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Reifenfrage

Harley-Davidson
Themenstarteram 31. Mai 2017 um 14:08

Hi,

war vorgestern beim "Freundlichen" wegen Jahresinspktion meiner Fat Boy (neu gekauft August 2014) . 8000 km Inspektion hatte ich im Vorjahr bei 7200 km machen lassen. Wegen Krankheit bin ich vorige Saison nur 500 km gefahren. Da ich allerdings eine erweiterte Garantie für 3 Jahre abgeschlossen habe musste ich in diesem Jahr eine sogenannte "Jahresinspektion" machen lassen ansonsten könnten im Schadensfall Schwierigkeiten auftreten. Na gut, was sein muss muss sein. Ob wegen der 500 km ein erneuter Ölwechsel fällig ist da streiten auch die Gelehrten. Jedenfalls hat mir der Spaß 340 € gekostet. Na gut, wie gesagt, was sein muss muss sein.

Aber dann wollte der "Freundliche" mit mir gleich einen neuen Termin machen mit der Aussage "Die Schlappen sind fertig und müssen geweechselt werden". Da ging mir plötzlich durch den Kopf " 8000 km auf der Uhr, nie geheizt, bin ein Cruiser und teure Dunlop Schlappen nach 8000 km fertig ? Habe mich erst einmal nicht darauf eingelassen, weil meiner Ansicht nach meine Reifen noch gut aussehen (siehe Bilder, Bild 1 Vorderrad, Bild 2 Hinterrad). Beim Auto kenne ich mich aus und weiß wann ich wechseln muss. Beim Motorrad bin ich mir da nicht so sicher, deshalb meine Fragen:

1. Wo wird die Profiltiefe gemessen ?

2. Mitte Hinterrad habe ich eine Profiltiefe von 2,3 mm, mitte Vorderrad 3 mm, reicht das noch aus ?

3. Gibt es bessere Alternativen zu Dunlop ? Dabei geht es mir nicht in erster Linie um den Preis, sondern

um Laufleistung. Also 8000 km Laufleistung ist für mich ein Witz.

4. Kann mir jemand einen Reifenservice für Harley in Hessen oder Thüringen empfehlen ?

Gruss Rolf

 

Vorderrad
Hinterrad
Beste Antwort im Thema

8000km sind doch ein guter Wert!

Ich mache mir keine Gedanken um Laufleistung (5000-7000km sind für mich normal), sondern eher um Grip bei Nässe, und da sind die Dunflops ziemlich hinten dran, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, weil Laufleistung und sehr guter Grip bei Nässe nicht unbedingt vereinbar sind, selbst bei Einsatz von silicahaltigen Gummis.

Bei Reifentests in der Motorrad Classic 3/2017 haben die Conti Road Attack als beste Reifen abgeschnitten, mit weitem Vorsprung vor allen anderen. Bloß den gewünschten "Vorsprung bei der Lebensdauer" werden sie wohl nicht erreichen, für diese "guten Eigenschaften" stehen andere Reifen, andere Hersteller.

Wenn es sie, in den für mich in Frage kommenden Größen gibt, sind sie meine erste Wahl!!!

Guter Grip bei Nässe hilft, Schäden durch "Abflug" bei Nässe zu vermeiden.

Frage:

Was ist auf Dauer teurer?

Sturzschäden, o.a. vllt ein paar mal öfter neue Reifen mit gutem Grip?

Und, mal abgesehen von den -reparablen- Sturzschäden an der Maschine:

Wie sieht's mit Sturzschäden für Fahrer u. Beifahrer(in) aus?

Die sind möglicherweise irreparabel :(!

Und selbst dann, wenn derartiges durch irgendeine Versicherung gedeckt ist, ist ein Leben mit körperlichen Defiziten, wg.n "Sparwut/Geiz ist geil Mentalität" bei sicherheitsrelevanten Fahrzeugteilen zumindest meiner (beschränkten ;)) Meinung nach nicht wirklich wünschenswert.

Einfach mal drüber nachdenken ;).

Grüße

Uli

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Mindestprofiltiefe, wie beim Auto auch, ist 1,6 mm. Das sollte dann bei Dir noch reichen, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Gruß

Skip

Du hast schon noch ein paar tausend KM drauf, würde ich sagen. Die Mindestprofiltiefe ist dieselbe wie beim Auto, aber im echten Leben nicht ganz so wichtig, da du beim Motorrad viel weniger Aquaplaning hast.

Die Dunlops sollten bei der Laufleistung mit an der Spitze sein. Ich muss sie jetzt bei knapp 15,000 auch langsam wechseln, bin aber schon unter der deutschen Mindestprofiltiefe. Die interessiert hier keinen.

Hallo Rolf , du musst an der Stelle messen wo die geringsteg Profiltiefe ist. Bei 2.3 mm in der mitte , können seitlich ein oder mehrere Stellen sein wo du glatt bist .

Etwas Kurven fahren und du hast den Gummi abradiert .

Gruß Johannes

Gesetz hin, Recht her, guck Dir an, wie der Reifen dort aussieht, wo er zumeist Kontakt zur Straße hat (in der Mitte der Lauffläche), dort ist das Profil nicht mehr so dolle.

Ich an Deiner Stelle würde wechseln, ein neuer Reifensatz ist günstiger als ein Sturzschaden aufgrund fehlendem Grip.

Würde das aber nicht beim Händler mit den Dollarzeichen in den Augen machen lassen.

Kaufe sie hier und lasse sie Dir dann bei Deinem freien Schrauber umme Ecke aufziehen:

https://www.mopedreifen.de/.../FLSTFI+FAT+BOY+07-.html?id=2317

Mich kostet so was ca. 80 Euro (plus den Reifensatz).

Kann die Pirelli Night Dragon sehr empfehlen!

https://www.mopedreifen.de/.../...RAGON+FRONT-NIGHT+DRAGON+GT.html?...

Grip kommt nicht von der Profiltiefe.

Bei Nässe schon, wenn die Brühe nicht ablaufen kann und der Reifen dann aufschwimmt ...... :cool:

Bild 2 zeigt auch schon einige poröse Stellen - die Reifen sind erst 3 Jahre alt??

Schon. Aber durch die runde Reifenform und das höhere Gewicht pro cm² Aufstandsfläche verdrängen Motorradreifen das Wasser viel besser als Autoreifen. Daher hat man beim Bike viel weniger mit Aquaplaning zu tun als beim Auto.

Klar, wenn man mit 200 in eine Spurrille fährt... Aber dann helfen neue Reifen auch nicht mehr.

Hallo Rolf,

ich hab auch noch die originalen Dunlop drauf. Bei 5500 km sehen die nicht mehr frisch aus, wird auch so auf 8000km max. rauslaufen.

Kannst ja mal verschiedene Angebote einholen. Wie oben schon geschrieben wurde sind speziell Reifen bei HD extrem teuer.

Welcher Reifen ist das genau? Was hätte der laut Angebot gekostet?

Das würde mich mal interessieren.

Gruß

Frank

Themenstarteram 31. Mai 2017 um 19:29

Möchte mich erst einmal für die erleuchtenden Antworten bedanken. Meine Erkenntnis, Schlappen nach 8000 km fertig !

Hätte ich nicht gedacht das das normal ist.

@ maxxe

vielen Dank für Deine links und ja, die Reifen werden im August 3 Jahre.

@ Frank_440

habe mir vom "Freundlichen" noch kein Angbot machen lassen. Deshalb kann ich Dir nicht sagen, was für Reifen und was das Ganze kostet. Weiter oben hat maxxe einen Link eingefügt, da kosten beide im Paket ca. 350 €.

Ich denke der "Freundliche" berechnet 2 1/2 h Arbeitszeit, macht nochmal rundgerechnet 300 €. Also ich glaube schon, das das Angebot bei 600 € liegen wird.

Muss mich nochmal kundig machen. In Gotha soll es einen kompetenten Harley Schrauber geben. Mal sehen was da geht. Werde Euch mal auf dem Laufenden halten.

Gruss Rolf

Ich würde noch ein wenig weiter fahren aber vorsichtig bei Regen sein. Langfristig mach dir Gedanken über Neue.

8000km sind doch ein guter Wert!

Ich mache mir keine Gedanken um Laufleistung (5000-7000km sind für mich normal), sondern eher um Grip bei Nässe, und da sind die Dunflops ziemlich hinten dran, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, weil Laufleistung und sehr guter Grip bei Nässe nicht unbedingt vereinbar sind, selbst bei Einsatz von silicahaltigen Gummis.

Bei Reifentests in der Motorrad Classic 3/2017 haben die Conti Road Attack als beste Reifen abgeschnitten, mit weitem Vorsprung vor allen anderen. Bloß den gewünschten "Vorsprung bei der Lebensdauer" werden sie wohl nicht erreichen, für diese "guten Eigenschaften" stehen andere Reifen, andere Hersteller.

Wenn es sie, in den für mich in Frage kommenden Größen gibt, sind sie meine erste Wahl!!!

Guter Grip bei Nässe hilft, Schäden durch "Abflug" bei Nässe zu vermeiden.

Frage:

Was ist auf Dauer teurer?

Sturzschäden, o.a. vllt ein paar mal öfter neue Reifen mit gutem Grip?

Und, mal abgesehen von den -reparablen- Sturzschäden an der Maschine:

Wie sieht's mit Sturzschäden für Fahrer u. Beifahrer(in) aus?

Die sind möglicherweise irreparabel :(!

Und selbst dann, wenn derartiges durch irgendeine Versicherung gedeckt ist, ist ein Leben mit körperlichen Defiziten, wg.n "Sparwut/Geiz ist geil Mentalität" bei sicherheitsrelevanten Fahrzeugteilen zumindest meiner (beschränkten ;)) Meinung nach nicht wirklich wünschenswert.

Einfach mal drüber nachdenken ;).

Grüße

Uli

Also ich habe auf meiner 2013er FB bei insgesamt 20t KM den dritten Satz Reifen drauf. Meine Dunflops waren auch bei ca. 8t KM runter. Hab dann auf Empfehlung meines Stealers die Michelin Commander aufziehen lassen. Die haben auch nicht länger gehalten (+/-). Obwohl ich in den Tiefen des Indanets über Berichte aus dem USA gestolpert bin, wo einer mit den "Commander" angeblich 46.000 Meilen abgespult haben will (????). Davon wahrscheinlich den größten Teil auf'm Hänger oder hinten auf'm Pickup.

Allerdings war ich von den Fahreigenschaften auch nicht begeistert und ich hatte eine deutlich erkennbare "Schulter" am Schlappen. Anfang der Saison bin ich dann auf den Metzler Marathon umgestiegen und bisher sehr zufrieden!

Wieviele KM ich da drauf bekomme wird sich Ende der Saison zeigen.

Aber ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen - bei Reifen (und Bremsen) spare/diskutiere ich nicht und nachdem mir der Bock Ende der letzten Saison auf trockener Straße hinten weg ging (ohne am Limit zu fahren!), hab ich eben neue Schlappen aufziehen lassen!

Themenstarteram 1. Juni 2017 um 12:55

Fahre ja erst wieder seit 3 Jahren Motorrad. Bin in meiner "Denke" immer noch Autofahrer. Wer beschäftigt sich beim Auto nach 8000 km schon mit Reifenwechse l? Daher war ich etwas erschrocken über die Laufleistung der Motorradreifen. Habe mich zwischenzeitlich erholt da mir hier von allen Seiten mitgeteilt wurde, das 8000 km ein guter Wert ist. Werde einen Reifenwechsel durchführen lassen. Werde wahrscheinlich bei Dunlop bleiben. Sind glaube für meine Fahrgewohnheiten geeignet. Fahren in extremen Schräglagen und fahren bei Nässe sind nicht mein Ding. Natürlich kann man nicht immer vermeiden bei Regen oder Nässe zu fahren, ich versuche es zumindest zu vermeiden.

Nochmals vielen Dank für Eure Hinweise.

Gruss Rolf

Ich habe Dunlop, Avon und Metzeler Erfahrung. Die Metzeler sind mir bisher am positivsten aufgefallen bzgl. Haltbarkeit, Haftung im Trockenen und Nassen sowie Kurvenhaftung, also rundum zufrieden.

Hier lese ich eher weniger gutes über Dunlop.

Vielleicht lässt dir doch noch ein paar Empfehlungen geben. Wäre ja schade die Gelegenheit zu verpassen.

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