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Probleme bei VW Caddy, Suche nach Alternativen

Themenstarteram 15. März 2013 um 13:41

Hallo,

mein Vater fährt seit einigen Jahren einen VW Caddy und ist damit grundsätzlich sehr zufrieden, da er nahezu perfekt seinen Ansprüchen (robust, großes Ladevolumen, Anhängerkupplung, ausreichend Kraft/Bodenfreiheit für Waldarbeit etc.) genügt. Das große Problem ist allerdings, dass seine Bremsen aufgrund der seltenen Nutzung korrodiert sind. Er ist natürlich erst einmal zu seinem Händler gegangen und hat gefragt ob das ein Caddy spezifisches Problem sei. Der Händler meinte, dieses Problem würde bei jedem Auto auftreten, das Scheibenbremsen hat und zu wenig bewegt wird. Im Jahr kommt er auf ca. 10.000 km. Extrafahrten nur um die Bremsen bei Laune zu halten sind für ihn keine Option.

Leider haben wir beide keine allzu große Ahnung von Autos. Die Optionen die uns bis jetzt eingefallen sind:

-ein Auto, das seine Ansprüche erfüllt und hinten wie vorne Trommelbremsen besitzt (Gibt es das überhaupt? Wenn ja, werden solche Kombinationen immer noch gebaut?)

Falls solche Autos existieren, wäre ihm ein Neuwagen lieber, aber wenn’s nicht anders geht ist natürlich auch ein Gebrauchter in Ordnung.

-reine Vermutung: evtl. gibt es ja spezielle Bremsbeläge, die nicht korrodieren?

Ein reines Nutzfahrzeug wie z.B. ein Traktor kommt leider nicht in Frage, da er eben doch ein paar Mal im Jahr längere Strecken fährt.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten

Lebbld

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von PartyBlazer

Spontan fällt mir da jetzt nur der Lada Niva ein ;)

Mittlerweile dürfte aber auch der schon, ringsum, Scheibenbremsen besitzen.

Vorne hatte er die schon immer, hinten hatte er sie noch nie... ;)

Trommelbremsen rundum gab es hierzulande vermutlich zuletzt um 1993 herum beim Mahindra CJ 340, oder davor 1982-83 beim Suzuki SJ 410. Die überwiegende Mehrheit dieser Fahrzeuge konnte man bereits vor einem Jahrzehnt zusammenfegen und entsorgen.

Darüber hinaus sind Trommelbremsen noch lange kein Garant für rostlose Problemlosigkeit; festgammeln, schief ziehen, Bremsbeläge verlieren etc. können die auch hervorragend.

Und mal ehrlich: Wegen einem Satz Bremsen + Scheiben für 'nen Caddy - wo der Satz grob zwischen 100 und 200 Euro im EK liegt, gleich ein anderes Auto kaufen? Wäre für mich keine Option. Ganz davon abgesehen, dass man bei 10000 km pro Jahr nicht wirklich von "kaputtstehen" sprechen kann.

Die ganze Idee mutet doch arg merkwürdig an ;).

Gruß

Derk

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Wie alt (Bj. / Laufleistung) ist der Caddy?

 

Korrodierende Scheibenbremsen bei geringer Beanspruchung gibt es Hersteller- und Modellübergreifend. Mit "etwas" Pflege kann man dem aber durchaus entgegenwirken, jede Werkstatt sollte dies bei der (bei geringer Fahrleistung jährlich zu empfehlenden) Durchsicht bemerken und beheben können. 

 

Fahrzeuge, die vorne + hinten Trommelbremsen haben, gibt es (im PKW-Bereich) m. W. nicht mehr. Niedriger motorisierte Modelle haben aus Kostengründen häufig hinten noch Trommelbremsen.

 

Spezielle Beläge bringen da nichts. Problematisch ist nicht alleine der Rost auf der Bremsscheibenoberfläche, sondern das "Angammeln" der beweglichen Teile (Bremssattel).

Spontan fällt mir da jetzt nur der Lada Niva ein ;)

Mittlerweile dürfte aber auch der schon, ringsum, Scheibenbremsen besitzen.

Zitat:

Original geschrieben von PartyBlazer

Spontan fällt mir da jetzt nur der Lada Niva ein ;)

Mittlerweile dürfte aber auch der schon, ringsum, Scheibenbremsen besitzen.

Vorne hatte er die schon immer, hinten hatte er sie noch nie... ;)

Trommelbremsen rundum gab es hierzulande vermutlich zuletzt um 1993 herum beim Mahindra CJ 340, oder davor 1982-83 beim Suzuki SJ 410. Die überwiegende Mehrheit dieser Fahrzeuge konnte man bereits vor einem Jahrzehnt zusammenfegen und entsorgen.

Darüber hinaus sind Trommelbremsen noch lange kein Garant für rostlose Problemlosigkeit; festgammeln, schief ziehen, Bremsbeläge verlieren etc. können die auch hervorragend.

Und mal ehrlich: Wegen einem Satz Bremsen + Scheiben für 'nen Caddy - wo der Satz grob zwischen 100 und 200 Euro im EK liegt, gleich ein anderes Auto kaufen? Wäre für mich keine Option. Ganz davon abgesehen, dass man bei 10000 km pro Jahr nicht wirklich von "kaputtstehen" sprechen kann.

Die ganze Idee mutet doch arg merkwürdig an ;).

Gruß

Derk

Themenstarteram 16. März 2013 um 11:43

Also die Laufleistung dürfte inzwischen so bei 70.000 km stehen. Wie sieht das mit der von dir angesprochenen Pflege genau aus? Kann man das selbst durchführen oder müsste man dann auch wieder jedes Mal in die Werkstatt?

Der Lada könnte evtl eine Option sein, vielen Dank schon mal für die bisherigen Antworten!

Dieses Problem ist bei so ziemlich allen heutigen Autos zu erwarten. Eigentlich bei allen, ausser exotischen Supersportwagen mit Keramikbremse ...

Man muss aber keineswegs unbedingt mehr fahren um abzuhelfen, sondern nur ein bisschen mehr bremsen. Also mal etwas beherzter in die Eisen steigen ...

Ob sich das (öfter mal kräftig bremsen) rentiert verglichen mit neuen Bremssscheiben alle 5 Jahre (statt 8), fragt sich ...

... ganz sicher rentiert es sich nicht, wegen sowas ein anderes Auto zu kaufen!

... aber viele Leute finden es ja gut/nötig auch hinten Scheibenbremsen zu haben ... weil "auf der Nordschleife lässt ja sonst nach 2 Runden die Bremsleistung nach" ... ich finde's eher einen Nachteil - Trommeln sind auch ok, da lass' ich's halt Passrunterwärts etwas entspannter angehen, und auf de Autobahn ständig auffahren und bremsen mach' ich eh' nicht ...

Zitat:

Original geschrieben von lebbld

Also die Laufleistung dürfte inzwischen so bei 70.000 km stehen. Wie sieht das mit der von dir angesprochenen Pflege genau aus? Kann man das selbst durchführen oder müsste man dann auch wieder jedes Mal in die Werkstatt?

...

Arbeiten an der Bremse sollt man grundsätzlich dem Profi überlassen. Die beweglichen Teile der Bremsanlage sauber und gangbar zu halten, sollte in der Werkstatt (muss ja nicht unbedingt eine Vertragswerkstatt sein) nicht allzu aufwändig / teuer sein. Die Rostansätze auf der Bremsscheibe kann man durch regelmäßiges kräftigeres Bremsen während der Fahrt schon selbst im Griff behalten.

Ich kenne die Probleme mit angerosteten Bremsscheiben, speziell hinten wenn man vorrausschauend fährt und wenig bremsen muss, von mehreren Autos.

Die beste Lösung dafür heisst: Bremsscheiben von hoher Stahlqualität, die Unterschiede sind immens !!

Meine Erfahrung bisher:

TRW - inzwischen miese Qualität, rosten Dir in 3 Jahren weg :-(

ATE - soll wesentlich besser sein

Brembo - aus eigener Erfahrung top, der Flugrost ist immer sofort wieder weg

Der Dacia Dokker hat hinten Trommelbremsen und würde ins Profil passsen.

10tkm im Jahr sind nun nicht extrem wenig. Der Fiesta von meiner Mutter hat ca. 20tkm in 7 Jahren und letztes Jahr wieder neu Tüv bekommen und auch wenn er schon einige Macken hatte, an den Bremsen musste noch nie was gemacht werden. Das ist aber auch ein Kurzstreckenauto. Normal eher von Nachteil, aber eingerostete Bremsen hat man da auch bei wenig km nie. Wird ja jede Woche 5km bewegt. Wie fährt denn Dein Vater? Nur alle paar Wochen mal eine weite Strecke und dazwischen steht der Caddy manchmal monatelang? Dann wird das bei jedem Auto passieren. Evtl. mal einen trockeneren Stellplatz suchen. Genau so hat mein Onkel jahrzehntelang seine Autos bewegt: Hunderte km am Stück und alles, was weniger war, mit der Straßenbahn. Der hatte nie Probleme mit den Bremsen, aber auch eine gute gelüftete Garage.

Freie Landstraße, bisschen Gas geben, nochmal in den Spiegel gucken, etwas schärfer bremsen. Problem gelöst. :D

eben :)

ich denke aber nicht,dass das problem bei rostigen bremsscheiben liegt,sondern eher an festen bremssättel & das wäre dann schon eher typisch,grad auch bei diversen VW ?!

ich würde es daher vermeiden,bei längerer standzeit die handbremse angezogen zu lassen

allerdings sollte diese auch hin & wieder betätigt werden,um ein festgammeln des handbremshebels am bremssattel zu vermeiden

kann natürlich auch passieren,dass handbremsseile in ihren tüllen & führungen festgammeln,jetzt in den wintermonaten kann aber auch passieren,dass diese da festfrieren

die reglen,die man beachten sollte,wenn man fahrzeuge längere zeit nicht benutzt,sind aber auch marken- & modellübergreifend ;)

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