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Reifen tauschen bei welchem Alter?

Themenstarteram 3. Juni 2020 um 15:23

Ich habe 2011 meinen ersten Ami bekommen, ein Lincoln Mark V.

Damals neue Reifen drauf, die sind also neun Jahre alt. Inzwischen bin ich etwa 11.000 Meilen gefahren

Also ungefähr 18.000 km. Zeit für einen Reifentausch?

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25 Antworten

Na ja die Empfehlung liegt bei so ca. 6 - 7 Jahren.

Also ich würde sagen ja, sollte man mal langsam tauschen.

Das hängt von den Anforderungen an die Reifen ab.

Wenn Du auch bei Regen so richtig den Anker werfen können willst, sind die Reifen schon nach drei Jahren fällig, unabhängig von der Laufleistung, dann haben sich die Weichmacher verflüchtigt und die Dinger bremsen schlechter.

Wenn Du sagst, ist mir schnuppe, wenn der Balg mir da vor den Karren läuft (mal böse formuliert), dann kannst Du sie lassen.

Fraglich ist natürlich auch, ob die Reifen überwiegend im Dunkeln waren oder dem Sonnenlicht ausgesetzt waren. Wenn der Wagen dauernd draußen dem UV-Licht ausgesetzt stand, dürfte der Gummi langsam mürbe geworden sein und Risse zeigen. Dann sind sie eh fällig.

Das sollte individuell betrachtet werden denke ich .

Mein Blazer ist mit 31er Goodyear aus 2007 ausgestattet , welche weder porös noch hart sind .

Damit hat er sein H - Gutachten damit erhalten sowie zweimal ne HU . Und auch wenn die Pellen nicht Gegenstand der HU sind so wurden sie doch angeschaut und für ok befunden .

Klar , die Reifenindustrie spielt natürlich mit der Angst der Leute ....

Bei Autos, die wenig bewegt werden, halten die Reifen auch nicht unbedingt länger. Die werden dann auch unrund.

Also bei 10 Jahren ziehe ICH in etwa die Grenze. Dann schmieren die auch bei 2 Regentropfen nur noch rum...

Es gibt meines Wissens keine Vorschrift, wie alt die Reifen sein dürfen, solange sie nicht porös sind und genug Profil haben. Auch haben nicht alle Reifen das Produktionsdatum sichtbar angeschrieben bzw. codiert. Die alte Regel 4x4 (alle 4 Jahre alle 4 Reifen tauschen) wurde wohl hauptsächlich von der Reifenindustrie ins Spiel gebracht.

Ich habe teileweise auf meinen Fahrzeugen Reifen seit deutlich über 10 Jahren drauf, wäre auch ein teurer Spass bei einer Jahreslaufleistung von unter 1.000 km.

Klar ist der Nassgrip schlechter bei alten Reifen, zusätzlich zu der prinzipiell nicht so tollen Bremsanlage an unseren Autos. Kommt auch auf die Fahrweise an. Ich fahr ca. 100 - 120 auf der Bahn und 80 überland (der Weg ist das Ziel), da könnte ich vermutlich auch Holzräder montieren. Wer allerdings flott unterwegs ist, kann ja mal diesen Test machen: 50 km/h bei Regen auf einem grossen Parkplatz, Lenkrad auslassen und beherzt den Anker werfen. Danach die Entscheidung treffen.

Lieber vorsichtig sein. Ich hatte auf meinem 66er Cadillac Reifen drauf, die 10 Jahre alt waren. Pirelli. Immer nur wenig gefahren, Landstrasse, nie mehr als 2000 km im Jahr. Dann war doch einmal ein längeres Stück Autobahn dabei. 100km/h. Nach 3 Stunden zeigt sich eine Grösse Beule an der Flanke. Den Reifen sofort getauscht. Auf der Rückfahrt platzt ein anderer Reifen. Ich tausche generell nach 10 Jahren ohne Berücksichtigung der Laufleistung.

Beweist leider nix !

Keiner hier kennt die Vorgeschichte deiner Pirellis . Auch gute Markenreifen können durch Bordsteinkanten , falschen Luftdruck etc. ruiniert werden . Da braucht´s dann auch keine 10 Jahre für .

Zitat:

@Boogiessundance schrieb am 4. Juni 2020 um 06:58:20 Uhr:

Beweist leider nix !

Keiner hier kennt die Vorgeschichte deiner Pirellis . Auch gute Markenreifen können durch Bordsteinkanten , falschen Luftdruck etc. ruiniert werden . Da braucht´s dann auch keine 10 Jahre für .

Anderes Beispiel zu Markenreifen:

Mein Boss hat Anfang der 90er nen Satz nagelneuer Winterreifen bekommen.

Nach etwa 1000km Laufleistung platze mir bei 140, linke Spur der V.L..

Ich war dann bei nem anderen Reifenhändler, um einen zu ersetzen.

Der stellte dan fest, dass der Reifensatz laut DOT schon 11 Jahre alt war.

Seitdem kommen bei mir alte Reifen nach 8 Jahren auf den Müll,

wenn sie überhaupt so alt werden.

Und "Neureifen" über 1-Jahr nehme ich bei Händler gar nicht erst an.

Zitat:

@schleuti schrieb am 4. Juni 2020 um 07:36:45 Uhr:

Zitat:

@Boogiessundance schrieb am 4. Juni 2020 um 06:58:20 Uhr:

Beweist leider nix !

Keiner hier kennt die Vorgeschichte deiner Pirellis . Auch gute Markenreifen können durch Bordsteinkanten , falschen Luftdruck etc. ruiniert werden . Da braucht´s dann auch keine 10 Jahre für .

Anderes Beispiel zu Markenreifen:

Mein Boss hat Anfang der 90er nen Satz nagelneuer Winterreifen bekommen.

Nach etwa 1000km Laufleistung platze mir bei 140, linke Spur der V.L..

Ich war dann bei nem anderen Reifenhändler, um einen zu ersetzen.

Der stellte dan fest, dass der Reifensatz laut DOT schon 11 Jahre alt war.

Seitdem kommen bei mir alte Reifen nach 8 Jahren auf den Müll,

wenn sie überhaupt so alt werden.

Und "Neureifen" über 1-Jahr nehme ich bei Händler gar nicht erst an.

Dito, so halte ich es auch. Habe schon deutliche Verschlechterungen in dem Alter festgestellt, sowohl bei Heck als auch Frontschleudern. Nach 7-8 Jahren sind die mehr Plastik als Gummi.

In der Regel tausche ich meine Reifen auch nach ca. 7 bis 10 Jahren. Kontrolliere sie aber öfter. Und wenn was nicht passt, wie leichte Rissbildung, fliegen die sofort runter.

So, da ich kein Freund von Halbwissen bin, habe ich einfach einmal einen Reifenhersteller gefragt. Die Antwort finde ich jetzt nicht ganz befriedigend, da sie das Thema Aushärtung umschifft:

"Nachfolgend geben wir Ihnen ein Statement vom Bundesverband des Reifenhandels und Vulkaniseurhandwerks (BRV), in dem dieses Thema ebenfalls angesprochen wird.

Dem Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) ist es gelungen, gemeinsam mit den maßgeblichen Reifenherstellern eine exakte Interpretation der WdK-Leitlinie (WdK ist der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie) Nr. 90 zu erreichen, die sich mit der Lebenserwartung von Pkw-Reifen auseinandersetzt. Demnach gilt ein bis zu 5 Jahre alter Reifen, sachgemäße Lagerung vorausgesetzt, als neuwertig und kann unbedenklich vermarktet werden.

Der Gesetzgeber geht davon aus, dass ein Reifenfachhandelsbetrieb nur Pkw-Reifen anbietet (verkauft, montiert), bei denen es gewährleistet ist, dass sie der Spezifikation und der Verwendungstauglichkeit von Neureifen entsprechen und im Normalbetrieb das grundsätzliche Lebensalter von 10 Jahren nicht überschreiten.

Darüber hinaus kann ein Reifen bis zur Erreichung der Mindestprofiltiefe eingesetzt werden. Vorausgesetzt natürlich, dass der Reifen keine Verletzungen, wie z.B. Risse, aufweist. Ein „Haltbarkeitsdatum“ gibt es für Reifen nicht."

Doch, das sagt eigentlich alles: Rund und schwarz reicht aus.

TÜV, ADAC und Co. empfehlen in aller Regel ein maximales Reifenalter von sechs Jahre. Allerspätestens nach zehn Jahren sollten Sie den Reifenwechsel in Betracht ziehen. Erkennen Sie an Ihren Reifen aber schon früher Spuren einer Überalterung oder Verschleiß, muss der Wechsel natürlich bereits früher erfolgen.

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