Purzeln die Preise nach der Krise ?
Aktuell hat uns die Corona Krise ja voll im Griff. Wie es generell weitergeht kann ja noch keiner sagen.
Ich war Anfang des Jahres noch auf Autosuche, dies hab ich aufgrund der aktuellen Situation erst einmal auf Eis gelegt. Auch denke ich wäre es gefühlt eh kein guter Kauf Zeitpunkt gewesen, denn meine Vermutung ist das die Preise bei den Herstellern/Händlern (Neu und Gebraucht) fallen werden bzw. es viele Rabatte geben wird.
Wie seht ihr das ?
Aktuell steht ja vieles still und das gilt es auch wieder aufzuholen, hinzu kommt das auch viele die finanzielle Belastung für einen Wagenkauf vorerst nicht in kauf nehmen wollen, somit rechne ich stark mit guten großzügigen angeboten, ich kann mich allerdings auch täuschen.
Beste Antwort im Thema
Ich denke in der aktuellen Krise haben ganz andere Branchen mächtige Probleme und sollten mit "Abwrackprämen" gestützt werden .... Tourismus, Veranstaltung, Hotel, Gastronomie ... aber leider sind das auch tausende Kleinstunternehmen, die kaum Lobbydruck aufbauen könne und etliche einfach vom Mark verschwinden werden...
Da rollt sowieso noch was auf uns zu ...und die Schere öffnet sich weiter, bildungsferne Schichten (kein eigener Computer, schlecht gebildete Eltern u.s.w.), deren Kinder sind aktuell ganz mies dran ...,
und auf der anderen Seite musste ich gestern lesen, pöbelt ein Bandarbeiter vom Daimler rum, das er auf sein jährlich wechselnden MitarbeiterNeuwagen wegen der Krise 2 Monate länger warten muss ... schrecklich ...🙄🙄
237 Antworten
Ich denke mal das die Preise stabil bleiben werden. Mag sein das die Nachfrage nicht so hoch sein wird, dafür ist auch eine große Menge nicht produziert worden. Zu erst werden die bestehende Verträge bedient.
Abgesehen muss man abwarten. Leben und leben lassen das ist wichtig in diesen Tagen.
Zitat:
@Italo001 schrieb am 5. April 2020 um 12:50:26 Uhr:
Ich denke mal das die Preise stabil bleiben werden. Mag sein das die Nachfrage nicht so hoch sein wird, dafür ist auch eine große Menge nicht produziert worden. Zu erst werden die bestehende Verträge bedient.
Nicht ausgelastete Fertigungsanlagen können sich die Hersteller aber auch nicht leisten. Also werden sie die Preis senken müssen in der Hoffnung, die Auslastung erhöhen zu können.
Zitat:
@Drahkke schrieb am 5. April 2020 um 13:35:59 Uhr:
Zitat:
@Italo001 schrieb am 5. April 2020 um 12:50:26 Uhr:
Ich denke mal das die Preise stabil bleiben werden. Mag sein das die Nachfrage nicht so hoch sein wird, dafür ist auch eine große Menge nicht produziert worden. Zu erst werden die bestehende Verträge bedient.
Nicht ausgelastete Fertigungsanlagen können sich die Hersteller aber auch nicht leisten. Also werden sie die Preis senken müssen in der Hoffnung, die Auslastung erhöhen zu können.
Momentan steht alles still, ich bezweifel auch dass die Linien direkt wieder von 0 auf 100 starten. Während also die Nachfrage einbricht, bricht auch das Angebot ein.
Gerade aus Neugier geschaut.
Anfang 2015 ein gebrauchter, 4 Jahre alten Wagen für grobe 10.000 Eur gekauft.
Nun, gleiche Marke, neueres Modell, aber auch 4 Jahre alt, gleiche Ausstattung, gleiche km etc.
Nun müsste ich dafür 15.000 Eur hinlegen.
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Zitat:
@audi5506 schrieb am 4. April 2020 um 08:53:33 Uhr:
Ein gegen Beispiel, was ist mit den DJH? Die arbeiten ohne Gewinn. Geld bekommen sie nicht vom Staat. Jetzt stehen viel von den Herbergen vor dem schließen. Da fragt keiner nach wie es da weiter gehen soll.
Danke, dass hier mal jemand eine Bresche für all die gemeinnützigen Unternehmungen und Vereine schlägt, die einen mehr als wichtigen, aber oft verkannten Dienst an unserer Gesellschaft erweisen.
All diesen NPOs, welche ihre Leistungen durch Spenden, Sponsoring, Subventionen und/oder Leistungsverträge realisieren, schwimmen jetzt die Felle davon.
Und auch diese müssen (!) wir am Leben erhalten! Das Maß der Solidarität darf nicht an (zukünftigen oder erwartbaren) monetären Größen evaluiert werden.
Und bezüglich der Privatinsolvenz...vielleicht habe ich den Tenor missverstanden, aber es sollte jedem hier bewusst sein, dass eine Verbraucherinsolvenz (so heißt es heute) zu Lasten der Steuerzahler abgewickelt wird.
Ich denke sehr wohl, dass das Preisniveau nach unten gehen wird, weil zum Einen die Angst vor drohenden Jobverlust oder bereits eingetretener Arbeitslosigkeit den privaten Konsum und zum Anderen eine steigende Arbeitslosenquote die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer in Lohnverhandlungen sinken lassen. Die fiskalpolitischen Maßnahmen der Notenbanken könnten den Effekt des Preisniveauverfalls kurzfristig abfedern.
Zitat:
@BMW_Classic schrieb am 5. April 2020 um 17:59:18 Uhr:
Und bezüglich der Privatinsolvenz...vielleicht habe ich den Tenor missverstanden, aber es sollte jedem hier bewusst sein, dass eine Verbraucherinsolvenz (so heißt es heute) zu Lasten der Steuerzahler abgewickelt wird.
Nicht nur den Tenor hast du missverstanden: Eine Insolvenz wird immer zu Lasten der Gläubiger abgewickelt, egal ob privat oder gewerblich.
Der Staat bzw. Steuerzahler hat damit nichts zu tun.
Zitat:
@asphyx89 schrieb am 5. April 2020 um 13:56:03 Uhr:
Zitat:
@Drahkke schrieb am 5. April 2020 um 13:35:59 Uhr:
Nicht ausgelastete Fertigungsanlagen können sich die Hersteller aber auch nicht leisten. Also werden sie die Preis senken müssen in der Hoffnung, die Auslastung erhöhen zu können.Momentan steht alles still, ich bezweifel auch dass die Linien direkt wieder von 0 auf 100 starten. Während also die Nachfrage einbricht, bricht auch das Angebot ein.
Die Nachfrage wird einbrechen, weil die meisten nach der Krise wahrscheinlich andere Sorgen haben, als sich ein neues Auto zu kaufen. Aber warum sollte das Angebot einbrechen ? Gut es wir z.Zt. nichts produziert, aber bei den Händlern steht doch genug rum, wenn man sich auf den einschlägigen Börsen umguggt. Wo sollen die Autos denn alle hin, wenn sie keiner kauft ? Ist alles totes Kapital
Gerade wer sich für einen jungen Gebrauchten interessiert, könnte in nächster schon ein Schnäppchen machen. Da fällt mir ein: ich hab auf der Bank auch noch 30000 € rumliegen. Autokauf steht zwar keiner an, aber vielleicht sollte ich mir noch was gönnen bevor Inflation oder Rezession oder was auch immer das Geld wertlos macht.
die Leute werden sich weiter mit Klopapier eindecken
und sich kein neues Auto kaufen
ausserdem will man den Kauf über das Internet vorantreiben
wo sich jeder sein Auto selber zusammenstellen kann
die Glaspaläste werden verschwinden, die Werkstätten werden bleiben
zu einer Bank geht ja auch kaum noch einer
weil alles online abgewickelt wird
Noch bekommt ihr Brot, aber schon keine Spiele mehr.
Zitat:
@Drahkke schrieb am 5. April 2020 um 13:35:59 Uhr:
Zitat:
@Italo001 schrieb am 5. April 2020 um 12:50:26 Uhr:
Ich denke mal das die Preise stabil bleiben werden. Mag sein das die Nachfrage nicht so hoch sein wird, dafür ist auch eine große Menge nicht produziert worden. Zu erst werden die bestehende Verträge bedient.
Nicht ausgelastete Fertigungsanlagen können sich die Hersteller aber auch nicht leisten. Also werden sie die Preis senken müssen in der Hoffnung, die Auslastung erhöhen zu können.
Derzeit gibt es gar keine Bänder die in Europa laufen, zumindest in Westeuropa. Ich denke derzeit besteht ein Rückstand für bestehende Aufträge. Wie schon andere treffend geschrieben haben von Null auf 100 geht nichts. Die Wirtschaft wird langsam wieder hochgefahren. Das wird auch mit der Autoproduktion geschehen. Dann muss man sehen wie sich das ganze entwickelt. Während des Shut Downs werden sicher 1 Million ( oder auch mehr ) Autos in Europa nicht produziert.
Zitat:
@ttdriver63 schrieb am 6. April 2020 um 08:00:32 Uhr:
Zitat:
@asphyx89 schrieb am 5. April 2020 um 13:56:03 Uhr:
Momentan steht alles still, ich bezweifel auch dass die Linien direkt wieder von 0 auf 100 starten. Während also die Nachfrage einbricht, bricht auch das Angebot ein.
Die Nachfrage wird einbrechen, weil die meisten nach der Krise wahrscheinlich andere Sorgen haben, als sich ein neues Auto zu kaufen. Aber warum sollte das Angebot einbrechen ? Gut es wir z.Zt. nichts produziert, aber bei den Händlern steht doch genug rum, wenn man sich auf den einschlägigen Börsen umguggt. Wo sollen die Autos denn alle hin, wenn sie keiner kauft ? Ist alles totes Kapital
Gerade wer sich für einen jungen Gebrauchten interessiert, könnte in nächster schon ein Schnäppchen machen. Da fällt mir ein: ich hab auf der Bank auch noch 30000 € rumliegen. Autokauf steht zwar keiner an, aber vielleicht sollte ich mir noch was gönnen bevor Inflation oder Rezession oder was auch immer das Geld wertlos macht.
Vielleicht steht auch nur so viele rum weil der Verkauf eingestellt ist, in vielen Regionen besteht nicht mal die Möglichkeit Autos zuzulassen.
es werden nach der Krise X Millionen mehr arbeitslos sein in Europa
und viele keine Existenz mehr haben
nach Corona wird es Staatskrisen geben wegen Überschuldung einiger Staaten die schon vor der Krise völlig überschuldet waren, die europäischen Länder werden danach noch weiter auseiander sein als vorher
und mal sehen wie sich der Euro entwickelt
das wird Jahre dauern bis wir wieder Brot und Spiele haben
Stehe konkret in Verhandlungen (Gebrauchtwagen, hochpreisig) mit mehreren Händlern und kann derzeitig kein besonderes Entgegenkommen feststellen. Unabhängig ob freier oder markengebundener Händler.
Wie es in ein paar Wochen aussieht, darüber kann man nur spekulieren......
Gruß
Dirk
Zitat:
@Italo001 schrieb am 6. April 2020 um 08:18:17 Uhr:
Zitat:
@ttdriver63 schrieb am 6. April 2020 um 08:00:32 Uhr:
Die Nachfrage wird einbrechen, weil die meisten nach der Krise wahrscheinlich andere Sorgen haben, als sich ein neues Auto zu kaufen. Aber warum sollte das Angebot einbrechen ? Gut es wir z.Zt. nichts produziert, aber bei den Händlern steht doch genug rum, wenn man sich auf den einschlägigen Börsen umguggt. Wo sollen die Autos denn alle hin, wenn sie keiner kauft ? Ist alles totes Kapital
Gerade wer sich für einen jungen Gebrauchten interessiert, könnte in nächster schon ein Schnäppchen machen. Da fällt mir ein: ich hab auf der Bank auch noch 30000 € rumliegen. Autokauf steht zwar keiner an, aber vielleicht sollte ich mir noch was gönnen bevor Inflation oder Rezession oder was auch immer das Geld wertlos macht.
Vielleicht steht auch nur so viele rum weil der Verkauf eingestellt ist, in vielen Regionen besteht nicht mal die Möglichkeit Autos zuzulassen.
Das ist richtig. Ich glaube aber nicht, dass nach Ende des Shutdowns (am 20.April oder wann auch immer) alle zu den Händlern rennen werden und die Autos die dort rumstehen kaufen. Die werden auch weiterhin rumstehen und müssen irgendwann weg.
Ich habe bei derzeit bei mobile 17 Fahrzeuge im Parkplatz stehen. Einer ist schon 2000 € runter. Mal schauen wie es sich entwickelt.
Zitat:
@warnkb schrieb am 5. April 2020 um 20:38:14 Uhr:
Zitat:
@BMW_Classic schrieb am 5. April 2020 um 17:59:18 Uhr:
Und bezüglich der Privatinsolvenz...vielleicht habe ich den Tenor missverstanden, aber es sollte jedem hier bewusst sein, dass eine Verbraucherinsolvenz (so heißt es heute) zu Lasten der Steuerzahler abgewickelt wird.
Nicht nur den Tenor hast du missverstanden: Eine Insolvenz wird immer zu Lasten der Gläubiger abgewickelt, egal ob privat oder gewerblich.
Der Staat bzw. Steuerzahler hat damit nichts zu tun.
Und die Verfahrenskosten trägt etwa nicht der Steuerzahler (in der Mehrheit) der Fälle? Was ist denn z. B. mit der Abwicklung der Air Berlin. Insolvenzgelder als Lohnausfallzahlungen, nicht getilgte Steuerschulden usw. usf. Diese wurden nicht am Ende aus dem Steuertopf beglichen?
Vielleicht denkst du noch einmal über deinen Post zuvor nach. Selbst bei den Verbraucherinsolvenzen hängt nicht selten der Staat mit drin, weil die Schuldner eben nicht in der Lage sind, die Verfahrenskosten zu tragen!