

Es kommt nicht aus dem russischen Militär, obwohl die eine "Urform" davon einsetzen.
Entdeckt wurde das Ganze, als in den 70er Jahren bei Ölbohrungen in Sibirien die Bohrteams feststellten, dass beim Durchbohren bestimmter Schichten die Bohrköpfe nicht verschleißen. Dem ist man nachgegangen und hat daraus eben diese Urform von Rewitec entwickelt. Dies wurde dann in den 80gern beim russ. Militär als Verschleißschutz und Notlaufeigenschaftsverbesserer eingesetzt. Einer der in den 80gern an der Entwicklung beteiligten Ingenieure ist mittlerweile Deutscher und Geschäftsführer von Rewitec, Lahnau, Herr Vsevolod Genzel. Was kein Zufall ist. 😉

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn



Kurz zu den Temperaturen. Dort, wo Zahnflanke auf Zahnflanke unter Last 100PS zum Hintereifen duchreichen, genau an der Stelle, wo sie aufeinanderliegen, herrschen für den Zeitpunkt der Berührung andere Temperatur und Druckverhältnisse, als zwei Zähne weiter. Genau da und dann bildet sich eine Schicht bei Getrieben. Und für diesen Zeitpunkt wird auch die Prozesswärme erreicht.

Also ein klein bißchen technisches Verständniss hab ich mir doch meinen Beruf erarbeitet.

Wenn in einem Getriebe in der Berührungslinie von 2 Zahnrädern eine so hohe Temperatur entsteht daß (grob gesagt) Sand sich mit dem Metall des Zahnrades verbindet und dann durch Öl/Umgebungstemperatur wieder abkühlt (da kann man ja schon von abschrecken sprechen), dann ist das sicher ungesund für das Zahnrad wenn keine Revitec beschichtung vorliegt.

Die Zahnräder sind ja oberflächengehärtet und angelassen. Wenn nun diese extremen Temperaturen (wir sprechen hier von Größenordnungen ab 1500°C aufwärts) auf die Zahnflanke wirken, dann wird das Metall entweder wieder weich oder duch die Abschreckung vom Öl noch härter und spröder als es schon war. Folgen sind entweder verstärkter Verschleiß oder pitting.

Ich vermute mal, daß ein Getriebe ohne Wundermittel dann kaum 10.000 km durchhält. Dann sind die Zähne entweder krumm oder zerbröselt.

TecDoc verbessert mich sicher wenn ich was falsches geschrieben hab. Der hat noch ein bißchen mehr Ahnung 😉

Gruß
Oli

Sand wäre ja ein bischen einfach. Die Weiterentwicklung hat nicht umsonst 20 Jahre gedauert.
Die Prozesswärme liegt aktuell, so weit ich weiß, bei etwa 300 Grad. Und die werden da schon durch die Drücke erreicht. Das war aber nicht immer so niedrig. Dieser Faktor ist einer der Haupt-Know-How-Eigenschaften, die in der Entwicklung stecken. Genau wie die Partikelgröße und deren Eigenschaften. Seit Ende letzten Jahres können die Partikel sogar in Öl schweben, während sie sich vorher relativ zügig abgesetzt haben.

Aber ich schwöre, ich habe keine Ahnung über die genaue Zusammensetzung. Wen es interessiert, PN mit Email an mich, ich sende dann ein .pdf zu den physikalischen Eigenschaften und Rewitec im besonderen zu.

...ich finde es auch schlicht gefährlich, wenn sich das zeugs nur als beschichtung absetzt, wo die prozesswärme entsteht...man stelle sich die 100 ps geschihte nochmal vor...da kann man ja nur hoffen, dass die über mindestens den kompletten zahnkranz anliegen...hatte shconmal ein getriebe, in dem die geringsten toleranzen zu lagerschäden geführt haben...mhmm...und wenn ich den gadanken jetzt weiter spinne, dann ist das rewizeug auch nur für sehr leistungsstarke mopplz geeigenet...wegen prozeewärme, und so...🙄

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn


...............

Und diejenigen, die schon mit mir hier auf Tour waren, werden bestätigen, dass auch das keine Verkaufsveranstaltung war.

Rewitec gibt es übrigens auch in den Polo-Megastores. Nur so zur Info.

Kurz zu den Temperaturen. Dort, wo Zahnflanke auf Zahnflanke unter Last 100PS zum Hintereifen duchreichen, genau an der Stelle, wo sie aufeinanderliegen, herrschen für den Zeitpunkt der Berührung andere Temperatur und Druckverhältnisse, als zwei Zähne weiter. Genau da und dann bildet sich eine Schicht bei Getrieben. Und für diesen Zeitpunkt wird auch die Prozesswärme erreicht.

Es ist schon absolut korrekt was Lewellyn hier schreibt, ich war bereits mit ihm einmal auf Tour und habe ihn keineswegs als Verkäufer oder Vertreter wahrgenommen - soviel muss ich ehrlicherweise hier doch mal loswerden.

Nichts desto Trotz bleiben bei allem hier bereits Geäussertem deutliche Fragen offen.

1. Hier wird immer beteuert Rewitec sei kein Oelzusatz - einfach alles was einem Oel zugegeben wird ist ein Zusatz, schließlich vermischt sich Rewitec homogen mit dem Motorenoel und nutzt es immerhin als Transportmittel -dem Vernehmen nach. Es sei denn die Adhäsionskraft von Rewitec wäre extrem, aber dann würde es tatsächlich Filter verstopfen und wäre schädlich.

2. Treten selbst bei hohen Drücken innerhalb einer Evolventenverzahnung bei herkömmlichen Getrieben (Kfz- und Motorradgetriebe sind solche) zwar hohe Drücke auf, die Temperaturen sind aufgrund der Kühlung durch das Motor-/Getriebeoel und geringen Berührungszeit von wenigen Millisekunden gering. Entscheident für Pittingbildung sind die Drücke bei reissendem Oelfilm - aber da kann Rewitec auch nicht helfen.

3. Da diese Temperaturen sofern sie denn wirklich Rewitec zur Wirkung verhelfen in verschiedenen Bauteilen nie erreicht werden z.B. Pleuelgleitlager / Kurbelwellengleitlager oder auch Kurbelwellen- und Pleuelkugellagern bleibt immer noch die alles entscheidende Frage, warum soll ich an einer Stelle im Motor den Verschleiß eliminieren, während ich ihn an anderen entscheiden Stellen nicht aufhalten kann??

Gruss Titus

Hier mal Meinungen dazu aus einem meiner anderen Lieblingsforen.

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