Porschezentrum Dortmund Katastrophe
Hallo zusammen,
falls Ihr mal richtig weinen oder auch lachen wollt, dann ich kann Euch nur folgende website
empfehlen.
www.debakel-deluxe.de
Ähnliche Erfahrungen habe ich mit dem Verkaufsleiter (Hr. L.), dem After-Sales-Manager (Hr. H) und dem Geschäftsführer (Hr. J.) des PZ Dortmund auch gemacht. Endlich mal jemand der sich mal die Mühe macht und so eine
1A-Story aufs Papier bringt. Kaum zu glauben!!!
LG, glitzerelli
Beste Antwort im Thema
Eines sollte mal klar sein:
Der Postersteller wurde offensichtlich "verpflichtet" , keine weiteren postings zu veröffentlichen , um die Bekanntmachung des "Problems" nicht weiter anzuheizen.
Daraus resultiert aber auch , das die Firma Porsche bzw. das PZ Dortmund über diese hier zu lesenden Veröffentlichungen genauestens Bescheid wussten.
Ich hätte als Mitlesender und Porsche-Interessent erwartet , das dieses Problem offensiv und ohne Rücksicht auf Verluste gelöst wird. Entweder pro Kunde oder mittels einer Gegendarstellung mit harten guten Fakten. Denn das Recht der "öffentlichen Bekanntmachung" haben beide Seiten.
Ich meine durch den threadverlauf erkennen zu können, das der Kunde "besänftigt" werden konnte. Schliesslich hat er ja den Weg der "weiteren Veröffentlichung" nicht weiterverfolgt.
Eine besondere Kulanz , Übernahme der rechtsanwaltlichen Kosten, eine spezielle Offerte für einen Neuwagen und einem persönlichem UND öffentlichem Entschuldigungsschreiben der Geschäftsleitung , wenn nicht sogar von der Zuffenhausener Geschäftsleitung wären zur Minderung des entstandenen Rufschadens für Porsche mitsamt Blumenstrauss für die Frau und einer guten Flasche Rotwein das Mindeste gewesen.
Jetzt, nachdem man den poster einfach nur "mundtot" gemacht hat , bleibt das üble "gschmäckle" und die "Vertuschungs-" und "Täuschungsphilosophie" übrig. Nicht mehr - aber auch nicht weniger. Wie bei einer Hinterhof-Firma. .......armes Porsche....
Wenn man Fehler macht , sollte man den Arsch in der Hose haben , dazu zu stehen.
Ich jedensfalls würde bei dem genannten PZ mit nicht mal Luft auf die Reifen auffüllen lassen.
Das hier mitlesende PZ aus Dortmund liesst ja hier fleissig mit und könnte ja mal mit einer Stellungnahme den "Ruf" aufpolieren.
dsu
117 Antworten
Ja, den in Wandsbek - der wirds wohl sein. 🙂 Allerdings sind die Azubis klasse, im Gegensatz zu den Herrschaften in besagtem PZ.
Fahren wollen würde ich DEN Wagen auch nicht mehr, ich würde auf Wandlung bestehen.
Gruß
Björn
Zitat:
Original geschrieben von bjoern1980
Ja, den in Wandsbek - der wirds wohl sein. 🙂 Allerdings sind die Azubis klasse, im Gegensatz zu den Herrschaften in besagtem PZ.Fahren wollen würde ich DEN Wagen auch nicht mehr, ich würde auf Wandlung bestehen.
Gruß
Björn
Wandlung wurde doch schon abgelehnt..
Zitat:
Auch einer Wandlung des Fahrzeugs verweigert sich das Porsche Zentrum Dortmund vehement und wünscht statt dessen eine erneute Verbringung des Wagens in seine hochqualifizierte Fachwerkstatt, damit der muntere Reigen von vorn beginnen möge.
bleibt wohl wirklich nur der Anwalt
Zitat:
Original geschrieben von ancalagon
Wandlung wurde doch schon abgelehnt..
Ablehnen können sie viel 😉
Wundert mich aber, dass man da offenbar darauf wartet, ein teures Schriftstück zu bekommen.
Das hatte ich gestern auch vergessen zu erwähnen, ich würde bei dem Fahrzeug auch auf wandlung bestehen, ein derart zerfummelten Wagen würde ich nichtmehr fahren, mit jedem zerlegen und neu zusammen setzen wird es doch immer schlimmer.
Wer weiß was unter den sichtbaren stellen noch vergessen wurde...
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Nun bin ich zwar kein Jurist, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass hier eine Wandlung rechtlich möglich wäre.
Bis zu dem Unfall war das Fahrzeug ja nicht mängelbehaftet. Es steht ja "nur" eine stümperhaft ausgeführte Reparatur zu beanstanden.
Nach meinem Rechtsempfinden hat er Anspruch auf eine Reparatur, die ordnungsgemäß nach dem Stand der Technik ausgeführt wird. Diese könnte man notfalls in einer anderen Werkstatt, auf Kosten des PZ Dortmung ausführen lassen. Einen Anspruch auf Wandlung sehe ich hier aber nicht.
Wenn es hier Fachleute gibt, die die Rechtslage anders beurteilen, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren
Heinz
auch wenn ich mehr zufällig hier hereingeschaut habe, die geschichte haut einen ja fast um, ich wäre da drin schon amok gelaufen...unvorstellbar...aber man sieht, dass es u.U. völlig egal sein kann, wie viel man geld für so ein fzg ausgibt, einen besseren service erkauft man sich dadurch nicht unbedingt..
bin sehr gespannt wie das ausgehen wird...
PS: schon mal direkt an wiedeking geschrieben? meiner erfahrung nach bekommen solche geschichten immer erst dann den nötigen druck, wenn auf dem beschwerdeschreiben der eingangsstempel des vorstandsvorsitzenden drauf ist...
ich finde die Nummer auch hammerhart.
Kenn das von eigenen Projekten. Manchmal ist der Wurm drin und will nicht mehr raus.
Wenn dann nicht einer, meist der Projektleiter (hier der Geschäftsfüherer) sich der Sache ernsthaft annimmt und intern auf den Tisch haut, geht das immer weiter.
Am Schluss will keiner mehr was zugeben und Schuld sind alle anderen.
Was ich bedenklich finde ist, das eine Marke wie Porsche davon lebt, einen Traum zu verkaufen.
Das ist ein sehr senibles Thema. Denn einen Traum kann man schnell zerstören.
Denke das wird auch der Marketingabteilung von Porsche bewusst sein.
Gerade auch das Beispiel von dem Anwalt in Jeans und Polohemd, der mit der Preisliste abgespeist wurde.
Man stelle sich das mal vor. Da ist man froh und glücklich sich endlich einen 911 leisten zu können, geht zum PZ um die Ecke und wird so abgefertigt.
Ich wäre da gerade ausgeflippt, hätte das ganze PZ zusammengeschrien und denen klargemacht, das Sie mir gerade einen Traum zerstören. Denn wenn man so behandelt wird vergeht einem die Lust, auch wenn das Auto ansich natürlich immer noch ein Traum ist.
Dem Chef meiner Mutter ging es ähnlich. Er wollte in München eine 911er Cabrio kaufen. Allerdings ohne Leder, da er kein Leder mag. Der Verkäufer meinte, das ginge nicht er müsse es schon mit Leder nehmen.
Nun dürft Ihr mal raten ob er jemals einen Porsche gekauft hat..........!
Sowas hat für mich auch nichts mit wir sind ja alle nur Menschen und machen alle mal Fehler zu tun.
Das sind keine Fehler mehr, das ist Dummheit. Evtl. auch geboren aus der Aroganz und den guten Verkaufszahlen die Porsche zur Zeit hat.
Frohes Fest und schöne Feiertage
Stefan
Die einzige Möglichkeit, die ich noch zur Rettung des Autos sehe ist eine Verbringung in die Werkstatt des Porschewerks. Da wird er dann neu aufgebaut.
Das allerbeste ist ja das Dengeln des Radhauses weil sie ne zu breite Felge montiert haben, wenns nicht so traurig wäre ein Lacher.
Zitat:
Original geschrieben von XF-Coupe
Nun bin ich zwar kein Jurist, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass hier eine Wandlung rechtlich möglich wäre.
Natürlich, du hast schon aufgrund der praktischen Durchführung rech - wie soll eine Wandlung, also eine Rückabwicklung des Vertragsverhältnisses möglich sein, denn dafür müsste man ja die durchgeführten Reparaturen rückgängig und die Schäden am Auto wiederherstellen 😉
Generell wird bei einem Werksvertrag Erfolg geschuldet (§§631ff BGB) und daher kommen bei selbigem neben Rücktritt oder Minderung sinnvollerweise Nacherfüllung, eigene Beseitigung der Mängel und Schadensersatz in Frage.
Mit einem vorhandenen Gutachten lässt sich bei einer Schlechtleistung einer Werkstatt ja sicher auch gut sowohl eine nötige Pflichtverletzung als auch das Vertretenmüssen des Schuldners beweisen.
... genauso sehe ich das auch.
Anstelle des TE würde ich wohl auch das Fahrzeug im Werk reparieren lassen und dann die Kosten beim PZ Dortmund geltend machen.
Ich bin sogar überzeugt, wenn man mit dieser Geschichte zu den richtigen Leuten bei Porsche kommt, würden diese die Kosten "intern" mit dem PZ Dortmund abrechnen 😉.
Was dem Kunden hier zugemutet wird ist eine absolute Unverschämtheit.
Heinz
Zitat:
Original geschrieben von XF-Coupe
Ich bin sogar überzeugt, wenn man mit dieser Geschichte zu den richtigen Leuten bei Porsche kommt, würden diese die Kosten "intern" mit dem PZ Dortmund abrechnen 😉.
Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten dass, wenn das die richtigen Leute in Stuttgart mitbekommen, in Düsseldorf jemand seinen Arbeitsplatz räumen darf. Oder andersrum: Es würde mich wundern, wenn ein Hersteller (auch Porsche) sich solche Leute leisten könnte - denn da wird nicht nur eine Menge Unmut erzeugt, sondern auch Folgekosten. Von der unnützen Beanspruchung des Justizapparates mal ganz zu schweigen.
Ich bin auch sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht !
Ich hoffe, wir werden weiter unterrichtet, kann mir aber auch durchaus vorstellen, daß eines Tages die Website spurlos verschwindet und die Porsche AG ( nicht das PZ-DO ) diese Angelegenheit geregelt hat...
Frohe Weihnachten wünscht Saschiii
Hallo,
bin auch durch Zufall hier gelandet!
Ich halte die "Geschichte" für wahr, alles andere könnte für den Schreiber sehr sehr teure Schadensersatz Forderungen nach sich ziehen.
Da hilft kein Austausch einzelner Köpfe im PZ, da muß in den höchsten leitenden Positionen alles ausgetauscht werden, der Fisch stinkt ja bekanntlich am Kopf zuerst.
Bei einem so teuren Produkt erwartet der Kunde auch eine entsprechende Betreuung, diesem Anspruch wird man im PZ in keinster weise gerecht.
Autos verkaufen u. diese Betreuen wenn es keine Probleme gibt können alle, erst bei Problemen zeigt sich wer sein Handwerk versteht. Das ist dort absolut nicht der Fall, keine zeit haben für den Kunden bzw. nicht melden/ zurück rufen sind die klassischen Todsünden bei Schwierigkeiten (man geht ihnen so nicht aus dem Weg, man vergrößert sie nur noch).
Bei Rückgabe des Fhz. einem Gespräch aus dem weg gehen, einfach nur still los..
Meiner Meinung nach kann er das FHz. natürlich wandeln aber nicht mit Porsche (die haben ja ein fehlerfreies Auto geliefert) sondern mit dem PZ, die haben als ja Leistungserbringer bei der Reparatur versagt.
MfG Günter