Purzeln die Preise nach der Krise ?
Aktuell hat uns die Corona Krise ja voll im Griff. Wie es generell weitergeht kann ja noch keiner sagen.
Ich war Anfang des Jahres noch auf Autosuche, dies hab ich aufgrund der aktuellen Situation erst einmal auf Eis gelegt. Auch denke ich wäre es gefühlt eh kein guter Kauf Zeitpunkt gewesen, denn meine Vermutung ist das die Preise bei den Herstellern/Händlern (Neu und Gebraucht) fallen werden bzw. es viele Rabatte geben wird.
Wie seht ihr das ?
Aktuell steht ja vieles still und das gilt es auch wieder aufzuholen, hinzu kommt das auch viele die finanzielle Belastung für einen Wagenkauf vorerst nicht in kauf nehmen wollen, somit rechne ich stark mit guten großzügigen angeboten, ich kann mich allerdings auch täuschen.
Beste Antwort im Thema
Ich denke in der aktuellen Krise haben ganz andere Branchen mächtige Probleme und sollten mit "Abwrackprämen" gestützt werden .... Tourismus, Veranstaltung, Hotel, Gastronomie ... aber leider sind das auch tausende Kleinstunternehmen, die kaum Lobbydruck aufbauen könne und etliche einfach vom Mark verschwinden werden...
Da rollt sowieso noch was auf uns zu ...und die Schere öffnet sich weiter, bildungsferne Schichten (kein eigener Computer, schlecht gebildete Eltern u.s.w.), deren Kinder sind aktuell ganz mies dran ...,
und auf der anderen Seite musste ich gestern lesen, pöbelt ein Bandarbeiter vom Daimler rum, das er auf sein jährlich wechselnden MitarbeiterNeuwagen wegen der Krise 2 Monate länger warten muss ... schrecklich ...🙄🙄
237 Antworten
Zitat:
@Han_Omag F45 schrieb am 4. April 2020 um 00:03:22 Uhr:
Andersrum - ohne all die Anderen kann nicht nur VW einpacken.
Darum ist das mehr als nur bissel dieselskandal. Nur bissel Grippe. Nur bissel Pause.
Das kann jeden, auch den Beamten der sich in Sicherheit wiegt, eiskalt treffen.
Ich wünsche jedem, egal ob Beamter, VW-Malocher oder Gas-Wasser-Scheiße, dass er vor allem gesundheitlich aber auch wirtschaftlich gut durch diese Krise kommt. Skandalproduzent hin oder her: Der Malocher am Band, und den trifft es doch, der kann nichts für den Dieselskandal. Und die, die etwas dafür können, die haben ihre Schäfchen im Trockenen, Corona hin oder her.
Wirtschaftlich gesehen ist jeder auf den anderen angewiesen. Und auch menschlich macht es das Leben um einiges einfacher und stressfreier, wenn man ein solides und funktionierendes Netzwerk hat, von dem alle profitieren.
Man kann die aktuelle Krise auch nutzen, sich das mal wieder bewußt zu machen. Dann hat es zumindest auch etwas Gutes.
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Man muss sagen, es wurde nun viel über die aktuelle Zeit gesagt. Der eigentliche Tenor war herauszufinden wie sich das auf die Automobilbranche/Preise auswirkt. Evtl. denkt ja der ein oder andere gerade jetzt über ein Wagenkauf nach und kann somit von satten Rabatten berichten...
Dass diese Krise wirtschafliche Gesamtauswirkungen hat, denke ich steht außer Frage, zumal es nichts vergleichbares in der Vergangenheit gab, eine Bankenkrise / Terroranschläge / Ölkrise usw. waren andere Geschichten oder kann sich jemand daran erinnern das Geschäfte/Restaurant Weltweit usw. schließen mussten? Ich sehe das sogar fast wie einen stillen WeltKrieg nur ohne Bomben...
Online über Videoberatung ein Objekt zu kaufen, was man nicht mal antesten kann, sprich Probefahrt usw., macht ja die Sache nicht gerade einfacher.
Wer wirklich in dieser Zeit ein anderes Auto benötigt, da das alte vielleicht aufgrund Leasing oder Defekt verkauft oder weck muss, wird es wohl nicht einfach haben.
Ich vermute stark, das die Preise sich verändern werden, und zwar nach unten....
...das schlimmste an dieser angeblichen Krise ist, dass von denen die vorher schon immer nach an der Pleite gewirtschaftet haben, mit niedrigem Eigenkapital, möglichst viel oder alles auf Pump hatten / haben die Situation jetzt ausgenutzt wird um die Staatskasse zu plündern.
Wer vorher schon über Jahre und Jahrzehnte solide mit eigenem Kapital, eigenen Produktionsmitteln (eigene Gebäude, eigene Maschinen, eigeneFahrzeuge, usw.) gewirtschaftet hat, dem laufen die Kosten nicht davon, wenn er seinen Laden mal ein paar Wochen stilllegt.
Dem gehts vielleicht nicht ganz so gut, muß den Gürtel etwas enger schnallen, überlebt aber mit eigenen Rücklagen auf eigenen Beinen.
Sinnvoll wäre es diese Krise zu nutzen, keine Staatshilfen, etc. zu geben um Unternehmen, usw. die nur mit Fremdkapital wirtschaften brutal auszusortieren... dabei muß man sich über Arbeitsplätze keine Sorgen machen, Betriebe die gebraucht werden, die vermarktungsfähige Produkte produzieren wechseln über eine entsprechende Insolvenz dabei nur den Eigentümer (diesmal vielleicht einer der das entsprechende Pulver hat und kein Fremdkapital braucht) und den Namen.
Ein gegen Beispiel, was ist mit den DJH? Die arbeiten ohne Gewinn. Geld bekommen sie nicht vom Staat. Jetzt stehen viel von den Herbergen vor dem schließen. Da fragt keiner nach wie es da weiter gehen soll.
Nach der Gesundheit, sollten wir Alle hoffen, das unser Finanzsystem
diese gigantische Geld Vernichtung übersteht. Ewig kann man nicht
von der Druckmaschine leben...........
Bisher wurden die schwachen Mitglieder der EU gestützt, nun müssen
Alle , Alle stützen. Wollen wir Alle hoffen, das Dies gut ausgeht.............
Bleibt gesund...........Frohe Ostern
Zitat:
@gast356 schrieb am 4. April 2020 um 08:50:12 Uhr:
...das schlimmste an dieser angeblichen Krise ist, dass von denen die vorher schon immer nach an der Pleite gewirtschaftet haben, mit niedrigem Eigenkapital, möglichst viel oder alles auf Pump hatten / haben die Situation jetzt ausgenutzt wird um die Staatskasse zu plündern.Wer vorher schon über Jahre und Jahrzehnte solide mit eigenem Kapital, eigenen Produktionsmitteln (eigene Gebäude, eigene Maschinen, eigeneFahrzeuge, usw.) gewirtschaftet hat, dem laufen die Kosten nicht davon, wenn er seinen Laden mal ein paar Wochen stilllegt.
Dem gehts vielleicht nicht ganz so gut, muß den Gürtel etwas enger schnallen, überlebt aber mit eigenen Rücklagen auf eigenen Beinen.Sinnvoll wäre es diese Krise zu nutzen, keine Staatshilfen, etc. zu geben um Unternehmen, usw. die nur mit Fremdkapital wirtschaften brutal auszusortieren... dabei muß man sich über Arbeitsplätze keine Sorgen machen, Betriebe die gebraucht werden, die vermarktungsfähige Produkte produzieren wechseln über eine entsprechende Insolvenz dabei nur den Eigentümer (diesmal vielleicht einer der das entsprechende Pulver hat und kein Fremdkapital braucht) und den Namen.
Das was du da redest kann doch nicht dein ernst sein?????
Denn dann hättest du vom Wirtschafts- und Geldkreislauf nicht wirklich viel Ahnung.
Ich schätze mal das 70-80%, wenn nicht mehr, aller Unternehmen und Selbstständige, dazu zähle ich auch V+V, und Landwirtschaft mit Krediten arbeiten. Dies ist auch vollkommen Legitim solange die Eigenkapitalquote und der Cash Flow stimmt.
Es soll sogar verrückte geben die für Kapitalanlagen Kredite aufnehmen. Das ist tatsächlich kritisch zu sehen.
Wenn du die alle plätten willst dann gibt es keine Wirtschaft und dann kein Einkommen mehr.
Also überdenke noch mal deine Worte.
Das heißt nicht das es für einige Ausnahmen durchaus Gültigkeit hat.
Was ich mich nur Frage ist das in so kurzer Zeit 3x Danke gedrückt wurde????🙁🙁
Durch die Niedrigzinsen der vergangenen Jahre und der guten Konjunktur konnten sich Unternehmen am markt halten, die bei steigenden Zinsen oder einem Einbruch der Wirtschaft recht schnell vom Markt verschwunden wären. Die trifft es jetzt als erstes, denn da sind keine Rücklagen vorhanden. Aber generell war Sparen für die Firmen nicht sehr lukrativ, es gab ja keine Zinsen. Also wurde das geld eher investiert oder günstige Kredite aufgenommen.
Das läßt sich auch auf den privaten Bereich übertragen. Durch die gute Konjunktur und die niedrigen Zinsen konnten sich Leute ein Haus kaufen oder bauen, was sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Da wurde dann häufig über 100% finanziert und die ganze Finanzierung recht knapp kalkuliert, so dass es bei Verringerung eines Einkommens schon zu Engpässen kommt. Da keine privaten Rücklagen vorhanden sind, kann man auch keine Durststrecke überbrücken.
Zitat:
@fehlzündung schrieb am 4. April 2020 um 13:31:29 Uhr:
....... Leute ein Haus kaufen oder bauen, was sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Da wurde dann häufig über 100% finanziert und die ganze Finanzierung recht knapp kalkuliert, so dass es bei Verringerung eines Einkommens schon zu Engpässen kommt. Da keine privaten Rücklagen vorhanden sind, kann man auch keine Durststrecke überbrücken.
Bei solchen Leuten hält sich mein Mitleid dann aber sehr in Grenzen....
Zitat:
@Peterchen1975 schrieb am 4. April 2020 um 13:40:21 Uhr:
Zitat:
@fehlzündung schrieb am 4. April 2020 um 13:31:29 Uhr:
....... Leute ein Haus kaufen oder bauen, was sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Da wurde dann häufig über 100% finanziert und die ganze Finanzierung recht knapp kalkuliert, so dass es bei Verringerung eines Einkommens schon zu Engpässen kommt. Da keine privaten Rücklagen vorhanden sind, kann man auch keine Durststrecke überbrücken.Bei solchen Leuten hält sich mein Mitleid dann aber sehr in Grenzen....
Es geht dabei aber leider nicht um Mitleid, schuld oder oder.. Wir sind eine Gesellschaft und wenn dieser riesen Haufen an Menschen in die Insolvenz gehen muss - trifft es ungleich jeden damit.
Zitat:
@Didi95 schrieb am 4. April 2020 um 14:01:58 Uhr:
Zitat:
@Peterchen1975 schrieb am 4. April 2020 um 13:40:21 Uhr:
Bei solchen Leuten hält sich mein Mitleid dann aber sehr in Grenzen....
Es geht dabei aber leider nicht um Mitleid, schuld oder oder.. Wir sind eine Gesellschaft und wenn dieser riesen Haufen an Menschen in die Insolvenz gehen muss - trifft es ungleich jeden damit.
Alles spekulativ, wie gross soll dieser riesen Haufen denn sein?
Abwarten.....