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Ratschläge im Umgang mit Bandit 1250S

Suzuki
Themenstarteram 31. Mai 2024 um 21:42

Hallo allerseits.

Ich benötige etwas Hilfe im Umgang mit der GSF.

In welchem Drehzahlbereich sollte sie idealerweise gefahren werden?

Ich tue mich noch schwer mit der Gangwahl. Beispielsweise beim abbiegen, Kreisverkehre etc. Habt ihr da ein paar hilfreiche Tipps?

Kann man sie ~15 km/h locker im 2. Gang fahren oder lieber in den 1. schalten?

Manchmal reagiert sie etwas ruppig. Liegt das an meiner noch etwas unruhigen und unsensiblen Gashand?

Besonders im 1. Gang bei 1500/2000 Umdrehungen, wenn ich Versuche das Gas zu halten.

Auch vernehme ich stellenweise, ich nenne es mal so, ein "Schlagen" im Antriebsstrang (kommt für mich aus dem Kettenantrieb).

Ich vermute, es ist meine laienhafte Meinung, dass es an meiner Gashand und eventuell zu dicken Handschuhen liegt. Kann das sein?

 

Danke und Gruß.

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14 Antworten

Moin,

das Eisenschwein kannst Du ruhig untertourig fahren, im 2ten um ne Ecke ist kein Problem. Aber danach bitte nicht ruckartig am Gas drehen, das geht böse auf's Getriebe.

Sollte sie auch bei zum Beispiel 2.500 Umdrehungen im 3ten Gang ruckeln obwohl Du das Gas hälst, das ist ein bekanntes Übel der Dicken. Lässt sich aber einfach beheben.

 

Gruß

Andre

Themenstarteram 13. Juni 2024 um 22:50

Ich habe das nun ein paar Mal beobachtet.

Ich habe keinerlei Vergleich zu "alten" Motorrädern. Bin bisher in der Fahrschule nur moderne Maschinen gefahren.

Folgende, wirklich gewaltige Unterschiede sind mir aufgefallen und ich möchte gerne in Erfahrung bringen ob es an meiner Bedienung liegt oder doch etwas an der Maschine ist (ich weiß, letztlich kann nur ein Besuch in der Werkstatt Sicherheit bringen. Aber vorab nachfragen ist ja nie verkehrt.)

1. Die Gasannahme ist oft sehr ruppig. Insbesondere im 1. Gang ist das mit dem Gas mal so und mal so. Einmal reagiert die Maschine auf sanftes Drehen extrem sensibel und geht sofort ab, ein anderes Mal kann ich das Gas sehr genau dosieren.

2. Nehme ich das Gas weg um zu schalten, reagiert das Motorrad sehr empfindlich auf die plötzliche Gaswegnahme.

3. Nicht nur wie im ersten Beitrag beschrieben reagiert sie im 1. Gang ruppig wenn ich das Gas halten will. Auch im 2. oder 3.

Auch sehr auffällig ist, wenn ich zB im 3. Gang bei ~3.500 Umdrehungen das Gas wegnehmen reagiert sie wieder sehr ruppig, gebe ich dann wieder Gas das selbe Spiel.

Ich wäre sehr dankbar, wenn vielleicht jemand etwas dazu sagen könnte.

Ich habe die Befürchtung dass diese ruppigen Reaktionen der Maschine kurz über lang auf das Getriebe gehen und dann vielleicht irgendwelche Schäden entstehen.

Danke.

am 14. Juni 2024 um 10:31

Was du beschreibst ist eine maschine mit mechanischem gas und kupplungszug. Dazu muss man nichtmal was "altes" kaufen, diese dinge gibt es auch noch bei neufahrzeugen. Manche kaufen das absichtlich.

Deine hand wird mit der zeit besser werden, meine wurde es auch. Wenn man ein gefühl fürs motorrad entwickelt werden die sanften lastwechsel häufiger als die ruppigen. Üben und fahren - fahren und üben. Wie sich das langzeit entwickelt weiß ich nicht, so lang fahre ich noch nicht. Aber man bleibt ja nicht ewig in der anlern phase auf einer neuen maschine.

Deine hand wird aber nie so sanft und gleichmäßig sein wie die computersteuerung dieser modernen halb-cyborgs. Aber sie existenz alter motorräder mit hoher laufleistung zeigt eindeutig, dass die maschinen das ab können ;)

Moin,

wann wurde die letzte Inspektion gemacht? Sprich Luftfilter (nur original Suzuki), Kerzen, Ölwechsel neu. Bei alten oder auch falschen Zündkerzen sprotzt sie rum, genau wenn die Synchronisation der Drosselklappen nicht passt.

In seltenen Fällen ist die Lambdasonde der Übeltäter, zum Testen deren Stecker unter dem rechten Seitendeckel abziehen.

 

Gruß

Andre

Sind die Gaszüge leichtgängig oder nicht?

Ich hatte mal nen Auto, wo der Gaszug manchmal "hakte". War das gleiche Verhalten wie von dir beschrieben.

Die 1250er hat m.W. diese doppelten Drosselklappen , die eigentlich für ne sanfte Gasannahme sorgen sollten.

Mal schauen , ob da mechanisch alles in Ordnung ist.

Wie schon geschrieben, das Handgelenk lernt und wird sensibler.

Ansonsten kannst du so wenig Zeit wie möglich im ersten Gang verbringen, den braucht man im Grunde nur zum Anfahren.

Themenstarteram 16. Juni 2024 um 8:28

Danke für Eure Beiträge.

Inspektion wurde kurz vor dem Kauf gemacht. Laut Auskunft des Verkäufers, welcher aber kein unseriöser Typ war.

Der Gaszug ist frei, also nicht schwergängig. Ich kann nicht beurteilen ob das normal ist, aber der Gasgriff lässt sich gut und gern einen knappen cm drehen bevor Gas angenommen wird.

Wenn ich im 2. Gang versuche konstant 30 zu fahren (ca. 2200 Umdrehungen), ist auch ein dezentes Ruckeln zu vernehmen.

Dass es u.a. an meiner ungeübten Gashand liegt will ich nicht abstreiten. Aber ich habe es jetzt mal ganz genau beobachtet. Ein zuverlässiges, sanftes Gashalten (z.B. beim Durchfahren von Kurven) ist nicht möglich. Das Gas reagiert immer anders.

Ich dachte zuerst dass es an altem Benzin gelegen hat, weil die Maschine zuletzt eine Zeit stand. Aber habe ja inzwischen mehrfach aufgetankt.

Also bleibt mir nichts andere übrig als eine gute Werkstatt zu finden die mal eine Durchsicht macht?

am 16. Juni 2024 um 10:00

Zitat:

@keinbenutzername schrieb am 16. Juni 2024 um 10:28:43 Uhr:

Der Gaszug ist frei, also nicht schwergängig. Ich kann nicht beurteilen ob das normal ist, aber der Gasgriff lässt sich gut und gern einen knappen cm drehen bevor Gas angenommen wird.

Der gasgriff muss immer etwas spiel haben, um zu ermöglichen dass man den lenker einschlagen kann. Ohne dass der gashahn weiter aufgeht. Etwas spiel am gaszug ist notwendig.

Ein ganzer cm leer drehung wär mir persönlich etwas zu viel. Dieses spiel lässt sich relativ leicht mit zwei schraubenmuttern einstellen. Die bedieungsanleitung hat informationen dazu wie man das macht. Und wieviel spiel empfohlen ist.

Zitat:

Wenn ich im 2. Gang versuche konstant 30 zu fahren (ca. 2200 Umdrehungen), ist auch ein dezentes Ruckeln zu vernehmen.

Dass es u.a. an meiner ungeübten Gashand liegt will ich nicht abstreiten. Aber ich habe es jetzt mal ganz genau beobachtet. Ein zuverlässiges, sanftes Gashalten (z.B. beim Durchfahren von Kurven) ist nicht möglich. Das Gas reagiert immer anders.

Ich dachte zuerst dass es an altem Benzin gelegen hat, weil die Maschine zuletzt eine Zeit stand. Aber habe ja inzwischen mehrfach aufgetankt.

Meine maschine macht das, wenn ich unter tourig fahre. Es könnte sein, dass du mit 2200 einfach zu wenig umdrehungen und zündungen hast um die kurbelwelle gleichmäßig anzutreiben. Was passiert, wenn du im 1. Gang 30 fährst?

 

@keinbenutzername Suzuki gibt zwar 1cm Spiel am Gasgriff vor, ist aber zu viel in der Praxis, stell ihn wie beschrieben etwas strammer ein.

Hast Du zum Testen mal die Lambdasonde abgesteckt? Dann fährt der Motor ein festes Kennfeld und sie sollte weniger ruckeln.

 

Gruß

Andre

Themenstarteram 16. Juni 2024 um 15:19

Werde das mit dem Gaszug in den nächsten Tagen in Angriff nehmen.

Wenn ich die 30 im 1. fahre läuft sie ruhig. Da wäre dann aber das Problem mit der unsanften Gasannahme.

Im 3. Gang ca. 50 km/h hat ähnliche Folgen wie im 2. die 30 km/h zu fahren. Schalte ich einen Gang runter, läuft sie auch wieder sauberer.

Wenn man mit Stützgas fahren will, muss man wirklich ein ruhiges Händchen wie ein Gefäßchirurg haben. Ist dieses Ausmaß tatsächlich normal? Auch wenn ich dann wieder rausbeschleunigen will, ist die Gasannahme extrem unsauber und ruppig.

Vorhin ist mir dann erstmals noch ein Tickern aufgefallen als sie warm war. Habe ich vorher nicht vernommen. Muss mal beobachten ob das im kalten Zustand auch zu hören ist.

Könnte das von der Steuerkette kommen?

Insgesamt ist mir jetzt wieder aufgefallen wie krass sie beim Lastwechsel reagiert. Das erinnert mich vom Gefühl her daran wenn bei der Auflaufbremse vom Anhänger der Dämpfer defekt ist. Dieses Ruckartige in Kombi mit einem "Schlaggefühl".

Lambdasonde habe ich noch nicht abgezogen.

Kann ich dann problemlos eine kleine Tour fahren oder eher nur mal kurz zum Testen und dann wieder drauf?

Zitat:

Insgesamt ist mir jetzt wieder aufgefallen wie krass sie beim Lastwechsel reagiert. Das erinnert mich vom Gefühl her daran wenn bei der Auflaufbremse vom Anhänger der Dämpfer defekt ist. Dieses Ruckartige in Kombi mit einem "Schlaggefühl".

Wie sieht es denn mit dem Verschleiß der Antriebskette incl. Ritzel und Kettenrad aus?

Das Phänomen hatten wir an unserer GSX1400 auch. Als dann das Kettenkitt gewechselt wurde war so gut wie Ruhe.

Vorausgesetzt natürlich, wir meinen beide dasselbe!!!

Und was andere Problem betrifft...ich würde mal an Deiner die Drosselklappen synchronisieren lassen. Das könnte eventuell Dein Problem lösen. Google auch mal nach dem Begriff "Konstantfahrruckeln"!

Viele Grüße aus Berlin, Ferdi

Zitat:

@Fliegerferdi schrieb am 16. Juni 2024 um 17:47:28 Uhr:

Google auch mal nach dem Begriff "Konstantfahrruckeln"!

Genau das habe ich schon in meinem ersten Beitrag erwähnt, ist ein bekanntes Übel bei der Dicken.

Habe ich durch einen Lambda Dummy plus geändertes Mapping komplett weg bekommen.

@keinbenutzername Kannst bedenkenlos mit abgesteckter Sonde fahren, das Steuergerät nimmt dann wie gesagt ein festes Kennfeld (Lambda 1).

Verschlissenes Kettenkit glaube ich jetzt nicht, daß hört man mehr als deutlich.

Ein Blick darauf schadet trotzdem nicht.

 

Gruß

Andre

Themenstarteram 16. Juni 2024 um 17:56

Wie kann ich die Lambdasonde denn am einfachsten außer Betrieb nehmen? Habe im Netz leider nichts gefunden.

Wäre nett wenn ich mir da auch noch weiterhelfen würdet.

Kettenkit ist soweit völlig i.O.

Nachdem die "Stilllegung" der Lambdasonde illegal ist, schließe ich den Thread an dieser Stelle

*** CLOSED ***

MfG

NoGolf

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