Rennleitung wollte es genau wissen
Moin Leute,
wir kamen gestern Nacht in eine Polizeikontrolle der speziellen Art. (beliebte kontrollstelle in der nähe eines clubs)
Die Rennleitung wollte außer dem üblichen Papierkram noch wissen woher wir kommen und wohin wir fahren und das ziemlich genau. 😕
Drogentest, Alktest und Hütte auf den Kopf stellen inbegriffen.😠
Ist man gegenüber den Beamten verpflichtet Angaben über privates zu machen ??
Man muß doch den Waldgeistern nicht Brühwarm servieren was man in der Freizeit privates macht bzw. woher man kommt und wohin man geht. Hat jemand rechtlich Ahnung diesbezüglich ???
Viele Grüße
Beste Antwort im Thema
Moin!
Manche Leute scheinen Spass daran zu haben, mit der Polizei endlos zu diskutieren und die Beamten spüren zu lassen, welch kleine Würstchen sie doch im Vergleich zu einem selbst sind.
Dass dies dann zu einer entsprechenden Reaktion seitens der Polizeibeamten führt, ist auch klar.
Selbst wenn sich so ein kleiner Schnauzbart neben mir aufbaut, in mit Dialekt durchsetztem Beamtendeutsch sein Sprüchlein aufsagt und mich noch belehrt "wissen Sie, weshalb wir Sie angehalten haben?", kann ich doch höflich bleiben.
Ich antworte dann mit "Nein." oder mit "Nein. Vielleicht wollten sie mich auf einen Kaffee einladen?" (bei jungen Damen ohne Schnauzbart), reiche meine Papiere heraus und fertig.
Dauert die Sache länger, z.B. weil sie das Auto inspizieren möchten, überreiche ich den Schlüssel, wünsche viel Erfolg und rauche eine oder führe ein Telefonat. Arbeit habe ich immer genug.
Wo ist das Problem?
Vielleicht ziehen sie durch eine solche Kontrolle mal wieder einen schwachsinnigen Nazi, dementen Opi oder besoffenen Spinner aus dem Verkehr. Kann mir nur recht sein.
Man muss nicht immer herumrechten und Paragraphen reiten. Das können die Cops im Zweifel vielleicht sogar besser.
Dass man nicht jede unsinnige Frage eines Verkehrspolizisten beantwortet, ist auch klar. Wichtig ist, dass man sich einfach höflich verhält. Gegenüber Polizisten und auch allen anderen Mitmenschen. Das würde unserer Gesellschaft insgesamt ganz gut tun.
Gruß,
M.
637 Antworten
Ein Staat ohne Polizei ist wie MT ohne Mods
Wer über die deutsche Polizei jammert, war noch nicht in anderen Ländern. Und damit meine ich die in Demokratien. Das ist schon in Europa so. In den USA bringt der Sheriff (der echte) einen, der vor einer Schule die Geschwindigkeit überschreitet, für 24 Stunden in die Zelle. Dort kann er sich die ganze Zeit den „Jail House Rock“ anhören.
In der Schweiz gibt es auch mal 400.000 SFr Geldbusse für mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Würde ich nicht als frustriert bezeichnen, ich finde sie einfach ineffektiv.
Und unter Aufklärung verstehe ich auch was anderes als am Telefon zu sitzen und zu warten, bis ein Förster aus Frankfurt/Oder anruft und ein rotes Auto im grünen Märchenwald als gestohlen meldet. Größtenteils ist das doch nur die Entgegennahme von Hinweisen, das kannste auch über ne 0800-Nummer der Telekom abwickeln, übertrieben gesagt.
Zitat:
Original geschrieben von AZiBACK
Würde ich nicht als frustriert bezeichnen, ich finde sie einfach ineffektiv.
Und unter Aufklärung verstehe ich auch was anderes als am Telefon zu sitzen und zu warten, bis ein Förster aus Frankfurt/Oder anruft und ein rotes Auto im grünen Märchenwald als gestohlen meldet. Größtenteils ist das doch nur die Entgegennahme von Hinweisen, das kannste auch über ne 0800-Nummer der Telekom abwickeln, übertrieben gesagt.
obwohl ich nicht deiner meinung bin musst ich jetzt über deinen beitrag schmunzeln 😉
aber mach doch mal einen gegenvorschlag wie man effektiv arbeiten würde. samstag nachts in kreuzberg mal mit dem mp etwas von der menge subrahieren? das problem ist das man eben einen mittelweg zwischen knallhart und lässts laufen finden muss.
allein wen ich mir berichte über die amis und ihren knast im proll tv anschaue...wäre das besser? ok ein bissle zucht und ordnung würden nicht schlecht sein, aber alle ab ins boot camp? leuten ohne verfahren, richter und anwalt einen 10 jährigen urlaub in cuba gönnen weil man einen nicht amerikanischen namen trägt? oder bei väterchen russland wo knüppel ausm sack und stasi methoden wohl noch immer angewendet werden...is das besser?
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von mattalf
...
Ich glaube dann musst dich Bewaffnen 😉
Gerne, ab sofort 😎 !
Im Ernst, das ist eine Grundsatzüberlegung mit pro und contra. Ich bin mir sicher, daß es sich so mancher Verbrecher zweimal überlegen würde, wenn er mit richtiger Gegenwehr rechnen muß.
Ich bin mir natürlich auch völlig über die Problematik im klaren. Was mich nur wütend und frustriert macht, ist die Ohnmacht, mit der man dem Verbrechen ausgeliefert ist.
Gerade auch, weil sich die Polizei eben um allen Mist kümmert, nur nicht um die wirklichen Straftaten.
Als meine Tochter vor ein paar Tagen um 21 Uhr von der Arbeit in ihre Wohnung kam, hat sie gesehen, dass eingebrochen worden war. Die Polizei war ein paar Minuten später da und hat alles fotografiert und aufgenommen. Die Kriminalpolizei war am nächsten Morgen kurz vor 8 an der Tür und hat nach Fingerabdrücken und sonstigen Spuren gesucht.
Es erwartet niemand, dass der oder die Täter eine Stunde später gefasst sind.
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
In meinen Berlinführer steht, Nachts nicht allein auf die Straße...
Ich gebe ja zu, daß ich mich im vergangenen Jahr nachts in East-Harlem sicherer gefühlt habe als in Berlin. Das lag aber auch daran, daß die Polizei in East-Harlem mehr Präsenz gezeigt hat als in Berlin, was man aber nicht den einzelnen Beamten, sondern allenfalls den Verantwortlichen für das Finanz-Budget anlasten kann.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Ich gebe ja zu, daß ich mich im vergangenen Jahr nachts in East-Harlem sicherer gefühlt habe als in Berlin. Das liegt aber auch daran, daß die Polizei in East-Harlem mehr Präsenz gezeigt hat als in Berlin, was man aber nicht den einzelnen Beamten, sondern allenfalls den Verantwortlichen für das Finanz-Budget anlasten kann.Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
In meinen Berlinführer steht, Nachts nicht allein auf die Straße...
Also ich gebe ja zu, in der U-Bahn in Manhatten fühlte ich mich wohler als in jedem ÖPNV hier in Deutschland. Auch der Expresszug vom Airtrain vom JFK nach Manhatten rein war sehr angenehm.
Zitat:
Original geschrieben von onkel-howdy
allein wen ich mir berichte über die amis und ihren knast im proll tv anschaue...wäre das besser? ok ein bissle zucht und ordnung würden nicht schlecht sein, aber alle ab ins boot camp? leuten ohne verfahren, richter und anwalt einen 10 jährigen urlaub in cuba gönnen weil man einen nicht amerikanischen namen trägt? oder bei väterchen russland wo knüppel ausm sack und stasi methoden wohl noch immer angewendet werden...is das besser?
Man kann darüber diskutieren, ob das für die Täter besser oder schlechter ist, aber Tatsache ist, daß man sich dort als Bürger oder Tourist auch nachts sicherer fühlt, allein schon durch die Tatsache, daß dort die Polizeipräsenz auf den Straßen erheblich höher ist als bei uns.
Der einzelne Beamte wirkt dort auch respektabler als hier, denn es macht schon einen Unterschied, ob am Gürtel 'ne poplige 9-mm-Para baumelt oder 'ne 38er....
Hallo,
Da ja einige hier der Meinung sind man kann die Pustekontrolle ablehnen und darauf warten, daß ein Staatsanwalt rechtmässig oder ein Polizist wegen "Gefahr im Verzug" eine Blutentnahme anordnen stellt sich mir doch eine Frage: ich habe mal gehört eine BE sei kostenplichtig ( ca 90€) werden die denn dann fällig oder nur wenn der Test erfolgreich(positiv) war oder wie geht das?
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Ich gebe ja zu, daß ich mich im vergangenen Jahr nachts in East-Harlem sicherer gefühlt habe als in Berlin. Das lag aber auch daran, daß die Polizei in East-Harlem mehr Präsenz gezeigt hat als in Berlin,Zitat:
...
...
Wenn in Harlem und anderswo Ruhe herrscht. Bei Bedarf riegelt die Polizei in nordamerikanischen Problemzonen der Großstädte auch ganze Straßenzüge mit "Police line - do not cross" - Barrieren ab.
ich hab damals als ich noch Mofa-Fahrer war zu einem gesagt ich komm von da wo ich gerade war 😁
Die Rennleitung fand dies nicht so witzig, nur anhängen konnten sie mir auch nix
Zitat:
Original geschrieben von AS60
Zitat:
Original geschrieben von hardcoreaudi
Zitat:
Original geschrieben von AS60
Richtig. Und Gefahr im Verzug ist zu begründen, wenn nachts kein Richter greifbar ist und wenn man bis zum nächsten Morgen warten würde, wäre der Klient wieder nüchtern. Der Sinn der Maßnahme wäre also durch den Zeitverzug "in Gefahr" Und aus diesem Grund wird die Blutprobe dann zur Not auch mit Zwang durchgeführt.Zitat:
Original geschrieben von hardcoreaudi
Doch, wenn Gefahr im Verzug begründet wird, dann ist das nicht unter Richtervorbehalt. Du hast Recht dass die Zwangsanwendung unter eben diesem Vorbehalt steht. Wird aber Gefahr im Verzug begründet so bedarf es dieser eben nicht und diese Begründung muss eben in dem Bericht vermerkt werden.
Gruß Andreas
Dafür muss ein Anfangsverdacht vorliegen, heißt auf gut deutsch: Der Polizist muss Ausfallerscheinungen feststellen oder Alk riechen. EInfach mal so ist nicht drin.
Zitat:
Original geschrieben von VW-Malle
Das wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen war mir schon vorher klar...aber warum muß man sich immer quer stellen?!
Die Rennleitung erhält innerhalb von 10 Sekunden eine Antwort und gut is!!!
Oder kommst du täglich in 39 Polizeikontrollen? 😁
Es geht die nichts an. Punkt!
Zitat:
Original geschrieben von Oldie65
Ein Staat ohne Polizei ist wie MT ohne Mods
Wenn man die falschen aussortiert, dann ist doch alles in Ordnung 😁