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Corona: Auswirkungen auf den Automarkt, Preise, Zulassungszahlen ...

Themenstarteram 16. März 2020 um 10:51

Hallo,

jedem dürfte die aktuelle Lage bekannt sein. Über "Sinn oder Unsinn" soll hier nicht debattiert werden. Trotzdem sind die Auswirkungen auf unseren Alltag und auf die Wirtschaft spür- und messbar.

Ich habe das Gefühl, dass diese Entwicklungen auch den Automarkt, insbesondere für Gebrauchtwagen, deutlich treffen.

Wärend sonst die ersten Sonnenstrahlen die ersten Autoenthusiasten und -käufer lockten, bleibt es erstaunlich ruhig. Eine Entwicklung, die mir persönlich ungünstig in die Karten spielt.

Wie sind eure Beobachtungen?

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1074 Antworten

In dieser und wohl nächster Zeit (Wochen/Monate) werden die Leute andere Sachen im Kopf haben als sich Luxusgüter wie Autos zu kaufen. Jetzt ist es wichtiger die eigene Existenz zu sichern statt das hart verdienet Geld in einen Golf, Benz oder sonst was zu stecken.

Privatverkäufer haben die Popo-Karte zur Zeit und die Händler erst recht. Man wird es definitiv spüren/merken in den nächsten Monaten. Die Lager vom Buntmetallschrott sind voll, Autos wohin das Auge blickt, aber keiner will kaufen und die Konsequenz wird sein:

- größere Rabattaktionen

- 0% Finanzierung mit z.B. erste Rate erst nach 6 Monaten

- Wartungs- und Serviceverträge inkl. für die nächsten 3-5 Jahre

- Händlersterben wird beginnen

- etc. pp.

Es kommt eine verdammt harte Zeit auf die Autohersteller zu. Ganz hart wird es die großen Konzerne treffen, die in China und Asien Ihr Zukunft sahen und nur dort die Kunden in Blick hatten. Gier frisst Hirn. Das wird sich nun rächen.

Man muss sagen, man hat über den Verhältnissen gelebt. Aber das die Zeit zum Abschwung reif war, sah man doch an den aberwitzigen Leasingangeboten der letzten Zeit, wie z.B. Golf 7 GTI ab149€. Hallo??? Das ist doch nicht mehr normal.

Wer im Leben gut kalkuliert hat und den die Krise finanziell nicht sonderlich treffen wird, der kann sich entspannt zurücklehnen und abwarten. Die Schnäppchenzeit wird kommen. Alle Anderen werden sich ein Dreck ums Auto scherren. Solange der alte läuft, wird er auch gefahren. Es muss nicht alle 3 Jahre ein neuer her.

Und ob überhazbt die Autohäuser ihre Pforten öffnen ist fraglich. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken etc. haben ja geöffnet aber wenn sogar Ämter (und Zulassungsstellen) geschlossen sind könnte man, selbst wenn man wollte, garkein Auto zulassen oder abmelden.

Und an die Deutsche Automobilindusrie, insbesondere an die "Freunde" in Wolfgsburg, möchte ich noch einen Gruß senden: Dumm gelaufen! China war nunmal mindestens 1/3 eures Absatzmarktes. Der in Europa und den USA ist schon teilweise weggebrochen aufgrund von "Dieselgate" und der Chinamarkrt ist jetzt quasi nicht mehr existent. Wer kauft jetzt noch eure überteuerten Autos?

Themenstarteram 16. März 2020 um 12:30

Okay, das mag Fahrzeughersteller besonders hart treffen! Vollkommen richtig.

Die These, dass man jetzt "seine Existenz retten" müsse, halte ich für übertrieben. Die absurden Entwicklungen in unserem Land – Stichwort Hamsterkäufe – sind auf massiven Borderline-Journalismus, wissentlich oder unwissentliche Falschinformtion zurückzuführen. Hier muss richtig aufgeklärt werden.

An Influenza und Grippe sind dieses Jahr in DE bereits mehr Menschen verstorben als an Covid-19 weltweit!

Ich finde diese Entwicklungen sehr bedenklich!

Zitat:

@BMW_Classic schrieb am 16. März 2020 um 12:30:35 Uhr:

Die These, dass man jetzt "seine Existenz retten" müsse, halte ich für übertrieben. ...

kommt drauf an:

 

wenn Du im Bereich der Gastronomie und Hotellerie, des Messebaus oder der Veranstaltung von Festivals unternehmerisch tätig bist oder auch nur Deinen Job hast, kannst Du Dich schon mal mit Insolvenzrecht bzw. -geld vertraut machen ...

 

ebenso wenn Du bei einer Fluglinie, Airbus/MTU/TUI/usw. arbeitest ... wenn es "Fahrzeughersteller besonders hart treffen" mag, dann auch die Zulieferer ... und beides zusammen weitere 10 % oder 15 % der deutschen Arbeitnehmer ...

Themenstarteram 16. März 2020 um 12:41

Zitat:

@camper0711 schrieb am 16. März 2020 um 12:40:33 Uhr:

Zitat:

@BMW_Classic schrieb am 16. März 2020 um 12:30:35 Uhr:

Die These, dass man jetzt "seine Existenz retten" müsse, halte ich für übertrieben. ...

kommt drauf an:

 

wenn Du im Bereich der Gastronomie und Hotellerie, des Messebaus oder der Veranstaltung von Festivals unternehmerisch tätig bist oder auch nur Deinen Job hast, kannst Du Dich schon mal mit Insolvenzrecht bzw. -geld vertraut machen ...

 

ebenso wenn Du bei einer Fluglinie, Airbus/MTU/TUI/usw. arbeitest ... wenn es "Fahrzeughersteller besonders hart treffen" mag, dann auch die Zulieferer ... und beides zusammen weitere 10 % oder 15 % der deutschen Arbeitnehmer ...

In diesem Sinne verstehe ich die Bedenken, zu recht! Ich dachte es sei auf die "Gesundheit" bezogen. Da wird derzeit doch viel Panik gemacht.

Gesundheit lassen wir mal außen vor, es geht in diesem Thread nur um das wirtschaftliche … und da sieht es düster aus.

Schau Dir z.B. mal die TUI Aktie an … Anfang des Jahres bei 13€ und jetzt bei 2,70€ … das ist sehr bitter für die Aktionäre, die Firma und die Mitarbeiter.

Diese Krise wird viele Arbeitsplätze kosten und wer denkt jetzt an ein Stück Metall? Wenn Ausgangsperren verhängt werden, bringt Dir ein Auto nichts mehr ;)

Die aktuellen Entwicklungen werden jeden Markt treffen. Wenn du finanziell möglichst gut aus der Sache gehen willst, denk weniger über dein altes Auto nach als darüber, was zu tun ist, wenn die Stimmung am Boden ist und wieder die ersten vorsichtig positiven Stimmen aufkommen...

Wer stille Reserven hat, sollte abwarten und am Aktienmarkt zuschlagen. Es wird definitiv weiter runter gehen, wer jetzt einen kühlen Kopf bewahren kann, könnte in 2-4 Jahren guten Reibach machen. Und damit dann sich ein Auto sozusagen für lau kaufen ;)

Ein Autokauf ist für die Mehrheit im Moment das unwichtigste. Wichtig ist wie die eigene wirtschaftliche Lage durch Job oder eigenes Unternehmen in den nächsten Monaten aussieht.

In vielleicht 6 Monaten kann man es besser abschätzen bzw. weis wie es aussieht.

....

Screenshot_20200316-133617_Chrome.jpg

Zitat:

@BMW_Classic schrieb am 16. März 2020 um 12:30:35 Uhr:

Okay, das mag Fahrzeughersteller besonders hart treffen! Vollkommen richtig.

Die These, dass man jetzt "seine Existenz retten" müsse, halte ich für übertrieben. Die absurden Entwicklungen in unserem Land – Stichwort Hamsterkäufe – sind auf massiven Borderline-Journalismus, wissentlich oder unwissentliche Falschinformtion zurückzuführen. Hier muss richtig aufgeklärt werden.

An Influenza und Grippe sind dieses Jahr in DE bereits mehr Menschen verstorben als an Covid-19 weltweit!

Ich finde diese Entwicklungen sehr bedenklich!

Noch, die Sterberate bei der normalen Influenza liegt im Promillebereich.

Bei covid-19 isi sie schon im Prozent Bereich.

Wer in Mathe aufgepasst hat, weiß was das bedeutet.

Auch geht es nicht nur um die Sterberate.

Entscheident ist auch die Auslastung der Krankenhäuser.

Covid-19 Ist noch on Top zu den bereits vorhandenen Krankheiten zu betrachten.

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 16. März 2020 um 15:07:07 Uhr:

...

Auch geht es nicht nur um die Sterberate.

Entscheident ist auch die Auslastung der Krankenhäuser.

blöd halt, wenn die Kreisklinik Intensivbetten und Equipment hat, um z.B. 20 Patienten künstlich zu beatmen ... und in x Wochen im Peak des Epidemieverlaufs im Landkreis 5.000 Covid-19-Patienten GLEICHZEITIG infiziert/erkrankt sind ... davon 15 % = 750 ernsthaft ... und davon "nur" jeder Fünfte = 3 % der dann aktuellen Fälle = 150 einer künstlichen Beatmung bedürfen ...

 

--> welche 130 der 150 Beatmungspatienten kommen auf die Warteliste?

Ich will ja nicht meckern, aber solche Themen haben in der Kaufberatung bzw. Autoverkauf nichts verloren.

Dafür gibt es hier den Bereich "Aktuelle Themen" oder man kann einen Blog-Artikel aufmachen.

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