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Repariertes Unfallmotorrad kaufen? JA / NEIN

Themenstarteram 30. April 2016 um 16:25

Hallo allerseits,-

 

Und zwar habe ich mir vor paar Tagen eine Kawa Z800e Bj2013 angeschaut bei einem Händler,- 3k km auf dem Puckel.

Das Motorrad hatte schon einen leichten Unfall und einen schweren Unfall. Alles wurde ordnungsgemäß repariert. Auch bei der Probefahrt sind mir keine Fehler aufgefallen.

die kaputten Teile wurden durch originale Kawa Teile (aber gebraucht) ausgetauscht.

Nun zu meiner Frage,- würdet ihr die Finger davon lassen, oder eher nehmen?

Wie gesagt das Motorrad sieht so tiptop aus.

 

Danke für eure Rückmeldung.

lg

 

Beste Antwort im Thema

Wenn Du Dich unwohl bei dem Kauf fühlst und auch sonst wenig Ahnung hast, dann lieber jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Der sollte zuerst eine Probefahrt machen. Für einen Laien ist es nicht ohne weiteres möglich festzustellen, ob das Lenkkopflager rastet oder die Gabel wirklich wieder korrekt gerichtet ist.

Jemand mit Ahnung kann soetwas leicht feststellen. Ohne Ahnung weiss man nicht, ob das so gehört oder ein unsachgemäss reparierter Unfallschaden ist. Da helfen Dir hier auch technische Tipps wenig.

Unfallmaschinen können 1a repariert, schnell zusammengepfuscht oder irgendwas dazwischen sein. Manchmal hilft es auch zu wissen, ob der Händler einen guten Ruf hat.

Wenn man den Verkäufer (oder seinen Ruf) nicht kennt und keine Ahnung von der Technik hat, dann sollte man sich stark überlegen, ob der vermeintliche günstige Preis nicht einen Haken hat. Immerhin kostet es einiges, eine Maschine mit einem schweren Unfall wieder fachgerecht zu reparieren.

42 weitere Antworten
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42 Antworten

Gibt es ein Messprotokoll von der Vermessung?

Themenstarteram 30. April 2016 um 17:45

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 30. April 2016 um 16:41:24 Uhr:

Gibt es ein Messprotokoll von der Vermessung?

Ja gibt es definitiv. Leider werden mir als Laie diese Daten nichts sagen. Auf was würdest du achten`?

Auf die Abweichungen Soll/Ist und die Einhaltung der Toleranzen. Außerdem darauf,dass es auch das Protokoll des richtigen Motorrades ist. Da muss die Fahrgestellnummer draufstehen.

Wenns dein Kopf "mitmacht"........warum nicht.

Vom Händler gibts auch ne Garantie.

Käme bei mir immer auf die Probefahrt, den sonstigen Zustand der Maschine und die beigefügten Beläge an. Und natürlich auf den ersten Eindruck, egal ob Händler oder privat. Bei jemanden der mir ungutes Gefühl vermittelt, würde ich nicht kaufen.

Wenn Du Dich unwohl bei dem Kauf fühlst und auch sonst wenig Ahnung hast, dann lieber jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Der sollte zuerst eine Probefahrt machen. Für einen Laien ist es nicht ohne weiteres möglich festzustellen, ob das Lenkkopflager rastet oder die Gabel wirklich wieder korrekt gerichtet ist.

Jemand mit Ahnung kann soetwas leicht feststellen. Ohne Ahnung weiss man nicht, ob das so gehört oder ein unsachgemäss reparierter Unfallschaden ist. Da helfen Dir hier auch technische Tipps wenig.

Unfallmaschinen können 1a repariert, schnell zusammengepfuscht oder irgendwas dazwischen sein. Manchmal hilft es auch zu wissen, ob der Händler einen guten Ruf hat.

Wenn man den Verkäufer (oder seinen Ruf) nicht kennt und keine Ahnung von der Technik hat, dann sollte man sich stark überlegen, ob der vermeintliche günstige Preis nicht einen Haken hat. Immerhin kostet es einiges, eine Maschine mit einem schweren Unfall wieder fachgerecht zu reparieren.

Themenstarteram 30. April 2016 um 19:03

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 30. April 2016 um 18:04:10 Uhr:

Auf die Abweichungen Soll/Ist und die Einhaltung der Toleranzen. Außerdem darauf,dass es auch das Protokoll des richtigen Motorrades ist. Da muss die Fahrgestellnummer draufstehen.

Ok danke für die ausführliche Antwort. Würdest du es einfordern vom Händler?

Zitat:

@Iroloktus schrieb am 30. April 2016 um 19:03:01 Uhr:

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 30. April 2016 um 18:04:10 Uhr:

Auf die Abweichungen Soll/Ist und die Einhaltung der Toleranzen. Außerdem darauf,dass es auch das Protokoll des richtigen Motorrades ist. Da muss die Fahrgestellnummer draufstehen.

Ok danke für die ausführliche Antwort. Würdest du es einfordern vom Händler?

Ja sicher. Damit bewiesen ist, dass überhaupt vermessen wurde.

Themenstarteram 30. April 2016 um 19:07

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 30. April 2016 um 18:26:49 Uhr:

Wenn Du Dich unwohl bei dem Kauf fühlst und auch sonst wenig Ahnung hast, dann lieber jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Der sollte zuerst eine Probefahrt machen. Für einen Laien ist es nicht ohne weiteres möglich festzustellen, ob das Lenkkopflager rastet oder die Gabel wirklich wieder korrekt gerichtet ist.

Jemand mit Ahnung kann soetwas leicht feststellen. Ohne Ahnung weiss man nicht, ob das so gehört oder ein unsachgemäss reparierter Unfallschaden ist. Da helfen Dir hier auch technische Tipps wenig.

Unfallmaschinen können 1a repariert, schnell zusammengepfuscht oder irgendwas dazwischen sein. Manchmal hilft es auch zu wissen, ob der Händler einen guten Ruf hat.

Wenn man den Verkäufer (oder seinen Ruf) nicht kennt und keine Ahnung von der Technik hat, dann sollte man sich stark überlegen, ob der vermeintliche günstige Preis nicht einen Haken hat. Immerhin kostet es einiges, eine Maschine mit einem schweren Unfall wieder fachgerecht zu reparieren.

Erstmal danke für deine Antwort.

Ja ein Freund der sich besser auskennt & ich haben eine Probefahrt gemacht.

Der Händler ist bekannt dafür, dass er nur Unfallsmaschinen kauft und diese wieder repariert.

Wenn er es kann...:rolleyes:

Es zählen die von K2 genannten Fakten und Messdaten. Überprüfung der Gabelholme (drehbar) des Lenkanschlags (Spuren) und der Lager, wie Vulkanistor schrieb. Das prüfe ich beim Kauf auch bei einem angeblich "unfallfreien" Motorrad

Es gibt Leute, die ein grundsätzliches Problem mit Unfallmotorrädern haben.

Dabei sind professionell aufgearbeitete Bikes meist besser als irgendeine Möhre, die schon zweimal hingeworfen wurde ("nur ein Umfaller beim Vorbesitzer"... Vorbesitzer ist dabei ganz wichtig) und deren Plastik geflickt wurde, ohne auf Lenkung, Steuerkopf, Gabel und ähnliches zu achten.

Themenstarteram 30. April 2016 um 20:10

Zitat:

@moppedsammler schrieb am 30. April 2016 um 20:01:31 Uhr:

Wenn er es kann...:rolleyes:

Es zählen die von K2 genannten Fakten und Messdaten. Überprüfung der Gabelholme (drehbar) des Lenkanschlags (Spuren) und der Lager, wie Vulkanistor schrieb. Das prüfe ich beim Kauf auch bei einem angeblich "unfallfreien" Motorrad

Es gibt Leute, die ein grundsätzliches Problem mit Unfallmotorrädern haben.

Dabei sind professionell aufgearbeitete Bikes meist besser als irgendeine Möhre, die schon zweimal hingeworfen wurde ("nur ein Umfaller beim Vorbesitzer"... Vorbesitzer ist dabei ganz wichtig) und deren Plastik geflickt wurde, ohne auf Lenkung, Steuerkopf, Gabel und ähnliches zu achten.

Ok, das heißt ich kann das auch ohne Bedenken beim Händler fordern, dass er mir das sendet?

 

Ich hätte eigentlich kein Problem damitl, ich möchte nur, dass meine Investition nicht fürn "hugo" war und ich nacher mit Problemen herum spielen muss.

Im Eingangspost schreibst Du, das Motorrad sei "ordnungsgemäß repariert". Wo also ist das Problem ?

Ich gehe davon aus, dass eine 2013er Z800e als instandgesetzte Unfallmaschine preislich gegenüber einer unfallfreien sehr interessant ist.

Wenn das ein Fachbetrieb und keine Hinterhofklitsche ist, das notwendige knowhow und die technischen Möglichkeiten vorhanden sind, das ein zertifizierter Meisterbetrrieb ist, der Garantie gibt... kaufen.

Ich kenne das Motorrad nicht, ich kenne den Betrieb nicht. Wie soll ich da einen zweifelsfreien Rat geben ?

Es gibt schlecht instand gesetzte Bikes und es gibt welche, die nach einem Unfall perfekt neu aufgebaut wurden.

Ich zeige Dir drei Beispiele aus meiner Schrauberpraxis, alle drei habe ich gekauft:

1. Ducati M 900 leichter Umfaller.

2. Honda CBR 600 F, Frontalaufprall

3. Suzuki GSX-R 1000, mit 160 aus der Kurve

Die Ducati und die Honda habe ich repariert, die fahren noch heute ohne Probleme. Die GSX-R wurde geschlachtet.

Nb-011
Mo97
100-5459
+5
am 30. April 2016 um 23:28

Nein. Niemals. Gibt genug Schweine die "unfallfreie" Kisten mit natürlich "wenig" Km verkaufen. IMMER Scheckheft, immer. Selbst da sind Lücken.Aber bietet gewisse Sicherheit. Am einfachsten: Zündschloss anschauen, Rasten/Gummis, Reifen.......Gibt viele Punkte, das zu richten wenn man bescheissen will, wird schwer. Ach ja, der "Umfaller" im Stand. Nie, never. IMMER ablehnen.

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