Reifenschaden - Einschätzung erbeten
Hallo zusammen,
nun hat es mich also auch erwischt. Beim Ausweichen in enger Straße den sehr hohen Bordstein touchiert.
Ich habe mal drei Bilder vom Malheur angehängt.
Was meint ihr, ist der Cut zu tief? Sollte ich die Euros investieren oder ist der Reifen noch fahrbar? Die größe an Reifen ist ja nicht unbedingt die Günstigste.
Danke vorab!
Beste Antwort im Thema
Fahr zum Händler/Fachmann und lass das begutachten. Bilder sind meistens nur die halbe Wahrheit.
Hier kann dir keiner die richtige Antwort sagen
22 Antworten
Wieso sollte ein Händler eine objektive Einschätzung treffen? Der will verdienen, nichts weiter und wenn er ein Totschlagargument namens Sicherheit geliefert bekommt, wird der das auch voll ausnutzen.
Bei so einem Bordsteinstreifer würd ich garnix machen. Die Belastung in Richtung Rad und Fahrwerk war wohl minimal, d.h. die Karkasse dürfte überhaupt nix abbekommen haben. Und auch der Gummi sieht nicht so arg mitgenommen aus, dass man gleich einen Reifenplatzer befürchten müsste...
Kommt halt auch immer drauf an, was für ein Fahrertyp man ist. Wenn man es sich nicht zutraut bei einem evtl. Reifenschaden auch bei hoher Geschwindigkeit das Fahrzeug ruhig zu halten und nicht wild zu lenken/bremsen, sollte man natürlich besonders auf die Integrität der Reifen achten.
Zitat:
@Frage234 schrieb am 19. Mai 2015 um 14:50:06 Uhr:
Wieso sollte ein Händler eine objektive Einschätzung treffen? Der will verdienen, nichts weiter und wenn er ein Totschlagargument namens Sicherheit geliefert bekommt, wird der das auch voll ausnutzen.Bei so einem Bordsteinstreifer würd ich garnix machen. Die Belastung in Richtung Rad und Fahrwerk war wohl minimal, d.h. die Karkasse dürfte überhaupt nix abbekommen haben. Und auch der Gummi sieht nicht so arg mitgenommen aus, dass man gleich einen Reifenplatzer befürchten müsste...
Kommt halt auch immer drauf an, was für ein Fahrertyp man ist. Wenn man es sich nicht zutraut bei einem evtl. Reifenschaden auch bei hoher Geschwindigkeit das Fahrzeug ruhig zu halten und nicht wild zu lenken/bremsen, sollte man natürlich besonders auf die Integrität der Reifen achten.
Wie bist du denn drauf?
Pass auf, der Händler sagt, es ist alles ok. Du fährst und der Reifen platzt dir. Was ist dann? Sicher ist sicher
Hast du wohl so viel Erfahrung das du nen Reifenplatzer bei 200km/h locker und lässig abfangen kannst?
Wenn du dir so sicher bist, das du nix machen würdest, warum schreibst du dann "DÜRFTE überhaupt nix abbekommen haben". Was wenn doch? Sind halt mal schnell ein paar Menschenleben dahin wegen 250 Euro. Egal oder?
Genau auf solche Kommentare wie deins kann man glaube ich getrost verzichten!
Sorry, aber da schwillt mir der Kamm
@TE war natürlich die richtige Entscheidung!
Eben, der Händler wird niemals sagen, der Reifen ist vollkommen in Ordnung, weil er dann im Zweifelsfalle dafür gerade stehen muss und ein verkaufter Reifen ist ein verkaufter Reifen. Also geht man quasi hin und weiß die Antwort schon vorher, was bringt das?
Du hast mich schon richtig verstanden. Ich (subjektiv) würde ihn weiterfahren und halte es gleichzeitig für eher unwahrscheinlich (siehe meine relativierende Beschreibung der Situation), dass der Reifen jetzt zu einer besonders großen Gefahr geworden ist. Was genau los ist, kann ich beim besten Willen nicht aus 3 Bildern ablesen.
Ob man auf Nummer sicher geht oder nicht, muss jeder für sich selbst wissen.
Kannst du bei 200km/h ein Auto abfangen wenn der Reifen hochgeht?
Die Antwort weiss man vorher nicht. Wenn nur deine Felgenschutzkante etwas angeschtammt ist, klar. Abwr das war schon tief. Die Flanke is eh sehr dünn. Man sollte es aber nicht nur für sich sondern für die anderen Verkehrsteilnehmer entscheiden.
Klar kann er halten. Was aber wenn er hochgeht und du Passanten oder gar Kinder damit verletzt oder mehr?
Mir ist das gute Gewissen mehr wir 250 Euro wert
Aber wenn du damit leben kannst...
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Ich habe kein Auto, dass auch nur annähernd 200 geht, somit kann ich dir das nicht beantworten. Allgemein ist es aber nicht schwer, einen Reifenplatzer abzufangen, grade bei einem Frontreifen wie in diesem Fall. Leicht gegenlenken, keinesfalls stark bremsen und schnellstmöglich auf die Seite und ausrollen lassen.
Da der TE extra nachgefragt hat, gehört er wohl nicht 100%ig zur Fraktion der "Sicherheit-über-alles-Steller", sonst hätte er den Reifen längst gewechselt.
Das Ganze führt genauso wie die ewige Diskussion teuer gegen billig bei Reifen zu keinem Ergebnis. Es fahren so oder so Millionen von Reifen mit mehr oder wenig schlimmen, oft unentdeckten Schäden rum (besonders bei sehr kritischen Fahrzeugen wie LKW und Transportern), da sind 250€ für ein bisschen zusätzliche theoretische Sicherheit schon ein ganz schöner Brocken.
Und wie gesagt, der Schaden und die Beschreibung des Hergangs lassen nicht grade große Schäden vermuten. Solche Rempler passieren im Leben eines Autoreifens hunderte Male, dass ein Fetzen Gummi dabei abgeht, ist vielleicht etwas bedenklicher, aber ich bezweifle, dass die Karkasse dabei beschädigt wurde (meine Meinung).
Ja hast recht. Das führt zu nix. Ich geh lieber auf Nummer sicher. Andere lenken lieber dagegen und lassen ausrollen.
Zitat:
@Frage234 schrieb am 19. Mai 2015 um 17:09:38 Uhr:
Eben, der Händler wird niemals sagen, der Reifen ist vollkommen in Ordnung, weil er dann im Zweifelsfalle dafür gerade stehen muss und ein verkaufter Reifen ist ein verkaufter Reifen. Also geht man quasi hin und weiß die Antwort schon vorher, was bringt das?Du hast mich schon richtig verstanden. Ich (subjektiv) würde ihn weiterfahren und halte es gleichzeitig für eher unwahrscheinlich (siehe meine relativierende Beschreibung der Situation), dass der Reifen jetzt zu einer besonders großen Gefahr geworden ist. Was genau los ist, kann ich beim besten Willen nicht aus 3 Bildern ablesen.
Ob man auf Nummer sicher geht oder nicht, muss jeder für sich selbst wissen.
Vor zwei Wochen wurde mir während der Bauarbeiten am Nachbargrundstück ein Container in die Seite meines Wagens gerammt und diese ziemlich lädiert. Da der Vorderreifen auch stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde und tiefe Schnitte aufweist, lies ich mir diesen vom freundlichen ATU Meister begutachten. Meine Frau fährt mit Tochter am Sonntag Richtung Italien, wobei mir nicht wohl wäre wenn die beiden mit einem defekten Reifen unterwegs sind. Der Werkstattmeister hatte sich die Beschädigungen genau angesehen und meinte danach, der Reifen kann ohne Risiko weiter gefahren werden.
Wie man sieht, ist nicht jede Werkstatt nur auf Profit aus. Es gibt wohl auch noch ehrliche Beurteilungen, in diese Werkstatt kommt man gerne wieder.
Viele Grüße
Zitat:
@strohei schrieb am 19. Mai 2015 um 22:23:38 Uhr:
Vor zwei Wochen wurde mir während der Bauarbeiten am Nachbargrundstück ein Container in die Seite meines Wagens gerammt und diese ziemlich lädiert. Da der Vorderreifen auch stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde und tiefe Schnitte aufweist, lies ich mir diesen vom freundlichen ATU Meister begutachten. Meine Frau fährt mit Tochter am Sonntag Richtung Italien, wobei mir nicht wohl wäre wenn die beiden mit einem defekten Reifen unterwegs sind. Der Werkstattmeister hatte sich die Beschädigungen genau angesehen und meinte danach, der Reifen kann ohne Risiko weiter gefahren werden.Zitat:
@Frage234 schrieb am 19. Mai 2015 um 17:09:38 Uhr:
Eben, der Händler wird niemals sagen, der Reifen ist vollkommen in Ordnung, weil er dann im Zweifelsfalle dafür gerade stehen muss und ein verkaufter Reifen ist ein verkaufter Reifen. Also geht man quasi hin und weiß die Antwort schon vorher, was bringt das?Du hast mich schon richtig verstanden. Ich (subjektiv) würde ihn weiterfahren und halte es gleichzeitig für eher unwahrscheinlich (siehe meine relativierende Beschreibung der Situation), dass der Reifen jetzt zu einer besonders großen Gefahr geworden ist. Was genau los ist, kann ich beim besten Willen nicht aus 3 Bildern ablesen.
Ob man auf Nummer sicher geht oder nicht, muss jeder für sich selbst wissen.
Wie man sieht, ist nicht jede Werkstatt nur auf Profit aus. Es gibt wohl auch noch ehrliche Beurteilungen, in diese Werkstatt kommt man gerne wieder.Viele Grüße
Okay, gibt natürlich solche und solche, meine bisherigen Erfahrungen mit Werkstätten waren eher in Richtung reparieren und verkaufen ist Prio 1, was der Kunde will, kommt irgendwo dahinter. Und natürlich kommt's drauf an, wie man auftritt, klagt man dem Meister schon im Voraus seine Sicherheitsbedenken oder kommt man gar als Frau ahnungslos rüber, klingelt eigentlich meist schon die Kasse.