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Reifenfred
N'abend Leute!
Wie ihr seht, habe ich Langeweile, da ich aus hoffentlich vorübergehenden
Gründen gerade nicht aus dem Haus kann :( . Denke mir, es wird wohl mehreren so ergehen
die anstatt zu fahren, lieber vor dem Computer sitzen).
Die Reifenumfrage im anderen Fred hat mich auf die Idee gebracht, das Thema Reifen
unter uns zu diskutieren. Lieber schmal, lieber breit, mehrfache Gummi-Mischung, welches Profil...
könnte vielleicht interessant werden.
Ich fange mal einfach an: Meine Erstausrüstung BT 1100 war ein Pirelli 170 ZR 17, der beim Einfahren (also sehr soft) genau 2500 Km gehalten hat. Bei 2500 habe ich den mit 1-2mm noch mit in die Pyrenäen genommen (dachte mir so 300 Km hält der noch). Kam wieder und fuhr auf 5 cm Breite nur noch auf dem Stahl, und das über den gesamten Abrollumfang:mad::mad:
Habe mir gedacht, die wollten wohl ein extrem weiches Gummi aufziehen, damit der Käufer von der
brutalen Leitungsentfaltung nicht überfordert wäre:D:D, habe mir aber nie wieder einen Pirelli gekauft.
Strafe musss sein.
Aus Kostengründen fahre ich Strassenreifen: Pilot Road, Roadsmart, und jetzt den Metzeler EZ 6 der günstig ist und mit dem ich recht zufrieden bin.
Habe vorn und hinten immer gemischt - nie Probleme gehabt. Ihre 6000 km müssen die Hinterreifen auch mindestens halten, das tun sie auch....vorne knapp das doppelte.
Beste Antwort im Thema
Ich habe gerade einen "relativ neutralen" Test für Sporttouring und Sportreifen
für die Saison 2019 von Moppedreifen.de entdeckt, war ganz interessant
ab wie viel Grad Asphalttemperatur die jeweiligen Reifen richtig gut funktionieren.
hier der Link falls jemand Interesse hat.
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624 Antworten
Muss mal ein bisschen Lobhudeln:
Der Pirelli STR Rally ist ein absolut genialer Allzweckreifen. Er haftet auf Asphalt kaum schlechter als ein Tourensportreifen, auch bei Nässe rutscht da gar nix, mit der beladenen 11erGS bis zur Schräglagengrenze und selbst, wenn er mal an seine Grenze kommt, passiert das mit sehr sanftem und kontrollierbaren Übergang.
Ohne Asphalt kann er auch erstaunlich viel, einzig feuchter Modder oder nasse Wiese, da hörts dann auf.
Für mich der beste Kompromiss zwischen On- und Offroad, den ich kenne.
Ach ja, der Scorpion. Soll nur Vorteile haben: Leise auf der Strasse, guter Grip on- und offroad, und langlebig.
Top. Ein bisschen teuer und hierzulande leider zu selten.
Den gibt es auch in 180/55/17. Für 160 Euro. Eine Idee für die Z 900 :D :)
Ja, wenn im Fahrgebiet nicht nur Asphalt ist...:cool:
Auf dieser Art Modder funktioniert der STR noch ganz gut, weil der Untergrund verdichtet ist.
Da kann sich der Reifen noch halbwegs selbst reinigen.
Einen anderen Weg haben wir abgebrochen, weil da nach ein paar Metern nur klebriger Modder zentimeterdick an den Reifen klebte und sich beim fahren auch nicht mehr löste.
Das erinnert mich an Marokko, wo der Lehm uns nach einem heftigen Gewitter die Räder blockiert hat. Bei jeder Radumdrehung kam einfach ein Zentimer mehr dazu, bis der Reifen and der Schwinge / im Schutzblech fest sass. Da geht gar nichts mehr. War harte Arbeit die beiden Moppeds mit 5 Mann und einem Esel 5 KM bis zum Asphalt zu zerren...
So ähnlich. Nur das wir nach etwa 200 Metern umgedreht haben, weil keinerlei Grip mehr vorhanden war. Die 400kg Elsa, Gepäck und ich waren schon schwierig genug da aufrecht wieder raus zu bekommen. Obwohl der Weg optisch gar nicht so wild aussah. Aber es war bodenloser, feuchter Lehm.
Zum Aufheben des Eisenschweins auf so einem Schmodder hatte ich so gar keine Lust. ;)
Zum Glück hast Du ja lange Beine...:)
Es gibt Strecken, da kann man nicht fahren, egal mit was. Habe auch schon einen Allrad-Trecker festgefahren gesehen.
Spätestens wenn der Modder zu den Achsen geht ist Schluss.
So, früher hat mein Reifenhändler in Montauban noch angerufen, wenn meine Bestellung eingetroffen war. Heute gibt es nur noch eine Mail, weil alles automatisiert ist. Danach muss ICH dann anrufen, um einen Termin zum Aufziehen zu machen. Schöne neue Welt.
Zitat:
@TDIBIKER schrieb am 21. Oktober 2021 um 11:01:10 Uhr:
.... War harte Arbeit die beiden Moppeds mit 5 Mann und einem Esel 5 KM bis zum Asphalt zu zerren...
Wer war der Esel?
;-)
Kerine Ahnung, aber der war gross, grau und hatte 4-Bein-Antrieb...
Dachte schon es wäre ein 2-beiniger Esel gewesen.
:-)
Da der Scorpion Rally STR auch in meinem Freundeskreis so gelobhudelt wird habe ich den auch auf meiner Wunschliste. Kann aber auch erst nächtes Jahr werden. Die Tage werden feuchter und kürzer. Der alte Reifen schafft noch 1000 bis 2000 km.
Warum man dicke Stollen gerne als quasi Regenreifen fürs Herbstwetter will weis ich zwar auch nicht weil gibt höchstens Slicks als noch schlimmeres aber ok. Meine persönliche Meinung. ^^
Ist ja nicht so, daß ich keinen Lieblingsreifen hätte (Conti TKC 70). Trotzdem juckt's mich hin und wieder was neues zu probieren.
Wenn die Lieferketten zusammen brechen hat man auch nicht mehr die freie Wahl. Der ebenfalls gelobhudelte Pirelli Scorpion Trail 2 als Verlegenheitslösung, war/ist jedenfalls eine relative Enttäuschung (hinten etwas rutschig und läuft jeder Rille nach).
Da versuche ich gerne weiter ... :-)
Ich finde diese Reifenvergleicherei immer schwierig. Man tauscht einen abgefahrenen Reifen, der ein bis zwei Jahre drauf ist, am Ende seiner Lebensdauer gegen was Neues aus.
Man hat also das Feeling einer ollen Pelle am Hintern und freut sich dann, was Neues zu haben. Dabei vergleicht man einen abgefahrenen Reifen gegen einen neuen. An das Fahrverhalten, als der heute abgefahrene Reifen ehemals neu war, erinnert man sich kaum noch. Gerade das Nachlaufen in Spurrillen, machen eigentlich alle alten Reifen.
Um verschiedene Reifen miteinander vergleichen zu können, müsste man sie zeitnah zu Beginn der Lebensdauer nebeneinander testen.
Da ist was dran.
Ich z.B. bin überzeugter Conti-Fan. Mir taugen die Reifen einfach.
Zwischendurch hab ich auch mal andere ausprobiert, sei es dass das Conti-Pendant einfach schon uralt (=Markteinführung) war, grad nix anderes zur Verfügung stand oder bei Erstauslieferung des Moppeds einfach was anderes montiert war.
Der Witz ist: "Gut gefahren" bin ich dabei mit fast allen Reifen.
Die Hauptunterschiede lagen da eher in der Laufleistung... die KTM Spezifikation vom Pirelli Scorpion Trail 2 ist z.B. am Vorderrad sehr verschleißfreudig. Der war nach 2.300km einfach fix und fertig... der Conti Trail Attack 3 hat aktuell vorne nach 5.000km noch ca. 3mm.
Vom Fahrverhalten finde/fand ich aber beide nicht schlecht.
Ganz im Gegensatz zum Metzeler Tourance, den ich mal "zwangsweise" (Verfügbarkeit im Urlaub) auf der GS hatte. Seitdem sehe ich zu, dass ich vor längeren Urlaubstouren immer frische Reifen drauf habe.
Ein Reifen der bei mittlerer Schräglage einfach selbstständig weiter abkippt ist einfach nicht mein Fall.
Da ich bisher mit Conti nur gute Erfahrungen gemacht habe, versuche ich dabei zu bleiben.
